Beiträge von Bienenköniggibmirhonig

    Ja Jakob aus Lipsia,

    manchmal bin ich auch absolut sicher, daß ich was so nicht gesagt habe oder geschrieben habe. Dann könnte ich richtig hochgehen weil ich falsch zitiert wurde. Bis ich schließlich merke, daß ich es doch so gesagt oder geschrieben habe. Manchmal quatscht man auch nur Müll und merkt es erst später.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Hallo Chris,

    als ich noch jung war, ist schon etwas her, habe ich gelernt, daß komplett verdeckende Waben reif sind. Da brauche ich weder eine Spritzprobe noch ein Refraktometer oder gar einen zugegebenermaßen technisch anschaulich geilen Honigtrockner oder Bautrockner.

    Aber bitte auch hier beachten, Standortimker mit Platz in den Bruträumen, Vollzarge Zander, Bienen zu Hause, nicht zu viele. Bei anderen Vorraussetzungen ist das anders, ich weiß, ich verstehe und ich akzeptiere das, nur nicht für meinen Honig.

    Allerdings, ich gebe es zu, wenn ich Bienenfluchten eingelegt habe, habe ich die Flachimker jedes Mal beneidet, benieden, was auch immer.

    Viele Grüße

    Wolfgang, 5 cm +, ha

    Ich sehe die Weide blühen und die Temperaturen steigen. Außerdem fangen die Imker im Forum wohl langsam an, die Honigräume aufzusetzen.

    Das Trag ich mir in meinen Computerkalender als Geburtstag ein, sodaß der Termin für die nächsten Jahre gespeichert wird und vielleicht lass ich mich eine Woche davor daran erinnern.

    Wenn ich das die nächsten fünf Monate so mache, habe ich mein nächstes Bienenjahr geplant, meine eigenen Monatsbetrachtungen.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Ach Chris,

    für Dich dürften auch zwei Bruträume Zander ausreichen. Dann eine Vollzarge Zander drüber für den Honig und gut. Ist sie voll, wird sie geschleudert und leer wieder draufgesetzt.

    Aber, wie gesagt, ich spreche von einem Anfänger als Standortimker mit vielleicht bis 6 Völkern im Hinterhof. Da braucht es keine Leiter, jedenfalls nicht wegen der Beuten, auch keinen Hubfix oder ein Gerüst.

    Viele Grüße

    Wolfgang, 1,80 m

    Mach dir da mal keinen Kopf. Wenn Du mit Zander arbeitest und zwei Bruträume nicht scheidest, mit offenen Feuer nicht zu nahe ran kommst und in der Nähe wohnst, dann reicht auch eine Honigzarge nach der Anderen.

    Nochmal für die Anderen, für Vollprofis mit 400 Völkern auf Deutschlandtournee mit Explosionsvölkern gilt das natürlich nicht.

    Viele Grüße

    Wolfgang, ein alter Mann, der auch mit Zander angefangen hat

    Das ist in meiner Nähe. Ich war auch schon dort. Mich wundert es, denn bisher war ich davon überzeugt, daß dort gute Arbeit gemacht wird. Bißl arg auf Bienenfreundlich und etwas elitär, aber Schlimmes hat man von ihm noch nicht gehört. Kann es mir nicht erklären.

    Ich hoffe, das klärt sich auf.

    Viele Grüße

    Wolfgang, dem es auch schon passiert ist, daß er beim Leeren der Kiste nicht danebensaß

    Immerhin schreibt er in seinem Artikel auf seiner Internetseite, daß es kontrovers zuging. Er erwähnt, daß es sehr wohl Fachleute gab an dem Abend, die gewarnt haben.

    Gott ist man, wie auch Papst, auf Lebenszeit, auch wenn man mit zunehmendem Alter etwas seltsam wird. Ich fürchte, ich werde auch immer seltsamer, fragt mal meine Kinder. So könnte ich z.B. fast platzen, wenn ich was von einem virtuellen Brutraum oberhalb des ASG höre, oder von geschiedeten DN-oder Zandervölkern, die unbedingt früh eine Halbzarge obendrauf brauchen. Wenn sich jemand wundert, daß vorhandenes Futter nach oben umgetragen wird. Ist doch seltsam, das gab es doch früher nicht, oder? Freuen wir uns doch stattdessen, daß es einem verdienten Imkergott offensichtlich noch so gut geht, dachte ich doch schon vor sieben Jahren, daß er bei diesen Kalauern, die er so raushaut bestimmt nicht mehr lange macht. Er macht’s immernoch, und immernoch warten Imker ungeduldig auf sein neues Buch. Ach ja, wo war diese Veranstaltung nochmal, in Hintertupfingen?

    Viele liebe Grüße an auch alle die, die sich nur noch wundern

    Wolfgang

    Aber gerade, wenn ich nur zwei oder drei Mal im Jahr geschleudert werde, da überleg ich mir doch zwei oder drei Mal, ob es sich wirklich lohnt, richtig viel Geld zu investieren, das dann 360 Tage im Jahr nur rumsteht. Da schleudere ich mich lieber eine oder zwei Stunden länger und gut. Der Flaschenhals beim Schleudern ist nicht die Schleuder sondern das Entdeckeln. Und solange ich dafür keine Lötlampe oder keinen elektrischen Lockenstab oder den Plasmaschneider nehme, aus religiösen Gründen, wie ihr wisst, solange tut es eine Schleuder die weniger kostet als mein Auto.

