Beiträge von Honigdieb

    Hallo Obermuckel

    Ohne imkerliches Wissen, würde ich nicht mit Bienen anfangen. Ohne bestimmte Handlungen, seitens des Imkers und die Behandlung von Krankheiten und Milben, hättest du nicht sehr lange Freude an deinen Bienen.
    Wenn du richtig in das Imkerwesen einsteigen willst, bleibt dir nichts anderes übrig, als das du dich einem Verein oder Imkerpaten anschließt und einen Jungimkerlehrgang besuchst.

    Ob dein alter Holzkasten geeignet ist, kann ich auch nicht sagen. Ich verwende auch Holzmagazine, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und mir wesentlich angenehmer, als die Kunststoffbeuten. Alte Bienenkästen haben ihren Reiz und sind nostalgisch gesehen, recht schön zu betrachten.

    Dein Grundstück ist ja groß genug, um mehrere Bienenvölker auf zu nehmen und wenn du noch ein paar bienenfreundliche Blumen pflanzt, ist die Hälfte der Miete schon bezahlt. Wenn du keinen Honig von deinen "Damen" erwartest, ist die Bienenhaltung sogar recht einfach. Du erwartest von ihnen nichts und so hast du eigentlich nur Bienen und die Arbeit der Krankheitsvorsorge. Evtl. mußt du in schlechten Jahren zufüttern.

    Gruß
    Andy

    Natürlich ist das möglich. Nur wenn es dir dann geht, wie einem benachbarten Imker, den man am hellichten Tag den gesamten Anhänger geklaut hat, ist es nicht mehr lustig.

    Den leeren Anhänger hat man dann 14 Tage später in einem anderen Waldstück gefunden. Bienen und Beuten waren weg. Schaden: Ca. 1000 Euro.

    Gruß
    Andy

    Bei uns im Verein wird das so gehandhabt, das im März die Abfängerkurse beginnen.
    Erstmal drei theoretische Abende und dann bekommt jeder Neuling ein eigenes Volk, bzw. einen Ableger mit Beute. Diese bleiben am Lehrbienenstand. Ab diesem Zeitpunkt sind die Kurstage, mit den jahreszeitlichen Arbeiten verbunden. Zusätzlich gibt es noch Frage- und Problemstunden.

    So ziehen sich die Kursstunden durch das gesamte Imkerjahr. Von der Auswinterung, bis zur Einwinterung. Am Ende bekommt der Neuling sei Bienenvolk geschenkt.

    Gestern war z.B. für alle Mitglieder "Imkerliches Basteln".
    Eine Vorstellung von versch. Kerzenherstellungsarten. Von Formenbau, Kerzen gießen, Kerzen drehen und ziehen, Wachsreinigung und vieles mehr.

    Sehr gehaltvoll.

    Gruß
    Andy

    Aber Vorsicht.


    Runddochte haben eine Fließrichtung. Verkehrt rum eingegossen, brennen sie sehr schlecht. Bei Flachdochten gibt es diese Fließrichtung nicht.

    Gruß
    Andy

    Hallo Remstalimker

    Wieviel Unterschriftenaktionen und Demo´s haben in Deutschland schon unsere Politiker zum Umdenken gebracht ? Meines Wissens nach, nicht besonders viele.
    Bei uns in der Gegend soll die 3. Startbahn für den Münchner Flughafen gebaut werden. Mehrere hunderttausende von Unterschriften sind gesammelt und viele Gegendemos sind erfolgt. Was ist ? Das Planfeststellungsverfahren läuft und die ersten Grundstücke sind bereits gekauft.
    Was sollen dann ein paar hundert oder evtl. 10 000 von Unterschriften bundesweit erreichen ? Das wird sich nicht einmal ein MDL durchlesen. Es interessiert keinen. Selbst wenn alle Imker bundesweit unterschreiben, würden nur ca. 90 000 Unterschriften zusammen kommen.

    Wen unsere Politiker etwas durchziehen wollen, ziehen sie es auch durch.

    Gruß
    Andy

    Soweit ich noch weis, ist pro cm Kerzendurchmesser, eine Dochtstärke zu verwenden.
    Also bei 3,7 cm Kerzendurchmesser, aufgerundet auf Dochtstärke 4.
    Bei 5,3 cm Kerzen, Dochtstärke 5.
    Da Bienenwachs etwas dickflüssiger ist, eine Dochtgröße stärker wählen.

    Der Durchmesser wird bei der Kerze immer unten gemessen.

    Hoffe etwas geholfen zu haben.

