Beiträge von bienen sepp

    Ich verwende seit 2013 bei allen Völker den Nassenheider prof. und hab mittlerweile

    ca. 400 Behandlungen damit durchgeführt.


    Wie 14301 schon schrieb der vertikale Docht tropft ohne Unterbrechung, was dazu führt, das der horizontale Docht nicht immer alles verdunsten kann.

    - folgt ein heißer Tag verdunstet die AS schlagartig und es kommt zu Brut schäden

    - passen Temperatur bzw. Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum nicht,

    sammelt sich AS auf der Tasse - diese zieht Wasser aus der Umgebung

    und die Behandlung wird unwirksam


    Um dies zu verhindern gibt's zwei Möglichkeiten:

    - den horizontalen Docht mit einer Küchenrolle oder ähnlichen vergrößern

    - nur den kleinsten Docht verwenden


    Nach meinen Erfahrungen verdunsten bei Verwendung der 85%igen AS
    und dem kleinsten Docht ca. 20ml täglich.

    Was die Menge an AS betrifft sind wir Österreicher zum Sparen angehalten - 0.8 Liter kosten 18€.
    100ml für ein zweizargiges Volk sind die unterste Grenze.
    Sehr gute Erfolge erziele ich mit 150ml AS85/Behandlung.


    Gruß Sepp

    Was könnte man denn mit so einem Propolishonig therapeutsich behandeln?

    Hallo!


    Den Propolishonig bekommen unsere Kinder, bei Husten und Verkühlung jeglicher Art.

    Wegen Überdosierung braucht man sich keine Sorgen machen, besonders gern wird er

    nicht gegessen.


    Schöne Grüße Sepp

    Gekauft hab ich den Großteil meiner Wachsbestände bei zwei Lieferanten

    "A" aus Österreich

    "B" aus Deutschland, war jedoch keiner der bis dato Schlagzeilen gemacht hat


    Von beiden Lieferanten hab ich rückstandsfreies (afrikanisches) Wachs bekommen.

    Beim Lieferanten "A" waren die Mittelwände dicker, bei diesen war das Absinken

    nicht zu bemerken. Beim Lieferanten "B" waren die Mittelwände dünner und sind

    bei waagrechter Drahtung leicht abgesackt. Es war lästig, aber die Bienen haben

    es ganz normal bebrütet.


    Gruß Sepp

    Ich bin von Brutschäden hervorgerufen durch das Wachs bis dato verschont geblieben.


    2009 hab ich mein Wachs auf "Rückstandsfrei" umgestellt, jedoch nicht auf "Paraffinfrei"

    geachtet. Immer wieder gab's Probleme mit abgesackten Wachs. Mit dem eigenen Wachskreislauf

    haben sich die Probleme von Jahr zu Jahr gebessert.


    Seit dem letzten Jahr hab ich viel versucht, Dichte bestimmt, in Benzin gelöst, in Schwefelsäure gelöst und natürlich auch mit Harnstoff.

    Harnstoff und Benzin ergeben ein ähnliches Ergebnis, wobei aus meiner Sicht

    die Harnstoff Probe einfacher und schneller geht.


    Ich sehe, dass mein Wachs nicht gleichmäßig belastet ist:

    - ca. 5% der im Vorjahr ausgebauten Mittelwände sind leicht abgesunken

    - die Hälfte der Harnstoffproben zeigen keine Reaktion mit dem Wachs

    Die wahrscheinlich verunreinigten Wachsblöcke werde ich bevorzugt zur Kerzenproduktion verwenden

    und weiterhin den eigenen Wachskreislauf pflegen.


    Gruß Sepp

    das Brutnest offen zu lassen und für genügend Platz in den Aufsätzen zu sorgen

    Das kann ich bestätigen, besonders die Carnica ist stets bestrebt das Futter "Brutnestnah" einzulagern.

    Ich achte darauf, dass zumindest 3-4 Brutwaben bis zur Oberkante bebrütet werden.

    Dies erreiche ich damit, dass ich bei den Routinekontrollen, die vorhandenen Futterkränze mit einem

    Tapezierermesser hinterschneide. Die Bienen korrigieren dies, indem sie das Futter dieser Zellen umlagern

    und Platz für Brut schaffen


    Natürlich geht's auch mit Zargentausch, aber ich glaube "weniger ist mehr"

    dann geben Sie einfach ein paar leere Rahmen dazu. Ja, leer - ohne alles

    könnte funktionieren und reines Bienenwachs kann man nie genug haben.


    Schöne Grüße Sepp

    Von der gesundheitlichen Seite betrachtet wird es reichen

    die Rähmchen aus dem Dampfwachsschmelzer mechanisch zu reinigen.


    Bei mir gehen alle gebrauchten Rähmchen durch den Laugenkessel oder in den Ofen.


    Nach dem Ablaugen und Waschen sind viele so gut wie neu.

    Und wenn's Wasser kocht schaff ich ca. 250 Rähmchen/Stunde.


    Schöne Grüße Sepp

    Ich dachte immer Propolis erntet man im Sommer vor der Varroabehandlung

    Hast vollkommen Recht, mit Beginn der Milbenbehandlung kommen die Gitter herunter

    und kommen in den Gefrierschrank.


    Auf das Propolis von Waben und Beuten verzichte ich.

    Hab von den Gittern mehr als genug.


    Gruß Sepp

    Hallo Rex!


    Ich hab anfänglich mein Propolis auch im hochprozentigen Weingeist (habe 90% in Erinnerung) gelöst.

    Wie du schon schreibst ist dieser unverdünnt nicht genießbar.

    Hab die Tropfen halt gelöst mit kalten Wasser zu mir genommen.

    Geht natürlich, nur die verwendeten Gläser sind nicht immer schön geworden.


    Seit vielen Jahren lös ich mein Propolis in doppelt gebrannten Obstler.

    Dauert etwas länger, aber ich erreich dieselbe Propoliskonzentration wie beim Hochprozentigen.

    Diese etwas sanfteren Tropfen werden direkt in den Mund getropft.


    Verkauft werden bei mir keine Produkte mit Propolis.

    Mir ist der bürokratische Aufwand rund um dieses Produkt

    einfach ausgedrückt zu hoch.


    Gruß Sepp

    Hallo!


    Ich mach kleine Mengen Propolishonig für den Eigenbedarf in folgender Weise


    - Rohpropolis wird in 70%igen Obstler gelöst

    - Propolislösung wird durch abdunsten eingedickt

    - die zähe Masse (Paste) wird in den Chremehonig eingerührt


    Mengen:

    1/4 kg Honig

    50ml Propolislösung


    In dieser Art bleibt das Propolis im Honig gelöst und der Honig

    gerät nicht in Gärung.


    Wünsche gutes Gelingen

    Sepp