Beiträge von Erzgebirgler

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    So wurde zB die Stromsteuer zu Schröders Zeiten eingeführt, um den erneuerbaren Energien einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Kohle/Atom zu verschaffen. Demnächst soll Stromsteuer auch auf die selbst verbrauchte Eigenerzeugung aus zB PV anfallen. ...


    Die Stromsteuer wurde eingeführt zur Stützung des Rentenbeitrags. Du meinst evtl. EEG- Umlage?


    Das ist ungefähr so, als müsste man für den selbst verbrauchten Honig Steuer abführen.
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    Sobald Du ein Nebengewerbe laufen hast, bezieht das FA einen *Selbstbehalt* natürlich in die Ergebnisberechnung ein.

    Habt Ihr was falsches geraucht oder eine Angststörung oder seid Ihr einfach nur die normal-durchschnittlichen Hypochonder?


    Angststörungen sind mir an sich fremd. Aber mit Behörden hab ich so gut wie niemals Spass, sondern fast ausnahmslos Stress. Und das ist ärgerlich. Und mit dieser einen Behörde.... da schweigt des Sängers Höflichkeit.


    Also ich hatte wahrlich schon üblen Kontakt mit dem Finanzamt, ganz übel. Aber das nennt sich Betriebsprüfung....ander Baustelle


    Ebend. Da kenn ich mich auch aus. Und da ich auch noch einiges an Export mache, kommen zwischendrin noch andere Prüfungen. Und da sich gerade im Umsatzsteuerrecht aller paar Monate was ändert, hat man fast die Gewähr, was falsch zu machen... besonders, wenn der Steuerberater auch nicht so fit ist, wie man sich das wünscht.


    Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass nach Feierabend oder erst gar in der Arbeitszeit von denen oder anderen Seite von Amtswegen im Ernst hier stundenlang Threads wälzt und dann auch noch auf die Personen rückschließt und sich dann bei denen Vor der Tür aufbauen wird. :lol:
    Never
    So ticken Ämter nicht, nur Euer Hirn


    So ticken sie wahrscheinlich wirklich nicht, aber der Vorposter Flachzarge hat da schon den Finger drauf:


    olle flachzarge schrieb:

    ...wenn jetzt jemand an der falschen Stelle auf die Idee käme, dass das so normal und allgemein Standard wäre, dann könnte auch die §13a-Völkerzahl mal eben auf z.B. zehn Völker festgesetzt werden...


    sowas wird nicht von heute auf morgen passieren. Aber man solls doch nicht noch befördern, oder?

    hatte vor zwei Jahren schon mal von einer Schwarmfangaktion berichtet.


    http://www.imkerforum.de/attachment.php?attachmentid=5343&d=1400787768


    Das (ein) Volk lebt immer noch dort und sondert laufend Schwärme ab. Heute einen vermutlichen Nachschwarm gefangen, ausgezogen sicherlich bereits vorige Woche, Wabe unter einem Pappelast gebaut, ca, 8cm breit und 15 cm lang.... ca. 1kg Bienen.


    Anwohner berichtete von einem *riesigen Schwarm* vorige Woche, für den sich aber kein Einfänger fand....
    Dafür heisst es jetzt im Dorf, der und der hätte jetzt auch Bienen.... in der Feueresse.


    PS: bereits vor zwei jahren erzählte man mir, dieses Volk lebe schon vier Jahre dort.

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    Wo liegt das Problem? Hast du Angst vor dem Neid der Götter?
    Und was willst Du verheimlichen? Die Zahl der Völker? Den steuerbaren Ertrag?
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    Wolfgang


    Neid der Götter....
    Es gibt da einen Namensvetter, eben auch ein Wolfgang, der hat eine ganze Behörde, die ständig nach neuen Einnahmequellen sucht und die Regeln, nach denen sie arbeitet, auch ständig ändert. Vor der habe ich in echt Angst, dem Peter gehts anscheinend ähnlich. Übrigens kommt diese Angst nicht von ungefähr, sondern resultiert aus schlechten Erfahrungen. Das hat in den meisten Fällen auch nichts mit irgendwas verheimlichen zu tun, sondern liegt einfach daran, dass man i.d.R. ein Informations- und Dokumentationsdefizit gegenüber dieser Behörde hat, wenn man nicht nebenbei noch Juristen und Steuerexperten beschäftigen kann.