    Gruß
    Andy

    Ich empfehle einen örtlichen Obst- und Gartenbauverein zu kontaktieren. Die haben Fachberater, die sich deines Problems annehmen und dich übergreifend informieren können.
    Da Streuobstwiesen regional anders sind, kannst du dir ein schönes Paradies einrichten, das in deine Region paßt.
    Ich kenn es nur von meiner Ecke, das man früher auf nassem Grund, künstliche Hügel angesetzt hat und darauf dann die Bäume gesetzt hat.

    Alle Kirschensorten vertragen keine Wurzelnässe, d.h. der Wasserspiegel muß ca. 1 m von der Wurzel entfernt bleiben.

    Gruß
    Andy

    Hallo Wiebke

    Geh´lieber zum Baustoffhandel, als in den Baumarkt. Dort hast du die größere Außwahl und die Preise sind meist viel billiger.

    Du hast ja gleich einen im Gewerbegiet.

    Gruß
    Andy

    Ich nehm auch Hohlblocksteine, aber kleine. Sie sind leichter zu transportieren. Darauf kommt eine Einwegpalette, der kleinen Art. Gibt´s in so Größen 50 x 60 cm. Alles schön waagrecht aufgebaut und darauf das Magazin. Fertig.

    Dein zukünftiger Standort scheint prima zu sein. Viel Glück.


    Gruß
    Andy

    Ich hab gerade ein großes Gartenstück mit Stauden bepflanzt. Es dürfeten wohl an die 20 m2 sein.
    In der Gärtnerei gibt es sehr gute Info´s über Bienenweiden und dem entsprechend kannst du deine Pflanzen aussuchen. Sie sind mehrjährig, winterhart und pflegeleicht.
    Gibts in allen Größen und vielen Farben. So wird dein Garten bunt und bienenfreundlich.

    Saatgut hat den Nachteil, das die Pflanzen am Anfang mehr Pflege brauchen. Bist aber billiger dran. Fertige Pflanzen können sich jetzt noch einwurtzeln und sind im Frühjahr gleich startbereit. Mit Samen kannst du meist erst nach der Frostperiode anfangen.

    Staudenpflanzzeit ist der Herbst oder das Frühjahr

    Hoffe etwas geholfen zu haben. Wenn du mehr über Bienenweidenstauden wissen möchtest, schreib kurz.

    Gruß
    Andy

    Liebe Leute, nicht streiten.

    Es ist zwar ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Ich werde die Damen am Wochenende umsetzen und mit einer neuen Beute versorgen.
    Das es sich um Flintenlaufgeschoß handelt, ist sehr sicher. Das Blei hat am Holz, von Ein- und Ausschußloch, Bleiabrieb hinterlassen. Normale Jagdgeschosse sind Teilmantelgeschosse, wo nur die Spitze aus Blei oder Kunststoff besteht.
    Das heißt, der Einschuß wäre kalibergroß und der Ausschuß etwas größer, weil das Geschoß sich aufpilzt.

    Nächstens werde ich den zuständigen Jagdpächter ansprechen. Mal schauen, wie er reagiert.

    Aber Danke nochmal für die Umsetztips der Bienen.

    Gruß
    Andy

    Danke erstmal für die Antworten.

    Ich kann also die Waben in der selben Anordnung in ein neues Magazin setzen, wie sie jetzt in dem beschädigtem Magazin sind. Ich warte trotzdem auf wärmere Temperaturen, da es jetzt bis zum Wochenende sehr kalt sein wird.
    Die Löcher habe ich erstmal mit Klebeband abgedichtet und einen kleinen Styroporpfropfen in das Loch gesetzt.
    Hoffentlich ist die Königin nicht erschossen worden.

    Also, nein. So was hatte ich noch nie.

    Gruß
    Andy

    Liebe Bienenfreunde

    Gestern habe ich mit Entsetzen festgestellt, das einer meiner Magazine in der Waldlichtung ein Einschußloch hat. Mitten durch die Waben. Es muß ein Flintenlaufgeschoß gewesen sein, denn der Durchmesser beträgt etwa 20 mm.

    So einen Fall hatte ich noch nie und weiß deshalb nicht, was ich jetzt machen soll. Einfach nur zukleistern und nächstes Jahr das Magazin austauschen. Oder sicherheitshalber ein neues Magazin setzen.
    Kann ich einfach die Winterbienen so in ein neues Magazin stecken oder gibt es jetzt um die Jahreszeit Probleme ?

    Danke für eure Hilfe

    Gruß
    Andy