Beiträge von Bienenköniggibmirhonig

    TiHeBo : So, jetzt ist es richtig. Hast Du Dir den Podkast angesehen, Luffi hat kurz das Spritzen mit Fungiziden erwähnt. Er kann natürlich nicht für einen Tag abwandern und wenn die Spritzung nachts stattfindet, dann erträgt er sie wohl. Er hat aber auch darauf hingewiesen, daß sich Honigaufkäufer gelegentlich schwer tun und immer eine Analyse machen. Ich werde die Pollen Retter entsorgen und dafür sorgen, daß die Bienen danach noch was anderes finden. Dann sollte es funktionieren. Luffi wandert nicht mehr an Felder, die Tags über gespritzt werden, hat er gesagt.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    @TiBeHo: Fungizide, finden sie ihren Weg in die Beute ( finden sie bei Flug ) behindert die Haltbarmachung des Pollens. Nach meinem Gefühl ist das ein Problem für die Völker, sollten sie im Laufe der folgenden Wochen auf diesen Pollen angewiesen sein weil es keinen anderen gibt und der Imker ihn nicht vorsorglich rausgenommen und an Touristen verkauft hat.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Da waren noch nie andere Völker und von mir hat die Dame gleich eine Visitenkarte bekommen, noch bevor die Bienen da waren, beim Aufstellen der Unterkonstruktion.

    Und ja, ich war da in den letzten Jahren öfters als Besucher ohne Bienen.

    Bin gerade zurück, Schild steht.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Hätte ich nicht gedacht, aber einzelne Germanenstämme haben eben unterschiedliche Eigenarten. Ich vermute Neid ist hier ziemlich ausgeprägt, nicht, daß es das nicht überall gäbe.

    Wichtig jedenfalls, hier ganz wichtig ist, immer ein oder zwei Bienenwarnschilder parat haben und natürlich Adressenschilder. Ist hier ähnlich wie beim roten Punkt. Ist der nicht deutlich sichtbar aufgehängt wird man sofort denunziert.

    Jedenfalls mußte ich zwei meiner Standorte flott räumen. Beim einen war es der Angriff der Killerameisen im Wald ( Hausrecht ) bei dem anderen die Räuberbienen meines Nachbarn ( hatte keine Lust jede Woche ein anderes Volk zu verlieren ).

    Gut, daß Standorte mein Steckenpferd sind, ich hatte also Ausweichmöglichkeiten.

    Von der Agrargenossenschaft wurde ich bereits bei den ersten Gesprächen im Winter darauf hingewiesen mit einem Beispiel. Beim zweiten Standort im Park bekam ich gestern ein Schreiben von der Nachbarin mit Hinweis auf das Bienenseuchengesetz.

    Beide Male ging es um das Warnschild und das Adressschild, das es wohl einfacher macht, den Bösewicht zu benennen.

    Hatte gerade kein Schild vorrätig, bin am basteln und werde sie heutemittag aufstellen. Bin mal gespannt, was dann kommt, habe ein ungutes Gefühl.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Oh, das ist nicht das Problem eines bundesweiten Forums mit Beiträgen aus der ganzen Welt und sogar der Schweiz. Nein, Imkern kann man nicht nach Fahrplan und Kalender. Da gibt es so viel unterschiedliche Bedingungen, vom jeweiligen Wetter über die Trachten, die Völker, die Königinnen, die Kisten bis zum Kleinklima mit Wind und evtl. Störungen, andere Tiere und schließlich dem Imker. Und dann kommen da noch die Erfahrungen, alte und neue Lehrmeinungen und die eigene Betriebsweise bzw. die imkerliche Strategie dazu. Das Alles läßt sich nicht auf ein Vorgehen an einem Datum wegignorieren. Das zu erkennen und das Vorgehen eben daraufhin anzupassen, das ist die Kunst des Imkerns nach dem erlernen der Grundlagen. Mir erscheint das nach ein oder zwei Jahren Imkern wichtiger als sich dann ( endlich ) für die größte Kiste zu entscheiden. Die Erkenntnis, was zu tun ist und daß dies nur sehr wenig mit dem Datum auf dem Kalender oder mit dem Aufkommen der ersten verzweifelten Wortmeldungen im Forum zu tun hat und auch wenig mit dem kommenden freien langen Wochenende, zu dieser Erkenntnis zu gelangen ist das Abitur des Imkers. Nicht, daß er nicht auch danach noch jedes Jahr dazulernt, aber die Grundausbildung ist damit abgeschlossen. Wenn Ihr mir glaubhaft versichert dies verstanden zu haben, dann bekommt Ihr von mir den Bienenführerschein am Bande.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, Lord Siegelbewahrer

    Ja, das ist das Problem mit der Konsequenz. Unten auf drei Rahmen einengen, damit sie ja nicht frieren, am besten sie würden schon Mitte Februar am Flugloch fächeln und oben ein viertel Kubikmeter HR äume draufgeben damit sie gleichzeitig schon mal eintragen können. Beides richtig auf die Reihe zu bekommen ist ein Ritt auf der Rasierklinge und erfordert wie es der Bundestrainer nennen würde: Höchschde Aufmerksamkeit und ein gefühlvolles Händchen. Ehrlich, nichts für mich.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Schon bei der Ankündigung der drei schönen Tagen war klar, daß es danach wieder ziemlich kalt wird. Fast eine Woche im Voraus konnte man das ahnen. Dafür gibt es auch Wetterapps. Imkern ist bei einer kleinen Anzahl von Völkern noch kein Zeitproblem, aber die Zeit muß eben genau im richtigen Moment aufgebracht werden. Was macht da bloß der Wochenendimker, oh Gott.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, der auch immer zu früh oder zu spät ist, die Wahrscheinlichkeit es richtig zu machen steht bei dieser Auswahl also bei 33%.