    Ich würde da ganz stark trennen zwischen denen, die die Bienenhaltung als Beruf ausüben und den Hobbyimkern. Erstere sollen Ihre Zahlen dokumentieren, melden, alles nach Recht und Ordnung und wie sie lustig sind.


    Ich als Hobbyist aber möchte weder mit immer mehr Auflagen leben noch mit zusätzlichen Abgaben konfrontiert werden. Dann hau ich den Bettel hin... da hab ich schon mehr als genug die Nase von voll.

    Wenn das Volk 1 Drohnenbrütig ist - und so ist es wohl beschrieben, was soll dann für ein Ei in der Weiselzelle sein?
    Auf jeden Fall kein befruchtetes!
    ich tippe dann doch eher auf eine Drohnenflöte
    Hier gebe ich Berggeist recht: Auflösen, alles Andere ist Geigelei


    Die Weiselzelle sitzt allerdings in Volk 2. So steht es geschrieben in der Schrift.... ähhh, in Post #1.



    Hmmm, einjährig heisst ja erstmal nur, dass die Pflanze als solche nicht überwintert. Fakt ist, Ausfallsamen keimt auch im nächsten Jahr wieder aus, sogar hier bei uns. nach der Mahd selbst wächst die Pflanze(?) aber wieder und wenn ich recht erinnere, blüht die auch nach 6-8 Wochen wieder, der Bestand ist aber ausgedünnt. (Ob das auch schon Ausfallsamen ist weiss ich nicht sicher). So aber jedenfalls bei meinen paar Quadratmetern, die ich ab und zu ansähte.


    Muss mal rausbekommen, wer das Feld bewirtschaftet und was der vorhat. Danke für die Hinweise!

    .... Selbstverständlich alteingesessene ordentliche hessische Carnica.....:wink:).
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    Hessische Carnica... ????


    Carnica, die *Kärnter Biene*, gibt es in D. erst seit Ende der 30- jahre des zwanzigsten JH. Man hat, weil die Zuchtbemühungen des Österreichers Guido Sklenar in Richtung Hochleistung erfolgreicher waren im Gegensatz zu der damaligen Dunklen Biene hier, verordnet, das zukünftig nur noch die Carnica zuchtwürdig sei. Also führte man zig Königinnen ein.


    Man sagt, durch die Vernachlässigung der Zucht und Selektion während des Krieges und der zwangsläufigen Hybridisierung mit der einheimischen Dunklen, sollen recht flächendeckend ziemliche Stecher entstanden sein, was die Dunkle hier entgültig in Verruf brachte. Deshalb wurden nach dem Krieg die Zuchtbemühungen in Richtig Carnica wieder verstärkt und die Dunkle tatsächlich verdrängt.


    nix hessisch... ;)

    Meine "moderne" Bienenherkunft :lol: ist eine vollkommen unselektierte Promenadenmischung. ........


    Es ist eine Sache, bei Trachtmangel nicht sofort mit der Brut aufzuhören, und eine andere, mit vollem Karacho in den Bankrott zu brüten. Selbst dann noch zu stiften, wenn gar nix mehr da ist, ist doch Selbstmord!
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    Hmmm, deine Promenadenmischung setzt sich nicht unbedingt aus irgendwelchen ursprünglichen heimischen Bienen zusammen, die sich über jahrtausende an Tracht und Regionalklima angepasst haben. Sagst Du ja im Prinzip selbst.... Carnica, Seitensprünge...


    Aber wie ich schon sagte, es gibt eben solche und solche. Die Carnica- Linie von Sklenar wird zum Beispiel auf *angepasstes Brutverhalten* selektiert, die *Nordbiene* soll diese Eigenschaft besitzen, also eher Richtung Hünglertyp. Und es gibt das Gegenteil, vor allem bei den Buckfasttypen. Was ja auch Sinn macht, denn Bruder Adam wollte Heidehonig ernten und brauchte deshalb im August starke Völker....

