Beiträge von Honigdieb

    Zumindest sind die Damen vor Braunbären einigermaßen sicher.

    Aber ein tolles Bild. Baumhausbienen - das hat schon was und vor Diebstahl gut gesichert.

    Gruß
    Andy

    Hallo Olli

    Selbst diese Temperaturen verkraften deine Damen. Es sind immerhin Tiere, die in freier Natur leben. Selbst dauerhafte Temperaturen von - 20 Grad werden locker verkraftet. Du brauchst auch deine Bienen nicht zudecken oder einpacken. Das Einzige, was ich machen würde, für einen guten Windschutz zu sorgen. Mehr nicht.

    Da habe ich im Münchner Raum mehr Probleme. Wärend dauerhafte Minusgrade sehr gut verkraftet werden, habe ich mit viel wechselnden Temperaturen zu kämpfen. Der warme Fönwind, der an manchen Tagen über die Alpen kommt, schadet viel mehr.
    Zwei Tage + 10 Grad und die nächsten Tage wieder bärige Minustemperaturen. Die Wintertraube ist immer im Auf- und Abbau. Das schadet viel mehr.
    Da packen selbst die Berufsimker in der landwirtschaflichen Uni Weihenstephan ihre Beuten ein, um sie vor der Wärme zu schützen oder sie haben sie im Herbst extra schattig gestellt. (hat mal ein Berufsimker i.R. der Uni erzählt).

    Also mach dir keine Sorgen.

    Gruß
    Andy

    Hallo Amiga

    Was du an Zeit für deine Bienis investieren willst, kann ich nicht sagen. Wenn du einiges an Zubehör (z.B. Bienenwohnungen) selber bauen kannst, sparst du dir evtl. Geld, aber brauchst viel Zeit.
    Wieviel Zeit du für die Bienen brauchst, kann man dir schon sagen. Als Anfänger rechne ich mal so um die 25 Stunden/Volk im Jahr. Später wirst du mit 15 Stunden auskommen.

    Bei mir wird die meiste Zeit mit der "Imkernebensache" gebraucht. Wachs reinigen, Kerzen ziehen oder gießen, bemalen oder Mittelwände einlöten.

    Such dir doch mal einen Imkerverein in deiner Gegend und schau doch mal wertfrei vorbei. Mitgliedschaften sind recht günstig und die Lehrgänge in den Vereinen meist kostenlos. Schau aber, das es sich um einen Lehrbienenstand oder größeren Verein handelt. Nicht nur um einen Imkerstammstisch e.V.
    Oft bekommst du nach einem Anfängerlehrgang ein Jungvolk geschenkt.
    Frag doch einfach mal deinen zukünftigen Bieneneinsteller.

    Sicherheitshalber laß einen Allergietest machen. Es gibt auch sog. Notfallset´s, die nach einem Insektenstich Anwendung finden.


    Gruß
    Andy

    Guten Morgen


    Jeder Imker hat ohne blassen Schimmer angefangen und man braucht nicht glauben, das man nach ein paar Jahren perfekt ist. Jedes Volk ist anders und das Jahr für Jahr. Die Natur läßt sich nicht in genaue Bahnen drängen.

    Jetzt hast du die Möglichkeit, dich mit Bienen zu beschäftigen und dein Imkerpate kommt sogar frei Haus. Du siehst die Arbeit am Volk und kannst ja dann immer noch entscheiden, ob es eine Bereicherung für dich ist, oder nicht.
    Selbst wenn du in einer Mietwohnung lebst, kannst du dir die Bienen im Garten halten. Etwas Platz für ein wenig Gerätschaften findet sich und wenn du in einem Imkerverein bist, kannst du die vorhandenen Geräte auch nutzen (z.B. Honigschleuder).

    Hier im Forum kannst du dich schon mal informieren und etwas einlesen. Unter der Rubrik "Bienenweide" findest du viele Info´s über Pflanzen, die viel Nektar und Pollen erzeugen.

    Einen schönen Sonntag noch

    Gruß
    Andy

    Hallo Amiga

    und ein herzliches Willkommen, hier im Forum.

    Natürlich kannst du einem solchem Vorhaben zustimmen. Es gibt aber trotzdem einige Punkte zu beachten.

    • Sind deine Parzellennachbarn auch einverstanden ? Gerade fliegende Insekten können nachbarschaftlichen Ärger erzeugen.
    • Hast du auch genug Platz ? Ein paar Meter Fluglinie sollten die Damen schon ungestört haben.
    • Hast du Allergien gegen Bienenstiche ? Ein Stich kann dann schon Übel sein.

    Wenn du die Fragen mit "Ja/Ja/Nein" beantworten kannst, steht einem Einzug der Honigsammler nichts im Wege.
    Du mußt nur davon auch ausgehen, das der Imker auch mal unangekündigt erscheint und auch zu Zeitpunkten, wo du nicht anwesend bist. Er braucht freien Zugang zu den Bienen. Er entscheidet, wann an den Bienen gearbeitet wird. Es gibt Zeiträume, die er einhalten muß, um an den Bienen zu arbeiten.

