Beiträge von Jule

    Hi Andreas,


    jetzt nicht schieden, Zander 1 einräumig ist klein genug.


    Keine Stifte? Sicher? :/Hat die denn noch Platz zum Stiften?

    Bauen sie den Honigraum schön aus?

    Wenn Du das Gefühl hast, Du musst unbedingt was machen, dann nimm lieber ne Pollenwabe raus und gib ne Mittelwand.


    Zander 1.0 geht in unserer Gegend, aber es ist ne eigene Betriebsweise. Du kannst nicht einfach die Großbrutraumsbetriebsweisen drüber stülpen. Und auch Liebig nur "modifiziert" :wink:


    Und Obacht: ich hab am Montag schon die ersten bestifteten Weiselzellen gesehen.


    Gruß aus der Nachbarschaft...nehme ich jetzt ganz schwer an


    Jule

    Hallo zusammen,

    Die in Hessen zur DIB-Prämierung geschickten Honige werden ebenfalls auf Rückstände untersucht.

    Letztes Jahr fiel ein Frühtracht-Honig von einem Vereinsvorstand als nicht verkehrsfähig auf - daraufhin wurde auf Kreisebene amtlich festgestellt welcher Landwirt es ausgebracht hatte. Ob und welche Folgen das für diesen hatte ist mir nicht bekannt, lediglich dass der Hersteller des PSM den Honig aufgekauft hat.

    Wenn festgestellt werden konnte, welcher Landwirt es war, wird der vermutlich einen Bußgeldbescheid bekommen haben, den er erst Mal seinem Anwalt gegeben haben wird...(denn so war es damals bei unserer PSM Vergiftung mit Tod von Bienen durch unerlaubt ausgebrachte Mittel)


    Ist ja ausgesprochen freundlich vom Hersteller des PSM den Honig aufzukaufen... =O *ironiemodus aus*


    Nochmal zur Frage der Umlage der Analysekosten:


    diese unterwürfig-schüchterne Haltung vieler Imker aufzubrechen,

    nun, da bin ich selbstbewusst genug: ich verkaufe den Rapshonig im DIBGlas 500g für 6€, (und auch im Neutralglas andere Größen) damit gehöre ich zu den teuersten Freizeitimkern in meiner Region.

    Ich habe auch kein Problem 8 oder 9 Euro zu nehmen mit Analyse, aber heißt das im Umkehrschluss, dass meine anderen Honige zu billig sind?( oder günstiger weil nicht analysiert ???)

    Kommuniziere und werbe ich mit der Analyse, verschlechtert sich damit mein jetziger Stand, bei dem ich einfach darauf vertraue, dass mein Honig Premiumqualität hat?


    Da ich nur persönlich verkaufe ist mir die Supermarktware und der Billigkunde eher egal.


    Gruß

    Jule

    Hallo Melanie, hallo zusammen,


    unser Landesverband Rheinlandpfalz hat neulich eine EMail an die Vereine geschickt, in der es um die Förderung der Droplegtechnologie ging. RLP hat sich aufgrund der Rückstandsbelastung im Rapshonig dazu entschlossen Landwirte da finanziell zu unterstützen.


    In diesem Schreiben (an die Imker) stand eben auch dass "das was man in der Presse liest, nur die Spitze vom Eisberg sei" und dass Honige aus dem Verkehr genommen werden mussten.


    Da der Imker verantwortlich für seinen Honig sei, sei es tatsächlich angebracht Analysen machen zu lassen.


    Wenn man nicht auf Thymol oder Wachsmottenmittel untersuchen lässt (ich benutz die nicht, also brauch ich das auch nicht untersuchen) kommt die Analyse auf ...steht auf der HP von Hohenheim


    Ich mit meinen wenigen Gläsern Honig werde das wahrscheinlich machen, da Raps meine Haupttracht ist.

    Aber da stellt sich schon die nächste Frage: leg ich die Kosten um???


    Ich habe bereits eine Anfrage an den Landesverband laufen, ob man Förderung bekommen kann - und was passiert, wenn der Honig nicht verkehrsfähig sein sollte. Ist das ein Versicherungsfall?


    Schlimm genug!

    Gruß Jule

    Hi Luis,


    ziemliche Zwickmühle mit der Wohnung, aber wer kennt diese Möchtegernbienenretter nicht?


    Im Prinzip ist alles dazu gesagt... die die "nur hinstellen" wollen, ist schnell mit Kosten, Platz und Arbeitsaufwand, auch gesetzlichen Vorschriften, der Kopf zurecht gerückt. Ich bin kein Problematisierer, aber da lass ich das gern mal raushängen...


