Beiträge von Beehave

    Hallo Friedrich,


    ich habe meine Magazinbeuten auf dem Stand eines Imkers mit Hinterbehandlung (Freudenstein) stehen, der diese Art des Imkerns seit 66 Jahren!!! betreibt. Er hat in den 5 Jahren in denen ich imkere IMMER mindestens genauso viel Ertrag pro Volk gehabt wie ich. In diesem Jahr hat er fast doppelt soviel Ertrag erzielt als ich. Er kam aus dem Schleudern gar nicht mehr raus.


    Ich denke mal, wenn Du Deine "Betriebsweise" (wie auch immer) optimierst, wirst Du auch Erfolg haben, ohne auf andere Systeme umzustellen.


    Gruß
    Henry

    Hallo Michael,


    Du hast recht: z.Z. wird kaum etwas eingetragen - aber bedingt durch die Wetterlage. Noch blühen die Linden, Brombeeren, späte Himbeeren und der Weißklee im Siegerland. Gamander natürlich auch. Man muß schauen, wie es in den kommenden zwei Wochen weiter geht. Wenn es dann noch Waldtracht gibt, sollte man abwarten mit Abschleudern, denn auf Waldhonig überwintern die Bienen nur schlecht.


    Ich bin heuer auch für frühes Abschleudern, da ich gerne früh behandeln möchte in diesem ungewöhnlichen Jahr.


    Gruß
    Henry

    Hallo André,


    das Holz der Western Red Cedar hat tatsächlich durch die ihm eigenen Harze/Öle einen Eigenschutz. Dadurch riecht es aber sehr stark und sehr lange. Inwieweit den Bienen das bekommt, kann ich nicht beurteilen.


    Dieser Traumbaum (kanadischer Import) steht bei mir im Garten - auch wenn es eine von so manchem Imker verhasste Thuja ist...


    Gruß Henry

    Hallo Nobody,


    zuallererst einen Kommentar zu Deinem Namen: wieso NOBODY, ein NIEMAND??? Wie kann man sich selbst nur so runterputzen? Aber jedem das Seine!


    Ich stecke auf meiner Wiese immer so ca. 50 Krokusse im Kreis. Das ergibt schöne bunte Flecken zur Blüte und man kann relativ einfach drum herum mähen bis sich das Laub zurückgezogen hat. Ja, die Bienen finden diese Blüten höchst interessant - aber nur dann, wenn Blüte und Bienenflug zusammentreffen. Dann gibt´s dicke Pollenhöschen. Das ist z.Z. nicht der Fall da die Krokusse zwar begonnen haben zu blühen, die Bienen aber wegen der fehlenden Wärme nicht fliegen. Morgen hat sich das sowieso erst mal erledigt, da dann der von uns allen so geliebte Schnee wieder alles zugedeckt hat...


    Gruß Henry

    Hallo Hagen,


    hatte mich auch im Frühjahr über die kleinen Fluglöcher bei Bergwinkelbeuten gewundert. Die bisherige Erfahrung zeigt aber, dass die Einflugschneise voll ausreicht. Habe das Flugloch bei meinem Kunstschwarm noch wesentlich kleiner gehabt - auch das war o.k. da die Räuberei ausblieb.


    Gruß Henry

    Hallo Olli,


    nun hast´e den Salat: wie so oft in diesem Forum hast Du jetzt Infos aller Richtungen und kannst versuchen, die Wahrheit - falls es die in diesem Fall gibt - herauszufinden...


    Was die Darmbelastung betrifft las ich darüber erst, als ich die Bienen mit Tee-angereichtertem-Futter aufgefüttert hatte. Sorgen habe ich mir dann schon gemacht zumal ich auch etwas zuviel Tee genommen habe. Diese Sorgen waren aber im Nachhinein unbegründet da ich trotz des strengen und langen Winters keine Kneif-Hintern-zusammen-Bienen beobachten konnte, die sich in ihrer Not in die kalte Winterluft gestürzt hätten und erfroren sind. Mit anderen Worten: alles war normal, keine Verluste, normale Entwicklung usw.


    Falls Du den von mir erwähnten Artikel von G. Peukert nicht besitzt und mehr über sein Erfahrungen wissen möchtest, schicke ihm doch einfach eine Mail mit Deinen Fragen: georg.peukert@ t-online.de


    Habe noch viel Tee übrig und bin mir noch nicht schlüssig, ob ich ihn selbst trinke oder wieder den Bienen zukommen lasse...


