Beiträge von Brummerchen


    Wenn Du mal in "Pfefferles" Heimatregion kommst, dann besuche dort das Bienenkundemuseum im alten Rathaus, da hat´s auch ne fasziniernde Sammlung. Insgesammt über 2 Stockwerke.
    www.bienenkundemuseum.de/


    Ist natürlich auch für alle anderen sehr interessant, klar:lol:


    Grüsse Markus


    ja, einen Besuch kann ich nur empfehlen. ABER beachtet die Öffnungszeiten (ich bin dann halt einen Tag später noch mal hingefahren).
    Alois

    Hallo,


    das sind eine ganze Menge Anregungen und ein nicht teurer SoWaSch.
    Ich habe eine etwas teurere Variante gewählt. Weil die um 100 Euro käuflichen SoWaSch mir nicht gefielen habe ich mir einen gebaut. Als fertige Wabenschmelzwanne habe ich mir bei Holtermann die Innenwanne SMALTO II (50*56*5cm, da gehen 4 Waben rein) gekauft. Den Holzrahmen drumrum passend im Bauhaus schneiden lassen und zusammengeschraubt. Als Isolierung habe ich Mineralwolle 2cm innen rundum. Eine Doppelstegplatte als Fenster. Zur Steigerung der Hitze habe ich hinter der Doppelstegplatte in 3cm Abstand eine dünne Blechplatte (Fenstergroß) die ich mit Ofenrohrspray geschwärzt habe. Temperaturen habe ich nicht gemessen aber in diesem SoWaSch schmelzen die angenagelten Plastikabstandröhrchen (10mm) locker weg. Das Wachs sammelt sich in einer Silicon-Kastenkuchen-Backform ohne Wasser.


    Alois

    Hallo,


    mittlerwiele habe ich in diesem fread ein paar gute Tips bekommen. Einer von mir: schlecht heilenden Wunden helfe ich indem ich ganz dünn Honig draufmache (Pflaster oder mit Verband je nach Größe). Propolis habe ich als ca 3 bis 5%ige Lösung in Alkohol (70% ig) in einer kleinen Sprühflasche. Die gibts in Apotheken und 50ml reicht.


    Alois

    Hmmm,
    meine Versuche habe ich mit WASSERFREIER Oxalsäure gemacht. Ich will aber nicht ausschließen, dass ein Teil sublimiert. Ein Teil ist aber am kochen. Auf jeden Fall ist die Spanne zwischen schmelzen und dann in die Gasphase gehen und sofort wieder fest werden; und sublimieren offenbar gering.
    Chemisch, nee das ist physikalisch, gesehen habe ich jetzt da bei Oxalsäure keine Ahnung. Chemisch (physikalisch) gesehen verlieren manche Substanzen beim Erhitzen ihr (Kristall-)Wasser, manche Substanzen halten ihr Wasser so fest, dass sie es erst bei höherer Temperatur (höher wie die Temperatur die nötig ist um in die Gasphase zu kommen) verlieren.
    Wobei mir jetzt auch nicht klar ist, ob die Oxalsäure bei unseren Bedingungen überhaupt eine Dampfphase (gasförmig) hat.


    Alois

    Hallo,


    ich habs beobachtet: bevor die Oxalsäure verdampft wird sie flüssig. Es ist zwar immer nur eine kleine Menge flüssig, diese kocht aber (sprudelt) und geht dann in die Dampfphase wo sie dann aber sofort (?) offenbar in die Rauchphase (Feststoff in Gas) übergeht.


    Zu den Schraubverschlüssen: ich bin ja auch Bastler, aber auf die Idee bin ich noch nicht gekommen: genial. Ich habe jetzt mal ein paar dieser Teile von der Gummidichtung befreit und mit einem kleinen Gasbrenner durchgeheißt bis kurz vorm Glühen. Dabei habe ich irgendetwas brennbares freigesetzt. Aber jetzt sind die Verschlüsse frei von allem was bis zur Halogenbirneglühtemperatur frei wird.


    Alois

    Hallo Hardy, das ist lustig!! Ich habe am Montag mir eine ca 8cm hohe Kiste mit Plexiglasdeckel gebaut um die Behandlung mit Oxalsäurebegasung zu beobachten. Wir haben ja beide Golz/Bremer Beuten und die gleiche Wabenanordnung. Meine Behandlungskiste (ohne Boden) deckt 15 Waben ab. Das sollte auch für ein großes Volk reichen und bei kleineren Völkern lasse ich einfach die Abdeckung über dem nicht besetzten Raum drauf. Ich habe mit in den Behandlungsrahmen noch ein Loch gebohrt um einen Blasebalg anzuschließen. Für den Behandlungsrahmen (=Kiste) gebe ich noch ein (knappes) Gramm OX mehr in den Ofen.
    Gruß, Alois

    Hallo Kollegen die wo in Lagerbeuten einen Drahtboden haben!!! Ich habe eine Frage: Wenn ich diesen jetzt offen lasse (hatte ich eigentlich vor) dann wird im Moment dieser von unten fleißig beflogen!! Spürbienen oder erste Räuber vermute ich. Ich habe jetzt mal mit der (Varroa-)Unterlage zugemacht, das hatte ich aber eigentlich nicht so geplant. Habt ihr da einen Tip für mich? Wie handhabt ihr den Drahtboden zur Zeit?


