Beiträge von Wiebke

    Um diese Jahreszeit spare ich mir Zeitungspapier etc. Alte Königin weg, neues Volk mit Waben in die Kiste dazu, eine Woche mindestens nicht anfassen, gut ist.

    Bei meinen DNM setzt ich die einzargig einfach aufeinander. Wenn mir die Königin egal ist, dann sogar einfach drauf ohne irgendwelche Königinnensuche etc. Hat bisher immer geklppt.

    Sonniges Wochenende

    Wiebke

    Da hat rase recht. Ein Jungvolk, welches letztes Jahr sehr unter der AS gelitten hatte, tote Jungbienen, ausgeräumte Brut, einzargig überwintert, war dieses Jahr von 20 Völkern das ertragreichste. Da zeigt sich auch die Genetik der Königin.

    Dieses Jahr bei den MAQS hat mich nur so geärgert, dass ich alles nach Anweisung gemacht habe, und deutlich mehr als nur ein paar Jungbienen darüber gegangen sind.

    Grüße Wiebke


    P.S.: Die Streitkultur hier im Forum wird gerade nicht besser. Ich quatsche gerne über Bienen, Betriebsweisen, auch Irrtümer meinerseits, aber sich gegenseitig anmaulen ...

    Können wir wieder zum Thema zurück kommen? Queen im Ableger noch da?


    M.

    Wohl wahr.... ich bin immer noch frustiert, dass trotz korrekter Anwendung bei den vorgesehenen Temperaturen solche Schadbilder auftreten können. Mit dem Nassenheider Pro hatte ich letztes Jahr auch Jungbienenverluste, aber da war es noch recht warm gewesen im September.

    Gruß Wiebke

    Frage, was würdest du machen wenn du feststellst das eine Königin nicht mehr taugt? Hast du Ersatz oder müsstest du Dir einen solchen erst besorgen? Oder hast du keine dieser beiden Optionen?


    Gruß

    Franz

    Zum Glück hab ich reichlich Jungvölker zu viel, da lässt sich gut vereinigen. Kontrolle auf Königin "noch da" war schon, nochmalige Kontrolle nach gutem Brutnest kommt nächste Woche, zwischendurch gab es noch einen Rest Futter.

    Das mit dem nicht mehr behandeln bis/wenn überhaupt November habe ich mir auch so gedacht...

    Bis dahin

    Wiebke

    Ich glaube, Winterbehandlung war nicht das Thema dieses Threads, oder?

    Mich würde eher interessieren: nach so einem AS Desaster, dass ja anscheinend in den besten Familien vorkommt, muß ich zwischen jetzt und der eventuellen Behandlung im Winter kontrollieren, oder sind mitsamt der Brut auch fast alle Milben hinreichend getötet?

    Gibt es da Erfahrungen?

    Gruß Wiebke

    Also ich würde auch bei dem großen Volk eine Weiselprobe machen. Wenn die keine Königin haben, dann mit einem der AS Opfer, dem schwächsten, das noch eine Königin hat, vereinigen.

    Ansonsten: bei 10 Milben/tag hätte die Brut sowieso nicht viel getaugt, schade drum, aber so ist das. Die Bienen räumen ganz ordentlich auf, die tote Brut raus etc. und sind hoffentlich schon recht gut gefüttert. Dann können die noch einen Zyklus brüten, und man kann hoffen.

    In vier Wochen dann Bienenschätzung, und im Notfallnochmal was zusammenlegen.

    Meine Opfer der MAQS sehen auch schon wieder besser aus, wobei eins weisellos war und schon woanders drunter gesetzt wurde...

    Grüße Wiebke

    Guten Morgen!

    Ich überlege auch wegen ICB. Ich habe ja von diesem Jahr noch einige Kanister leer behalten, in die ich nächstes Jahr die Überschüsse abfüllen könnte. Dann wäre alles nützlich verwandt. Stellt einen der Spediteur das Ding auf die Paletten? Und: wenn ich den Zapfhahn anbringe, geht das auch ohne handwerkliches Geschick?