    Ich habe da auch das eine oder andere Erlebnis.

    Mein letztes Bienenpaten"kind" war sehr anstellig, interessiert und wollte im Prinzip auch was Gutes tun...hatte Platz ohne Ende, und genügend Geld für die erforderlichen Anschaffungen. Als Freiberufler sogar tagsüber Zeit, perfekt also. Von mir ne gute Prognose , der lief also erst mal mit mir mit. Emanzipierte sich aber dann ziemlich rasch- kaufte sich eigene Völker (da durfte ich dann auch noch mal gucken) bereits die erste Einwinterung wurde dann problematisch... Aus Zeitgründen ließ der sich immer seltener bei mir sehen und trotz meiner To do´s per Telefon hatte ich schon geahnt, dass das mit der Varroabehandlung / Erfolgskontrolle nicht sooo gut lief... ok.. ich habe mich nicht weiter eingemischt... letztlich hat er nun nach dem 3 winter genau noch ein Volk übrig und wird die Bienen aufgeben, wenn diese nicht überleben... Er musste feststellen, dass man sich doch mehr kümmern muss / bzw sie eben nicht mehr das Wildtier sind, welches man sich selbst überlassen kann. Und die Probleme mit der intensiven Landwirtschaft bei uns sind auch nicht ermutigend...


    Beim nächsten Mal werde ich also noch genauer hinschauen müssen...


    Klingt immer bissl abweisend von uns Imkern, als wenn wir unser Gebiet abschotten wollten, aber es gibt immer wieder welche die es ernst meinen, dann infiziert sind und sich auch nicht durch ätzende Vereinsmeier abschrecken lassen:thumbup:;)


    Ich hoffe es klappt mit der Wohnung!


    LG Jule

    Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen:


    "Ist der Verkauf im DIB-Glas verkaufsfördernd?"


    Von mir ein eindeutiges Jein!


    Wie so oft kommt es m.E. darauf an.


    Als mehrjähriger Imker mit treuem Kundenstamm kann man, glaube ich, erschütterungsfrei auf Neutralglas umsteigen.


    Für Anfänger kann das DIB-Glas hilfreich sein.

    Zumindest mir ging das so:


    Ich hatte schneller Honig als ich mich mit der Glasfrage beschäftigt hatte, so war das eine schnelle unkomplizierte Lösung. Mein Imkerpate hatte das DIBglas, da lag das erstmal nahe.


    Dann die Reaktion der neu zu gewinnenden Kundschaft. Zunächst überwiegend Freunde und Bekannte, die ja wussten, dass ich neu bei den Bienen bin. Denen hat das DIBglas Vertrauen gegeben, da man das ja nicht einfach so benutzen darf (wissen die ja nicht, dass der Honigkurs teilweise ein Witz ist und nichts damit zu tun hat, wie sauber und gewissenhaft man arbeitet.)


    Inzwischen laufe ich zweigleisig, ich muss dazu sagen, dass ich eine wirklich kleine Hobbyimkerei habe. Für die "Masse" (Raps und Sommerhonig) habe ich nach wie vor das DIBglas und im Neutralglas drucke ich mir selbst Etiketten für die "Special Edition". Die sind dann auch teurer, und sehen besser aus, obwohl ich eine Null im Gestalten und PC bin.


    Was mich davon abhält ganz umzustellen?

    Wenn ich umstelle, dann muss das das perfekte Etikett sein. Noch scheue ich die Kosten für einen Profi, der das so macht, dass mein Ego damit glücklich ist und natürlich habe ich nicht so die Mengen, dass sich das lohnte.


    Inzwischen freuen sich meine treuen Kunden, wenn ich was anderes als das Dibglas anzubieten habe. Da bin ich dann auch frei in der Sortenbezeichnung. So schleuderte ich letztes Jahr zur Sonnwende eine geringe Menge feinsten facettenreichen Honig.

    Anstatt Spätfrühlings-, oder Frühsommerhonig hieß das Kind dann "Sonnwendfeuer" und im offiziellen Teil "Blütenhonig". Und kam sehr gut an, dank der Bezeichnung kam ich dann auch dazu zu erklären, welche Blüten mutmaßlich darin sind und für das bunte Aroma sorgen.


    Wie hier bereits bemerkt wurde, achten viele Leute nicht auf den Namenszusatz im DIBetikett, da mache ich aber darauf aufmerksam.


    Letzlich haben beide Abfüllformen ihre Berechtigung und Platz, es kommt halt drauf an...:)


    Gruß Jule










    Leute, wer lesen kann ist klar im Vorteil... (sorry an die die es gemerkt haben)

    Patrick hat aufgrund der Erfahrungen von letzten Jahr dieses Jahr mal Milchsäure getestet. Ich kenne ihn als sehr sorgfältig imkernd und unterstelle keine groben imkerliche Fehler oder Fehleinschätzungen.


