Beiträge von Brummerchen

    Hallo,


    ich habs beobachtet: bevor die Oxalsäure verdampft wird sie flüssig. Es ist zwar immer nur eine kleine Menge flüssig, diese kocht aber (sprudelt) und geht dann in die Dampfphase wo sie dann aber sofort (?) offenbar in die Rauchphase (Feststoff in Gas) übergeht.


    Zu den Schraubverschlüssen: ich bin ja auch Bastler, aber auf die Idee bin ich noch nicht gekommen: genial. Ich habe jetzt mal ein paar dieser Teile von der Gummidichtung befreit und mit einem kleinen Gasbrenner durchgeheißt bis kurz vorm Glühen. Dabei habe ich irgendetwas brennbares freigesetzt. Aber jetzt sind die Verschlüsse frei von allem was bis zur Halogenbirneglühtemperatur frei wird.


    Alois

    Hallo Hardy, das ist lustig!! Ich habe am Montag mir eine ca 8cm hohe Kiste mit Plexiglasdeckel gebaut um die Behandlung mit Oxalsäurebegasung zu beobachten. Wir haben ja beide Golz/Bremer Beuten und die gleiche Wabenanordnung. Meine Behandlungskiste (ohne Boden) deckt 15 Waben ab. Das sollte auch für ein großes Volk reichen und bei kleineren Völkern lasse ich einfach die Abdeckung über dem nicht besetzten Raum drauf. Ich habe mit in den Behandlungsrahmen noch ein Loch gebohrt um einen Blasebalg anzuschließen. Für den Behandlungsrahmen (=Kiste) gebe ich noch ein (knappes) Gramm OX mehr in den Ofen.
    Gruß, Alois

    Hallo Kollegen die wo in Lagerbeuten einen Drahtboden haben!!! Ich habe eine Frage: Wenn ich diesen jetzt offen lasse (hatte ich eigentlich vor) dann wird im Moment dieser von unten fleißig beflogen!! Spürbienen oder erste Räuber vermute ich. Ich habe jetzt mal mit der (Varroa-)Unterlage zugemacht, das hatte ich aber eigentlich nicht so geplant. Habt ihr da einen Tip für mich? Wie handhabt ihr den Drahtboden zur Zeit?


    Gruß
    Alois

    Na mit der Königin (dabei) feststellen wird wohl ein Problem.
    Ich habe gehört, dass Hornissen, wenn sie an einem zu kleine Platz nisten (Vogelkästchen habe ich schon mal gehabt) umziehen können und ihr Nest an einen anderen Platz verlegen. Die Königin zieht dann auch irgendwann um.
    Ich hatte so einen Fall und die Hormissen sind zu mir ins Bienenhaus gezogen. Bemerkt habe ich sie, als die mich auf ein mal angesummt haben. Das Nest war genau über meinem Bienenkasten, eine Lagerbeute bei der ich keine zusätzliche Höhe brauchte. Ich durfte eine Saison lang unter den Hornissen imkern, auf ca eine Handbreit über meinem Kopf war das Nest zum Schluß angewachsen! Wir hatten keine Probleme miteinander, die Hornissen und ich. Ich habe mich etwas langsamer bewegt und konnte meine Bienen ganz normal bearbeiten. Auch habe ich keine besondere Schwächung meiner 3 Völker bemerkt. Was ich rate: die Hornissen scheißen aus dem Nest raus und das gibt eine ätzende, stinkende Masse unter dem Nest. Eine Zeitungslage (2 Tageszeitungen der nicht so dicken Art) alle 3 Wochen gewechselt hat die Geschichte wesentlich sauberer werden lassen.
    Nebenbei ist das Beobachten dieser sehr hübschen Tiere genau so interessant wie das Beobachten der Bienen.
    Gruß
    Alois

