Beiträge von beenie-man

    Ok..
    Jetzt mal so im Nachhinein betrachtet:


    Gab es im Dezember und Januar einen Anlass, der die Völker zur Brut angestiftet haben kann? Ich kann mich nicht daran erinnern!
    Wann wäre der beste Zeitpunkt für eine Behandlung gewesen?


    Ich habe einige Tage vor Weihnachten mit OS beträufelt. Ein einzelnes Volk konnte ich erst in der letzten Januarwoche behandeln. Woran könnte ich denn bei diesem "vernachlässigten" Volk merken, dass es u.U. zu spät gewesen war?
    Leben tut es noch. Und in der Gemülldiagnose habe ich nicht viel Erfahrung. Doch aktuell brütet dieses Volk handtellergroße verdeckelte Brut auf mind. 3 Waben. Wenn ich milben zähle, wieviele Milben wären "ok"? bzw. "gesund"?


    Grüße,
    Beenie

    Hej!


    Euer Rat und eure Ruhe gefallen mir!
    "Jetzt ist die Zeit, in der man in die Völker gehen muss!" ..hieß es hier mal als die ersten Sonnenstrahlen ankamen. Das war vor einer Woche und ich bin froh, dass ich mit meinem Gefühl, erstmal vorsichtig zu sein, nicht alleine stehe!


    Toll! Eine Bienentraube:)

    Aaaalso:
    Mit Freuden sehe ich wie ein Neuling willkommen geheißen wird - Dem möchte ich mich anschließen. Tu es le bienvenue!


    Reicht nicht eine Honig-Zarge?
    Ich hatte in meinem ersten Jahr mit einem 10-Waben Wirtschaftsvolk begonnen (Hohenheimer System). Und das war dann gleichzeitig mein erstes, mein Lehr-Jahr.
    Und ich habe KEINEN Honig gemacht. Ich habe nur beobachtet, viel reingeschaut, vermehrt. Und wenn dann am Ende DOCH etwas Honig rauskommt, ist es ja auch gut.


    Im Notfall (oder eben Glücksfall) kannst ja bei Bedarf Zargen nachbauen. So mach ich das auch - Glückwunsch zum Eigenbau by the way!!


    Viele Grüße!


    Beenie

    luffi : OS killt die Bienen/Larven über die Darmschleimhaut (lies mal Bernhards Links dazu), nicht wie AS direkt über die feuchte Larvenhaut - beides ist Mist, wenn man Biene ist.....
    Außer Lothars Wärmebehandlung von Kunstschwärmen wüßte ich nix, was bienenfreundlich wäre.



    Excusez - ein kleiner Zwischenschub:
    Was hat Bernhard zum Trinwasser und zur OS Behandlung von sich gegeben?
    Was ist HBB?
    Was ist Lothars Wärmebehandlung.


    Je ne comprends pas ca. Je suis désolé.. :)


    Grüße,
    Beenie

    Hallo, liebe Imkersleut!


    Hm. Da zeichnet sich schon was ab. Von Heidelberg circa 30 Kilometer den Neckar lang nach Eberbach.
    Alles plattgemacht entlang der Straße. Da schrecken sie auch nicht vor der Scheinakazie zurück.. Ich mein, das waren jahre alte Bäume..


    Und ich habe auch hier jemand von so einer Pellet- oder Grünschnitt- Verbrennungsanlage reden gehört. Ganz toll haben sie da in nur eine Richtung gedacht..


    Grüße,
    Beenie

    Bauern und Imker.. Groß-Agrarwirte und Imker..
    WIr können rumhacken. Dass eben nicht ein jeder nach gutem Gewissen handelt, sondern gerne eine wirtschaftlich rentablen oder von mir aus nötigen Kompromiss eingeht, ist in der Menschheitsgeschichte belegt...


    It's the system. Isn't it the system?
    Die Verwaltung, die Politik, die uns Pestizide und Gift bringt??


    Und als ob der Verbraucher die Nachfrage regelt, andreas.
    Hat hier noch keiner etwas von der Verblödung der menschheit gehört? Heutzutage fragt nicht jeder danach, was er kauft, sondern was es kostet :)


    Hahaha. Wie absurd.


