Beiträge von Ludger Merkens

    Kommt hin, vielleicht sind es bei mir auch noch 2 Hütchen. Aber ok, muss ich selber experimentieren.


    Bin ja mal gespannt, was ich demnächst für Produktvorschläge bekomme, wenn ich bei Amazon eine Großpackung Räucherstäbchen kaufe ...


    Gruß
    Ludger

    Bienen höseln so ziemlich alles, was irgendwie geeignet scheint (pulvrig ist). Leider können sie aber solche Sporen nicht sinnvoll nutzen. Entsprechend gibt es Probleme mit der Eiweißversorgung der Brut, wenn nicht gleichzeitig auch (echter) Pollen gesammelt wird.


    Gruß
    Ludger

    Hallo heho ,

    du bestätigst meine Befürchtungen, weswegen ich den FlowHive (zumindest bei unserem Trachtangebot) für ungeeignet (und sonst für eine Spielerei) halte. Eigentlich ist das ein Fall, wo du dich an den Hersteller wenden müsstest - der kennt das Problem aber möglicherweise gar nicht, wenn er nämlich (in Australien) mit anderen Trachtpflanzen imkert.

    Bei den FlowHive Waben, sind die einzelnen Lamellen mit einer Drahtverspannung zusammengehalten. Wenn du diese löst, kannst du die einzelnen Segmente auseinandernehmen und in handwarmem Wasser auswaschen.

    In diesem Video "Go With The Flow" wird gezeigt, wie man eine Flow Hive Wabe auf britisches Standardmaß kürzt. Dort wird auch gezeigt, wie man die FlowHive Wabe auseinandernehmen- und wieder zusammensetzen kann.


    Ernten wirst du den Honig nicht können, allenfalls die Waben für einen neuen Einsatz "flott" bekommen. Alternativ kannst du auch versuchen, die Waben "ausschlecken" zu lassen. (Such mal hier im Forum)


    Gruß
    Ludger

    Das ist überhaupt kein Fehler. Die Bezeichnung ist vollkommen korrekt. Diese Überheblichkeit ist erschreckend.

    Da bleibe ich gerne überheblich: Die Honigart "Honigtau" schließt eine Sortenempfehlung "Frühjahrstracht mit Heidelbeere" aus.

    Honigtau schließt Frühjahrsblüte mit Heidebeere aus. Als Frühjahrstracht sind sehr wohl auch größere Anteile von Honigtau möglich. Ich sehe bei dieser Bezeichnung kein Problem. Heisst lediglich, dass sowohl Honigtauanteile (nennenswert - deshalb "Tracht") gefunden wurden, als auch nennenswerte Mengen Heidelbeere eingetragen wurde.


    Gruß
    Ludger

    Bei einem Schwarm unbekannter Herkunft, fällt es schwer zu begründen, warum man die Genetik unbedingt erhalten möchte. Wenn das aber wirklich der Fall ist, dann hast du folgende Optionen.


    - Zieh sofort eine kleine Anzahl Königinnen nach. Dann kannst du zumindest über die Drohnen wieder auf die Genetik zurückgreifen. Außerdem kannst du dann über die Töchter besser beurteilen, ob die Genetik den Aufwand wirklich wert ist.

    - Setz die Mutter klein, d.h. pack sie in einen Ablegerkasten, wo sie nicht so viele Eier legen muss, damit sie ihren Spermavorrat nicht so schnell verbraucht (und bei Nachzucht), auch die Qualität der Larven besser wird.


    Wenn du nicht wirklich züchtest und das mit der "Genetik" mehr so dahingesagt war, dann behalte die Königin einfach und geh das Risiko ein, dass sie ausfällt. Wenn du das Volk unbedingt als Wirtschaftsvolk brauchst, tausch die Königin aus.


    Gruß

    Ludger

    Allerdings, die Beutenkonstruktion, nämlich die Blechdeckel verhindern das Zusammenstellen dicht an dicht mit null Luft dazwischen, muß man sich halt was einfallen laßen......

    gibt für deine 12er Dadant auch grade Blechdeckel. Damit kannst du die Kisten in den Verbund stellen (sind auch beim Wandern praktisch). Leider sind solche Deckel dann nicht stapelbar und die ausgestellte Regenabtropfkante, deiner Blechdeckel fehlt natürlich auch.


