Beiträge von hivemaster

    Dieser Bericht kommt mir komisch vor. Wenn jemand die Symtome von CCD (falls es das gibt) kennen will sollte er sich mit dem Varroabefall der untersuchten Völker beschäftigt haben. In diesem Bericht kommt das Wort Varroa nicht vor und auch bei "mite" ist Fehlanzeige. Es wird nur lapidar behauptet: "Absence of pest insects such as wax moth and hive beetle."
    Eine Gegenüberstellung der Milbenzahlen der nicht CCD befallenen Völker am selben Stand könnte da Aufschluss geben aber diese fehlt. Es wird auch nicht gesagt ob man solche Daten erhoben hat.
    Das bringt mich zu dem Eindruck, daß hier unsauber gearbeitet wurde.

    Das ist ja ärgerlich mit dem verlorenen Post. Ich empfehle einmal alles markieren und Ctrl-C dann hat man es in der Zwischenablage und kann es wieder einfügen wenn nötig. Dauert zwei Sekunden und spart jede Menge Ärger.
    (Offensichtlich das Rezept für Windows. Wer was anderes hat wird das sicher übersetzen können... )

    Um nochmal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen...
    Dieses Wochenende ist es für meine OS Träufelbehandlung so weit.
    Eine Frage bleibt bei mir noch offen: Warme oder kalte OS Lösung?
    Wenn warm, wie warm genau?


    Geplant ist das folgende:
    Früh morgens bei Frost die Völker öffnen und dabei 50 ml 3.5 % OS direkt auf die Bienen.
    Dabei wird nur die Zarge beträufelt die die meisten Bienen enthält.
    Dann schaue ich auch noch nach eventuellen Mäusen.

    dieser Satz sollte nicht ernstgenommen werden!
    Dies zeigt, dass der Verfasser keine Ahnung von der Betriebsweise von Adam hat, oder provozieren will.


    Ich wollte nicht provozieren. Ich habe das Buch empfohlen! Ich wollte nur sagen, daß Varroa nicht drinsteht weil sie noch nicht Europa war, man also nowerdays mit diesem Buch alleine(!) nicht mehr auskommt.
    Meines erachtens ist doch die "Milbenkrankheit" bei Adam die Tracheenmilbe oder irre ich mich da total?

    Ich empfehle "Einfach Imkern" von Gerharb Liebig und "Meine Betriebsweise" von Bruder Adam.
    Das erste beschreibt eigentlich alles was man am Anfang(!) wissen sollte, während das zweite nicht mehr 100% aktuell ist und eine Betriebsweise beschreibt wie sie möglich war bevor die Varroa Milbe Europa erreicht hatte. Trotzdem ein ausgesprochen lesenswertes Buch, nur Varroabekämpfung wird nicht beschrieben.


    Zu bekommen sind die Bücher im Imkerfachhandel. z.B. Holtermann Im normalen Buchhandel ist es manchmal nicht so leicht sie zu bekommen.

    Ganz so würde ich es jetzt nicht sehen. Es kann eine alte Kiste sein aber trotzdem eine moderne Beute.
    Kannst du vielleicht ein paar Bilder einstellen oder die Beute genauer berschreiben, dann lässt es sich entscheiden ob man damit noch vernünftig imkern kann.
    Wichtig ist außerdem das die Beute gründlich desinfiziert wird, falls nicht ausgeschlossen werden kann, das sie mit Faulbrutsporen verseucht ist.


    Mit einem Volk kann man allerdings wirklich schwer imkern, denn man kann nicht einmal eine Weiselprobe machen, wenn man befürchtet die Königin sei tot. Ich selber habe z.Z. drei Völker und das funtioniert so leidlich. In der Startphase diesen Jahr als erst ein Volk da war gab es allerdings wirklich viele Probleme.


    Ein Volk bekommst du am besten von deinem lokalen Imkerverein. An den solltest du dich in jedem Fall wenden, denn ohne Paten wird es schwer, insbesondere mit einem Volk.

