Beiträge von Müritzbiene

    Hallo Sabi(e)ne,
    dann werde ich die Rähmchen "etwas" schmaler machen - wieviel cm? Logiere ich den Schwarm um oder bleibt der in der "Lockbeute" ? Das Brutnest soll ja oval in herzform sein, also gleich über 2 Zargen? Oder reicht bei Zander 1 Zarge ?


    Danke und Gruß Katrin

    Hallo,


    "Wer möchte gern, traut sich aber nicht, und warum nicht?" ist eine gute Frage von Sabi(e)ne. Sicherlich könnt ihr meine Fragen beantworten ?
    1. Wenn ich auf Naturwabenbau umstellen möchte, soll dies am besten mit einem Schwarm gehen. Sabi(e)ne hat von einer Beute erzählt, die sie zum Anlocken von Schwärmen verwendet. Wenn ich mich recht erinnere, am besten auch alte Waben reinhängen und auf 2 Zargen? Wenn dort ein Schwarm einziehen sollte, wie bekomme ich ihn dann aber auf leere Rähmchen? Muss ich ihn dann umlogieren?
    2. Zum Ausprobieren möchte ich das Material nehmen, das ich habe, ist dies mit meiner Zanderbeute möglich? Auch mit den dazugehörenden Rähmchen oder muss ich hier etwas ändern?
    3. Wenn ich eine Beute auf 2 Zargen zum Naturbau anbiete, sollten denn die Rähmchen in beiden Zargen nur einen Anfangsstreifen (Wachs) haben und wo bleibt das Futter, welches ich ihnen anbieten soll?
    Ich weiss, wir haben noch Zeit für die ersten Schwärme, aber die Vorbereitungen möchte ich alsbald treffen.
    Ich freu mich auf Hilfe
    Danke Katrin

    Hallo, obwohl die Diskussion schon ein paar Tage alt ist, möchte ich dazu noch etwas beitragen. Zum Imkern bin ich durch meine Tochter gekommen, die vor 6 Jahren (mit 13) plötzlich Bienen hoch interessant fand. Sie hatte Glück, vielen verschiedenen (auch vom Typ) Imkerpaten durfte sie auf die Finger, über die Schulter schauen und mit ihnen über deren Einstellungen sprechen. Da sie damals noch nicht "mobil" war, durfte ich immer mit. :daumen:Es gibt immer noch Imker, die an alten Gewohnheiten festhängen und wahrscheinlich diese auch nicht mehr ändern. Aber einige und das hängt wohl nicht vom Alter ab, probieren auch mal neue Methoden. Und das ist gut so. So stand schon früh außer Frage, kein Perizin in die Bienis zu kippen, mit Holzbeuten zu arbeiten und so weit, wie möglich, die Biene Biene sein zu lassen. Aber als Anfänger (das bin ich immer noch) ist man mit einigen Methoden doch noch überfordert. Mich interessiert z.B. der Naturwabenbau, aber ich trau mich noch nicht ran. Im vergangenen Sommer haben wir die "Partnervolkmethode" ausprobiert. Damit soll der Varroa auf natürliche Weise begegnet werden. Wir haben trotzdem mit AS und OS behandelt. Es soll dann ja auch ohne gehen. Insgesamt glaube ich, dass viele Jungimker (Hobbyimker) gerade den ökologischen Aspekt betrachten, auch wenn nicht gleich alles, was man möchte, umgesetzt werden kann. Wichtig ist doch, offen für neues zu sein, oder?
    Ich wünsche allen gesunde Bienen in diesem Jahr


    Katrin

    Hallo Bienenfreundin, ich würde beim Arbeiten mit dem Rüttler zu den Bienen bzw. deinem Wagen gehen und vielleicht die Hände auf Boden oder Beuten legen. Das kann dir wohl keiner abnehmen. Sollten die Vibrationen so stark sein, dass du etwas merkst und der Rüttler nicht bald fertig ist, würde ich im Notfall meine Bienen vorsichtig umstellen. Sie werden von der Erschütterung des Rüttlers zwar nicht herunterfallen aber er bedeutet Unruhe und Stress. Das können sie jetzt gar nicht gebrauchen.

    Hallo Wiebke, viele Grüße von der Müritz. Im Moment ist es hier einfach noch zu kalt, auch wenn du ungeduldig wartest. Ich würde erst den Reinigungsflug bei ca. 8 - 10°C abwarten. Das wird noch etwas dauern, im Moment würdest du die Wintertraube nur in Aufruhr bringen oder vielleicht zerstören.