    Beenie-man

    Hallo miteinander!


    Ich möchte jetzt erstmal allen, ja wirklich allen, Beteiligten für das Mitwirken hier danken. Es ist ein sehr interessanter Thread!


    Zitat

    @ udo
    so sehe ich es und so verhalte ich mich auch....weniger ist mehr, und das in vielerlei Hinsicht ! Warum soll man es nicht "sanft" nennen dürfen ?


    Ja warum eigentlich nicht?
    Warum kann man nicht von einer wesensgemäßen Bienenhaltung sprechen? Von etwas Zurückhaltung?
    Also wenn man seine Völker mit nicht zu krassen Eingriffen stört, dann gedeien sie doch auch ganz gut. Der Bien weiß schon, was richtig ist. Wenn ich da von renommierten Großimkern höre "Ableger macht man im Herbst" - ja dann toll! Klar, hat man dann mehr von der Tracht.. Doch welches Volk vermehrt und teilt sich schon im Spätsommer?? So ein vom Bienenhalter hochgepeppeltes Volk ist eben keines, das durch den natürlichen Schwarmtrieb vermehrt wurde.. Hat nur wenige Generationen Bienen hervorgebracht, hauptsächlich künstliche Nahrung in der Vorratskammer.. kein frisches Wachs im Bau sondern Mittelwände aus uralt Wachs.. ich brauch da keine langjährige Erfahung um das Risiko in so einer raffgierigen Herangehensweise zu sehen...


    Mir fällt auf Anhieb garnicht ein, was man alles falsch machen kann. Doch wenn ich mir die Ideen auf Imkerseminaren so anhöre.. dann wundert es mich manchmal. Doch wäre es ihnen vergeben, lebten wir nicht sowieso schon in schwierigen Zeiten. In Zeiten einer Industrie-Landwirtschaft. Einer Landwirtschaft, bei der billig hinten herauskommt und die nur großflächig und mono gebogen wird von politischer EU-Ebene..


    Wahrscheinlich gibt es in meiner Herangehensweise auch einen Haufen Fehler. Fehler, für die ein gemachter Imker gerne einen Lacher übrig hat. Doch ich akzeptiere das. Mir ist bewusst, dass ich keine Erfahrung habe. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Und demnach sieht meine Betriebsweise im Folgejahr auch immer anders aus. In meinem Alter lernt man nämlich noch aus Fehlern :)
    Ich handle nach meinem Gefühl und mit dem Ziel, den Bienen Gutes zu tun. Deswegen gibt es dieses Jahr eben keine 10 Ableger, die ich aus meinen 4 Völkern sicherlich raus-saugen könnte. Es gibt eben nur soviele, wie die Schwarmstimmung es zulässt..


    Was ich sagen will:
    Wenn man ein bisschen darauf achtet, was das Volk, das ich gerade imkere, im Begriff ist zu tun und ich das respektiere, dann erzeuge ich weniger Stress. Milben, Viren, Pestizide sind alles Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Sie sind nicht der alleinige Grund. (Und diese Weisheit ist natürlich jedem hier klar, doch gilt es, eben auch seine Schlüsse daraus zu ziehen.) Verstehe ich dich richtig, der Herr aus Weimar?


    Greetings,
    The young beenie-man

    Hallo miteinander,


    und hiermit auch eine Frage meinerseits:


    Ich habe bisher keine meiner Beuten irgendwie behandelt. Sie sehen zwar nichtmehr wie neu aus, doch halten sie. Wieviele Jahre wird das noch so gehen, bis ich sie auswechseln muss? Hat da jemand eigene Erfahrung vorzuweisen?
    Ich denke mir, dass Schreiner da immer zu einer Lasur oder ähnlichem Raten würden, doch denkt ein Schreiner ja auch nicht an die Bienen. Ist es den Beinen egal ob eine Lasur drauf ist oder nicht?


    Frühlingshafte Grüße,
    Beenie-Man


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    Hohenheimer Einfachbeute aus Eigenbau und von Dehner aus Hohenlohe,
    Zandermagazin,
    6 Stück in Gebrauch