Beiträge von beenie-man

    Zitat Udo

    Zitat

    Hallo, Beenie-man,
    vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, also doch große DROHNENzellen im Brutraum, die ab August willkommene Futternäpfe für
    den Winter werden. Der Drohn hat viele Nutzen.


    Hallo udo,
    ich würde jetzt ja auch nicht hingehen und extra Drohnenbau entfernen. Ich dachte nur herausgehört zu haben, dass man nicht extra die Honigzellen runterhängt. Hoffe sowieso, dass ich keine Waben mehr umhängen muss, sobald meine Völker stark genug in die Tracht gehen und ihren Honigraum angenommen haben..


    grüßle,
    beenie

    juhu - das thema wird wieder interessant :)


    Also keine größeren Honigzellen in der Brutraum entnehme ich Udo und Sabiene..
    Denkt man nochmal das Liebig-System durch, fällt da folgendes auf:
    Bei seiner Einengung im Spätsommer wird bei einem 3-Zarger ja die unterste Zarge rausgenommen und eingeschmolzen. 2. Brutraum und Honigraum bleiben dem Volk dann als Basis für die Überwinterung und den Aufbau im Folgejahr. Da wird Honigraum also zum Brutraum. Lassen sich die Bienen jetzt durch MWs wirklich durchgehend ihre Zelltgröße aufzwingen, sodass überall dieselben kleinen Zellen errichtet werden??


    Zitat

    beenie-man : 2 Zanderzargen als BR sind groß genug für jedes Volk, und bestimmt haben sie schöne Honigkränze über der Brut - da geht Mama nur drüber, wenn sie geschubst wird, von daher braucht bei genügend großem BR keine Gitter (außer bei den berühmten 5% der Völker, die schmal-hoch bis unter den Deckel brüten - aber eben selten).


    Und ist dieser doch sehr große Brutraum nicht eine offene Einladung, diesen geschlossenen Honigkranz, von dem du immer "faselst" Sabiene, aufzubauen?? Oder ist das in anderen Rähmchensystemen dieselbe Geschichte?


    Beste Grüße,
    Beenie

    Ich gebe mal ein Beispiel..


    Ich habe heute eines meiner Völker besucht. Ich nahm gar nicht an, dass es in Schwarmstimmung ist. Deswegen zog ich auch nur 2-3 Waben aus dem oberen Brutraum (von 2). Folgendes war zu sehen:


    - stifte und jüngste Brut
    - eine der Waben - es ist üebrall Naturbau - wurde offebar nicht vollends ausgebaut. Zwar reicht der Wabenbau bist fast an die Unterseite des Rähmchens, doch haben die bienen in der Mitte der Wabe einen freien Bereich gelassen (vertikal wie auch horizontal die Mitte meine ich - wie ein Lock also). Wahrscheinlich für die 2 prächtigen Spielnäpfchen dort an der Wabenunterseite. Es sind keine Nachschaffungszellen. Sie waren leer. Die wabe an sich schon dunkel gefärbt..


    Reicht mir das schon aus, um zu sagen, dass sie jetzt nicht schwärmen wollen?
    Und für wie lange habe ich die Sicherheit, dass sie nicht schwärmen werden?


    Grüße..

    Hallo, ihr Imker!


    Mögt ihr den Spruch? Ich schon - und es scheint mir ein bisschen auf die Altmeister der Imkerei zuzutreffen. Bienenflug, Geräusche und eine Wabe scheinen ja schon vieles zu sagen! - ich kann es in meinem 2. Jahr allerdings nicht abwarten, mehr zu erfahren *g*


    Deswegen soll hier Platz für Ratschläge sein, wie man ohne große Eingriffe imkert..
    Wenn jemand also sein wertvolles Wissen teilen möchte - Allez-y!



    Beste Grüße,
    Beenie

    Aloha,
    a) ausbauen, aber nicht so schnell, als wenn da nur Anfangsstreifen wären. Eine MW oder ausgebaute Wabe als Randwabe hilft beim Richtung halten im Naturbau und als Kletterhilfe.


    [...] vor allem sollte man gucken, was in großen Zellen tatsächlich passiert - nicht alle sind für Drohnen, sondern bei Volltracht ohne 2.HR auch gern übergroße Honiglagerzellen - zu erkennen am "falschen" Winkel und überlangen Zellen - vergrößern geht schneller als neu bauen.:wink:



    Aaahhja,
    das ist ja interessant. Anfangsstreifen schneller als Mittelwände ausgebaut. Würden sie mir das im Imkerverein abnehmen?
    Ich halte es für möglich, was du sagst, allerdings ist das ein klares Argument gegen Mittelwände im Brutraum.
    Was sind die Argumente dafür? - Mehr Arbeitsfähige Bienen?