    Das sehe ich aber komplett anders.
    Bei dieser Beschreibung musst Du Volk 1 abfegen. Alles andere ist Geigelei.......Schwarmzellen gelten hierfür nicht.
    Ist das in Volk 2 wirklich eine bestiftete Schwarmzelle? Ich tippe auf leer. Mach sie weg, dann weißt du was drin ist. Etwas mehr Platz für die Damen vielleicht?!


    Du hast nicht unrecht, es ist wirklich nicht sicher, ob es funktioniert. Und wenn es funktioniert und dieses Restvolk die Kö aus der Schwarmzelle zieht, wird es alles andere als stark dastehen v.a. in paar Wochen. Man wird also für den Rest des Jahres mit diesem *Volk* so oder so noch jede Menge Arbeit haben. Kann man Geigelei nennen, da widerspreche ich nicht. Der Imker mit mehreren Völkern würde auflösen, stimmt.


    Ich gehe erstmal davon aus, dass die Beschreibung von Hanno korrekt ist, also die Zelle in Volk 2 Schwarmzelle ist und das Volk weiselrichtig. Desweiteren gehe ich davon aus, dass der Hanno Volk 1 retten möchte. Zugegeben, der Status in Volk 1 ist nicht völlig klar. Un- oder schlechtbegattete Weisel drin oder Afterweiseln. Aber das kann man an Hand der Eilage einschätzen. Das beste wäre noch, eine Weisel drin, wenn auch drohnenbrütig, die bleibt recht sicher beim Abkehren im Gras. Mit Afterweiseln wirds um vieles schwieriger und unsicherer.


    Wie gesagt, ich würde es probieren. Wenn die Schwarmzelle regulär schlüpft, das sollten man ja in ca. 1 Woche überprüfen können, besteht Hoffnung. Wenn sie ausgefressen wurde, bleibt sowieso nur noch auflösen.

    Also mal abwarten.


    Auf jeden Fall ist die Trachtsituation diesjahr nicht schlecht, auch wenn das Wetter teils verrücktspielt gab es kaum mehrtägige Perioden ohne Flugmöglichkeit. Und Trachtanschluß gabs hier ebenfalls immer, nach der bergahorn kam der Weissdorn (leider nur sehr kurz) und jetzt mit der Himbeere auch der Weissklee. Die Linde braucht noch ne Woche und jetzt kommt ebenfalls die Phazelia. In der Beziehung diesjahr alles super. Schade, dass hier keine Robinien wachsen...


    Werde die Phazelia beobachten, z. Z. sind auch nur die allerobersten Blüten aufgeblüht, zur Vollblüte dauerts sicher noch ne Woche.

    *Moderne* Bienenherkünfte sind teils darauf selektiert, auch bei Trachteinbrüchen in der Zeit Mai- Juni/Juli NICHT die Brut einzuschränken.
    das trifft für die meisten Buckfastherkünfte zu und auch einige Carnica- Linien sollen so selektiert worden sein.


    Es gibt auch das Gegenteil, sogenannte *Hünglertypen*, die bei jedem Trachteinbruch die Brut einschränken.


    Die Nachteile liegen auf der Hand: Die *Hünglertypen* haben bei nachfolgender Tracht zuwenig Bienen, die anderen bei einem unaufmerksamen Imker, der bei anhaltend schlechter Tracht nicht füttert, aber auch. ;)


    PS: Übrigens sollen Ligustica ganz und gar aus der Art schlagen, die verbraten alles in kürzester Zeit. Aber das weiss ich nur vom Hörensagen.

    Hallo Imkers,


    erstmals gibt es hier in meiner Gegend ein Feld ca. 4ha mit Phazelia. War hier bisher noch NIE der Fall (Greening?).


    Allerdings 1900m vom Stand entfernt. Ist es zu erwarten, dass aus diesem doch recht weit entfernten Feld nennenswert Tracht kommt? Erste Blüten sind seit WE sichtbar, Pollenfarben deuten aber eher darauf hin, dass in Weissklee und Himbeere gesammelt wird. Dabei wurden selbst vereinzelte Fleckchen in Standnähe, wo ich selbst ansähte, immer sehr stark beflogen.


    Vielleicht doch zu weit weg?