    Hallo Andreas,
    wenn du bei Lonnemann bestellt hast wirst du auch irgendwann das Bestellte bekommen.
    Bauplan: ein Kasten halt für 17 oder 20 Waben im Maß Kuntzsch hoch in einer Reihe und 2 dieser Reihen hintereinander. Lonnemann baut auch für andere Wabenmaße, aber Kuntzsch hoch scheint das beste Verhältnis von Brutfläche MIT Honigkranz zu Handhabbarkeit zu sein. Ich habe Golzbeute (von Lonnemann) seit diesem Jahr und seit über 10 Jahren imkere ich in der Bremer Warmlagerbeute. OK, weiter im Bauplan: der Honigraum ist durch ein Absperrgitter von Brutraum getrennt (ei wie praktisch). Höhe des Absperrgitters ist wohl nicht kritisch, so von 4 cm über dem Boden bis 3-4cm unter der Auflage für die Waben. Ich würde heute ein Absperrgitter nehmen und nach jedem 1,5cm Durchlass eine (zwei) Leisten von 2cm Breite von beiden Seiten des Absperrgitters zusammenschrauben. Also: Durchlass 15mm und 20mm Leiste. Dies ist, damit die Bienen das Absperrgitter nicht zubauen; ich habs erfahren als ich die WLB nachgebaut habe und nur ein 30*30cm Absperrgitter ohne Leisten eingebaut habe. (Jetzt grinsen bestimmt ein Paar). Die Durchlässe baust du so ein, dass die Wabengassen durchgehen.
    Fehlt noch: Unter den Waben hat Golz 35mm Platz bis zum Boden. Die Waben sind auf Winkelschienen gelagert. Drüber die Auflage für die Abdeckung (ich nehme 1,5 oder 2mm Plexiglas -- 3 Stück für die 17 Waben, da bleibt immer was abgedeckt. Darauf eine 2cm Isolierung, dann noch ein 1cm Brett und ein Deckel (aus Blech? wenns geht ja!)
    Was noch: Fluglochschlitz 2cm über die gesamte Breite. Die Seitenbretter auf der Fluglochseite ca 4 bis 8cm vorstehen lassen, da ist ein bisschen Windschutz und an diese Seiten vor dem Flugloch im Abstand von 10 bis 14mm kleine Leisten anbringen wohinter eine Leiste (über die Fluglochbreite) zum verkleinern des Fluglochs eingesteckt werden kann.
    Wandstärke rundum ist 28mm - oder so. Und der Boden kann aus dünneren Brettern gemacht werden. Eine Lüftung und Varroakontrolle durch ein Edelstahldrahtgewebe habe ich grad in Erprobung, darüber kann ich jetzt noch nichts berichten.
    Brauchbar sind vielleicht noch Griffleisten vorne und hinten, es gibt ja Bilder von den Beuten du hast die ja schon gesehen wenn du bei Lonnemann bestellt hast.


    Gruß
    Alois

    Hallo alle, hallo Hardy,


    ich hab noch ne Variante. Im Baurahmen funktioniert sie gut, aber der steht ja auch nur als einzelne Wabe zwischen anderen und da ist der Abstand vorgegeben. Edelstahldraht (für in die Waben) ca 50 Windungen auf einen 3-4mm Nagel, Bohrer etc wickeln und dann auf Wabenbreite auseinanderziehen. Rechts und links an den Oberträger der Waben festtackern. Wird gut und linientreu angenommen und ist immer wieder nach dem ausschmelzen verwertbar.


    Alois

    Hallo,
    ich imkere seit ca 10 Jahren in der Bremerbeute und bin sehr zufrieden damit. Vorher hatte ich Magazine und davor Hinterbehandlungsbeuten. Dieses Jahr habe ich von Lonnemann 2 Golzbeuten bekommen.
    Unterschiedlich ist neben der Fluglochanordnung auch das Absperrgitter. Bei den Bremerbeuten ist es nur über die vorderen 8 Waben (müsste ich nachsehen) während Golz ein Absperrgitte über die gesamte Trennfläche Brut/Honigraum hat. Bei Bremer kann ich ganz leicht ein Volk am Anfang auf 6,8 oder 10 Waben führen und erweitern, die Abtrennung gegenüber dem Honigaum ist einfach. Außerdem ist dort eine Brutdistanzierung (siehe das oben erwähnte Buch von Bremer) leicht möglich.
    Ganz neue Möglichkeiten sehe ich in dem von Kalle selbstgebauten Kasten nach Bremer. Ich finde die Idee toll. Sind doch hier mehrere Sachen verbessert; wie: einen Ableger in einem Kasten bilden den man auch noch transprortieren kann! Endlich ein System wo ich eine Bienenflucht einlegen kann die nicht verkittet wird. Muss ich unbedingt nachbauen, vielen Dank für die Anregung.:daumen:
    Alois

