Beiträge von Burkhard Gath

    ...in Neuseeland, ist Bienenzucht ein echter landwirtsschaftlicher Faktor. Dort sind die Betriebe aber selbst für die Gesundheit verantwortlich und müssen eine Schulung dazu ablegen und regelmäßig erneuern (weis aber nimmer in welchem Abstand). Das funzt!

    Auf den ersten, flüchtigen Blick scheint das zu funktionieren. Aber wie hoch ist die AFB-Erkrankungsrate der imkerlich gehaltenen Völker dort aktuell? 1993 jedenfalls lag sie bereits bei 12,5% (während wir in D die Null-Toleranzgrenze anstreben bzw. bei Sporenbelastung sofort nicht nur das Volk betreffend, sondern ggf. epidemiologische Maßnahmen einleiten):

    ...

    Schon 2003 auf der Apimondia in Ljubliana berichteten mir NZL-Imker vonm deren Umgang mit AFB. Medikamenteneinsatzgehörte nicht dazu. Schwarze Schafe mag es aber natürlich immer geben. Erkrankungen mussten an den Animal Health Service (glaube so heisst er) gemeldet werden, behandelt in Eigenregie.
    Eine Nulltoleranz für AFB_Sporen ist IMHO aber flächendeckend kein sinnvolles Ziel, obwohl es bei meinen Völkern immer so war.

    ...

    Immenreiner ist richtig informiert: Die Kiwis sind seit den 90er Jahren dabei, die AFB organisiert und ohne Antibiotika etc. zu bekämpfen.

    Sie formulieren sich 5-Jahres-Pläne und setzen sich Teilziele.

    Ihr ehrgeiziges Fernziel: AFB in Neuseeland bis zum Jahr 2030 zu eliminieren.

    Arbeitet Euch mal durch diese Website, es lohnt sich!


    "Elimination of AFB" - Neuseeland


    Da können wir doch nur vor Neid erblassen!

    Hallo Werner,
    vielen Dank, dass Du diese Erfahrung weiter gibst. Dafür könnt' ich Dich Knutschen! :)


    Werner Egger schrieb:

    vor meinem Umzug hatte ich eine stabile Population aufgebaut. Der Ortswechsel und ein Sturmschaden hat mich fast auf Null zurückgeworfen. Leider. Deshalb bin ich inzwischen auch der Meinung, dass der Bien sehr ortsangepasst ist und es keine punktuelle Zucht und anschließen Streuung geben wird.


    Unabhängig von der Herkunft: Durch das Nadelöhr "regionale Anpassung" müssen alle durch.
    AGT und VSH und PJ natürlich auch, es gibt keine Abkürzung.


    Werner Egger schrieb:

    Das muss jeder an seinem Stand in die Hand nehmen.


    Genau so ist es. Wenn die regionale Auslese immer sein muss - warum nicht mit den eigenen Bienen damit anfangen? Jetzt. Sofort.
    Jeder so, wie er/sie es vertreten kann/vertreten möchte.
    Hauptsache, die regionale Auslese findet endlich statt!

    Hallo "Wildbaugeplagte"

    Nachdem du die Wabenstücke vorsichtig rausgeschnitten hast kannst Du sie mit Draht in ein leeres Rähmchen einbinden (wenn nötig mehrfach um das Rähchen wickeln damit so eine Art "Drahtgeflecht"entsteht und der Wildbau nicht rausfällt).Damit kannst Du einen Teil der Brut retten.

    Ich habe so immer die Brut aus den Begattungskästchen verwertet.

    Gruß Burkhard

    Hallo Forumsleser,
    einen weiteren Mosaikstein im Kampf gegen die Neonicotinoide, speziell
    Gegen die Wiederzulassung von Clothianidin “ haben Rudi und ich hinzugefügt.

    Am Dienstag gingen weitere 890 Unterschriften per Einschreiben auf die Reise nach Braunschweig. Adresse : Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg Leiter des BVL
    Mittlerweile dürften die angekommen sein.

    Auch hier haben uns wieder viele engagierte Natur- und Umweltschützer unterstützt. Das zeigt, dass auch die Problematik der neuen Generation von PSM nicht nur bei den Imkern ein Thema ist.

    Zusammen mit der Januarzusendung kommen wir damit auf stolze 1969 Unterschriften besorgter Menschen.

