Beiträge von Ludger Merkens

    Die Gastro-Soßenflasche sieht gut aus.

    Alternativ könnte ein Pralinen-Fülltrichter helfen. (Honig muss aber wirklich gut fließen.)


    Gruß
    Ludger

    Hallo Martin,

    wie lange hast du die Etiketten trocknen lassen? Ich habe zwar noch nie auf Glas mit Tapetenkleister geklebt, würde aber erwarten, dass die Etikette durchgetrocknet sein müssen, bevor die sich nicht mehr ablösen lassen. Von einem "saugenden" Untergrund, kann bei Glas ja kaum die Rede sein.


    Gruß

    Ludger

    R4lph - ja interessant - aber von 2002 also mehr als 15 Jahre alt.


    Aber spannend, dass die Sorge damals auch schon auftrat. Die dort genannten Gründe für Ernteausfälle dürften aber immer noch gelten. Das heisst aber nicht, dass es hier nicht Neuentwicklungen gegeben haben könnte.


    Ich persönlich habe übrigens mit Raps und Akazie genau das Gegenteil erfahren. Die Völker standen 2 Tage vor Blühbeginn in der Akazie und haben sich noch schnell in den Raps eingeflogen, der 1km entfernt in Vollblüte stand. Meine "Akazie" kristallisiert dieses Jahr.


    Gruß
    Ludger

    Bruder Adam war Züchter,

    der hätte sich mit solchem "Schnickschnack" blind gemacht, wie die natürliche Entwicklung der Völker ausgesehen hätte.

    Bei 20% Schwächlingen, hast du bei einer Betriebsgröße von 10 Völkern, nach der Zusammenlegung gerade mal einen solchen Zwilling am Stand. Bei 100 entsprechend 10. Das ist ein Stand, den man besonders im Auge behalten muss. Das mag je nach Gesamtsituation noch interessant sein. Es ist sicherlich nicht als Normalfall anzusehen.


    Gruß
    Ludger

    Aber es müssen ja auch reichlich fettgefressene Jungbienen mit funzenenden Futtersaftdrüsen die Brut bzw. hungernde Bienen füttern bzw. Wachsbau im Hr betreiben


    Im Kolossos Projekt, wird der Honigraum (vorzugsweise direkt über dem Brutnest), gleichwertig neben einer Randwabe des Brutraums genannt. Dort werden 120ml Bienen für die Ausschüttelung mit Puderzucker empfohlen.


    Gruß
    Ludger

    Wir reden hier unter uns Imkern, nicht mit Kunden.

    Da sollte man präzise sein und sich so fachspezifisch (und damit Mehrdeutungsfrei) ausdrücken, wie möglich.

    Und selbstverständlich rede ich gegenüber Kunden auch bei Ameisensäure und Oxalsäure von Medikamenten. Allerdings sage ich auch, welche das sind. Die meisten Kunden können tatsächlich selbst beurteilen, was problematisch ist, und was nicht. Die sind meist auch nicht dümmer, als wir.

    Ich hätte tatsächlich das Gefühl meine Kunden anzulügen, würde ich - gefragt, ob ich Medikamente einsetze - dies verschweigen.


    Gruß
    Ludger

    Hallo Martin,

    Das sind biologische Säuren, alle ohne Apothekenpflicht, ich würde sie nicht als Medikamente sprich Pharmazeutika bezeichnen. Wo würde das aufhören? Sind Zitronensäure und Essigsäure dann auch Medikamente?

    Die eindeutige Nutzung des Begriffes würde ich bei der Definition von Medikament sehen:

    Zitat


    Ein Arzneimittel (von arznei: Heilkunde, Heilkunst, Heilmittel, Arzneimittel, Pharmazie) oder gleichbedeutend Medikament (lateinisch medicamentum ‚Heilmittel‘) ist ein Stoff oder eine Stoffzusammensetzung, der bzw. die „zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher oder tierischer Krankheiten“ bestimmt ist oder sich zur Beeinflussung physiologischer Funktionen eignet oder eine medizinische Diagnose ermöglicht.


    Demnach ist jeder Stoff, den man einbringt, um eine entsprechende Heil- oder Diagnosewirkung zu erzielen ein Medikament. Wenn ich also Bienen mit Puderzucker ausschüttele, um den Varroabefall zu messen - Diagnose. Ist der Puderzucker ein Medikament.


    Invertiere ich Puderzucker mit Hilfe von Zitronensäure - sind weder Zitronensäure noch Puderzucker ein Medikament, sondern Futter (vorsicht HMF berücksichtigen). Setze ich gezielt Zitronensäure zu, um über den pH-Wert eine physiologische Funktion zu beeinflussen - wird Zitronensäure selbstverständlich zum Medikament.


    Hier geht es nur um Sprache, aber vor derm Hintergrund der obigen Definition, empfinde ich eine Formulierung wie "Ohne Medikamente und Säuern" als überflüssige Verdoppelung, ja sogar für falsch, weil nahegelegt wird, dass diese Säuren, keine Medikamente wären.


    Ich erwarte tatsächlich, wenn jemand von sich behauptet, er (oder sie) würde ohne Medikamente imkern, dass auch keine organischen Säuren eingesetzt werden. (Die Puderzuckerdiagnose würde ich tatsächlich geflissentlich ignorieren)


    Ich pflichte dir bei, wir sollten eine eindeutige Sprache nutzen. Aber diese sollte sich auch an die entsprechenden Definitionen halten.


    (Redet jemand von behandlungsfreier Imkerei, fallen selbstverständlich auch alle Brutentnahmen, gezielte Ablegerbildung, Drohnenbrutschneiden etc. weg. Aber das ist dann wirklich die nächste Definition. Allerdings, kommt mir ein Veterinär mit Behandlungspflicht - würde ich tatsächlich diese Behandlungsformen anführen.)


    Also Martin - viel Erfolg beim Imkern ohne Medikamente - aber die Puderzuckermethode, oder auch alternativ die CO2 Methode, möchte ich dir (für die Diagnose) dringend ans Herz legen.


    Gruß

    Ludger

    Rommerskirchen ist wie Standbegattung :)

    Moin Ralf,

    das mag für jemanden wie dich (und deine direkten Nachbarn) stimmen. Aber du hast >100 Völker mit mindestens brauchbaren Herkünften auf deinen Ständen. Das ist nur sehr bedingt mit den Verhältnissen einer klassischen Standbegattung zu vergleichen.


    Aber du hast natürlich Recht: Rommerskirchen ist eine Gebrauchsbelegstelle, die bietet keine kontrollierte Anpaarung im Sinne einer Zuchtplanung. Wenn man in diese Richtung gehen will, ist Rommerskirchen kaum besser, als Standbegattung.


    Aber was Fortbildung, Gesprächsmöglichkeit, Erfahrungsaustausch etc. angeht, scheint auf Rommerskirchen eine recht gute Stimmung zu herrschen. Gerade für den Anfänger im Bereich Königinnenzucht - optimal.


    Gruß
    Ludger