Beiträge von Holbee

    Hallo,


    gestern wurde ich gleich zweimal in die Hände gestochen, als ich meinen Ableger aufmachte. Ich führte das auf erhöhte Unruhe der Bienen durch das sehr warme und schwüle Wetter zurück. Aber dann entdeckte ich diese Brut in den Brutwaben:


    .....leider kann ich das Foto, dass ich extra gemacht habe, nicht einfügen :confused: - warum eigentlich nicht?


    Offenbar Buckelbrut, das könnte auch die hohe Aggressivität erklären, so wie ich es in "Imkern Schritt für Schritt" lesen konnte. Eigentlich wollte ich den Ableger vereinigen, weil er mir zu schwach erschien und nicht in Schwung kam. (Zufällig erlebte ich in meinem Imkerlehrgang gestern, dass ein Ableger aufgelöst wurde, weil er Drohnenbrut hatte.) Darf man so einen Ableger mit Buckelbrut den anderen Völkern zumuten?

    Hallo Isselbiene,
    deine ausführliche Antwort hat mich sehr gefreut.


    Zitat

    Rühren wenns beginnt zu kristallisieren.
    Ergebnis, etwa zu Weihnachten

    Das heißt aber doch nicht: von jetzt an bis Weihnachten rühren, sondern: rühren "wie üblich" und Weihnachten ist er dann ... wie du beschreibst.


    Das klingt einleuchtend. Und dass wir hier bei uns in der Nordheide keinen reinen Waldhonig (Fichtenhonig) bekommen, ist sicher richtig, es sind immer viele Blütenhonige dabei. Mein letzter Honig hat die von dir beschriebene braune Farbe, bleibt nach dem Rühren nun schon wochenlang flüssig (dickflüssig), riecht und schmeckt aber nicht so kräftig würzig wie Waldhonig. Mal sehen wie der nächste wird, den ich in den nächsten Tagen schleudern will.

    Also, zu diesem Thema "Waldhonig" habe ich viele Fragen. Ich wohne (mit meinen Bienen) mitten im Wald.


    Auch wenn ich als (ehem.) Physiklehrer immer wieder Leitfähigkeitsmessung mit Schülern gemacht habe, so gehe ich hier bei den Bienen etwas widerwillig daran. Genügt nicht die Betrachtung des Honigs und der Umgebung? Hat man nicht in der Regel ein Gemisch aus Wald- und Blütenhonig? Ich hab bestimmt reichlich Waldhonig (Kiefern, Fichten, Lärchen, Eichen, Buchen), aber in 2 bis 3 km Entfernung sah ich ein Sonnenblumenfeld, und die Bienen kommen mit gelben Pollenhöschen nach Hause. Also auch Blütenhonig wird dabei sein.


    Wie könnte man denn überhaupt den Waldhonig aus dem Brutraum kriegen? Auf einer Wabe ist doch Brut und der Futterkranz. Oder nur die äußeren Waben, in denen nur Honig ist, heraus nehmen? Da bin ich einfach noch Anfänger und weiß so was nicht.


    Waldhonig wird gar nicht gerührt, las ich hier (oder in einem anderen Forum). Darf er nicht gerührt werden? Warum nicht? Und wenn es Gemisch aus Wald- und Blütenhonig ist? Kommt es nur auf die Anteile an (z.B. mehr als 50 % Waldhonig -> nicht rühren). Und dann wieder die Frage, wie stelle ich fest wieviel Wald- und wieviel Blüten-.


    Vielleicht doch die Leitfähigkeit messen?:-(


    Kaum eine klare Frage, Tschuldigung, aber so sieht's in meinem Imkeranfängerkopf leider aus ....:eek:


    Teuer sind die Leitfähigkeitsmessgeräte auch noch, € 85 las ich bei deinem Link, Sneck. Aber vielen Dank für den Link!

    Danke für den Hinweis , Sabi(e)ne.
    Wo bekomme ich Apifonda? Bei Holtermann (hier in meiner Nähe) gibt's Apifonda nicht. Aber andere Fertigfutter-Produkte.


    "Der Wochenend-Imker" ist von 2003, 12. Auflage, aber was drin steht kann ja älter und überholt sein. Ich hab hier auch "Imkern Schritt für Schritt" von 2005, darin wird auf Seite 57 Apifonda erwähnt - sah ich eben. Und zum Glück hab ich euch erfahrenen und hilfsbereiten Imker :-D.

    Vielen Dank für Eure Tips, Drobi und Henry.


    Dann will ich mich mal ran machen, morgen, und die vollen Honigwaben zum Schleudern entnehmen, d.h. erstmal die Bienenfluchten rein ...
    Mit dem Füttern muss ich mich Vertraut machen. Na ja, schließlich läuft Sonnabend ja mein Imker-Lehrgang, da hab ich also wieder viel zu fragen.
    Ich hab gelesen, dass mit "Apipuder" der Futterteig (mit Invertzucker) leicht hergestellt werden kann (in "Der Wochenendimker Seite 151 ff). Gibt's da Empfehlungen für Anfänger? Wird der Futterteig einfach in den angegebenen Mengen auf die Waben gelegt?


    Jedenfalls haben mich Eure Antworten weiter gebracht und mir das leichte Gefühl einer Hilflosigkeit genommen. - Es macht Spaß, der Umgang mit den Bienen!

    Hallo alle erfahrenen und anderen Bienenfreunde,


    in meinen beiden Völkern ist jetzt wieder ziemlich viel Honig, das muss vorwiegend Waldhonig sein, in halb verdeckelten Waben, also reif zum Schleudern. Nun ist es bald Ende Juli, bald werden die Winterbienen ausgebrütet und da frage ich mich, müssen die Bienen nicht außer viel Pollen auch viel Honig für die nächsten Wochen haben. Waldhonig soll doch gar nicht über Winter drin bleiben. :-(
    Gibt es eine Faustregel, wonach man einschätzen kann, wieviel Honig jetzt zum Schleudern entnommen werden kann und wieviel beim Volk bleiben muss?


    Eine solche :u_idea_bulb02:Antwort wäre jetzt schön ....
    (Eben hat diese Glühbirne doch noch geleuchtet!?)