    Diese großen Zellen mit "falschem Winkel" muss ich mal genauer unter die Lupe nehmen.. Doch nicht hier im Forum, denn: einmal sehen ist mehr als Tausend Worte..


    Grüße,
    Beenie

    Fragen:


    - Was macht ein Volk auf Naturwaben mit Mittelwänden, die ihm als Honigraum aufgesetzt werden?
    Angenommen der Imker weiß nicht, dass er auch leere gedrahtete Zanderwaben schleudern kann (was mir erstmal jemand vormachen soll) :mad:


    - Was mache ich mit Rähmchen, egal welches Maß mit einer Nut oben, damit die Bienen schönen NWB errichten?
    Ich habe da von Küchengeräten und Wachsspritzen gehört... Was ist da los?? :-(

    Also, hier mal der Zwischenbericht eines Anfägers. Das Endgültige überlasse ich anderen :)


    Ich habe hier ein 3-Zargen-Volk auf Zanderwaben stehen, das gerade seinen Honigraum ausbaut. Naturwabenbau. 1/3 sind schon voll. Kein Gitter und dennoch reine Honigwaben. Das ist zwar nichts außergewöhnliches, doch hoffentlich noch mit "zufriedenstellend" zu bewerten, oder?


    Seine Geschichte:
    2009 im Mai ein konventioneller Ableger gewesen. 4 Mittelwände kamen mit, vielleicht auch 5. Wurde das Jahr über durchgefüttert, es wurden nur leere Zanderrähmchen zugegeben. Ende des Sommers waren 6-7 Waben ausgebaut, was mich dazu veranlasste, ihn auf 2 Zargen überwintern zu lassen. Also wanderte eine Futterwabe nach oben und mit weiteren BR wurde aufgefüllt. Dann Winterauffütterung irgendwann. 12 Waben von 20 wurden genutzt, verteilt auf oben und unten.


    Da der Anfänger selten eine Schwarmvorwegnahme macht, einen Schwarm findet oder gar einen geschenkt bekommt - obwohl das wirklich eine ganz tolle Methode ist -, den er dann in einen leeren Bienenstock einschlagen kann, sei diese meine Methode hier mal erklärt. Das ist besser, als ein einzargig überwintertes Volk auf MW mit BR zu erweitern, meiner Meinung nach.


    Was meinen die Hasen dazu?


    Greetings,
    Beenie

    Soooo. Besagtes Volk - es sitzt auf Zehner-Zargen - hat nun doch nur 5 Rähmchen entnommen bekommen und hat sich in der letzten Woche ganz gut rehabilitiert von der Schröpfung.
    Deswegen nichts mit Umhängen, Leerwaben in den Honigraum und dergleichen.


    Dieses Frühjahr kam mir als Anfänger doch schwierig vor für die Honiggewinnung. 4 Kilo aus 1 Volk. 2 brachten nichts. So ist das. Brauche Erfahung. :)


    Radix - was du sagst leuchtet ein. Sie sind ja nicht umsonst braun.
    Doch Imker, denen ich vertraue, setzen nunmal auf den Putztrieb der Bienen. mag sein, dass im Wachs Brutspuren vorhanden sind. Doch ist die Innenseite dieser Waben nicht geputzt und gar mit Propolis beschichtet?


    Grüße,
    Beenie

    Hallo Melanie!


    Du meinst, für die Bienen hat es Sinn gemacht, dass die den Nektar im Brutnest hatten? Oder wie?
    Und grundsätzlich will ich schon helle Waben in Honigraum haben. Nur ich verfüge noch nicht über eine funktionierende routine. Deswegen hänge ich auch noch Honigwaben aus dem Brutraum hoch und würde nun auch in Kauf nehmen, bebrütete Waben zu schleudern. Diese sind ja nicht dreckig - es ist nur einge Grundsatzentscheidung. Und diese werde ich treffen, wenn es angebracht ist und ich über so eine Entscheidung verfügen kann. Momentan muss ich über jedes Kilo honig froh sein.


    Beenie

    Vielen Dank fpr die Regung - und schön, dass du dich zu Wort meldest, Frank, dem es dir genauso geht.


    gut, dass mit dem Flugling klingt so, als ob es gut funktioniert. ..auch wenn ich mir diesen Griff noch ein zweites mal überlegen würde.


    Zum Einengen:
    na, ich hab 2 Bruträume à 10 Waben. Da wurden insgesamt 7 ausgebaute Waben mit Futter und Brut entnommen. Logischerweise durch MW ersetzt.
    Das ist doch jetzt ziemlich durchlöchert alles - darum schlage ich folgendes vor:
    Man nimmt die MW raus und die ausgelaufenen Brutwaben. Und alles vom Volk besetzte wird dann in eine Zarge gehängt. Darauf der Honigraum.


    Make sense?
    Beenie