Beiträge von Wiebke

    Also Bienenbehandlung gegen Milben ist immer Verantwortung des Imkers, Vermehrungmöglichkeiten der Milben, also brutfreie Phasen etc. nicht immer. Es sind also nicht immer "Imkerfehler", um die es geht. Wobei es doch grundsätzlich nicht um eine Schuldfrage gehen sollte, sondern darum, dass man vitale Völker hat. Schuld ist so rückwärtsgewandt und hilft damit niemandem wirklich. Gerade wegen dieser falscher Scham wird auch Faulbrut nicht gemeldet und Winterverluste mit Paketbienen ausgeglichen. Hört bitte auf, auch gegenseitig Vorwürfe zu machen.

    Die Eingangsbeobachtung: wenig Bienen in der Drohnenbrut, sollte den betreffenden Imker freuen und animieren, weiter auf die Milbenbefallsentwicklung zu achten. Gerne mit Bodenschieber, Puderzucker oder Auswaschmethode.

    Gruß Wiebke

    Ich denke auch, dass die Milbenbehandlung diese Jahr recht früh sein kann dank frühem Trachtende. Blatthonig, wie 2018, werden wir in Mecklenburg dieses Jahr eher nicht sehen, dafür war der Mai dann doch zu kalt und nass.

    Wenn man wirklich intensiv den Milbenbefall von Drohnen- und Arbeiterinnenbrut erkunden möchte, dann sucht das SMR Projekt bestimmt noch Mitstreiter. Aber da heißt es intensives Milbenzählen....

    Grüße Wiebke

    Was den Arbeitsaufwand angeht, finde ich 10 Völker nicht viel intensiver als 2 bis 4, da die Vorbereitungszeiten und Fahrtzeiten gleich bleiben, ich weniger mit den Völkern rumspiele und einfach immer Material da habe, wenn es gebraucht wird. Ich bestelle zu Saisonbeginn alles, was ich zu brauchen meine, Kisten sind genug da, dank einer "geerbten Imkerei" und dann geht es los. Lediglich Schleudern und entsprechende Honigverarbeitung werden spürbar mehr. Die sonstige Arbeit an den Völkern bleibt bei mir kumuliert gleich. Man wird einfach schneller, trifft Entscheidungen und hat halt genug Material. Von April bis September bleibt Imkerei doch eine Materialschlacht und für 10 Völker hat man einfach geschluckt, dass das Auto draußen stehen muss und die Garage umgenutzt wurde....^^

    Grüße und starke Empfehlung zum Aufstocken der Völkerzahl

    Wiebke

    Mmh , Wachsreste, Kotspuren, klebrig ..... sieht sehr nach Räuberei aus. Ich würde die aus dem Flugradius nehmen. Besser ist besser. Echte Räuberei will man wirklich nicht. Da kann schon mal der ganze Stand drüber kaputt gehen.

    Gruß Wiebke

    Wo stehen die Bienen? Weshalb tragen sie so wenig ein? Wie stark sind die Völker? Ist schon ein Schwarm raus?

    Wenn nicht zum schleudern da ist, ist nix da, aber vielleicht sollte man bei so wenig Honig die Betriebsweise betrachten. Und dies ist wirklich keine versteckte Kritik, sondern Interesse an der Situation.

    Gruß Wiebke

    Die Waben, die man, wenn überhaupt, in den Honigraum hängen kann, sind bislang unbebrütet und mit Nektar angetragen. Die kann man dann vor dem nach oben hängen problemlos abschütteln. Sollte man sowieso tun, damit meine keine Drohnen oberhalb des Absperrgitters einsperrt.

    Das sind meist Randwaben aus dem oberen Brutraum bei einzargig überwinterten Völkern, bei denen das in Betracht kommt. Wobei ich imkere auf DNM mit 2 Bruträumen.

    Gruß Wiebke

    Liebe Imkerfreunde!

    In meinem Umfeld ist ein Imker, mit sehr ungepflegten Bienen. 14 Kisten offen ohne Bienenbesatz, dafür alte Brutwaben (noch mit Amitrazstreifen drin), Futterwaben, Wachsmottenzucht und oben drauf noch gefüllte Futterzargen. Zudem noch 3 kleine Restvölker mit massiv Wildbau hinter dem Schied und sehr gutem Abwehrverhalten. Regelt das das Vetreinäramt und wenn ja, wie lange dauert sowas? Oder räum ich da einfach mal auf, stehen schließlich auf einem öffentlich zugänglichen Gelände und der aktuelle Besitzer steht an den Kisten nicht dran? Dankbar für Ideen bzw. Erfahrungen in dieser Richtung.

    Wiebke

    Hallo nochmal! Es ist wirklich erstaunlich, wie aus einer einfachen, ernst gemeinten Frage über Weiselzellen am Drohnenrahmen eine Grundsatzdiskussion werden kann. Ich habe zwar keinerlei Ahnung von Warré oder Halbrähmchen, aber für die Frage war das vielleicht auch nicht so wichtig...

    Weiterhin allen maximale Erfolge

    Eure Wiebke

    Hallo Kevin!

    Die erste Frage, die ich hätte: ist Brut da, in allen Stadien? Wenn ja, dann super,:) Pollenbrett raus, Leerwabe oder sonst Mittelwand ans Brutnest und der Königin mehr Platz zum Stiften geben. Ohne Brut fällt den Bienen halt nichts besseres ein, als Pollen einzulagern....

    Gruß Wiebke

    Wenn die Natur wirklich schon so weit sein sollte, also der Raps verblüht, kannst du erstmal schleudern, wobei ich das Refraktometer benutzen würde, um des Wassergehalt nicht aus dem Auge zu verlieren... Sei doch froh, was weg ist, ist weg...

    Gruß Wiebke


    Hier blüht der Raps erst seit 3 Tagen so richtig, aber es könnte feuchter sein. Die Böden sind einfach noch zu trocken von 2018.

    Die Oberträger werden ja im Frühling nicht voll besetzt bzw. mit Brut sein, da kann man bestimmt was abschneiden, anpassen. Und ich bin mir sicher, dass man ein TBH Volk auf 22 Waben DNM gestutzt bekommt im April. Ist halt eine kleine Sauerei mit dem Winterfutter....Ohne Fleiß kein Preis.

    Vielleicht in ein Magazin umwohnen( so Oberträger an Rähmchen mit Kabelbinder...siehe YouTube .), leere Kisten umziehen und dann mit Kunstschwarm im Juli wieder bestücken? Versuch wäre es wert, besser als Bienenmatsch im Kofferraum.

    Gruß Wiebke