    Meine Autos sind alte Opels mit mindestens 100.000 km ( gerade eingefahren ).

    Was mir an Edes Beitrag gefallen hat war, daß er die Möglichkeit eingeräumt hat, daß es unterschiedliche Möglichkeiten gibt. So weit würde ich zwar nicht gehen, aber immerhin.

    Viele Grüße

    Wolfgang, letzter Verfechter des Handbetriebs

    Aber Badewannenweise, oder Poolweise, fragt Wasi, macht er eine ganz, ganz zarte Haut.

    Iss schon klar, Bienen machen Arbeit. Aber das Honig rausschleudern und in dickem Schwall unten aus der Schleuder rauslaufen sehen, das macht mir am meisten Spaß bzw. machte mir. Vielleicht kommt es mir auch deshalb nicht so schlimm vor.

    Und ja, natürlich werden es doppelt so viele Zargen, wenn ich mit den halbhohen Kinderzargen spiele, was sich dann natürlich nach mehr anhört.

    Als ich meine DN-Zargen geerntet habe, Standort und Landbiene, bekam ich pro Volk drei Mal im Jahr fast eine volle Zarge raus. Da ich aus religiösen Gründen nur komplett gedeckelte Waben schleudere, waren es pro Volk auch mal zwei Rähmchen weniger als die volle Zarge. Das ergibt bei mir eine Zahl die etwas geringer ist als die Zahl der Völker. So toll ist die Honigausbeute in unserer Gegend auch nicht gerade. Nicht nur bei mir, auch bei den Kollegen in der Region die ähnlich Imkern ( Standort und Landbiene ). Spitzenleistungen mit doppelt so vielen Zargen wie Völker erhältst Du mit Spitezenköniginnen in Spitzenvölkern, auf Frühtracht geimpft oder als Wanderzirkus unterwegs bei einer durchgehend sehr reichhaltigen Massentracht. Oder mit halbhohen Zargen 😂.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Naja,

    die Stopuhr habe ich damals in der guten alten Zeit als alles besser war und ich noch Bienen hatte nicht benutzt. Auch wenn in der Erinnerung alles besser ist und schneller geht, so kann ich mich doch recht gut erinnern, daß es kein Akt war, vielleicht 12-15 Magazine auszuschleudern. Die meiste Arbeit machte und Zeit brauchte das Aufbauen meiner Schleuderstrecke in unserer Küche und hinterher wieder die Aufräumerei und das Putzen. Ansonsten ist die Arbeit mit zwei Kindern an der Entdeckelungsgabel und einer Vierwabenhandschleuder bei musikalischer Untermalung in einer großen offenen Küche mit Eßplatz doch recht zügig erledigt. Das kann durchaus einen kurzen Abend dauern. Spät wird es dabei aber nicht, weil, ihr wisst ja, bei Dunkelheit ist der alte Mann gerne im Bettchen. Wenn man etwas Zeit hat, das Ganze mit nicht mehr als vielleicht 30 Völkern als Hobby betreibt, ist das Ganze auch handwerklich mit den einfachen Gerätschaften ohne Stromanschluß kein Problem. Ich sag es nochmal, Familienprojekt, kein gleichzeitiger Vollzeitjob mit durchweg vergebenen Wochenenden, dann ist das alles auch händisch möglich. Und händisch ist das neue bio.

    Viele Grüße

    Wolfgang, ja, der gerne mal etwas übertreibt, für die Anschaulichkeit

    Ja, ja,

    das Abholen der Honigzargen am Stand hab ich nicht mitgerechnet.

    Außerdem habe ich zwei Kinder und eine Frau und ein zweites Doppelsieb zum schnell tauschen wenn das erste zu ist. Außerdem 20-30 Völker bedeutet ja nicht 7.500 kg Honig, außer vielleicht bei unserem Wasi nach seiner Deutschlandtournee.

    Viele Grüße

    Wolfgang, der 18 bis 25 Völker locker stemmen konnte weil, siehe oben

    Naja,

    jetzt mal ein Wort vom Großimker 😀,

    20 bis 30 Völker, dafür braucht man noch keine Großtechnik. Und für drei Mal im Jahr für jeweils zwei Stunden zu Schleudern, dazu braucht es noch keine Entdeckelungs-und Schleuderstraße in einer Industriehalle direkt am Flugplatz. Dafür brauch es, zumindest in der Findungsphase, auch keinen Gelände-LKW mit einem Hänger auf dem man auch einen Tagebaubagger transportieren könnte und auch keinen Disco-Gelände-Pickup mit Rundumleuchte. Bei vielleicht vier Standorten tut es auch ein robuster Caravan mit Hängerkupplung.

    Viel Spaß

    Wolfgang