Beiträge von Aranox

    Meine Kenntnisse beziehen sich auch darauf, dass die Milben bei adulten Bienen zwischen den Chitinsegementen sitzen und dort Nahrung aufnehmen. Das ist wohl auch mit einer der Gründe, warum es für die Bienen schwer ist, sich selber von den Biestern zu befreien, weil die da ziemlich perfekt geschützt sind zusätzlich.

    @ sabi(e)ne
    Ich denke mal die Milbe wird weiterhin Parasit bleiben, denn der Symbiont zeichnet sich dadurch aus das er dem "Träger" auch was Gutes gibt. Manche Pilze an Bäumen, schlüßeln z.B. Mineralstoffe für den Baum auf und nehmen sich wiederrum Mineralstoffe aus dem Baum im Gegenzug.
    Ich bezweifel sehr stark, dass die Milbe jemals einen Bonus für die Biene gibt. Irgendwann aber einfach als Plagegeist und nicht mehr als Bedrohung angesehen wird. Und solange muss geforscht, was der Milbe gut tut und was ihr schlecht tut, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Ob nun durch nicht behnadeln und hoffen das sich ein Gleichgewicht einstellt oder durch das zugeben von Säuren um zu versuchen sie zu töten.

    Zitat

    Dann wirken jahrelange Behandlungskonzepte plötzlich nicht mehr, Fallzahlen werden trotz Mahrfachbehandlung immer höher......


    Betrachten wir die Varroose als Krankheit, mit großen Bakterien/Viren, und nehmen jegliche Behandlung mit Milchsäure und Ameisensäure als Gabe von Breitbandantibiotika, dann ist es doch nicht verwunderlich, dass eben das zitierte nach und nach verschlimmbessert wird.
    Es war doch schon zu lesen: Es wird behandelt, kaum was fällt, und plötzlich hat man in Völkern die behandelt wurden und wo kaum Milbenfall war, erhöhten Milbenfall nach erneuter Behandlung. Haben wir dann nicht vllt den Fall, dass die Varroa sich nach der ersten Behandlung explosionsartig vermehrt hat?

    HAtten wir da nicht bereits vor einigen Monaten das Thema?
    Das die Milben das Jahr über in ein Gleichgewicht geraten mit den Bienen und in dem Augenblick wo man die Behandlung beginnt und die Varroapopulation dezimiert, eben jene die überleben wieder verstärkt auf Vermehrung aus sind?
    Ist für mich eine plausible Erklärung des Ganzen. Wenn nicht von draussen, woher dann die Reinvasion. Ist eine Reinvasion von Innen nicht möglicher?

    Erm wo hier grade die Frage mit der Tränke aufkommt.
    Wir hatten hier doch schonmal nen Fall, wo jemand von Bienen attackiert wurde die 50m den Hang hoch bzw. runter standen. Grund war damals das die Bienen sich dort einen kleinen Wasserkübel ausgeguckt hatten als Tränke in dem allerdings silberne Kugeln steckten/schwammen.
    Konsens des Forums war, dass die Bienen aggressiv wurden, weil sie nicht mehr damit klar kamen von wo den jetzt die Sonne scheint, weil ja von oben und unten hell wurde.
    Vielleicht ist der Nachbar aber auch ein Bananenesser sondergleichen, oder hat sonstewas stinkendes im Garten.
    Die Frage ist ja auch. Wann und wie der gute Mann im Garten ist. Nur zum mähen und Grillen.
    Es liest sich ja so als hätte er dir ja auch schon ein paar mal zugesehen, wurde er da auch gestochen?
    Mit Genehmigung des Nachbarn würde ich einfach mal nen Foto vom Garten machen und hier einstellen kurz, vllt finden wir gemeinsam irgendetwas was die Bienen im Garten stört.
    Soviel dazu von mir.

    Ein wunderbares Pilzrezept ist:
    Pilze in einer Mischung aus Honig, Tomatenmark und Olivenöl zu gleichen teilen kochen und mit ein wenig Pfeffer würzen. Aber Obacht mim Pfeffer die süße des Honigs hebt die Schärfe ganz gut hervor :)

    Die üblichen Verdächtigen wurden abgeklappert:
    Varroa, Pestizide und CCD
    Was ich spannend fand war die Idee, der Varroa mit einer Pheromonkur entgegen zu wirken. Aber da sind se nicht näher drauf eingegangen. Ein wenig Bayer Gehacke gab's auch.