Beiträge von bhw

    argumentieren geht anders. Du suchst Dir immer wieder irgendeinen Punkt raus...Wenn es denn also sachlich nichts einzuwenden gibt, ist es manchmal die bessere Idee, nichts einzuwenden...


    Tut mir leid lieber Clas, wenn ich hier anscheinend nicht dem breiten Meinungsspektrum angehöre...
    Wie geht denn Deiner Meinung nach argumentieren?
    Mit Pauschalverurteilungen und nicht passende Vergleichen?
    Etwas anderes, als diese zu aufzuzeigen, mache ich nicht...


    Im Grunde sind wir ja einer Meinung. Ich finde die chemische Vergewaltigung der Natur auch nicht richtig. Mein Garten sieht auch keine chemischen Mittel. Meine Äpfel kommen in die Mosterei, die Möhren und das restliche Gemüse wird von den Gartengästen angeknabbert, .... usw. was übrig bleibt esse ich :lol:


    Was ich aufzeigen möchte ist, dass es nicht nur schwarz und weiss gibt. Da gibt es einen gaaanz großen grauen Bereich dazwischen... und in dem bewegen sich die meisten. Es gibt reichlich Landwirte, die sich solche Pauschalverurteilung, wie sie hier geschrieben werden, nicht anziehen müssen.


    Und es ist beeindruckend, wie fundametal hier einige unterwegs sind.
    Das gefällt mir überhaupt nicht...

    Zuguterletzt kommt dann noch die Eigenerzeugerin, die den wunderhübschen Salatkopf mit gut und gern 2 kg bester PSM vor dem Raub der Schnecken schützen muss und auch rechtzeitig die Spritze rausholt um den malerischen Anblick des Apfels nicht durch einen Wurmstich zu ruinieren.


    Lieber obi11,
    ich denke Salatköpfe, wie auch Apfelbäume mit reifenden Früchten sind für unsere Bienen nicht so sehr interessant. Oder geht es Dir doch um etwas anderes?
    Wenn Dein ökologischer Gedanke so groß ist, solltest Du daran denken, während Du hier im Forum stöberst, dass Dein PC nur läuft, weil irgendwo Landstriche für Braunkohle verschwinden, in Off-Shore-Parks Fischgründe und Vogelfluglinen belasten, ländliche Flächen mit Windparks zugepflastert werden, usw., damit Dein PC überhaupt läuft.
    Wer kann von sich behaupten, dass er persönlich zu 100% ohne Umweltbelastung existiert?

    @Clas
    Ich sehe hier jedenfalls einige, die Landwirte -> Ackerbauern pauschal verurteilen


    ... und das deckt sich nicht mit meiner Wahrnehmung und Erfahrung in meinem Umfeld ...


    Und so scheint es auch in anderen Regionen zu sein. Im Bienenjournal 10 oder 11/2013 habe ich unlängst einen Artikel über eine ähnliche Wahrnehmung der Entwicklung gelesen.


    hartmut
    Ich verstehe Dich, aber Du könntest auch monieren, wenn Landwirte als Feinde ausgerufen oder mit NS-Verbrechern verglichen werden. Vielen Dank!

    ....Ich sage es ja, auch wenn es zwei nicht begreifen wollen ... Blockwarte.
    Beim Lesen kommt hier nichts Neues!
    Was wollt Ihr eigentlich? Vorwärts kommen oder nur auf den "Topf" hauen und selbstverliebt jammern?

    ... und liegen die immer im Mainstream und.. ohne eine gewisse Radikalität ist überhaupt nicht weiterzukommen...


    Moin Clas,
    Du hast Dich leider sehr unpräzise ausgedrückt. Wenn Du sagst, "die liegen immer im Mainstream", hättest Du auch schreiben sollen, über welchen Personenkreis Du sprichst.
    Die gesamte Gesellschaft? Dann denke ich, mit Deinem Mainstream kommst Du so etwa 30 bis 40 Jahre zu spät. Damals gab es wesentlich mehr Nutzgärten als heute und die Chemiebranche hatte dieses Segment fest im Griff. Damals hat weitestgehend jeder Kleingärtner und Balkonkastenbesitzer den Chemie-Dreck auf seine Möhrchen und Stiefmütterchen gespritzt.
    Heute sieht das eher anders aus.
    Heute dürfte das Verhältnis sich deutlich zur Landwirtschaft/Ackerbau verlagert haben. Ist also nix mit dem von Dir gemeinten Mainstream.


