Beiträge von Feuerwehrbiene

    Hallo,


    immer wenn es mal wieder Honig gibt, der beim Schleudern nicht so recht aus der Wabe raus geht, denk ich über die Beschaffung einer Honig-Lösewalze nach.
    Diese hat bewegliche Nadeln und soll angeblich festen Honig (egal ober kristallisierte Frühtracht oder Melezitose) lösen können. Dadurch soll dann zumindest der Großteil des Honigs aus der Wabe gehen (dass nie alles raus geht ist mir klar).


    Mich würde nun interessieren, ob von euch wer Erfahrung mit so einer Walze hat? Geht fester Honig dann beim Schleudern wirklich besser aus der Wabe? Sind die Waben anschließend total zerstört? Eignet sich solch eine Walze auch bei Melezitose?


    Ich füge mal einen Link zu einer Honig-Lösewalze ein. Im Grunde sind die alle gleich aufgebaut, diese dient nur als Beispiel. http://bienen-ruck.de/imkersho…aete/1209-honigloesewalze

    Über eventuell gemachte Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.


    Viele Grüße,
    Stefan



    Hallo.


    Bis jetzt habe ich bei uns noch keine Waldtracht entdeckt, in den Bäumen summt noch nichts. Ich habe heute jedoch an den Fichten kleine Tierchen gesehen, von denen ich glaube, dass es Läuse sind. Da ich mich mit den Honigtauerzeugner aber leider nicht besonders gut auskenne habe ich mal drei Bilder gemacht. Richtige Kolonien habe ich noch keine gesehen sondern nur einzelne Läuse mit Flügel (vielleicht um Stammmütter der rotbraune bepuderte Fichtenrindlaus *grübel*?)
    Kann mir von euch wer sagen, um welche Läuse es sich handelt und ob die für eine Waldtracht relevant sind? Ich denke, dass es sich um zwei verschiedene Lausarten handelt.


    [/IMG] [/IMG] [/IMG]




    Einen schönen Sonntag noch.
    Viele Grüße,
    Stefan

    Derzeit kommt bei uns echt wenig rein. Seit der Raps durch ist haben die Völker nur noch eine geringe Zunahme gehabt. Ich war heute bei den Bienen und es scheint aber wieder besser zu werden.


    Bzgl. das Ausbrechen von Weiselzellen:
    Wenn ich das nicht machen würde wäre ich entweder dauernd Schwärmen hinterher oder müsste Zwischenableger machen (und dies ist allein schon deswegen nicht möglich weil ich gar nicht so viele zusätzlichen Kästen habe).
    Dass der Honig schlechter getrocknet wird konnte ich auch noch nicht beobachten. Das Thema "Weiselzellenausbrechen" wird von jedem Imker anders gesehen. Ich für meinen Teil finde es zusammen mit moderatem Schröpfen zur Schwarmverhinderung nicht schlecht.


    Für eine Erklärung wie du das "Schwarmproblem" händelst bzw. für Anregungen bin ich aber jederzeit offen.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Hallo,


    bei vier meiner Völker ist es ähnlich. Derzeit nur auslaufende Brut und wenige bis gar keine Stifte/frische Brut. Ich habe es noch nie gehabt, dass Völker um diese Jahreszeit aus der Brut gehen. Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen bzw. es schon öfters feststellen können, dass Völker in einer Trachtpause aus der Brut gehen?
    Was ich mich auch noch gefragt habe ist, wieviel Tage vorher eine Königin das Eierlegen aufhört wenn sie schwärmen will? Und was passiert, wenn die alte Königin schon das Eierlegen aufgehört hat und man dann trotzdem die Weiselzellen bricht? Fängt dann die alte Königin wieder das legen an?


    Fragen über Fragen :-D. Dieses Jahr ist bei meinen Bienen alles etwas anders als sonst.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Vielen Dank für die ganzen Antworten.
    Dann werde ich das Völkchen jetzt erstmal in Ruhe lassen. Vielleicht schaffen sies ja bis in den Frühling. Sofern sie dann noch leben werd ich sie einem starken Volk aufsetzen, quasi eine Starthilfe geben ;-)..
    Vielleicht packe ich die Beute etwas mit einer alten Decke ein. Dann haben sie wenigstens weniger Wärmeverlust (sitzen leider ziemlich weit am Rand der Beute).
    Ich wünsche euch einen guten Rutsch und schonmal ein gutes Bienenjahr 2015 ;-).
    Viele Grüße,
    Stefan

    Guten Abend,
    hoffentlich habt ihr die Weihnachtsfeiertage gut verbracht und auch das Völlegefühl lässt langsam nach ;-).


    Ich habe heute meine Bienchen mit Oxalsäure behandelt. Dabei habe ich bei einem Volk sehr viele tote Bienen am Bodenbrett gesehen. Ich denke, dass diese leider erstickt sind da das Flugloch mit Totenfall von innen verstopft war (war leider von außen so nicht gleich zu erkennen war) :-(. Najo auf jedenfall ist von dem einst sehr starken Volk nicht mehr zuviel über, die Königin jedoch ist noch wohlauf.


    Ich denke, dass die Bienenmasse für den restlichen Winter nun nicht mehr ausreicht. Daher grübel ich gerade, ob man dieses Volk noch irgendwie retten kann oder ich einfach abwarten und es dem Lauf der Natur überlassen soll?
    Im Frühjahr habe ich Schwächlinge schon über Absperrgitter getrennt auf starke Völker aufgesetzt damit diese einen gemeinsamen Wärmehaushalt bilden. Allerdings weiß ich nicht, ob dies auch um diese Jahreszeit schon funktioniert. Ich müsste das Volk dazu auch erst vom Garten ca. 5 min mit dem Auto zum Bienenhaus transportieren. Was meint ihr dazu, kann das funktionieren?
    Oder hat eventuell wer eine andere Idee, wie man das Volk noch retten könnte?


