Beiträge von praximedi

    Trotz Behandlung mit Ameisensäure und/oder Bienenwohl/Oxalsäure ist es bei uns in der Gegend zum massiven Varroabefall gekommen. Keine Ahnung warum? Wetter?Umweltfaktoren?Virus?
    Die ersten Völker sind bei meinem Paten verreckt.
    Bei mir siehts etwas besser aus, aber tote Bienen waren schon zu sehen.
    Übrigens: Bei einer Nachbehandlung vorgestern sind massenweise Varroa gefallen.
    In welcher Gegend sieht es noch so aus?

    Es sind keine Einengungen oder ähnliche Dämmversuche nötig.Wichtig ist die Bildung der Wintertraube.Ebenso wichtig ist Ruhe rund um die Beuten. Ein klapperndes Blech,Straßenlärm oder Erschütterungen sind Gift für die Bienen.Diese Einflüsse stören die Winterruhe der Bienen und können sich negativ auf die Population auswirken.:daumen:

    Bin auch seit diesem Jahr Neuimker. Hatte ebenso ein Kamikatzevolk mit dabei, welches mich ständig angeflogen hat.Der Anfänger ist da am Anfang natürlich nervös und macht auch unbewußt schnelle und fahrige Bewegungen.Neben Erschütterungen jedweder Art haben diese Auslöser meine Bienen heftig gereitzt. Mit der Zeit wirst Du aber ruhiger und die Lage entspannt sich schrittweise. Das heißt natürlich nicht, dass man an jedes Volk ohne Schutzkleidung rankann. Dafür braucht man gutes Bienen- und Zuchtmaterial. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine unstrukturierte Zucht(Bastardisierung) regelrechte Stechmonster hervorbringen kann.
    Kaufe auch eienen ordentlichen Imkeranzug, mit dem Du nicht gestochen werden kannst.
    Fazit: Im nächsten Jahr "liebe" Königinnen vom Züchter holen und einweiseln. Dann kannst Du Deine Imkerhüllen schrittweise fallen lassen.:p

    Danke für die ausführliche Auskunft. Wenn ich dich richtig verstehe,kann ich pro Volk schon etwas mehr geben, weil diese sehr stark sind und mit der Brutpflege viel verbrauchen. 3-4 Liter Zuckersirup pro Volk. Ist das o.k.?

    Nur einen kleinen Auszug,alles andere würde zu weit führen. Hauptproblem sind Rückstände z.B. von Antibiotika oder Insektiziden/Pestiziden. Tetracyclin,Streptomycin oder Nitrofuran,welches krebseregend ist, wurden in vielen Honigen (auch Markenhonigen) nachgewiesen.Auch Phenylacetaldehyd kommt in vielen Honigen vor(Insektizid).Weiterhin sind die Mehrzahl der Supermarkthonige falsch benannt, d.h. was draufsteht ist nicht drinnen.Lies mal Stiftung Warentest und weiterhin guten Frühstücksgenuß mit Supermarkthonig, wenn man dieses Zeug noch als Honig bezeichnen kann.

    Hallo Imkerprofis,
    will übermorgen 14 Tage in den Urlaub fahren. Nun ist das Problem, dass ich in dieser Zeit nicht konstant auffüttern kann. Habe 6 Völker auf Dadant, die jeweils stark auf 12 Waben sitzen. Schätzungsweise die Menge von 2 Waben sind pro Volk voll mit Futter und Pollen. Die Brutnester sehen sehr gut aus.
    Wieviel Futter soll ich denn morgen für die 14 Tage ins Volk geben, ohne das das Brutnest verhonigt wird.Danke im voraus für die rasche Nachricht.:p

    Hallo! Mir wird der Honig förmlich aus den Händen gerissen! Ich glaube bei den Kunden hat ein Umdenken stattgefunden. Wenn man denen erzählt, was in Supermarkthonig alles drinnen ist ,schütteln sie nur mit den Kopf.Außerdem habe ich meinen Honig im Bieneninstitut Hohen Neuendorf analysieren lassen und bin stolz, dass ein einwandfreies Ergebniss herausgekommen ist.
    Übrigens verkaufe ich meinen Honig in meiner Arztpraxis. Hier kann man auch Aufklärungsarbeit(z.B. Bienenweide) leisten und die meisten Patienten sind hoch interessiert!

    Ein Ableger wird immer gefüttert. 1:1 ist gut. Schön füttern,so dass die Mittelwände rasch ausgebaut werden. Die Bienen werden natürlich auch für den Winter einlagern!