    Tut mir echt leid für Dich Patrick! Mir ging es letztes Jahr auch so, dass ich dachte, je länger man imkert, umso schlechter / unerklärlicher sind die Resultate. Es ist frustrierend!


    Ich habe dieses Jahr so früh wie noch nie -nämlich schon im November- Oxalsäure geträufelt. Da sind echte Massen gefallen! Und das obwohl ich "laut Lehrbuch" im Oktober mit der einen Milbe Totenfall pro Tag voll im Soll war! Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Noch leben alle eingewinterten.


    Ich drücke allen die Daumen!


    Beste Grüße

    Jule

    Hallo Zusammen,

    Wir hatten seit Anfang Januar (als Datum: 1.1.2017) 70 (in Worten: siebzig) mm Niederschlag. Davon 7 mm im gesamten April.

    Wir hatten 76!!! davon 6 im April. Dazu der kalte Wind... draußen sind nur Wasserholerinnen....Gestern habe ich geschaut, die Honigräume sind staubtrocken...

    Die nächsten 10 Tage sind hier keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten...


    :cry:

    Gruß Jule

    Erst Hoffmann, klebte mir zu sehr.

    Dann Polsternägel...klebt nicht, aber mich nervt, dass die nach Säureeinsatz rosten... und dass man sie alle einzeln reinhämmern muss.


    Benutzt jemand bei Zander diese bunten Plastikabstandshalter, die man über die Ohren stülpt?

    Die soll es auch in Edelstahl geben. Ist halt nur oben...was macht man dann unten, damit die nicht zusammenklappern beim Bewegen? Wieder Nägel???


    Gruß Jule

    ...ich tippe auch auf Räuberei.

    Hatte ich selbst erst diese Woche...und schäm:oops: habe es tatsächlich nicht sofort gemerkt.


    Ich erfreute mich nur am lebhaften Bienenflug, dabei ist mir gar nicht aufgefallen, dass ein Volk gar keine Pollen einträgt...


    Nunja, erst das klebrige Mäusegitter war der Wink mit dem Zaunpfahl. Schon bei der Winterbehandlung stufte ich das ausgeräuberte Volk als Wackelkandidat ein...beim Öffnen zeigte sich: alle Waben abgeschrotet, da hat sowieso inzwischen keiner mehr gewohnt. Keine Kö, keine verlassene Brut...

    Dafür in den vitalen Völkern gefüllte Futterzellen... nicht wirklich erstrebenswert, aber so kommt es wenigstens den Räubern zu Gute.


    Gruß Jule

    Ich bekenne: größter Verlust ever ;(

    9 eingewintert, 3 sind noch da.


    Gründe? Sicher Varroa! Aber das kanns nicht nur sein, da die Milbenlast sehr gering war. Jedenfalls bis Oktober.


    These: geringe Vitalität von Winterbienen aufgrund von Mangelernährung der Ammen (Schlechtes Wetter mangelnde Pollen im Juli)

    Abarbeitung der Winterbienen durch bestes Wetter mit Tracht bis Anfang November. ???


    Die Überlebenden stehen gut da, Kös sind alle von 2016.


    Auf ein Neues! :p_flower01:


    beste Grüße

    Jule

    Klar ist das ok, hatte ja gesagt, dass Du sie benutzen kannst!


    Das mit dem Schmelzpunkt passt genau, es waren ein paar heiße Tage, aber die Völker waren stark. (Was man auch daran sieht, dass sie sofort versucht haben aufzuräumen und die abgerutschten Waben zu reparieren) Kühlung hätte kein Problem sein müssen.

    Das ist ja spannend hier! Ruck zuck sind wir bei ner Rasse Diskussion:wink:


    Es scheint als ob die Buckfastimker leidenschaftlicher für "Ihre" Biene werben...obwohl Carnicas für kargere Gegenden durchaus auch nen Fuß in die Tür kriegen:-D


    Danke für die Links und Empfehlungen ob hier oder als PN!:daumen:


    arnd : *mal rüberwink*:cool:



    Es ist mir schon klar, dass letztlich nur ausprobieren hilft. mach ich ja auch. Doch darüber kann man auch alt werden und mich interessieren die Erfahrungen die Ihr mit ähnlichen Trachtverhältnisssen so macht. Danke dafür!


    Gruß Jule


    Und keine Sorge, ich schleudere mit Sicherheit nicht maximal ab.