Beiträge von Gartenfreund

    Lest doch dazu einmal "Lauter Abweichende Meinungen" in Der Spiegel Nr. 49 Seite 184 einer Frau Meckel. Statt ..."Du hast da wohl ein Problem...", dass besagt doch nur das man nunmehr die persönliche Ebene betritt um eine Meinung weiter einzuschränken. Viel Substanz steck in einer solchen Anmerkung nicht.

    Hallo Henry, wohl auch ein Bedenkenträger. HIer wird mit harten Bandagen gekämpft und dass ist auch gut so. Wenn man die Worte gleich löscht, weil sie unangemessen sind, dann verhalten wir uns genau so, wie dieser Moderator gegen die Frau Herrmann. Die mag ja Unrecht haben. Ich vertrete ihre Meinung auch nicht, aber da muß man doch nicht gleich einschreiten. Die Meinungsfreiheit ist immer noch wichtiger als der Gute Ton. Wenn ich die Rücktritte lächerlich finde, muß es mir auch vergönnt sein, dies mit dem nötigen bissigen Humor ins Forum zu bringen. Leider hat ich was gegen Moral und Gutmenschen.

    Hallo Liebe Bienenfreunde, der Maske währe in diesem Forum nicht einmal zu Wort gekommen, denn sein Beitrag währe vorher als unangemssen gelöscht worden. So sieht Zensur aus!

    Hallo liebe Bienenfreund. Wenn man etwas durchsetzen möchte sind Einwendungen von Bedenkenträgern immer nur hinderlich. Nicht die Alten sollten aus ihrer Erfahrung heraus sagen, wir haben schon viele guten Ansätze scheitern sehen, sondern mit der nötigen Stetigkeit den Ball voran ins Netz treiben. Die Erfahrung lehrt und die Praxis bestätigt es, wer sich regt, der bewegt etwas. Schwer ist es natürlich faule Säcke zum Handeln zu bringen, denn bei denen muss der Leidensdruck schon sehr gross sein und die Aussicht auf einen Vorteil sehr naheliegend. Aber wer die Schwierigkeiten kennt, wird nicht scheitern, ausser an sich selbst.


    Boss keine EInwendungen, wenn du dich nicht irrst. Was soll dass denn ?

    Hallo, bloß keine Bedenken. Der DIB Vorstand darf auch mal ungerecht und boshaft sein auch wenn nicht alle Imker diese Meinung vertreten, sondern meinen Rücksicht auf Beamte, Bedienstete von Großunternehmen und verdiente Wissenschaftler zu nehmen. Herr Maske darf auch mal Unsinn erzählen. Wenn die Richtung stimmt ist das doch nicht so schlimm. Gutmenschen, Bedenkenträger und ähnliche Leisetreter können wir uns in Talkschaus in der Glotze bis zur Kotze anschauen. Da ist mir der blanke Unsinn, statt des Schöngeredes von Menschen mit einer vierfach Lebens- Alters und Berufsunfähigkeitsversicherung lieber. Schaffen wir Schonräume für Poltergeister. Die Beiräte sollten Ihre Schritte gut überlegen, schnell sind die nötigen Posten wieder vergeben. Eine Ausbildung zum Landwirt oder Biologen dauert nur 4 Jahre. Auch das Forschen kann man lernen, wie Reifen wechseln.

    Machen wir uns nichts vor, wie Maske denken doch sehr viele, wahrscheinlich sogar die meisten Imker. Eine mehr oder minder offene Wissenschafts- und Industriefeindlichkeit gehört dazu. Neu ist allerdings er offene Angriff. Dazu gehört schon eine gehörige Portion Mut. Die Worte in dem Schreiben im Bezug auf die Bieneninstitute sind überdeutlich. Wem es noch nicht aufgefallen ist, Beleidigungen enthält das Schreiben nicht! Mich wundert nur, dass so eine Persönlichkeit an die Spitze des DIB gelangen konnte. Die Rekrutierungsformen in den gesellschaftlich relevanten Gruppen sind doch gemeinhin derart, dass durch jahrelangen Weichspülwaschgang keinerlei inhaltlich Konturen mehr sichtbar werden. Herr Maske ist echt und unverstellt. Wenn er austeilt, dann nimmt er keine Rücksicht auf Andere auch nicht auf sich selbst. Mit dem Angriff riskiert er seine eigene Demontage, dass weiss er gewiss. Der Mann ist nicht mekelisiert oder gar in der Steigerung obamisiert. Keine Unverbindlichkeiten, sondern ein direkter Angriff gegen die Veränderung des Landes durch industrielle Landwirtschaft und die hier maßgeliche Industrie. Die Sache hat auch eine bayerische Dimension mit dem späten Verlust bäuerlicher Landwirtschaft (Stichwort Milchbauern) und der massiven Veränderung des Landschaftsbildes. Der "Milchbauer" aus Niedersachsen, Brandenburg oder Mac Pomm kann halt die Milch viel billiger produzieren. Den massive Vertrauensverlust versucht die CSU mit dem Einsatz eines neuen Weichspülpolitikers wieder wett zu machen. Das wird sehr sehr schwer werden.

