Beiträge von Wiebke

    Hallo Kroll!
    Erstmal super, dass Du Dich für Bienen interessierst. Aber so alleine überlassen ist wirklich keine gute Idee. Unabhängig davon das Bienen ja nun mal Nutztiere sind, die relativ wenig Pflege im Vergleich zu Hühnern oder Schweinen brauchen, wollen sie doch gepflegt werden, wenn man sie im Garten stehen lassen möchte. Das Beste ist also eindeutig, einen Imker Deiner Wahl am Ort zu fragen, ob er Dir bei dem Beginn Deiner Immenhaltung helfen könnte. Jemanden, der für 10 Obstbäume seine Magazine aufstellt, wirst Du wohl kaum finden, da Obstblüte zwar schön aussieht, für die Bienen aber eher Naschwerk und Zeitvertreib im Vergleich zu einem angrenzenden Rapsfeld ist.
    Viele Grüsse
    Wiebke

    Liebe Imkerfreunde!
    Heute habe ich mir mal kurz meine Völker angeschaut, aber nur so aufgeklappt, da es bei 12° doch recht windig am Stand war. Ein Volk, zweizargig überwintert, hat in der oberen Zarge noch 5 fast volle Futterwaben und sitzt kräftig auf der unteren Zarge. Pollen wird eingetragen etc. Reinigungsflug war ja bei uns hier erst um den 10. März. Nun habe ich aber trotzdem schon in der unteren Zarge, so von oben luschernd, ein Näpfchen gesehen. Wollen die umweiseln oder etwa schon schwärmen?
    Eigentlich wollte ich diese Woche, sobald es einen Tag mal schön ist, die meisten alten Futterwaben rausnehmen, Leerwaben und Baurahmen geben und so langsam den Honigraum aufsetzen.
    Der Raps braucht aber bestimmt noch zwei bis drei Wochen.
    Jetzt also meine Frage: Sollte ich alle Waben absuchen, Näpfchen entfernen oder das Volk die vielleicht nötige Umweiselung machen lassen? Eine Ersatzkönigin habe ich leider nicht.:roll:
    Viele Grüsse von der Ostsee
    Wiebke

    Ginge es auch, wenn man Schwarmzellen zum Ableger gibt, weil in denen ja bereits eine Königin gezogen wird, oder muss es im Ableger immer jüngste Brut sein? Wäre doch einfacher, eine fast schlupfreife Schwarmzelle in den Brutableger zu packen, weniger Wartezeit .... . Habe schon in der Suchfunktion nach dieser Möglichkeit geschaut, leider ohne Ergebnis.
    Grüsse von Deutschlands Sonnenparadies Ostsee.:cool:
    Wiebke

    Hallo!
    Gegen böses Karma hilft der böse Blick, rechtsgedrehte Milchsäuren und natürlich die absolute Impfverweigerung. Auch Räucherstäbchen werden mancherorts empfohlen. Aber wenn das Tier ohnehin schon tot war, zählt die Karmaschädigung wohl nur halb. Kann man dann beim Milchsäuressen abziehen.:daumen:
    Sanfte Grüsse
    Wiebke

    Liebe Imkerfreunde!
    Heute bei kalten 10°, Regen und Wind am Vormittag, lagen abends so circa 20 Bienen tot oder fast tot vor dem Magazin. Im Magazin unter der Abdeckung im Brutraum alles gut besetzt, volle Bauaktivität, soweit beurteilbar. Das andere Magazin, wo die Bienen weniger Rähmchen im Honigraum besetzt haben, hatte nur 2 tote Bienen davor.
    Muss ich mir jetzt sorgen machen? :confused:
    Der Bauer hatte gestern und vorgerstern die Wintergerste gespritzt und bei der Rollrasenproduktion 2km weiter wurde auch was auf die Anlage gebracht, aber da sind ja überall keine Blüten und das Rapsfeld in ebenfalls 2km ist in voller Blüte.
    Unsicher Eure Wiebke

