Beiträge von Ludger Merkens

    Hallo Jorge Wenn du in solchen Größenordnungen planst, dass du 10 komplette Brutwaben über Absperrgitter hängen möchtest, kannst du problemlos mit Sammelbrutableger, oder auch mit einem Adamstarter arbeiten. Das von rase beschriebene Verfahren ist eher dafür geeignet 1 oder 2 Ableger mit gut gepflegten Königinnen aufzubauen.


    Gruß
    Ludger

    Hallo PaBa ,


    wenn du wie Ralf beschrieben hat Zuchtstoff gibst, also in entsprechende Näpfchen umlarvst und diese in die richtige Position (Öffnung nach Unten) bringst, werden diese auch über Absperrgitter in Pflege genommen. Funktioniert gut - auch schon früh im Jahr, aber es werden üblicherweise nur einige wenige (1-2 Zellen) in Pflege genommen.


    Gruß
    Ludger

    Hallo PaBa,


    was du da vorhast, ist ein 1 Waben Ableger, mit geplanter Verstärkung. Das Problem dabei ist, dass im kritischen Augenblick - nämlich, wenn die Königinzelle angelegt und gepflegt wird, zu wenig Bienen im Volk sind. Damit ist das Risiko hoch, dass die Larve nur schlecht gepflegt werden kann - was sich leider auf die Gesundheit und Leistungfähigkeit der Königin ihr Leben lang auswirkt.


    Tu dich lieber mit jemandem zusammen, dass ihr gemeinsam genug Material z.B. für einen richtigen Sammelbrutableger zusammenbekommt.


    Als Minimalversion hast du noch die Möglichkeit, die Brutwaben aus deinem schlechteren Volk für 9 Tage über Absperrgitter getrennt pflegen zu lassen, biss sie komplett verdeckelt sind. Erst dann bildest du die eigentlichen Ableger. So kannst du sicherstellen, dass die offene Brut nur aus deinem Wunschvolk stammt, während der Pflege steht aber bereits ein stärkerer Ableger für die Pflege zur verfügung.


    Gruß
    Ludger

    Viele Grüße von Kikibee

    (Die bisher das Phänomen der "abgegangenen" Plättchen noch nicht selbst erlebt hat. Die halten mit Sekundenkleber bombenfest. Wenn ohne, dann nicht dieselbe Königin.)

    Hallo Kikibee,

    naja - wenn du den Flügel nicht schneidest, hast du kaum eine Möglichkeit zu unterscheiden, ob das Plättchen abgegangen ist, oder ob tatsächlich umgeweiselt wurde. Es kommt zwar vor, dass man noch Kleberreste findet, aber das ist deutlich unsicherer, als ein geschnittener Flügel. (Kleberreste habe ich schon gefunden, weshalb ich ziemlich sicher bin, dass Plättchen schonmal verloren gehen.)


    Wenn hingegen eine Königin (ohne Plättchen), aber mit geschnittenem Flügel im Volk herumläuft, ist die Situation ziemlich eindeutig. Zugeflogen wird sie nicht sein ...


    Gruß
    Ludger


    (p.s. ich schneide trotzdem nicht - zumindest bisher nicht.)

    Die Gastro-Soßenflasche sieht gut aus.

    Alternativ könnte ein Pralinen-Fülltrichter helfen. (Honig muss aber wirklich gut fließen.)


    Gruß
    Ludger

    Hallo Martin,

    wie lange hast du die Etiketten trocknen lassen? Ich habe zwar noch nie auf Glas mit Tapetenkleister geklebt, würde aber erwarten, dass die Etikette durchgetrocknet sein müssen, bevor die sich nicht mehr ablösen lassen. Von einem "saugenden" Untergrund, kann bei Glas ja kaum die Rede sein.


    Gruß

    Ludger

    R4lph - ja interessant - aber von 2002 also mehr als 15 Jahre alt.


    Aber spannend, dass die Sorge damals auch schon auftrat. Die dort genannten Gründe für Ernteausfälle dürften aber immer noch gelten. Das heisst aber nicht, dass es hier nicht Neuentwicklungen gegeben haben könnte.


    Ich persönlich habe übrigens mit Raps und Akazie genau das Gegenteil erfahren. Die Völker standen 2 Tage vor Blühbeginn in der Akazie und haben sich noch schnell in den Raps eingeflogen, der 1km entfernt in Vollblüte stand. Meine "Akazie" kristallisiert dieses Jahr.


    Gruß
    Ludger

    Bruder Adam war Züchter,

    der hätte sich mit solchem "Schnickschnack" blind gemacht, wie die natürliche Entwicklung der Völker ausgesehen hätte.

    Bei 20% Schwächlingen, hast du bei einer Betriebsgröße von 10 Völkern, nach der Zusammenlegung gerade mal einen solchen Zwilling am Stand. Bei 100 entsprechend 10. Das ist ein Stand, den man besonders im Auge behalten muss. Das mag je nach Gesamtsituation noch interessant sein. Es ist sicherlich nicht als Normalfall anzusehen.


    Gruß
    Ludger

    Aber es müssen ja auch reichlich fettgefressene Jungbienen mit funzenenden Futtersaftdrüsen die Brut bzw. hungernde Bienen füttern bzw. Wachsbau im Hr betreiben


    Im Kolossos Projekt, wird der Honigraum (vorzugsweise direkt über dem Brutnest), gleichwertig neben einer Randwabe des Brutraums genannt. Dort werden 120ml Bienen für die Ausschüttelung mit Puderzucker empfohlen.


    Gruß
    Ludger