Beiträge von Erzgebirgler

    Ja, ich denke, dass sich das Risiko der Gewaltanwendung nur selten lohnt. Die Idee mit dem Auto kam mir auch und ich versuchte, ihn zu verfolgen. Aber er war schnell im Buschwerk verschwunden und ich mit Klocks unterwegs.


    Mitlerweile denke ich, der wollte in den Müllsäcken Honigwaben mitnehmen, für Königinnenklau sah er nicht professionell genug aus. Leider kam er eine Woche zu spät nach der Ernte ;)


    Hmmm, vielleicht wars auch nur Einer, der gewisse Elemente militärischer *Spezialtaktik* trainieren musste -Überleben in der Natur.


    jetze stirbt der, weil der nüscht naschen konnte. Oder muss Regenwürmer essen. Der arme Kerl. ;)

    Die Verhältnismäßigkeit ist immer extrem Schwierig. In dem Geschilderten Fall, kann man Ihn feshalten (notfalls Körperlich) und die Polizei verstöndigen, das Sie die Taschen durchsucht.
    Er hätte ja schon Königinnen klauen können. .......


    Du kennst ja den Spruch, vor Gericht und auf hoher See....


    Ja, es ist extrem schwierig. Es kommt noch ein weiteres bei dem angesprochenen *Jedermannsrecht* hinzu: Man darf den *vermuteten Straftäter* nur *festhalten*, wenn er sich einer Identitätsfeststellung verweigert. Dazu wäre dann die Polizei zu rufen.


    Damit ergibt sich u.a. die praktische Schwierigkeit, dass er evtl. den richtigen Namen angibt und wenn man ihn dann festsetzt, evtl. an die Beute anbindet oder so, hat man ohne wenn und aber eine Freiheitsberaubung am Hals, sicherlich in Tateinheit mit Körperverletzung -denn ehrlich gesagt: Festhalten einer anderen Person allein, das geht nur mit Anwendung massiver Gewalt und Fixierung- das ist dann alles andere als lustig und so haben Gerichte schon geurteilt.


    Aber vielleicht ist das in der Schwiz anders, ich hoffe es jedenfalls.


    Ich persönlich hätte - nach gewissen Erfahrungen hier in Dtschld.- gar nichts mehr gemacht ausser Verbalgefecht und dem Versuch einer Identifizierung, auch mit Verfolgung, evtl. hat er ja irgendwo nen fahrbaren Untersatz, nimmt sich irgendwann die Maske ab. Und wenn er mit der Verfolgung *nicht einverstanden ist*, na dann hat man immer noch die Wahl (und auf jeden Fall wieder die besseren Karten, juristisch gesehen).
    Und natürlich Anzeige erstattet.


    Keine schöne Sache, aber ich wünsch Dir Glück.

    Volk 1 scheint der Beschreibung nach tatsächlich drohnenbrütig, allerdings legen Afterweiseln sehr oft NICHT auf dem Zellgrund die Eier ab (zu kurzer Hinterleib im Vergleich zur KÖ), sondern auch am Zellrand. Mehrfach legt oft auch eine Jungkönigin, die noch übt. Die Bienen korrigieren das. Wenn Du also Eier auch an den Zellwänden findest, sind auf jeden Fall Afterweiseln am Werk.
    Weiselzellen in solchen Völkern sind nicht ungewöhnlich, die Bienen wollen noch was retten, was nicht zu retten ist.


    Volk zwei ist wieder in Schwarmstimmung. Auf die Volksgröße kommt es gar nicht so sehr an. Mir sind schon Brutableger zwei Wochen nach Schlupf der Kö. geschwärmt.


    Die Weiselzelle in Volk 1 zu verwenden... ich würde es tun.
    Allerdings solltest Du bei Flugwetter die Waben etliche meter abseits vom Stand abkehren und bienenfrei wieder in die Zarge einhängen (ich würde dabei auch die Drohnenbrut reduzieren, also diese Waben rauswerfen). Sinn der Aktion: die Afterweiseln sollen *im Gras*) bleiben, was aber nicht 100% sicher ist.


    Hoffentlich klappts. Gutes Gelingen!

    Hallo,
    ich sehe das genau so wie Clas. Diese Reaktionen sind nicht im normalen Spektrum.
    War das eine allergische Reaktion, ist bei einem erneuten Kontakt mit einem Bienenstachel mit noch viel stärkeren Symptomen zu rechnen. Lass das abklären .........
    Gruß
    Ulrich


    Sehe es auch wie Clas, aber der fett markierte Teil ist nicht in Absolutheit richtig. Es KANN eine verstärkte Reaktion geben, muss es aber nicht. *Nichts in der belebten Natur ist zwingend....* sagte der Allergologe zu mir.
    Zumal in aktuelleren Studien zu Insektengiftallergien auch von einem *selbstbegrenzenden Verlauf einer Allergie* gesprochen wird, besonders bei jüngeren Menschen.


    Und so war oder schien es auch bei mir. Bluttest und Pricktest (auf Biene und Wespe) brachten zudem bei mir keinen Nachweis einer Allergie und nachfolgende (Bienen)Stiche waren in ihrer Wirkung moderat bis vernachlässigbar, jedenfalls beherrschbar. Je nach Anfangswirkung wurde Antihistamin genommen oder auch nicht.


    Bis.... ich im Urlaub 14 mehrfach von Wespen gestochen wurde (kaum Reaktion), dann beim Grasmähen (etwas verstärkte Schwellung), und dann noch mal beim Holzschreddern, da hatte sich ne Wespe in der Handschuhstulpe verklemmt... jedenfalls habe ich die Warnzeichen mitbekommen, dennoch Blutdruck runter auf 78:52, aber dann gings wieder aufwärts.:cool:


    "Nichts ist zwingend in der belebten Natur..." Aber sie birgt halt Überaschungen in jede Richtung


    Abklären lassen ist schon richtig, aber manchmal kommen dabei auch komische Sachen raus...