    Einen schönen Abend noch.
    Viele Grüße,
    Stefan

    Guten Morgen,


    ich bin beim alljährlichen durchstöbern des Imkerbedarfs auf die elektrischen Entdecklunsgabel gestoßen. Hat von euch wer Erfahrungen mit diesen elektrischen Entdecklern? Funktionieren die wie eine echte Entdecklungsgabe,l so dass auch Entdecklungswachs abfällt, oder wird dies wie beim Föhn einfach geschmolzen?
    Einem Gerät, dass gerade bei zähen Honig leichter entdeckelt, bin ich nicht abgeneigt. Allerdings benötige ich auch immer Deckelwachs für Mittelwände. Wenn diese Geräte also kein Deckelwachs übrig lassen weil sie es direkt auf der Wabe schmelzen finde ich sie eher ungeeignet.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Hallo,


    ich hebe meine Waben immer in einem Schrank auf. Wichtig ist, dass er Mottendicht ist. Zur Sicherheit stelle ich auch immer eine Schale mit Essigsäure in den Schrank ;-). Ich würde aber ab und zu mal kontrollieren. Sollten doch Wachsmotten rein gekommen sein kannst du die Futterwaben sonst alle vergessen.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Hallo,


    ich habe vorgestern bei meinen Mädels die Honigräume aufgesetzt. Dabei habe ich bei einem Volk verdeckelte Weiselzellen gefunden. Ca. 6 Stück verteilt auf zwei Waben (nicht am Rand sondern eher mittig auf den Waben). Brut war lediglich auf diesen zwei Waben vorhanden, alle verdeckelt. Frische Brut oder ungedeckelte Larven waren keine mehr zu finden. Ich gehe nun davon aus, dass die alte Königin nur noch wenig Samenvorrat hatte und nun eine neue gezogen werden soll. Seht ihr das auch so oder seid ihr der Meinung, dass sie jetzt schon (trotz wenig Brut) schwärmen wollen?
    Desweiteren frage ich mich, ob eine Königin die jetzt schlüpft überhaupt schon begattet werden kann? Ich denke, dass bis die Neue geschlechtsreif ist noch kaum Drohnen unterwegs sind.


    Viele Grüße,
    Stefan

    Vielen Dank für den Tip.
    Welches Gitter meinst du denn? Soll es so eng sein, dass die Bienen von dem Völkchen gar nicht zu dem drohnenbrütigen Volk durchkommen oder lediiglich die Königin zurückhalten?
    Dass Drohnenmütterchen das legen einstellen habe ich auch schon mal gehört. Funktioniert das jedoch auch mit unbegatteten Königinnen? Ich gehe momentan ja davon aus, dass eine unbegattete Königin und keine Arbeiterin legt.

    Hallo an diesem wunderschönen Nachmittag,
    ich habe heute meine Völker auf Futtervorrat kontrolliert. Dabei hab ich festgestellt,dass ein Volk drohnenbrütig ist. Ich habe auch eine geschlüpfte Weiselzelle entdeckt. Daher gehe ich davon aus,dass die Königin im Spätherbst oder Januar gestorben ist und das Volk sich ne neue nachgeschaft hat die aber nun unbegattet ist.
    Da noch reichlich Bienenmasse vorhanden ist bin ich jetz am über legen, was ich nun mit dem Volk mache.Habt ihr evtl einen Tip?
    Eine Königin hab ich in Reserve überwintert.Die sitzt momentan in einem Turm aus Begattungskästchen. Gibt es eine Möglichkeit diese eventuell zu dieser Zeit einzuweiseln? Eine Überlegung von mir war,das Kästchen mit der Königin durch ein Absperrgitter aufzusetzen in der Hoffnung,dass sich die Bienen die vollwertige Königin nehmen und die andere nen Abgang macht. Meint ihr das wäre ne Möglichkeit oder wird sie eher abgestochen?
    Ich bin für alle Ideen dankbar:-) .
    Viele Grüße,
    Stefan

    Guten Abend,


    da es jetzt schon Januar ist, habe ich die Tage mal überschlagen, wieviel Mittelwände ich noch habe. Resultat: für 2013 sind es zu wenige. Daher überlege ich gerade, wie ich genügend zusammen bekomme.


    Über das Jahr habe ich ein paar Kilo Wachs von unbebrüteten Waben/Wildbau/Deckelwachs gesammelt. Diese werde ich zu Mittelwänden umarbeiten. Leider habe ich aber auch dann noch zu wenig Mittelwände.
    Die Frage ist nun, ob ich mein Wachs das ich von alten, bebrüteten Waben gewonnen habe, auch wieder als Mittelwände verwenden kann? Da ich nur mit organischen Säuren behandle sind sie sicher rückstandsfrei von Behandlungsmittel. Jedoch habe ich gehört, dass sich in der Umwelt vorhandene Pestizide auch von alleine im Wachs anreichern. Daher bin ich nun unschlüssig, ob ich wenigstens ein Teil dieses Wachs (zumindest ist es von mir ;-) ) als Mittelwände im Brutraum wieder einsetzen soll oder nicht? Im Honigraum kommen bei mir eh nur eigene Mittelwände aus Deckelwachs zum Einsatz.


    Eine mögliche Alternative wäre, nachweislich Rückstandsfreie Mittelwände (z.B. über Dr. Wallner aus Hohenheim) anzukaufen.


    Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere mir seine Vorgehensweise bzw. Empfehlung mitteilen würde.


    Einen schönen Abend noch.
    Viele Grüße,
    Stefan