Beiträge von Wiebke

    Ich habe mich auch schon gefragt, wie lange ein Volk weisellos sein muss, bis die Drohnenmütter zu stiften anfangen. Ich würde sagen, etwa 3 Wochen ohne offene Brut, dann legen die los. Gibt es da andere Erfahrungen ?


    Buckelbrütig, also Königin da, aber ohne hinreichend Sperma und daher nur unbefruchtete Eier, ist dann wieder anders. Da könnte eine junge Königin nur eine Legestörung haben, und dann sich wieder berappeln, aber meist taugt die einfach nichts.


    Gruß Wiebke

    Hast Du Platz, hast Du Lust.

    Mehr Kisten, auch wenn nur auf Vorrat gekauft oder billig geschossen, werden schon voll....da muss man sich schon ein Limit setzen. Bei mir entscheidet die Zahl der Wirtschaftsvölker zur Weidenblühte. Was dann zu viel da ist, egal wie es zu Stande kam, wird verkauft. Bislang war ich immer schnell ausverkauft. Auch schön, wenn erstmal Geld in die Bienenkasse kommt.

    Mein Mann hilft bei der Honigernte, daher das Limit mit den Wirtschaftsvölkern....der Rest ist allein mein Hobby/meine Arbeit.

    Gruß Wiebke

    Genau so einen Fall hatte ich dieses Jahr auch. Eigentlich sind die Bienen in diesem Volk versaut/verdorben. Ich würde die abfegen und die neue Königin lieber in einen Kunstschwarm o.ä. mit jungen Bienen setzten. Nicht dem schlechten noch gutes hinterherwerfen. Lohnt nicht. Man muss die ja nicht abtöten, die alten Tanten betteln sich schon wieder ein.

    Grüße Wiebke

    Hallo Safin,


    wenn wir wüssten, wo deine Volk steht, könnte man vielleicht mit einem neuen Ableger aushelfen..... Profil wäre nett

    Ansonsten sehe ich auf keinem Bild wirklich Arbeiterinnenbrut, auch nicht auf dem ersten links unten. Das werden Buckel bzw. Mickerdrohnen. So etwas passiert immer mal wieder, daher besser mit mindestens 2 eher 3 Völkern starten.

    Trotzdem lohnt Weitermachen, Bienen haben Suchtfaktor.

    Grüße Wiebke

    Hallo! Tut mir leid, dass sagen zu müssen, aber da ist keine Königin drin, alles Drohnenbrut...

    Kann man eigentlich auch nicht wirklich sanieren. Neuen Ableger besorgen, auf den alten Standort stellen und die ganze Grütze 50m weiter weg abfegen, Waben mit Brut drauf einschmelzen. Arbeiterinnen kommen da keine mehr.

    Grüße Wiebke

    Und bei der 2 Personen Variante steht man sich mit seinen Gabeln gegenüber. Da kann man sich gerne mal gegenseitig aus Versehen stechen....für meine mithelfenden Kinder ungeeignet. Ich will keinen blutigen Honig. Limitierender Faktor beim Schleudern ist bei mit auch das Sieb und nicht die Geschwindigkeit der Entdeckelung.

    Gruß Wiebke

    Ist das nicht Buckelbrut ? Königin gesehen?

    Dieses Jahr sind die Begattungserbegnisse bei mir auh eher mau und so etwas habe ich diese Woche abgefegt, Königin war drin, sah auch ordentlich aus, aber buckelbrütig...Man könnte noch eine Woche warten, ob da noch was passiert, aber ...

    Gruß Wiebke

    holmi : wenn man den Brutwabenableger spätenstens zu Beginn der Rapsblüte mit mehreren Brutwaben kräftig erstellt, kann der zur Linde vielleicht, zur Heide garantiert Tracht bringen. Das ist jetzt kein ungewöhnliches Vorgehen....


    Ich entmilbe allerdings in der brutfreien Phase, weshalb sich eine Honigernte dann im gleichen Jahr verbietet.


    So starke Ableger kann man durchaus über TUB behandeln, erreichen dann aber eher keine zwei überwinterungsfähigen Einheiten; also Rückvereinigung im Oktober notwendig.

    Mir wäre das zu viel gebundenes Material und Zeit, aber klappen tut das...

    Gruß Wiebke

    Also ich finde den Honig jetzt nicht so dramatisch. Die dunklen kleinen Einschlüssen könnten durchaus Pollenreste sein, der kristallisierte Rand transportbedingt bei flüssigem Honig, Abschäumen war etwas mangelhaft.... . Werfe der den ersten Stein...

    Gruß Wiebke

    Also Bienenbehandlung gegen Milben ist immer Verantwortung des Imkers, Vermehrungmöglichkeiten der Milben, also brutfreie Phasen etc. nicht immer. Es sind also nicht immer "Imkerfehler", um die es geht. Wobei es doch grundsätzlich nicht um eine Schuldfrage gehen sollte, sondern darum, dass man vitale Völker hat. Schuld ist so rückwärtsgewandt und hilft damit niemandem wirklich. Gerade wegen dieser falscher Scham wird auch Faulbrut nicht gemeldet und Winterverluste mit Paketbienen ausgeglichen. Hört bitte auf, auch gegenseitig Vorwürfe zu machen.

    Die Eingangsbeobachtung: wenig Bienen in der Drohnenbrut, sollte den betreffenden Imker freuen und animieren, weiter auf die Milbenbefallsentwicklung zu achten. Gerne mit Bodenschieber, Puderzucker oder Auswaschmethode.

    Gruß Wiebke

    Ich denke auch, dass die Milbenbehandlung diese Jahr recht früh sein kann dank frühem Trachtende. Blatthonig, wie 2018, werden wir in Mecklenburg dieses Jahr eher nicht sehen, dafür war der Mai dann doch zu kalt und nass.

    Wenn man wirklich intensiv den Milbenbefall von Drohnen- und Arbeiterinnenbrut erkunden möchte, dann sucht das SMR Projekt bestimmt noch Mitstreiter. Aber da heißt es intensives Milbenzählen....

    Grüße Wiebke

    Was den Arbeitsaufwand angeht, finde ich 10 Völker nicht viel intensiver als 2 bis 4, da die Vorbereitungszeiten und Fahrtzeiten gleich bleiben, ich weniger mit den Völkern rumspiele und einfach immer Material da habe, wenn es gebraucht wird. Ich bestelle zu Saisonbeginn alles, was ich zu brauchen meine, Kisten sind genug da, dank einer "geerbten Imkerei" und dann geht es los. Lediglich Schleudern und entsprechende Honigverarbeitung werden spürbar mehr. Die sonstige Arbeit an den Völkern bleibt bei mir kumuliert gleich. Man wird einfach schneller, trifft Entscheidungen und hat halt genug Material. Von April bis September bleibt Imkerei doch eine Materialschlacht und für 10 Völker hat man einfach geschluckt, dass das Auto draußen stehen muss und die Garage umgenutzt wurde....^^

    Grüße und starke Empfehlung zum Aufstocken der Völkerzahl

    Wiebke

    Mmh , Wachsreste, Kotspuren, klebrig ..... sieht sehr nach Räuberei aus. Ich würde die aus dem Flugradius nehmen. Besser ist besser. Echte Räuberei will man wirklich nicht. Da kann schon mal der ganze Stand drüber kaputt gehen.

    Gruß Wiebke