    ......
    Achtung: Das ist meine Erklärung auf Grund des Augenscheins.
    Gruß Eisvogel


    Ja, ich habe auch genau hingeschaut ;)


    Da sind drei Lagen verarbeitet: aussen und innen eine feinmaschige (ca. 1mm, ), also immer noch viel gröber als normalgewebter Stoff, und zwischendrin eine sehr grobmaschige (ca. 5-6mm maschenweite, aber mit sehr starkem Faden, schätzungsweise 2 mm). So entsteht eine *Stoffschicht* von irgendwas ca. 3 mm..., die die Stachellänge jedenfalls übersteigt, aber trotzdem luftig ist. Die Transparenz ist ein dem Imkerauge angenehmer Nebeneffekt, jedenfalls bei weiblichen Mitarbeitern am Stand...:oops:


    Muss mal nen Test machen.

    Hier bei mir keinerlei Notstand, GsD.
    Der Regen war nötig und ziemlich maßvoll, Hagel gabs hier nicht.
    NOCH NIE habe ich den Duft der Bergahorn so intensiv wahrgenommen wie in den schwülwarmen Stunden zwischen den Schauern -und den Bienen gehts anscheinend ebenso. Es blüht ebenfalls noch die Roßkastanie und seit paar Tagen auch der Weissdorn, der anscheinend die größte Anziehungskraft derzeit hat.


    jedenfalls kann ich die Werkstatttore, wo Zargen, Wachs und Waben lagern, problemlos eine Stunde offenlassen... die Damen haben anscheinend Besseres zu tun.


    Hoffe, das Wetter wird nicht dauerhaft schlecht, in ca. zwei Wochen dürfte die Linde kommen und ab etwa der zeit könnte auch die Himmbeere Tracht bringen. Komischerweise stehen auch einige Wiesen in Standnähe noch, Girsch, Wiesenknöterich, Bärenklau und paar leguminosen sollten auch etwas kleckern.


    Insofern hier alles gut und hoffe, das es so bleibt....


    Den von Unwettern Betroffenen gilt mein Mitgefühl.

    ....
    Dann wird es kaum möglich sein, genau zu wissen, ob die Kö nun bereits auch auf der Wabe ist, oder? Dann bedeutet das, dass es aber auch wurscht ist, und: die Kö wird ggf. ebenfalls auf die Wabe folgen (auch über Distanz von ein paar Metern?) ......
    ...


    Nein, man weiß nicht genau wo die Kö ist, aber es scheint mir, dass die Kö mit am schnellsten ist, auf die Wabe umzuziehen, jedenfalls hatte ich mit dieser Methode NIE Schwierigkeiten.


    Am besten ist aber Kontakt mit dem Schwarm, darum schrieb Uwe Eichholz auch:

    Uwe Eichholz schrieb:

    Wabe in Ablegerkasten
    und den wenn möglich auch an die Traube

    ....
    Wartest Du, bis einige Bienen auf der Wabe sind (inkl. hoffentl. der Kö) oder, bis sich quasi der Schwarm um die Wabe versammelt hat? Was ist Dein Kriterium (wenn es eines gibt), wann Du die Wabe mit Bienen in die neue Beute hängst?
    ...


    Für mich ist das Kriterium: Wabe beidseitig voll belaufen, so dass man die Wabe selbst kaum noch sieht. Mit der ganzen Schwarmtraube ist das Umhängen zu schwierig.

    ... Den Schwärmen, die ich die letzten Tage eingeschlagen habe, hab ich heute leere ausgeschleuderte HR gegeben. DIE sollen den Honig holen, nicht Du!
    ...
    Ralf


    Wenn Volltracht ist, funktioniert das recht gut. Ich habe am 25.5. zwei Schwärme in eine Beute DNM 1,5 eingeschlagen und aus Platzgründen sofort 2 HR 0,5 mit Leerwaben (über Absperrgitter) gegeben. Gestern den dritten, die zwei waren voll...


    Es kommt halt auf die Trachtsituation bei Olivia an.

    ....
    Ich hätte jetzt einfach mal die Tage wieder reingeguckt, ob dann nur noch Maden und verdeckelte Brut, aber keine Eier mehr da sind. Damit mache ich nix falsch, oder?
    ...


    Nö, machste nicht. Und Du siehst auch, wenn -oder ob- sie sich eine Königin nachziehen. (Post #2 vom Josef). Mich würde das interessieren.


    Vorschwarm ziehe ich auch nur deshalb in Zweifel, weil es eher ungewöhnlich ist, dass sich ein solcher in so luftiger Höhe niederlässt. Zumal, wenn die Kö bis zuletzt in Eilage war. Aber ungewöhnlich heisst nicht unmöglich und sicher werden auch welche von Vorschwärmen in >10 m Höhe berichen können.


    Berichte mal, wie es weitergeht.

    ......
    Für mich stellt sich also nur die Frage, ob ich die 6 Wochen "verlieren" will oder durch Zukauf den Fortbestand beschleunige ... ich bin bei 50:50 ...
    ......
    Beate


    Um die Chancenverteilung noch etwas zu verkomplizieren: Das hier klingt ganz und gar nicht nach einem Vorschwarm:

    Erst mal nix, dann brummt es plötzlich über uns aus einer >10m-Eiche steigt der Schwarm aus und fliegt Richtung Süden davon.


    Frische Stifte aber auch nicht nach Nachschwarm.:p