Beiträge von bienen sepp

    Hallo!


    Ich versuch mit einer Hauptbehandlung auszukommen.

    Heuer wurden die meisten Wirtschaftsvölker mit totaler Brutentnahme + Fangwabe

    von der Milbenlast befreit.

    Im September werd ich meist unruhig und bedampfe die Völker mit Oxalsäure.

    Könnte man auch als Kontrollbehandlung bezeichnen.

    Fallen dabei weniger als 50 Milben bin ich beruhigt, fallen mehr muss ich mich zwischen einer zweiten Oxalsäurebehandlung oder Ameisensäurebehandlung entscheiden.

    Die Bodeneinlagen bleiben 7 Tage drinnen, danach stellt sich wieder der natürlich Abfall ein.


    Schöne Grüße Sepp

    Hallo Flanitz!


    Die Bienen gehen ohne Absperrgitter lieber nach oben.

    Die zwischen Brut- und Honigraum eingeschobenen Mittelwände

    werden befüllt bevor die Königin die Chance hat ein Ei zu legen.



    Das wichtigste ist, dass das Brutnest nicht all zu sehr eingeschränkt wird.


    Schöne Grüße

    Sepp

    Hallo Flanitz!


    So lange die Tracht geht:

    - Honigräume drauf lassen

    - Absperrgitter raus nehmen

    - Zargenweise mit Mittelwänden erweitern
    Mittelwandzarge zwischen Brutraum und Honigraum einschieben


    Wenn du schon behandeln musst, wäre eine totale Brutentnahme

    anzudenken, aber nicht alle Völker werden auf Einwinterungsstärke kommen.


    Schöne Grüße

    Sepp

    Hallo Jonas!


    Danke für deine ausführliche Antwort.


    Viele Jahre hab ich mit einer Rettig Presse meine Mittelwände hergestellt.

    Dabei war es notwendig Scharnier, Seitenflächen und Front mit einem

    Trennmittel einzustreichen. Verwendet hab ich Wasser gemischt mit ein paar Tropfen

    BIO Geschirrspüllmittel.

    Vor zwei Jahren haben wir uns zu dritt eine große "Puff" Mittelwandpresse gekauft.

    Diese kommt fast ohne Trennmittel aus, im Fronbereich ist es jedoch auch notwendig

    mit Trennmittel einzustreichen.

    Empfohlen wurde uns wiederum diese leichte Spüllmittellösung oder alternativ ein

    Fertigprodukt aus dem Hause BK Protech.


    Ein gutes Gefühl hab ich mit der Waschmittellösung nicht, werde deshalb im nächsten

    den Vorschlag "Alkohol als Trennmittel" anwenden.

    Welche Konzentration sollte dieses Alk Gemisch haben?

    Besteht bei zu hoher Konzentration eine Gefahr für die Silikon Matrize?


    Schon im Voraus vielen Dank

    Gruß Sepp

    Hallo Christian!


    Ich kann dir das Gerät nur empfehlen. Meines ist auch fast neu, zwei Chargen hab ich gerührt.

    Bei meinem alten Rührgerät hab ich mich jedesmal vorm Abfüllen gefürchtet.

    - nun wird gerührt bis ein Löffel grobe Furchen hinterlässt

    - die Heizung auf 30° eingeschaltet

    - nach ca. 2 Stunden wird die Heizung abgeschaltet

    - nun 12-24 Stunden ruhen lassen, der enthaltene Schaum steigt auf

    Abfüllen geht wie bei einen frisch durchs Melitherm gesiebten Honig.


    Wird das Gerät bis zum geteilten Flügel oder über den oberen Flügel gefüllt, kann auch mit schnellen Drehzahlen gerührt werden. Werden die Flügel jedoch nicht vom Honig verdeckt, wird aus meiner Sicht mit der hohen Drehzahl Luft eingerührt.


    Etwas zweckentfremdet hab ich mit dem Gerät Futterteig hergestellt.

    Die Heizung auf 40° gestellt und 10kg Puderzucker mit 3kg Honig verrührt.

    Und den Teig in Gefrierbeutel abgefüllt.