    Viel Spaß beim Nachdenken wünscht
    Henry

    Hallo Olli,


    schau mal in die August-Ausgabe von ADIZ 2008. Da beschreibt G. Peukert "Ansätze zu einer neuen Gesundheit bei der Fütterung der Bienen".


    Habe mein Flüsigfutter im vergangen Jahr entsprechend mit diesem Tee angereichert. Ob es den Bienen gut getan hat, kann ich so nicht beurteilen - zumindest haben alle Völker überwintert :-D.


    Es ist sicher eine Glaubensfrage ob Teezusätze den Bienen gut tun oder nicht.
    Da gibt es genauso viel Pro und Contra wie bei allen anderen Dingen, die Rudolf Steiner von sich gegeben hat...


    Gruß Henry

    Hallo Gitte,


    ich imkere im 3. Jahr. Im ersten Jahr wurde ich öfter gestochen, da ich die Ruhe beim Umgang mit den Bienen noch nicht hatte und sie meine Angst "gerochen" haben. Die Schwellungen und der Juckreiz ließen nach dem 7. - 9. Stich nach. Heute imkere ich überwiegend ohne Schleier, den ich jedoch in der Nähe liegen habe falls sich die Bienen zu sehr gestört fühlen und angreifen möchten.


    Habe festgestellt, dass ich bei ausgeglichener Laune und Ruhe von den Bienen akzeptiert werde zumal ich auch mittlerweile eine ganz andere Beziehung zu den Bienen habe als anfangs.


    Viel Erfolg beim Ikern und
    Gruß Henry

    Hallo Jule,


    verstehe ich nicht, dass Du bei Bergwinkel keinen Anschluß bekommst...???


    Hast Du es denn auch in Schlüchtern versucht unter der Tel.Nr. 06661-967542 ? Da habe ich immer sofort Kontakt gehabt und bin bestens beraten worden.


    Gruß Henry

    Hallo Olli,


    da hat der Dr. Liebig doch recht mit seiner Feststellung, dass es keinen Sinn macht, der Queen den Flügel zu stutzen, da die Nachschwärme (Singerschwärme) umso größer sind und sich in unerreichbare Höhen aufschwingen.


    Gruß
    Henry

    Hallo Wabenklau,


    nein, Lycium barbarum ist - entgegen in DE weit verbreiteter Meinung - nicht giftig.


    Eine Goji-Hecke wäre ja super. Nur müsstest Du sie ja beschneiden, denn die Pflanzen werden 3 m hoch. Und dann würdest Du wahrscheinlich keine Beeren ernten - was ja schade wäre. Also wo liegt der Sinn einer solchen Hecke? Oder hast Du eine Bezugsquelle, wo es diese Pflanzen günstiger gibt als z.B. Liguster??? Falls ja, lass mich bitte teilhaben :-D.


    Gruß


    Henry

    Hallo,


    ja dieser Satz von Prof Tautz klingt mir auch noch im Ohr. Er hat mich bei seinem Vortrag im vergangenen Jahr sehr nachdenklich gemacht. Ich schaue auch so wenig als möglich bei den Bienen in die Gemächer.


    Drohnen: bei mir auch keine Varroen festgestellt. Habe allerdings nicht gleich den ganzen Drohnenrahmen ausschneiden müssen um zu dieser Erkenntnis zu gelangen :u_idea_bulb02:


    Gruß
    Henry

    Hallo,


    also in meinem 1. Imker-Jahr (2007) habe ich den Schleier oft gebraucht - schon aus der Angst heraus, dass die Lieben stechen könnten. Ohne Schleier habe ich dann manchmal etwas schnell gearbeitet, was die Bienchen gar nicht mögen: a) wegen der Bewegungen und b) weil es dann schon mal etwas ruppig herging.
    Im vergangenen Jahr hat mir ein Nachbarimker gezeigt, wie man in Ruhe arbeitet. Zudem habe ich ein etwas stechlustiges Volk umgeweiselt. Seitdem arbeite ich oben ohne. Sollte ich spüren, dass die Bienen nicht gut drauf sind (Gewitter oder dgl.) lasse ich die Finger davon da es sonst zu viele Tote gibt.