    Nochmals allen Mistreitern der Unterschriftenaktionen einen Herzlichen Dank für die Unterstützung

    Ich hoffe das wir in Berlin am 3. April weitere Schritte in die richtige Richtung machen..….man sieht sich …die Planungen laufen….:daumen:


    Gruß Burkhard

    Hallo Forumsleser,
    ich imkere in Segeberger Zargen im DNM.
    Habe letztes Jahr 9 Völker eingewintert davon 3 Altvölker auf 2 Zargen (Königin 07) und 6 Ableger auf 1 Zarge (Königin 08)

    Stand am 8 März 09 ist folgender:
    Ich habe die Beuten noch nicht geöffnet weil mir das Wetter noch zu schlecht ist und weil ich die Regendächer für einen kurzen Blick nicht abräumen und wieder aufbauen möchte.
    Ich kann nur von Fluglochbeobachtungen und Wintertotenfall berichten.
    Hauptreinigungsflug war bei meinen Bienen am Wochenende 27.2. -1.3. (vorher vielleicht schon vereinzelt durchgeführt)

    Aktuell sieht es folgendermaßen aus:
    Bei 4 Völkern guter Bienenflug ( 2 Altvölker , 2 Ableger)
    Bei 3 Völkern mäßiger Bienenflug (1 Altvolk , 2 Ableger)
    Bei 2 Völkern ganz schwacher Bienenflug (2 Ableger)
    Da scheint aber, wenn auch klein, noch je ein Restvölkchen zu existieren.
    Näheres bringt die ordentliche Durchsicht zu Tage (Ich hoffe auf besser Wetter in der 3. oder 4. Märzwoche)
    Der Wintertotenfall, den ich durch die Reinigungsklappe kontrolliert habe, war unterschiedlich stark. Man kann aber nicht unbedingt eine Verbindung herstellen
    Starker Flugbetrieb = wenig Totenfall und umgekehrt.

    Aber wie schon gesagt, erst die genaue Durchsicht bringt es an den Tag.
    Erst dann wird bewertet ob gute Auswinterung oder ob schlechte Auswinterung.

    Gruß Burkhard

    Hallo Forumsleser,
    erstmal Danke für die geschriebenen Kommentare und Anregungen

    Eine Wichtige Informationen, wenn nicht sogar DIE WICHTIGSTE habe ich heute bekommen.
    Danach soll, zumindest für das Jahr 2009,die
    Zulassung von Clothianidin gestoppt sein !!!!!
    Detailinfos habe ich keine. Ob das konkret so zutrifft muss noch bestätigt werden. Aber wenn es so ist dann wäre das ein Riesenerfolg.

    Aber wie schon gesagt die offizielle Bestätigung sollten wir noch abwarten bevor die Sektkorken knallen !!!

    Wer hat denn offizielle Kontakte ?
    Kann einer diese Information bestätigen ?

    In Erwartung einer positiven Bestätigung ........

    Gruß Burkhard

    Hallo Forumsleser
    bzw. alle „Aktivisten“ gegen PSM, GVO und sonstige unheilbringende Stoffe die unseren stechenden Lieblingen zusetzen

    Etwas verwundert haben mich doch die Kommentare oder sollte ich besser sagen Nichtkommentare auf das von mir bekannt gemachte Ergebnis der Unterschriftenaktion gegen die Wiederzulassung von Clothianidin

    Ich möchte mich ja nicht beschweren aber etwas mehr Resonanz auf die nach meiner Meinung gelungen Aktion hätte ich mir schon gewünscht. Denn 1079 Unterschriften zu organisieren in ca. 3 Wochen, das war schon ein Stück Arbeit

    Ganz nach dem „Leitsatz“ den Bernhard mal bei einer der Demonstrationen formuliert hat.
    „Wir müssen da Ansetzen wo die Sache entschieden wird „ nämlich beim BVL.
    Genau in die Richtung zielte die Aktion von Rudi und mir

    Das Ganze hatte auch noch einen charmanten Zusatzgedanken. Auch die anderen Naturschützer um uns herum sollten mit der Information über die tödliche Wirkung der Neonicotinoide „befruchtet“ werden. Auch das scheint uns, nach vielen positiven Rückmeldungen, gelungen zu sein.

    Frage an alle führenden, erfahrenen Köpfe in Sachen Kampf gegen PSM & Co.
    Wie bewertet ihr die Aktion?
    Sollte man so was vielleicht „medienwirksamer“ zelebrieren?
    Wäre noch ein Bericht in der Biene hilfreich?
    Wie gut kommen Presseartikel an?
    Wer hat schon Erfahrungen mit Unterschriftenaktionen gemacht?
    Wer kann was beisteuern?

