Beiträge von Wiebke

    Hallo in die Runde!

    Seit 10 Jahren habe ich jetzt DNM, zwei Bruträume bei den Wirtschaftsvölkern, ganz klassisch. Man könnte sagen: einfach imkern oder altmodisch imkern, aber mir gefällt es. Das funktioniert bei mir gut, Zentner Honig pro Volk, Wabenerneuerung en bloc, TBE/TUB, Brutwabenableger, Futterzargen, gleiches Maß über und unter dem Absperrgitter. Der Versuch dieses Jahr mit einem Brutraum Langstroth, so aus Neugierde, war jetzt nicht wirklich besser, aber funktionieren tut das auch. Nächstes Jahr mal einen Brutraum DNM laufen lassen wollte ich auch mal testen, weil das so im Bienenjournal gelobt wurde.

    Echter Vorteil für mich war, dass hier alle, bis auf einen Berufsimker, so imkern auf DNM in Segebergern, ich damit Völker leicht verkaufen kann und wir über die gleichen Eingriffe zur gleichen Zeit quatschen können.

    Wabenmaß ich echt Geschmackssache. Für Anfänger ist nur dumm, wenn kein Pate sich mit seienm System auskennt, und da helfen Bücher und auch Foren nur bedingt.

    Grüße Wiebke

    Also ich mach ja TUB nun schon zum zweiten Mal. Ich würde da jetzt weder Waben umhängen, noch Ameisensäure geben, außer der Milbenbefall ist deutlich über der Schadschwelle. Dann hätte aber die Oxalsäure nicht gewirkt. Bei mir ist der Flugling auch immer schwächer als der Brutling zu dieser Zeit. Ich denke, dass liegt auch daran, dass er die ältere Königin hat. Ich füttere gerade auf, insgesamt 15 Liter Sirup etwa pro Volk in 2 bis 3 Gaben bei den Einzargern. Dann ist genug, um alleine zu überwintern und ich muss im Oktober nicht noch versuchen, hektisch Futter in die Völker zu bekommen. Letztes Jahr hatte ich gleich nach der Behandlung alles gefüttert, aber das hatte das Brutgeschäft behindert.


    Wirklich: warten bei Oktober, dann gucken, ob 5 Wabengassen belegt sind, und dann entscheiden, was vereinigt gehört.


    Gruß Wiebke

    Hallo Gummistiefel!

    Wo werden die Kisten denn stehen?

    Meine sind ja an der Ostsee. Hier hat fast jeder DNM, bis auf die wenigen mit Dadant. Da habe ich dann auch DNM, zumal ich gerne Völker im Frühling verkaufe. Und auf irgendeinem Maß kommen ja die Bienen auch zu Dir, so lange es kein (Kunst-) Schwarm wird. Die Betriebsweise DNM/Zander ist doch recht gleich.

    Gruß Wiebke

    Ein Teil meiner Völker (starke Völker geteilt mit TUB) wird einzargig auf DNM überwintert. Das sollte bei Zander gerade im Badischen auch funktionieren. Nur die sehr starken Völker brauchen dann im Frühling etwas extra Futter bzw. Futterwaben, wenn es im März wieder sehr kühl werden sollte. Mit Halb/Flachzargen extra oben oder unten ist in meinen Augen ganz nett, aber nicht wirklich notwendig. Ich bemühe mich, alle Völker großzügig einzufüttern, so daß ich im Notfall Futterwaben umhängen kann.

    Gruß Wiebke

    Bitte, macht das Flugloch auf. Gerade bei feuchten Nächten und wärmeren Temperaturen tagsüber verdunstet dann am Vormittag som richtig ordentlich was, und dann ist es besser, es lüftet durch.

    Ich habe letztes Jahr, bei exakter Anwendung lt. Anweisung 2 von 10 Königinnen verloren. Bodenschieber soll ja drin sein zur Befallskontrolle, dann wenigstens Luft von vorne. Da sollte auch bezüglich Räuberei nichts passieren und Mäuse kommen erst zum Frost so richtig gerne in die Beuten.

    Grüße Wiebke

    Während der Behandlung muss das Flugloch eigentlich komplett geöffnet sein. Schaffen es im Sommer Mäuse in die Beute, ist das Volk wohl sehr schwach. Freunde hatten mal Ratten in den Völkern, die direkt an einem Gewässer standen, aber die waren auch eher schwächlich. Starke Völker dulden, zumindest solange Flugbetrieb herrschen kann, keine Untermieter.

    Gruß Wiebke

    Hallo Newbee!

    Ich würde mich ernsthaft fragen, ob ich dieses Jahr überhaupt zurück vereinige. Wenn die Völker noch im Juli geteilt wurden, sind sie meist recht stark zur Einwinterung und hängen dann am Baum, bevor man Raps sagen kann. Dann hat man lieber für 2020 Reservevölker und ein entspanntes Frühjahr.


    Nur beim Einfüttern muss man vorsichtig sein, weil eine Zarge für den vollen Wintervorrat etwas knapp werden kann.

    Sollte Vereinigung gewünscht, dann jetzt wirklich 3 km weit weg und zur Vereinigung zurück.

    Ich mach TUB regelmäßig, mit den Völkern aufeinander, vereinige schwächere Kandidaten am Platz und bringen die stärkeren Völker im Oktober auf den Außenstand.

    Gruß Wiebke

    Hallo!

    Da ich mit DNM imkere, und mir volle Honigzargen eigentlich auch zu schwer sind, entnehme ich Wabenweise wie oben bereits beschrieben. Da hat man die Vorteile des Magazins in Segebergern 1 DNM und muss trotzdem keine ganzen Zargen wuchten, wenn man nicht will. Allein dafür würde ich das System nicht wechseln wollen. Nächstes Jahr wollte ich mal einen Druchlauf mit nur einem Brutraum machen, dann wäre die TBE noch einfacher.

    Grüße Wiebke

    Wenn jetzt noch eine begattete Königin übrig ist, muss die doch ohnehin in ein Volk rein.....wenn keine da ist, ist es wie Lotto spielen. Da würde ich jetzt mit einem kleinen Ableger vereinigen o.ä.

    Gruß Wiebke

    Eigentlich soll man nur ein wenig füttern und auch nur, wenn nicht genug Restfutter (4 kg) im zweizargigen Brutraum verblieben ist. Ich hab immer so maximal 5 l gegeben, wenn ich vorher wirklich alles geerntet hatte, was ging. Zumal hier nach der Linde nicht mehr viel kommt. Hat man Balsamine etc. füttert man erst nach der Einengung und Behandlung von Ende August bis Anfang Oktober in 2 großen Portionen.

    Etwas Restburt, so 50 Zellen auf 2 Waben im unteren Brutraum können immer mal sein, aber natürlich keine Brutbretter mehr.

    Wiebke