    Gruß
    Andy

    Übrigens.... Bienenhaltung ist wirklich ansteckend.

    Danke für die schnelle und konkrete Antwort.
    Kann ich da eigentlich auch Kunststoffgitter nehmen ? Eigentlich ja, außer das sie etwas empfindlicher auf Beschädigungen sind.
    Säurebeständig ist es ja.

    Gruß
    Andy

    Liebe Imkerkolegen

    Da ich gerade ältere Beuten umrüste, bin ich auf der Suche nach dem idealen Maschenmaß für das Varroagitter. Jeder Imkereifachhandel hat so ungefähr andere Maße.
    Reicht 1.2 mm oder sind 2,4 mm zu groß. Fragen über Fragen.

    Lg
    Andy

    @ DaHotte

    Wenn deine Beuten, innen ordentlich mit Propolis beschichtet sind, schmierst du dein Schmiergelpapier gleich voll und erzielst keine Wirkung.
    Es wäre das gleiche, wenn du versuchst eine Kerze abzuschleifen.

    Reinige die Beutenteile innen nur mit Natronlauge. So bist du sicher, keine Keime mehr zu übertragen. Außen kannst du sie ganz normal mit wasserverdünnbarem Lack bepinseln. Achte darauf, das der Lack für den Außenbereich geeignet ist und auch den "Umweltengel" trägt.
    Zweimal streichen und schon ist der Farbe genug. Innen brauchst du nichts machen.

    Gruß
    Andy

    Willkommen im Forum der Bienenfetischisten

    Ja, als Anfänger hat man schon viele Fragen. Deine Ersten sind ja schon beantwortet.

    Jetzt aber nur ein paar Tip´s für den Anfang:

    • Such dir einen Imkerpaten. Am besten kommst du mit Imker in´s Gespräch, wenn du ihn beim Honigkauf, auf dein Vorhaben ansprichst.


    • Werde Mitglied in deinem zuständigen Imkerverein. Für einen geringen Jahresbeitrag, sind da sogar deine Völker versichert. Dort findest du Hilfe und evtl. auch Bienen. Gerätschaften können ausgeliehen werden.


    • Mache einen Anfängerlehrgang. Die meisten Lehrgänge finden im Frühjahr statt und melde dich rechtzeitig an.


    • Mit einem Volk zu beginnen ist sehr, sehr schwierig. Mind. zwei, bis max. vier Völker sind für den Anfang ausreichend. Dabei reicht ein starkes Volk zu kaufen. Da kannst du mit Hilfe deines Paten, Ableger bilden. Die Bienenwohnungen sollten da aber schon vorhanden sein. Also muß schon vorher investiert werden.


    • Woher kommst du ? Manches Forumsmitglied wohnt evtl. um´s Eck und kann dir notfalls schnell zur Seite stehen.


    • Lesen, lesen, lesen. Bücherempfehlungen sind ja schon gefallen. Das Internet und Imker-Wiki (ganz oben) bietet auch sehr viel Lesestoff.

    So. Das muß erstmal reichen. Weihnachten steht vor der Tür und da kann man sich ja so manches Zubehör schenken lassen.

    Schönen Sonntag noch.
    Gruß
    Andy

    Ich weis nicht ob das funktioniert, aber probier es doch einfach mal aus.

    Gieße etwas mehr Wachs in dein Glas und wenn die Kerze in deinem Glas wackelt, stell sie in einen Topf mit heißem Wasser. Das Wasser müßte den Kerzenboden schmelzen und je mehr Wachs abschmilzt, umso kleiner wird der Luftspalt der Wackelkerze zum Glasrand. Er füllt sich automatisch mit dem geschmolzenen Wachs. Wenn der Spalt ganz geschlossen ist, Kerze raus aus dem Wasser.

    Wie gesagt, einfach mal probieren.

    Gruß
    Andy

    Es gibt manigfaltige Arten von Holzleimen und die von dir angesprochenen, koch- und wasserfesten Holzleime, werden hauptsächlich in der Industrie verwendet. Sie benötigen einen Härter und sind meist formaldehydhaltig.

    Da Rähmchen nicht der dauerhaften Nässe ausgesetzt sind, reicht ein wasserfester Holzleim aus dem Baumarkt. Es ist ein sog., wasserfester Weißleim. Geeignet für Verbindungen, die nicht der direkten Bewitterung ausgesetzt sind.

    Da Magazine nicht nur geleimt sind, sondern auch gestiftet, gezapft, genagelt oder geschraubt sind, reicht dieser Leim auch, weil ja meist zusätzlich noch eine Holzbehandlung durchgeführt wird und ein gewisser Lackauftrag erfolgt.

    Gruß
    Andy