    Ich bitte um Vorschläge da noch weitere Unterschriften geplant sind?

    Mit Dank im Voraus für gute Ideen und in Erwartung vieler zündender Beiträge

    Gruß Burkhard

    Hallo Forumsleser,
    eine wichtige Info für alle „Kämpfer“ gegen die Neonicotinoide

    Wie Isselbiene schon in seinem Bericht zur „Fachtagung am 19.01.09 im ICC Berlin“andeutete haben nassauer und Ich eine Unterschriftenaktion
    Gegen die Wiederzulassung von Clothianidin “ durchgeführt.

    Mit der Unterstützung zahlreicher Imker, Vogel-, Fledermaus-, und Ameisenschützer, Mitglieder von BUND, NABU, HGON, Bio–Läden, Pomologen und anderen Naturinteressierten haben wir 1079 Unterschriften gesammelt.

    Diese Unterschriften wollte ich am 19.01.09 bei der Podiumsdiskussion dem angekündigten Vertreter des BVL Herr Dr. Rolf Forster übergeben.
    Dieser war aber, wie schon berichtet, nicht anwesend!

    Als Zwischenlösung war eine Weitergabe über Fr. Ulrike Höfken im Gespräch.
    Wir entschieden uns dann aber die Unterschriften direkt per Post an den Leiter des BVL Herrn Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg zu senden.

    Mittlerweile dürfte der Postmann beim BVL 3 x geklingelt haben mit der klaren Botschaft im Gepäck: Hallo, Sehr geehrte Herren von Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Nicht nur bei den Imkern sind die Neonicotinoide ein Thema sondern auch die interessieren Naturschützer wissen jetzt was Clothianidin & Co. so alles anrichten und protestieren gegen die Zulassung!!!!

    Unser Bestreben war es, neben der Unterschriftensammlung, auch ganz ausdrücklich allen Naturschutzleuten einen Input über die Auswirkungen auf den Naturhaushalt dieser neuen Generation der PSM zu geben.

    Ich bitte alle aktiven Imker und Naturschützer die ähnliche Aktionen planen oder schon durchgeführt haben, berichtet öffentlich über eure Aktionen!!!!
    Denn nichts wirkt besser wie eine aufgeklärte Öffentlichkeit“.

    Nochmals allen Mistreitern der Unterschriftenaktion einen Herzlichen Dank für eure Unterstützung

    Gruß Burkhard

    Hallo the czar,
    das Zitat "... Sogar bei Spritzschäden weigert sich die Polizei eine Anzeige aufzunehmen ..."

    Wiedergabe aus meiner Erinnerung (habe ich so nicht mitnotiert)
    Herr Haefeker nannte dieses Zitat als ein Beispiel in der Diskussion

    Er meinte wohl wie wichtig / ernst es die Strafverfolgungsbehörden"
    (Polizei) nehmen wenn der ortsansässige Imker den ortsansässigen Landwirt wegen eines Vorfalles (Spritzschäden,nicht sachgemäse Anwendung von Spritzmitteln, Spritzzeitpunkt, Verschüttetes Saatgut, Nicht ordnungsgemäße Sähmaschine bei der Ausaat,...... o.Ä.) wegen "ein paar" toter Bienen anzeigt.
    (Anm.: Das jedoch ist meine Interpretation )
    Einen konkreten Fall nannte er nicht.
    molle hat ja schon so ähnlich geantwortet ...wenn einer der Anwesenden es anders verstanden hat dann korrigiert mich bitte.

    Gruß Burkhard

    Hallo Isselbiene,
    Scheffel hin, Scheffel her .... die Aktion ALLER an der gemeinsamen Sache (Natur & Umwelt,Gesunde Bienen, Gesunde Imkerei, Rückstandsfreie Bienenprodukte, Pestizidreduzierung im Naturhaushalt, Umdenken in der grünen Gentechnik.... .) können nur zum Erfolg führen wenn klare, gezielte Aktionen in die Richtung der "Entscheidungsträger " geführt werden.
    Und die Zielrichtung muss klar sein : Denn wer nicht weis wo er hin will darf sich nicht wundern wenn Er am Ende ganz wo anders ankommt !!

    Gruß Burkhard