    Allerdings kann man den Personenkreis auch einschränken. Unter Radikalisten gibt es, entsprechend ihren Orientierungen, auch einen Mainstream. Die Personenkreise kann man auf ein Minimum reduzieren, einen Mainstream könnte es immer geben. Deren Parolenschreier, die betrachte ich als Blockwarte.


    Und meine stille Vermutung ist, dass die, die extreme Standpunkte vertreten und am lautesten schreien, meist das schlimmere Übel sind...

    High Dope!
    1,4 mm ist zu klein. Wie die Vorredner schon sagten, ist eine Maschenweite zwischen 2,5 und 4 mm ideal.


    Such Dir am besten einen Imkerei-Einzelhändler in Deiner Umgebung. Der hat im Regelfall die richtigen Sachen vor Ort.
    Das bewahrt vor Fehlkäufen, man erhält Tipps und unterstützt kleinere Unternehmen.


    Du möchtest Deinen Honig ja auch nicht zum Schleuderpreis über das Internet vermarkten müssen ;-)

    Lieber Clas,
    ich bin ja auf Eurer Seite.
    Ich bin auch gegen die Chemiebomben, die unsere Umwelt zerstören.
    Aber die Welt ist, wie sie ist, weil der Mensch regiert und der ist sich selbst am nächsten, wenn es um seinen Vorteil geht.
    Dass die Politik und Lobbyisten der Großkommerz Hand in Hand gehen, ist so alt wie die Menschheitsgeschichte.
    Es ist auch bis heute in unserem Land Realität...vermutlich wird es auch in Zukunft so sein.
    Wenn man sich ansieht, was in anderen Ländern los ist, da braucht man nicht mal nach Syrien oder in die Ukraine schauen, das fängt schon bei den Atommeilern der Franzosen an der Grenze zu Deutschland an, können wir in unserem Land noch halbwegs glücklich sein.


    Dennoch gebe ich Euch Recht: Man sollte sich nicht zufrieden geben, denn das würde Stillstand bedeuten.


    Aber mit weltfremden, unrealistischen, pauschalen, fanatischen oder gar radikalen Einstellung übt man nur Populismus. Der bringt niemanden nur einen Zentimeter vorwärts.


    Und daher: Die Sicht Einzelner in diesem Thread hätte ich hier nicht erwartet...

    Nur Landwirt bin ich nicht, da es in Ackergrünland und auf sterilen Weizenschlägen nichts mehr zu holen gibt.


    Lieber Henry, es tut mir wirklich leid. Fehleinschätzungen sind menschlich. Wenn es Dich glücklich macht, stimme ich Dir zu. Wenn es auch alle anderen sind, aber Du brauchst als Imker kein Landwirt sein, wenn Du nicht möchtest. Zufrieden?

    Von 10 Tagen Raps abgesehen, waren auch schon mehr Tage, nicht aus sonstigen Feldern. Sorry, bei uns gibt es keine Kornblumen. Was würde ich machen, wenn ich einen Hof und Familie hätte?
    Remstalimker


    Ich würde mal behaupten, Raps ist für den überwiegenden Teil der Imker eine Haupttrachtpflanze.
    Aber davon ab: Zum "Land" gehört nicht nur der nackte Mutterboden, in die der Ackerbauer seine Rapssaat legt, sondern auch der darauf stehende Aufwuchs, also Bäume und andere Pflanzen. Und die werden von unseren Bienen "bewirtschaftet", also von uns als Imker.


    Nicht umsonst ist die Biene das drittwichtigste Nutztier. Bereits der Obstbauer, übrigens auch ein Landwirt, bietet unseren Bienen auch etwas. Das "Alte Land" hätte nicht seine Bedeutung, wenn es die Imker mit ihren Bienen nicht gäbe. Und so einige mehr ...