Beiträge von Bienenköniggibmirhonig

    Bugsi : Wenn ich Dir eine PN schreiben könnte, was ich nicht kann, dann würde da drinstehen, daß Du nicht einfach fremde Seitenstreifen bepflanzen darfst, daß es für Deine Bienen nichts bringt und sowieso nicht klappt. Guck Dir doch mal Deine Gegend auf Maps an, da siehst Du viele schmale Felder, oft abgetrennt voneinander durch Heckenstreifen, eine Kuhrennbahm und ein mäanderndes Gewässer. Das an und für sich ist doch garnicht schlecht. Wenn Du jetzt noch was Illegales machen willst, dann kannst Du vielleicht Nachts mit Stirnlape und guten Laufschuhen, ganz in schwarz zwischen die Hecken dieser Heckenstreifen für die Bienen brauchbare Heckensetzlinge oder Baumsetzlinge pflanzen. Abenteuer pur, vielleicht mit einer hübschen Helferin. Das bringt Deinen Bienen mehr.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Das könnte alles viel besser laufen wenn wir einfach auf Mutti hören würden. Aber weil wir das ja nicht machen, nicht mal die Parteigenossen oder die Länderchefs, weil jeder Ortsverband einer absolut überflüssigen Anwaltspartei nach jedem Beschluß sofort klagt und versucht, sich gegen alle Vernunft vor ihrer Clientel auszuspielen, deshalb müssen die Beschlüsse leider so halbherzig und verspätet gefaßt werden. Um dann Minuten später von einzelnen Stammesfürsten wieder negiert zu werden. Sorry, ich stehe nicht im Verdacht, jemals in meinem ganzen Leben CDU gewählt zu haben, wirklich nicht, aber wenn Mutti recht hat, dann hat sie Recht.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, letzter Fan

    Ganz so einfach ist die Rechnung nicht. Die Oberträger oder besser die weiter ausgezogenen Futterränder behindern die Bienen beim Aufsteigen. Sind sie oben drauf angekommen können sie sich entscheiden ob sie noch höher klettern oder einfach nach links, rechts, vorne oder hinten laufen, oder diagonal.

    Liegt das Gitter direkt drauf, sind die Bienen, alle Bienen, die es schaffen oben drauf zu kommen automatisch im oberen Teil. Ob das also einen großen Unterschied macht in der Annahme wäre eine Frage, die man mal wissenschaftlich untersuchen sollte. Gibts da nicht einen Spruch vom Doc?

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, Spitzglickermodus aus

    Ach Markus, da fällt mir nur die Frage ein: Hunde, wollt ihr ewig leben?

    Ich liebe es zu sehen, wie man sich um die gesetzlich vorgeschriebenen Minimalanforderungen herumwinden will, wo doch angesagt wäre, diese Anforderungen aus eigenem Nachdenken und eigener Verantwortung deutlich zu überbieten. Sorry, vor kurzem noch dachte ich, ich wäre ein Bestager, heute bin ich die Risikogruppe, vermeide jeden möglichen Kontakt und schütze mich so gut ich kann. Das ist kein Bereich zum schmuen, hier geht’s um mein Leben.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Sorry,

    aber Du hast gefragt: Ja.

    Ich würde schon aus Rücksicht keine Bienen in unmittelbarer Nähe eines Spielplatzes aufstellen. Von meinem Lieblingsplatz hier im OG unseres Hauses habe ich einen wunderbaren Blick auf die Bienen meines Nachbarn. Da war gestern wieder Achterbahn. In diese Spiele ( die wollen nur spielen ) wurden von den Bienen auch meine Frau auf dem Grundstück und mehrere jugendliche Fahrradfahrer eingebunden. Lange Haare und gequitsche und schon ist es passiert.

    Sorry dafür, ist nicht persönlich gemeint.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Durchaus verständlich aber eine beweistechnische Unterscheidung zwischen irgendwelchen Stechern und Honigbienen hätte ich schon gerne. Ist es sicher, daß es eine Honigbiene war, wäre die Inanspruchnahme der Haftpflichtversicherung des Imkers in der direkten Nachbarschaft schon alleine aus praktischen Gründen akzeptabel. Schließlich zahlt die Versicherung, entweder für den Einen oder für den Anderen, eigentlich für egal welchen Versicherten Imker, also egal.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Je nach Beute und Betriebsweise wird die TBE meist in einer Kombination von mehreren oder zusätzlichen imkerliche Aktivitäten verwendet. Das kann man machen. Der gemeine Imker macht sich Gedanken, wie er am rationellsten Arbeiten kann. Vor einigen Jahren hatten wir hier Diskussionen, wie lange eine Durchsicht in Sekunden dauert und wie man diese Zeit noch verkürzen kann. Die Idee, aus verdeckelten Brut, die man aus den Völkern rausholt Ableger zu machen ist naheliegend, dies mit Nachzucht von Königinnen oder zur Wabenerneuerung zu nutzen ist auch naheliegend. Nicht jeder ist bereit, die herausgenommenen verdeckelten Brutrahmen einfach den Hühnern vorzuwerfen oder im Sonnenwachsschmelzer zu filtern. Eine frühe TBE kann durch den Effekt des Herausnehmens von Brut und Bienenmasse und der Zugabe von Mittelwänden als ABM auch dem Schwärmen vorbeugen. Jens Radke hat genau darüber vor einigen Jahren eine Doktorarbeit geschrieben. Die TBE muß also nicht von Coming Home for christmas untermalt werden.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Nimmt man aus einem Bienenvolk die verdeckelte Brut raus, wirkt sich das erst gut zwei bis drei Wochen später auf die Anzahl der Flugbienen aus. Da die offene Brut ( ca. 2/3 ) drin bleibt, ist diese Delle in der Entwicklung nicht so gravierend wie bei der kompletten Brutentnahme. Hat man nach einer starken Frühtracht eine Trachtlücke, kann man das Ideal timen, sodaß keine oder kaum Ertragseinbußen entstehen

