Beiträge von Erzgebirgler

    Naja, ich denke auch über mögliche Standorte für ca. 3 Völker nach....

    Habe da einen im Blick, in einem Gewerbegebiet, dort wo ich arbeite. Etliche Hektar Wiese, extensiv bewirtschaftet (Schafe, einmal im Jahr gemulcht), Buchenwald gleich dahinter, Kleingärten, ca. 1000 m entfernt, Raps, Klee..., ne Art Heidelandschaft in anderer Richtung, auch 1000 m (schon tschechisches Staatsgebiet:lol:)

    IDEAL! würde ich denken.... Wenn nicht im Gewerbegebiet eine Großbäckerei wäre, etwa 400 m entfernt, in einer Hauptwindrichtung.

    Der Vannilleduft in unserer Werkstatt ist manchmal betörend!

    Werden Bienen dadurch verunsichert, abgehalten davon, andere Tracht zu suchen? Wie wehren sich solche Betriebe gegen Bienen- bzw. Wespenattacken? Ich hoffe, nicht duch die Chemische Keule...

    Die Frage werden immer mehr....
    Erzgebirgler

    Ich glaube mich zuerinnern da mal was gelesen zu haben. Er wird sicher reichen für ein Bienenvolk, vorausgesetzt die Linde honigt: sie sollte in mildem Klima (unter 400m ü Meersspiegel) und gute Wasserversorgung haben



    Wasser passt schon, so 980mm Niederschlag im Jahr, eher mehr. aber mit mildem Klima ist nichts, ist schon ziemlich rau hier, der Frühling beginnt etwa 3 Wochen später als im Elbtal bei Dresden und reichlich 4 Wochen später als in der Ecke Stuttgart (Dort muss ich öfter hin, und deswegen die zwei Vergleiche). Der Übergang zum Sommer ist bei uns immer ein wenig kurz, hat sicher auch Auswirkungen auf das Trachtangebot...

    Erzgebirgler

    Naja, habe mich bei einem Magazinimker umgeschaut, der hatte 07 angefangen, hat ganz schön experimentiert, war laufend bei seinen Beuten. Hatten sich gut entwickelt, hatte auch feste geerntet, auf 5 Völker aufgebaut von 2 (oder 3?). Frühjahr 08 alles tod... Totalverlust. Liegt es am Magazin? Muss dazu sagen, er imkert hier in der Nähe auf über 700 m. Ist dort im Winter wie in Sibirien, völlig frei sein Standort, liegt immer Wind an.... Wären vielleicht dort in einem Bienenhaus, wie bei Hinterbehandlung üblich, besser aufgehoben?
    Andere Imker, Hinterbehandlung, sprachen mir gegenüber von keinerlei Verlusten... Aber die Wabenumhängerei usw. gefällt mir dort partout nicht... Wobei es ja durchaus funktioniert. Einige steigen sogar jetzt auf 3- räumige Hinterbehandlungsbeuten um... sind wahrscheinlich jetzt preiswert zu bekommen und bieten doch mehr Alternativen für die Entwicklung eines Volkes.... alles ziemlich schwierig...


    Erzg.

    Hallo Forenmitglieder,

    möchte mich kurz vorstellen, wobei mein Nick allerdings Wesentliches sagt, zumindest über die Herkunft. Erzgebirge/ Sachsen, 560 m ü. NN, Nähe tschech. Grenze.

    Noch kein Imker, allerdings Interesse seit langem. Büchlein über Bienen, Bienenhaltung schon seit ca. 1987, auch gelesen, ein paar Verbindungen zu Imkern... Allerdings aus beruflichen, resp. zeitlichen Gründen das Vorhaben (noch) nicht in die Tat umgesetzt.

    Besonders interessant finde ich die Betriebsweisen der Oberträgerbeuten, auch Christ/ Warre. Käme mir entgegen, zeitlich gesehen. Habe allerdings hier in der Nähe noch NIE solche Beuten gesehen, die Hinterbehandlungsbeuten herrschen hier vor, nur bei Neuimkern dann auch Magazine. Demzufolge habe ich hier niemanden, der mir speziell zu meinen Favoriten echte, praktische Tipps geben könnte. Vorsichtige Anfragen wurden meist mit Staunen bis hin zur völligen Ablehnung quittiert...
    Auch hier scheint es ja Gegner zu geben.
    "Warre ist nichts für Anfänger" las ich irgendwo. Stimmt das?

    Erzgebirgler