    Gruß
    Alois

    Na mit der Königin (dabei) feststellen wird wohl ein Problem.
    Ich habe gehört, dass Hornissen, wenn sie an einem zu kleine Platz nisten (Vogelkästchen habe ich schon mal gehabt) umziehen können und ihr Nest an einen anderen Platz verlegen. Die Königin zieht dann auch irgendwann um.
    Ich hatte so einen Fall und die Hormissen sind zu mir ins Bienenhaus gezogen. Bemerkt habe ich sie, als die mich auf ein mal angesummt haben. Das Nest war genau über meinem Bienenkasten, eine Lagerbeute bei der ich keine zusätzliche Höhe brauchte. Ich durfte eine Saison lang unter den Hornissen imkern, auf ca eine Handbreit über meinem Kopf war das Nest zum Schluß angewachsen! Wir hatten keine Probleme miteinander, die Hornissen und ich. Ich habe mich etwas langsamer bewegt und konnte meine Bienen ganz normal bearbeiten. Auch habe ich keine besondere Schwächung meiner 3 Völker bemerkt. Was ich rate: die Hornissen scheißen aus dem Nest raus und das gibt eine ätzende, stinkende Masse unter dem Nest. Eine Zeitungslage (2 Tageszeitungen der nicht so dicken Art) alle 3 Wochen gewechselt hat die Geschichte wesentlich sauberer werden lassen.
    Nebenbei ist das Beobachten dieser sehr hübschen Tiere genau so interessant wie das Beobachten der Bienen.
    Gruß
    Alois

    Hallo Andreas,
    wenn du bei Lonnemann bestellt hast wirst du auch irgendwann das Bestellte bekommen.
    Bauplan: ein Kasten halt für 17 oder 20 Waben im Maß Kuntzsch hoch in einer Reihe und 2 dieser Reihen hintereinander. Lonnemann baut auch für andere Wabenmaße, aber Kuntzsch hoch scheint das beste Verhältnis von Brutfläche MIT Honigkranz zu Handhabbarkeit zu sein. Ich habe Golzbeute (von Lonnemann) seit diesem Jahr und seit über 10 Jahren imkere ich in der Bremer Warmlagerbeute. OK, weiter im Bauplan: der Honigraum ist durch ein Absperrgitter von Brutraum getrennt (ei wie praktisch). Höhe des Absperrgitters ist wohl nicht kritisch, so von 4 cm über dem Boden bis 3-4cm unter der Auflage für die Waben. Ich würde heute ein Absperrgitter nehmen und nach jedem 1,5cm Durchlass eine (zwei) Leisten von 2cm Breite von beiden Seiten des Absperrgitters zusammenschrauben. Also: Durchlass 15mm und 20mm Leiste. Dies ist, damit die Bienen das Absperrgitter nicht zubauen; ich habs erfahren als ich die WLB nachgebaut habe und nur ein 30*30cm Absperrgitter ohne Leisten eingebaut habe. (Jetzt grinsen bestimmt ein Paar). Die Durchlässe baust du so ein, dass die Wabengassen durchgehen.
    Fehlt noch: Unter den Waben hat Golz 35mm Platz bis zum Boden. Die Waben sind auf Winkelschienen gelagert. Drüber die Auflage für die Abdeckung (ich nehme 1,5 oder 2mm Plexiglas -- 3 Stück für die 17 Waben, da bleibt immer was abgedeckt. Darauf eine 2cm Isolierung, dann noch ein 1cm Brett und ein Deckel (aus Blech? wenns geht ja!)
    Was noch: Fluglochschlitz 2cm über die gesamte Breite. Die Seitenbretter auf der Fluglochseite ca 4 bis 8cm vorstehen lassen, da ist ein bisschen Windschutz und an diese Seiten vor dem Flugloch im Abstand von 10 bis 14mm kleine Leisten anbringen wohinter eine Leiste (über die Fluglochbreite) zum verkleinern des Fluglochs eingesteckt werden kann.
    Wandstärke rundum ist 28mm - oder so. Und der Boden kann aus dünneren Brettern gemacht werden. Eine Lüftung und Varroakontrolle durch ein Edelstahldrahtgewebe habe ich grad in Erprobung, darüber kann ich jetzt noch nichts berichten.
    Brauchbar sind vielleicht noch Griffleisten vorne und hinten, es gibt ja Bilder von den Beuten du hast die ja schon gesehen wenn du bei Lonnemann bestellt hast.


    Gruß
    Alois