    Ich habe auch gerade einen Anfängerkurs hinter mir. Der Kurs war richtig gut! Es wurde allerdings nur eine Betriebsweise vorgestellt, was es mir etwa schwer macht die ganzen Variationen die hier vorgestellt werden nachzuvollziehen.
    Anfänger bekommen sehr oft gutgemeinte Ratschläge die allerdings nicht in die gelernte Betriebsweise passen. Ich hätte mir gewünscht bei jedem Punkt noch kurz eine Bemerkung zu den Alternativen zu bekommen.
    Z.B. Nach der Erklärung wie man in einem Sammelbrutableger seine Königinnen macht nochh der Hinweis, daß man Königinnen auch in Honigraum (eines weiselrichtigen Volkes) machen kann, diese aber wenn das Volk nicht in Schwarmstimmung ist nicht so gut versorgt werden.
    Und solche Dinge an jeder nennenswerten Variationsmöglichkeit. Zur Winterbehandlung OS träufeln. Man kann auch Perizin nehmen aber das ist schlecht weil...

    Ist nicht vielleicht sinnvoll noch ein paar Mausefallen ohne Köder auf den Gitterboden zu stellen und damit die zu erlegen die doch noch durch den Mäusekeil bzw. das Mäusegitter gekommen sind? Die Bienen sollten die ja wohl nicht auslösen können oder? Nicht das die Königin in die Falle geht oder sowas....
    Hat jemand das schon probiert?

    Moin, Drollhos,


    Es besteht Konsens, ihn NICHT einzuladen.


    Rudi : Für deinen Beitrag: DANKE!!!!!!!!!!!!!!!:p_flower01:


    Wie meinst du das mit dem Konsens? Hast du jeden hier gefragt? Oder etwas spezifischer, in welcher Gruppe besteht der Konsens? Ich würde ihn einladen, aber höchstwahrscheinlich bin ich nicht auf den Treffen.


    1)
    15 Milben pro Tag sind sehr viele Milben. Liebig gibt im Winter an man solle unter eine Milbe pro Tag kommen. Die Winterbienen sind allerdings schon geschlüpft und der Schaden ist bereits entstanden. Würde auf jeden Fall nachbehandeln sonst startest du falls das Volk überlebt mit zu viele Milben ins nächste Jahr.
    5)
    Wenn noch etwas Brut da ist verschlechtert das die Wirkung von OS und MS. Die wirken beide nicht in die Brut.
    7)
    OS wird auf so viele Bienen wie möglich direkt auf die Biene geträufelt. Also nimm die Zarge in der du am meisten Bienen treffen kannst. Das ist bei zwei Zargen meist die Untere. Die nötige Dosis rein und den Rest erledigen die Bienen.
    Wichtig bei OS träufeln, [b]Zweimal ist einmal zu viel![\b] Wie es bei MS ist weiß ich nicht.


    Das ganze habe ich noch nicht selber durchgeführt (mein erstes Bienenjahr) aber ich werde diese Jahr OS träufeln wie ich es beschrieben habe.

    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=975214764&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=975214764.pdf


    Wurde zum beispiel in einem anderen Thread verlinkt und aus Seite 74 in der Bildunterschrift zu Figure 11
    heißt es "The difference was highly significant". Wenn ich aber die Grafik darüber lese würde ich sagen das die Werte innerhalb ihrer Fehler gleich sind und nicht etwa signifikant unterschiedlich. Also frage ich mich ob die Fehlerbalken 68% Konzidenzintervalle angeben (wovon ich eigentlich ausgehen würde). Dann macht aber der Text daruter keinen Sinn mehr.


    Die Frage ist wie gesagt ein bisschen offtopic...

    Kann jemand vielleicht die zitierte Arbeit von Dr. Liebig und Dr. Aumeier verlinken? Würde mich auch interessieren.


    Auch wenn es offtopic ist: Was meinem Biologen wenn sie Fehlerbalken angeben oder 3+-2 schreiben? Extremwerte oder 68% Konfidenzintervalle?