    Gruß
    Ludger

    wirken sich solche Wildschweinkontakte auf die Verteidigungsbereitschaft der Völker aus? Könnte ja sein, dass sie sich gegen die Schweine verteidigen und dementsprehcend "wacher" sind.
    Seht ihr in Hinsicht Sanftmut Unterschiede zwischen den Ständen (mit und ohne Wildschweine)?


    Gruß

    Ludger

    Ok Schwarmköniginnen sind was den Pflegezustand angeht nochmal eine eigene Liga. Da kommen wir vermutlich mit gezielter Königinnenzucht nur mit viel Aufwand heran.


    Aber eine weitere interessante Studie in diesem Umfeld habe ich noch gefunden:

    Einfluss des Larvenalters, sowie Einfluss von Zusatzfütterungen (des Pflegevolkes) auf bestimmte Eigenschaften der Königinnen. (Untersucht an Apis Mellifera meda.)


    Demnach sind Nachschaffungsköniginnen im Mittel schlechter entwickelt, als Königinnen, die aus 1 tägigen Larven umgelarvt wurden. Aber besser, als solche aus 3 tägigen Larven.


    Neben Größe und Gewicht der Königinnen, wurde hier insbesondere auch die Kapazität der Spermatheka untersucht. (D.h. gut entwickelte Königinnen haben potentiell einen größeren Spermavorrat und können deshalb länger in Eilage bleiben, als schlechtere)


    Außerdem fördert eine Fütterung des Starters mit einer mit Vitamin B3 angereichterten Zuckerlösung allgemein die Qualität der Königinnen. Letzterer Effekt ist nicht zu beobachten, wenn eine ausgezeichnete Pollenversorgung besteht. Umgekehrt - man kann durch geschickte Ergänzungsfütterung den Auswirkungen eines Pollenmangels auf die Königinnen vorbeugen.


    Gruß

    Ludger

    Es gibt reichlich Studien zum Einfluss des Alters der Larve, als auch der Anzahl zu pflegender Larven auf verschiedene Morphologische Parameter der Königinnen.


    Die jüngste Studie zu diesem Thema, die ich gefunden habe ist von 2018 aus der Türkey: Ganz grob vereinfacht, sind Könignnen größer und schwerer, je jünger die umgelarve Larve ist. Die Anzahl der gleichzeitig gepflegten Larven scheint hingegen eine untergeordnete, bis keine Rolle zu spielen. (Allerdings wurde mit gut gefütterten, starken Pflegevölkern gearbeitet und maximal 60 Larven zur Pflege gegeben)


    Eine ältere Studie aus 2010 (Delany) zeigt außerdem eine signifikante Korrelation zwischen morphologisch großen Königinnen und ihrer Fruchtbarkeit. Kurz - je größer die Königin, umso besser die Königin. Natürlich darf man hier nicht Äpfel mit Birnen, soll heisse z.B. Carnica mit Ligustica vergleichen. Größenunterschiede sind nur zwischen sehr ähnlichen Herkünften relevant.


    Die Studie kommt zum sehr pragmatischen Schluss, dass man Pflegevölker hegen und pflegen und von maximal 1 Tag alten Larven umlarven soll - will man leistungsfähige Königinnen heranziehen.


    (aber eigentlich wissen wir das ja schon...)

    Gruß

    Ludger

    Wenn die Lindenblüte durch ist, erwartet man dann keinen Honigtau mehr?

    das ist regional unterschiedlich. Bei uns hier traditionell nicht. Die letzten beiden Jahre waren da eine Ausnahme. Es bleibt hier ein Glücksspiel - ich kümmere mich lieber um den Aufbau der Völker für das nächste Jahr.


    Wie das bei dir aussieht ... frag mal jemanden aus deiner direkte Umgebung.


    Gruß
    Ludger

    Aber ist Futter in der HW kein Fütter?

    Futter in Waben ist Futter, in dem Sinn, dass die Bienen Vorrat haben und nicht verhungern. Futter als Teig in der Futtertasche ist kein Vorrat, sondern "Tracht", die untergebracht werden muss. Bienen bauen nur bei Bedarf. Dementsprechend wird mit Futterwaben schlechter gebaut, als mit Futterteig (noch besser mit flüssigem Futter). Erst wenn die Königin anfängt Eier zu legen, wird sonst die Bautätigkeit hochgefahren.


    Gruß
    Ludger Merkens