    Nach nun einer Woche Bienenbesitz und Erweiterung mit Mittelwänden (habe ja noch keine Leerwaben) kam nun heute die erste Durchsicht. Im Honigraum sind drei Rähmchen im Ausbau, der Rest ist noch unangetastet, genauso wie der Baurahmen im oberen Brutraum. Ich habe erstmal nichts verändert, nur ein Weiselnäpfchen, das einzige, weggemacht. In den unteren beiden Zargen ist reichlich Brut, großteils verdeckelt, Pollen- und Futterwaben. Die Königin habe ich nicht gefunden, aber das geht ja nicht nur mir so.
    Sind die Damen nun besonders langsam oder schnell, wie lange dauert es, bis der Honigraum normalerweise "voll" wird?
    Das Wetter ist sehr warm und bis einen kurzen Schauer vor 2 Tagen auch trocken.
    Grüße von der Ostsee:liebe002:
    Wiebke

    Auch bei mir ging es ja jetzt erst richtig los. Habe den halben Tag in Sichtweite vorm Flugloch gesessen und bin begeistert. Guck mal die Pollenhöschen ... .:Biene:
    Will nur hoffen, dass die Damen auch gut klar kommen aber um nicht jeden Tag das Magazin aufzumachen, muss man sich echt beherrschen. Werde die Motivation wohl in Rähmchenhemmern und Honiggläser waschen/Etiketten ablösen stecken.
    Gruß Wiebke

    Habe jetzt mal das erste Volk durchgesehen. Es sitzt eigentlich auf allen Waben, Brut in allen Stadien, Pollenwaben eher matt und pro Zarge so 2-3 Futterwaben. Das eine Weiselnäpfchen im Volk hatte mein Pate noch vor dem Umzug weggemacht. Baurahmen gab es keinen.
    Mein Pate meinte, für den Honigraum sollte ich ein paar Brutwaben hochhängen, mit Absperrgitter darunter. Hier schreiben aber einige, den Brutraum nur mit Leerwaben oder Mittelwänden zu bestücken, warum das eine oder andere? :roll:
    Erweitern muss ich ja nun auf jeden Fall und heute sollen es fast 20° werden.
    Grüße von der Ostsee und auf jeden Fall schon mal Danke für die bereits bekommenen Hinweise.
    Wiebke

    Liebe Bienenfreunde!
    Nachdem ich meine 2 Völker nun heute umgezogen habe aus circa 7km Entfernung frage ich mich, was zu tun ist oder besser auch nicht.
    Die Damen sitzen jeweils gut auf 2 Zargen und haben sich heute eingeflogen.


    Wie lange sollte man nichts machen bzw. wann sollte nun der Honigraum drauf? Der Raps geht bei uns bestimmt am Wochenende richtig auf.:p_flower01:
    Viele Grüsse von der Ostsee
    Wiebke

    Nun ist es bald soweit! Die Wiese ist hergerichtet, Stellplätze nach Euren Tips vorbereitet, Sträucher wurden noch im Herbst gepflanzt und ein Zaun gesetzt. Aber wann kann ich die zwei Völker circa 10km entfernt von meinem Paten holen? Also bei welcher Außentemperatur ...?:confused: Es ist ein Volk mit circa zwei Jahren alter Königin und ein Ablegervolk aus dem Sommer 2008.
    Viele Grüße von der Ostsee
    Wiebke

    Dieses Vorgehen hat mir der örtliche Imkerverein empfohlen. 24h schließen, solange das auf den Pflanzen klebende Zeug versprüht wird, damit die Flügel der Tiere (Flugbienen) nicht auch beschädigt werden. Für das Amt hat diese Info gereicht zu "wem gehört die Wiese", aber klär mich bitte auf.
    Gruß Wiebke

    Hallo allerseits! So lief das in Mecklenburg:
    Berechtigtes Interesse: Also unser Liegenschaftenamt gab die Auskunft, das dafür reicht, wenn Du zum Beispiel das Nachbargrundstück hast, und das Unkraut von dort zu Dir rüber kommt. Oder auch, wenn Du ökologischen Anbau machen willst, bestimmt auch Honig, und Dich deshalb fragst, was der Bauer auf seinen Acker ausbringt.
    Im Übrigen sollte man sowieso mit dem Bauern auf der Nachbarwiese sprechen, damit der mal durchrufen kann, wann er mit der Spritzpistole rausgeht und Du deshalb lieber die Magazine einen Tag nicht öffnest. Das reicht dann auch als berechtigtes Interesse vor unserer Amtsverwaltung, um Namen und Anschrift vom Bauern zu bekommen.
    Viele Grüße
    Wiebke