    Grüße Wiebke

    Genau deswegen habe ich auch DNM in Styropor. Kann ich gut tragen, sind günstig, hat der Imkerladen hier immer vorrätig mit allem Zubehör...die Bienen habe ich dazu nicht gefragt. Aber mein schlechtes Gewissen hält sich in Grenzen bei unter 5 % Winterverlusten die letzten Jahre.

    Ich bin mir sehr sicher, dass das auch mit jeder anderen Kiste funktioniert. Ich kann halt das besser. Wirklich als zweite Betriebsweise habe ich mal Hinterbehandlung mitgemacht im Bienenwagen. Das fand ich dann wirklich umständlich und ungemütlich, schlechte Luft, kein Platz und immer jeden Wabe rein und raus balancieren. Aber auch da gibt es Liebhaber.

    Liebe Forianer!

    Dieses Jahr habe ich die MAQS auch mal probiert bei starken Ablegern, eine volle Zarge DNM, guter Futterkranz bei 18 Grad und Rgenschauern. Eine Katastrophe, könnte man sagen. Ich habe genau nach Anleitung die Streifen aufgelegt, Fluglöcher ganz auf, Bodenschieber rein, Papierfolie blieb dran. Bei den Völkern auf 2 Zargen war und ist alles super, kein vermehrter Totenfall, friedlicher Flugbetrieb, Milben mit erwarteten Umfang unten drin. Bei den Einzargern: Bienen mindestens 400ml tot liegend vor der Kiste, reichlich abgestorbene Brut, Königin nicht gefunden, aber ich wollte auch nicht alle Waben ziehen. Das nach 24h mit den Streifen. Ich hab die dann wieder raus genommen.

    Nur so als Erfahrungsbericht. Nur gut, dass ich mehr Ableger bilde, als ich selber brauche, sehr schade für die armen Bienen.

    Grüße Wiebke

    Hallo in die Runde!

    Seit 10 Jahren habe ich jetzt DNM, zwei Bruträume bei den Wirtschaftsvölkern, ganz klassisch. Man könnte sagen: einfach imkern oder altmodisch imkern, aber mir gefällt es. Das funktioniert bei mir gut, Zentner Honig pro Volk, Wabenerneuerung en bloc, TBE/TUB, Brutwabenableger, Futterzargen, gleiches Maß über und unter dem Absperrgitter. Der Versuch dieses Jahr mit einem Brutraum Langstroth, so aus Neugierde, war jetzt nicht wirklich besser, aber funktionieren tut das auch. Nächstes Jahr mal einen Brutraum DNM laufen lassen wollte ich auch mal testen, weil das so im Bienenjournal gelobt wurde.

    Echter Vorteil für mich war, dass hier alle, bis auf einen Berufsimker, so imkern auf DNM in Segebergern, ich damit Völker leicht verkaufen kann und wir über die gleichen Eingriffe zur gleichen Zeit quatschen können.

    Wabenmaß ich echt Geschmackssache. Für Anfänger ist nur dumm, wenn kein Pate sich mit seienm System auskennt, und da helfen Bücher und auch Foren nur bedingt.

    Grüße Wiebke

    Also ich mach ja TUB nun schon zum zweiten Mal. Ich würde da jetzt weder Waben umhängen, noch Ameisensäure geben, außer der Milbenbefall ist deutlich über der Schadschwelle. Dann hätte aber die Oxalsäure nicht gewirkt. Bei mir ist der Flugling auch immer schwächer als der Brutling zu dieser Zeit. Ich denke, dass liegt auch daran, dass er die ältere Königin hat. Ich füttere gerade auf, insgesamt 15 Liter Sirup etwa pro Volk in 2 bis 3 Gaben bei den Einzargern. Dann ist genug, um alleine zu überwintern und ich muss im Oktober nicht noch versuchen, hektisch Futter in die Völker zu bekommen. Letztes Jahr hatte ich gleich nach der Behandlung alles gefüttert, aber das hatte das Brutgeschäft behindert.


    Wirklich: warten bei Oktober, dann gucken, ob 5 Wabengassen belegt sind, und dann entscheiden, was vereinigt gehört.


    Gruß Wiebke