    Hallo liebe Bienenfreunde,

    Rücktritt, was heißt das denn ? Wollen die Bieneninstitute denn in Zukunft nicht mehr mit den Imkerverbänden zusammen arbeiten ? Na dann können die Bundesländer die Institute gleich einsparen und Stellen abbauen. Der Brief drückt doch nur aus, was viele Imker denken, wissenschaftlich Korrekt ist das bestimmt nicht alles aber doch kein Grund die beleidigte Leberwurst zu spielen. Auch Vorsitzende von Interessenverbänden müssen nicht immer den Schmusekurs fahren. Lass die Wissenschaftler doch einmal ein paar Tage ohne Amt sein, die kommen alsbald zurück. Allerdings sollte dann auch klargestellt werden, wer das Bienenmonitoring denn tatsächlich Finanziert. Solch eine Aufklärung sollte doch möglich sein. Da fragt man doch mal nach, bei den Kampfhähnen. Wer kennt sich damit denn aus? Letzlich sind die Bieneninstitute von den Imkern abhängiger als umgekehrt. Die meisten Imker betreiben die Imkerei als Freizeitbeschäftigung anders als die Beschäftigten der Bieneninstitute. Da wird die Machtfrage ganz einfach beantwortet. Doch hat der Mächtige nicht immer recht und das ist ausnahmsweise mal nicht gut so.

    Lieber Obermuckel, prima, dass Du mit der Bienenhaltung anfangen willst. Ich selbst hab vor fast 4 Jahren angefangen und viele Bücher gelesen (ca. 20 bis 30 Stück und zum Teil uralte Literatur). Ist sehr interessant, denn daran kann man sehr gut sehen worüber Imker sich seit ca. 200 Jahren streiten. Die erste imkerliche Literatur in deutscher Sprache stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ich empfehle, dass Buch von Liebig, weil es sehr gut die wichtigen Schritte beschreibt und hinsichtlich der Varroosebekämpfung auf dem aktuellen Stand ist. Das Buch kann man auch sehr gut verwenden, wenn man nicht mit Zandermaß und Einfachbeute Imkert. Auch die Bücher von Bienefeld, Imkern Schritt für Schritt und Pohl, 1 mal 1 (Kosmos) des Imkerns sind für den Anfänger geeignet. Adam kommt dann später dazu und wenn mein einmal fest im Glauben ist, kann man sich noch mit Bio und Mathias Lehnherr beschäftigen. Ein Kurs im Bieneinstitut und ein aufgeschlossener Imkerpate bewirken weitere Wunder.

    Und Ihr lieben Mitimker, schreckt doch den Neuling nicht mit Ideologie ab. Auch Kunststoffbeuten sind gut, denn die muß man nicht anstreiche, insbesonders nicht mit Holzschutzmitteln. Die Beute muß nur praktisch sein und nicht zu teuer. Für Beutenfans verweise ich auf die aufschlussreiche Schrift von Armbruster aus den 30. Jahren des vorigen Jahrhunderts, Bienenzucht ob und wie ? Wirklich erfrischend zu lesen, wie damals bereits vorurteilsfrei an die Sache herangegangen wurde und dass alles mit leicht verständlicher Spache ohne grosse Geheimnistuerrei.
    Bienenhaltung ist nicht ganz einfach, aber für einen guten Beobachter erlernbar. Also ran an den Stoff in Theorie (Berlepsch) und Praxis. Viel Freude mit den Bienen !!!!

    Hallo Sabine,
    nur der Pauschalversteuernde Imker schreibt in seine Rechnung 10,7% Umsatzsteuer. Der Imker der die Wahl nach § 24 Abs. IV Umsatzsteuergesetz vorgenommen hat versteuert den Honig und lebende Bienen mit 7% § 12 Abs. 2 Nr 1 und 2 Umsatzsteuergesetz In Verbindung mit Anlage 2 Nr. 1j und Nr. 4
    Wichtig ist, dass der Wiederverkäufer eine Rechnung erhält in der die Umsatzsteuer ausgewiesen ist, die kann er als Vorsteuer abziehen.

    Drohnenschlacht hab ich bei meinen Bienen noch nicht gesehen. Allerdings konnte ich beobchten, dass Drohnen vereinzelt von Arbeiterinnen aus dem Stock entfernt werden. Die machen allerdings dann oft einen neuen Anlauf und manchmals gelingt der Zutritt dann doch. Es ist allerdings nicht auszumachen, ob es sich nicht um einen stockfremden Drohn handelte, denn ein anderer wurde ohne Gegenwehr hereingelassen. Den letzten Drohn habe ich am Sonntag, den 02.11.08 am Flugloch gesehen. Beim Drohenschneiden finde ich nichts dabei, die Hühner freuen sich und geben bessere Eier. Die Ergebnisse der Wissenschaft zur Reduktion des Varroabefalls durch Drohnenschneiden sind überzeugend.

    Als ganz ganz klitzkleiner pudelmützennetzunterhemdtragender Kleingärtner sage ich dazu: Die varroatolerante Biene hat bei mir noch nicht angeklopft und alle bisherigen Verfahren ausser Säure wirken noch nicht. Wenn einer die VT-Biene hat, dann soll er die doch an ein Bieneninstitut zum durchtesten Schicken, die werden schon herausfinden, ob der "Neuerer" rehct hat. An Kaffefahrten nehme ich nicht teil, auch wenn sie auf die kanarischen Inseln gehen. Hier fehlt mir wieder der Glaube oder das Einfühlungsvermögen.