Beiträge von Bienenköniggibmirhonig

    Einerseits klingt es ja erst mal gut,

    aber auch ich denke mir, daß es nicht der Weg sein kann unsere Bienen so zu füttern. Sie sollten in der ganzen Umgebung genug finden und nicht auf einzelnen Flächen hochgepäppelt werden. Sollen wir die Bienenkisten jetzt drumherum aufstellen?

    Ich denke, daß die Bienen hier vier große Probleme haben.

    Haben wir die Varroa einigermaßen im Griff, bleiben immer noch großflächig wenn nicht flächendeckend angewandte

    Insektizide,

    Fungizide und

    Herbizide.

    Und ihr wisst genau, wo man dieses Zeug antrifft.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Also Georgie,

    bin nicht sicher ob dir das hilft, aber Du hast ja gefragt.

    Als ich noch jung war hatten wir auch Probleme, die sich anschickten unsere Welt zu zerstören. Für mich ging es in den Siebzigern los.

    Da war die Bevölkerungsexplosion, die Kriegsgefahr, Kubakriese, Energiekriese, Waldsterben, Ozonschicht, Vogelgrippe, Angst vor Meteoriten/Spacelab/Mir, Tschernobyl, Jahrtausendwechsel, der Hammermörder usw., wir haben’s überlebt, auch deshalb weil sich manches von selbst erledigt hat, bei manchen Dingen was getan wurde und sich andere erst noch auswirken werden.

    Ich denke und meine Erfahrung stützt mich da, also die Statistik ( wir sind immer noch da ), wir werden es überleben.

    Gerade die Meldung in den Nachrichten, Mikroplastik wird von den Äckern über die Pflanzen vom Menschen aufgenommen. Die machen sich also Sorgen darum, daß Plastik von den Ackerpflanzen aufgenommen und weitergegeben wird. Vielleicht sollte man ihnen Mal verraten, daß da noch ganz andere Dinge aufgenommen und weitergegeben werden.

    Aber ich wollte dich ja beruhigen und nicht noch mehr erschrecken.

    Alles Gute und viel Glück

    Wolfgang

    Ich kalkuliere mal von meiner Autofront x X, daß der Straßenverkehr auch einen Anteil am Insektensterben hat. Trotzdem kommt keiner auf die Idee, deswegen die AKWs wieder länger weiterlaufen zu lassen. Die Dirkreditierung alternativer Energien ist wahrscheinlich so alt wie die FDP, sag ich jetzt mal nur so. Auf die Idee die Windräter zu stoppen kommen manche, endlich die gesamte Landwirtschaft auf Bio umzustellen keiner.

    Für die Insekten wäre es sicher wirkungsvoller die Landwirtschaft umzustellen als wieder zu Kohle und Atom zurückzukehren.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Ja Jakob aus Lipsia,

    manchmal bin ich auch absolut sicher, daß ich was so nicht gesagt habe oder geschrieben habe. Dann könnte ich richtig hochgehen weil ich falsch zitiert wurde. Bis ich schließlich merke, daß ich es doch so gesagt oder geschrieben habe. Manchmal quatscht man auch nur Müll und merkt es erst später.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Hallo Chris,

    als ich noch jung war, ist schon etwas her, habe ich gelernt, daß komplett verdeckende Waben reif sind. Da brauche ich weder eine Spritzprobe noch ein Refraktometer oder gar einen zugegebenermaßen technisch anschaulich geilen Honigtrockner oder Bautrockner.

    Aber bitte auch hier beachten, Standortimker mit Platz in den Bruträumen, Vollzarge Zander, Bienen zu Hause, nicht zu viele. Bei anderen Vorraussetzungen ist das anders, ich weiß, ich verstehe und ich akzeptiere das, nur nicht für meinen Honig.

    Allerdings, ich gebe es zu, wenn ich Bienenfluchten eingelegt habe, habe ich die Flachimker jedes Mal beneidet, benieden, was auch immer.

    Viele Grüße

    Wolfgang, 5 cm +, ha

    Ich sehe die Weide blühen und die Temperaturen steigen. Außerdem fangen die Imker im Forum wohl langsam an, die Honigräume aufzusetzen.

    Das Trag ich mir in meinen Computerkalender als Geburtstag ein, sodaß der Termin für die nächsten Jahre gespeichert wird und vielleicht lass ich mich eine Woche davor daran erinnern.

    Wenn ich das die nächsten fünf Monate so mache, habe ich mein nächstes Bienenjahr geplant, meine eigenen Monatsbetrachtungen.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Ach Chris,

    für Dich dürften auch zwei Bruträume Zander ausreichen. Dann eine Vollzarge Zander drüber für den Honig und gut. Ist sie voll, wird sie geschleudert und leer wieder draufgesetzt.

    Aber, wie gesagt, ich spreche von einem Anfänger als Standortimker mit vielleicht bis 6 Völkern im Hinterhof. Da braucht es keine Leiter, jedenfalls nicht wegen der Beuten, auch keinen Hubfix oder ein Gerüst.

    Viele Grüße

    Wolfgang, 1,80 m

    Mach dir da mal keinen Kopf. Wenn Du mit Zander arbeitest und zwei Bruträume nicht scheidest, mit offenen Feuer nicht zu nahe ran kommst und in der Nähe wohnst, dann reicht auch eine Honigzarge nach der Anderen.

    Nochmal für die Anderen, für Vollprofis mit 400 Völkern auf Deutschlandtournee mit Explosionsvölkern gilt das natürlich nicht.

    Viele Grüße

    Wolfgang, ein alter Mann, der auch mit Zander angefangen hat

    Das ist in meiner Nähe. Ich war auch schon dort. Mich wundert es, denn bisher war ich davon überzeugt, daß dort gute Arbeit gemacht wird. Bißl arg auf Bienenfreundlich und etwas elitär, aber Schlimmes hat man von ihm noch nicht gehört. Kann es mir nicht erklären.

    Ich hoffe, das klärt sich auf.

    Viele Grüße

    Wolfgang, dem es auch schon passiert ist, daß er beim Leeren der Kiste nicht danebensaß

    Immerhin schreibt er in seinem Artikel auf seiner Internetseite, daß es kontrovers zuging. Er erwähnt, daß es sehr wohl Fachleute gab an dem Abend, die gewarnt haben.

    Gott ist man, wie auch Papst, auf Lebenszeit, auch wenn man mit zunehmendem Alter etwas seltsam wird. Ich fürchte, ich werde auch immer seltsamer, fragt mal meine Kinder. So könnte ich z.B. fast platzen, wenn ich was von einem virtuellen Brutraum oberhalb des ASG höre, oder von geschiedeten DN-oder Zandervölkern, die unbedingt früh eine Halbzarge obendrauf brauchen. Wenn sich jemand wundert, daß vorhandenes Futter nach oben umgetragen wird. Ist doch seltsam, das gab es doch früher nicht, oder? Freuen wir uns doch stattdessen, daß es einem verdienten Imkergott offensichtlich noch so gut geht, dachte ich doch schon vor sieben Jahren, daß er bei diesen Kalauern, die er so raushaut bestimmt nicht mehr lange macht. Er macht’s immernoch, und immernoch warten Imker ungeduldig auf sein neues Buch. Ach ja, wo war diese Veranstaltung nochmal, in Hintertupfingen?

    Viele liebe Grüße an auch alle die, die sich nur noch wundern

    Wolfgang