    Ob die Konsistenz passt kann ich im Frühjahr berichten.


    Schöne Grüße

    Sepp

    Hallo!


    Lange Zeit hab ich meinen Honig im unbeheizten Abfüllbehälter gerührt.

    Das Abfüllen war jedesmal eine langwierige Prozedur und die Gedanken

    gingen immer Richtung automatischer Dosierpumpe
    Vor kurzem hab ich mir ein Honigrührgerät mit beheiztem Behälter gekauft.


    Die erste Charge ist abgefüllt und ich bin begeistert.

    - gerührt bis die Zähigkeit passt

    - Rührwerk abschalten

    - Heizung auf 30° gestellt

    - nach 8 Stunden mit der Abfüllung begonnen, der Honig rinnt

    raus als wär's frisch gesiebter Blütenhonig


    Die Träume vom Fillup oder ähnlichen hab ich beiseite gelegt.


    Schöne Grüße

    Sepp

    Ich hatte 2012 eine Wasserdruckpresse leihweise zur Verfügung.

    Mit dieser wollt ich Meli Honig ernten.


    Die Honigwaben wurden auf etwa 30° erwärmt und reihum in die Presse gestellt.

    Der noch zähflüssige Honig wurde herausgepresst, die Meli Kristalle blieben im Wachskuchen.


    Die Probleme dabei waren:

    - die mit kalten Wasser befüllte Gummiblase kühlt das Wabenmaterial

    - bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich Kondenswasser am Gummibalg

    - der Press Sack war sehr mühsam zum Entleeren


    Mit Heisswasser oder Luft wär's eventuell besser gelaufen, dafür habe ich vom Hersteller

    jedoch keine Zustimmung erhalten.


    Meli Honig ist bei mir immer noch ein ungelöstes Problem.


    Gruß Sepp

    Bringt es überhaupt etwas, jetzt im Oktober/November bei max. 10 Grad, von einem BSV noch schnell eine Futterkranzprobe ziehen zu lassen und die Völker in ihrer Wintertraube zu stören?

    Hallo Lotus!


    In Dol werden auch Gemüllproben auf AFB untersucht.

    Klär mit deinem Seuchenwart, ob dies eine Möglichkeit wäre.


    Gruß Sepp

    Mit Verlaub, aber meine Meinung wird immer wieder bestätigt: Kauft euch eine Mittelwandpresse (o.ä.) und verarbeitet euer Wachs selber! Nur dann kann man ruhig schlafen.

    Schon erledigt!


    Im Vorjahr haben wir, in einer Dreier Gemeinschaft, eine große Puff Mittelwandpresse angeschafft.

    Abzüglich der Förderung hat's jeden 250€ gekostet.


    Schöne Grüße Sepp

    Hallo Ben!


    Ich hab zwei Overalls in Verwendung. Einen hellbraunen Überziehoveral vom H....nn und diesen BienoAir.


    Der BienoAir ist wirklich wesentlich luftiger und angenehm zu tragen.

    Er ist nicht als Überziehoveral gedacht und im Vergleich zu anderen Imkerklamotten
    relativ eng geschnitten

    Ich schlüpf frühmorgens in den Overal und wenn die Arbeit erledigt

    ist, kommt er wieder auf den Hacken.

    Nachteilig ist die rein weiße Farbe.


    Schöne Grüße

    Sepp

    Im Nasenheider prof. wird aber keine 85%-ge verdunstet.

    Und die Dochtgröße hängt von der Beutengröße ab.

    In Österreich steht uns nur, oder Gott sei Dank, nur 85%ige AS zur Verfügung.


    Auch die Fa. Wieland hat daran gedacht.

    In der Gebrauchsanleitung steht: Bei Verdunstung in Konzentrationen > 60% ist jeweils die kleinere Dochtgröße zu wählen und ein Viertel weniger in die Flasche zu füllen.


    Wie soll das gehen? Steht das Tuch dann über die Wanne raus und die Säure läuft dann auf die Rähmchen?

    Mit dieser Einschränkung musst leben, oder eben einen kleineren Docht verwenden.


    Gruß Sepp