    Was im Video nicht gezeigt wird ist die Behandlung des Ablegers. Der Sinn der TBE ist, die Varroen durch die Herausnahme der verdeckelten Brut herauszunehmen. Sie befinden sich jetzt in den Ablegern und schlüpfen. Jetzt, ohne verdeckelten Brut in den Ablegern ist die Zeit, diese Varroen zu bekämpfen. Ein Zurückhängen ohne Behandlung bringt die Varroa zurück ins WV.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    In diesem Video, und das ist zu beachten, um ein Volk das Weisselzellen angesetzt hat die zumindest teilweise gefüllt waren mit Stift und Futtersaft. Das bedeutet, daß alle vorher vorgenommenen oder auch nicht vorgenommenen Schwarmverhinderungsdinge wie Ablegerbildung oder Schröpfen nicht stattgefunden haben. Das Kind liegt im Brunnen, nun geht es darum, die Schwärme oder das Schwärmen zu verhindern. Deshalb macht dieser Imker das.

    Er sagt sich, die wollen schwärmen, stehen kurz davor und bevor er Urlaub nimmt und sich mit einem Köcher vor die Beute setzt oder bevor er alle Weisselzellen bricht und in einer Woche nochmal und evtl. übernächste Woche nochmal, oder anstatt andere Möglichkeiten zu nutzen teilt er das Volk in Restvolk mit der alten Königin und drei Ableger mit den Weisselzellen. Soweit theoretisch und auch praktisch ein machbarer Weg. Zu den unschönen Sachen.

    Das Argument, daß ordentliche Völker wesentlich stärker sind und trotzdem nicht schwärmen ist ein schwaches, weil, offensichtlich hat sich dieses Volk dazu entschlossen.

    Honigertrag gibt es von diesem Volk in diesem Jahr keinen mehr. Ja, aber das ist nach dem Schwärmen auch so, Schwamm drüber.

    Die einzelnen Einheiten sind zu schwach gebildet, alsdaß die Königin ordentlich versorgt werden könnte um eine wirklich gute Königin zu werden. Ich denke ja, das könnte man besser machen. Meine Ablegerkisten haben fünf, sechs oder gar sieben DN-Rähmchen. Das kommt besser. Wenn man im Frühjahr das macht zur Reduzierung des Schwarmtriebs, hindert einem keiner noch weitere Bruträhmchen aus anderen Völkern ohne Bienen zuzuhängen und Pollen und Futter und Wasser. Bei der Art der Ablegerbildung fallen mir drei Gebote ein, von denen zwei zweifelhaft sind.

    Da spielt rein, unser allseits geliebter Einwabenableger, der laut einer Seite geht, nach meiner Meinung nicht.

    Die schöne Idee des Einengens wegen der notwendigen Wärme, drei Ableger in einer Kiste, wie toll, warm und sparsam, wow.

    Wenn mal was passiert was nicht geplant war, das Beste draus machen, was ich verstehe.

    Einen Rückschlag in den Bemühungen der letzten 40 Jahre nach Schwarmträgheit sehe ich hier nicht. Die weit verbreitete Schwarmträgheit ( habe noch nie eine Königin angeboten bekommen, die nicht Schwarmträge war ), wird durch einen Schwarm oder die weitervermehrung einer Königin, deren Volk schwärmt läßt die 40 Jahre Züchterbemühungen nicht sterben.

    Einige Züchter und Züchterinnen verkaufen sehr starke Völker und Königinnen. Gerne wird gesehen, wenn die nach Öffnen des Deckels herausquellen und nur schwer wieder zu schließen sind. Oder wenn man im Januar öffnet stößt die riesige Bienentraube an allen Seite deutlich ans Holz an. Das sieht schön aus, läßt das Imkerherz höher schlagen, ich träume Nachts davon. Aber nicht jedes Volk ist so, also bitte.

    So, und jetzt kann man wieder über mich herziehen

    Wolfgang