    Hallo,


    ich hab früher eine Gießform aus Metall benutzt. War wunderbar, wenn sie heiß gearbeitet war, dann ist das Gießen richtig gelaufen; Abkühlen war kein Problem und als Zwischengang immer das Trennmittel zu benutzen war einfach nur gewöhnungsbedürftig.
    Wegen Maßumstellung kaufte ich mir eine Siliconform, die läuft gut wenn sie kalt ist, was beim Wabengießen kontraproduktiv ist weil Silicon ein sehr schlechter Wärmeleiter ist - du kriegst die Wärme sehr schlecht weg.
    Als Lösemittel habe ich bei der Metallform eine Mischung aus Wasser/ Alkohol und Glycerin 60/25/15 benutzt. Das nehm ich jetzt auch in der Siliconform und es geht gut.


    Gruß
    Josef

    @ Beetle,
    Vergrößerung eines Mikroskops zur Pollenbetrachtung: für eine Übersicht ca 150fach; für Details am Pollenkorn etwa 450 fache Vergrößerung.


    @ Herbert: :-( war vielleicht einfach um diese Zeit modern - die Germanisierung. Zander ist 1873 geboren, sozusagen im Kaiserreich aufgewachsen. Mir tun solche Kleinigkeiten nicht weh und der Leistung des Hernn Zander keinen Abbruch.:cool:
    Zum Entfetten kann auch Äther benutzt werden; mit der entsprechenden Vorsicht natürlich.


    @ Wespenkönig: danke für den Link. Dahinter verbirgt sich eine schöne , vor allen Dingen kurze und brauchbare Arbeitsanleitung. Mein Englisch ist miserabel, aber da ich weiß worum es geht kann ich den Link gut verstehen. Der Tip (die Anweisung) statt zentrifugieren die Lösung 2 Tage stehen zu lassen ist aber etwas für SEHR Geduldige; aber so kann man es natürlich auch machen.


    Alois

    Hallo, danke für den Link. Leider zeigt dieser Link von Hartmut die Pollen im nicht-gequollenen Zustand. Durch das rumgammlen der Pollen im Honig --- und in der Glycerin-Gelatine --- verändern sie ihre Form zum Teil kräftig.


    Jetzt habe ich mir die PDF-Datei auf die Uli verwies angeguckt: in dem Inhaltsverzeichnis steht zwar "Honig" aber auf die speziellen Gegebenheiten der Pollen im Honig geht diese Datei nicht ein. Nichtsdestotrotz ist dort eine gute allgemeine Beschreibung für das Mikroskopieren von Pollen. Aber auch das Fosilieren der Pollen entspricht nicht dem Pollenzustand im Honig.


    Alois


    PS. Ich habe mich über 3 Jahre sehr mit Pollen (im Honig) beschäftigt bis ich dahinter kam, das dort, im Honig, so spezielle Zustände herrschen das es darüber nur sehr, sehr wenige Erfahrung und Literatur gibt. Viele Versuche haben enttäuscht bis ich den Zander fand. Dann habe ich mir eine Pollensammlung mit den über 100 üblichen Pollen bei uns in der Gegend angelegt und meine Honige untersucht.


    Es gibt ein (kleines) Büchlein von Ferdinand Ruzicka "Mikroskopie für den Imker", ISBN 3-9500249-0-5, in dem auch auf das Mikroskopieren von Pollen eingegangen wird. Vielleicht ist dieses Buch noch erhältlich