Beiträge von weimaraner

    Hallo Kollegen,


    heute wollte ich mal auf meinem kleinsten Stand (2 Völker) mit der AS-Behandlung beginnen. Wie immer habe ich den Liebigdispenser mit 85% As genommen und in einer Leerzarge über die Völker (auf je zwei Zargen Segerberger) gesetzt.
    Ich bin nach ca. 3 Stunden nochmal hin um zu gucken, ob alles i.O. ist. Vor beiden Beuten hingen Bienen. Vor einer war es nicht besorgniserregend, vor der anderen hingen allerdings richtig viele (ganze Beutenvorderseite voll und auch vorne bis auf den Boden). Da ich beide Völker auf offenem Gitterboden inkl. komplett geöffneter Fluglöcher hatte, war klar, dass da etwas schief gelaufen sein musste - das kenne ich so von der Anwendung des Dispensers gar nicht !
    Fazit: Es war zu schnell zuviel Säure verdampft. Ca. 30ml in ca. 3 Stunden ! Ich habe daraufhin alles abgebrochen und die Leerzargen entfernt.


    Das eine Volk ist nun wieder drinnen (vor der beute liegen keine toten Bienen). Aber vor dem zweiten Volk hängen immer noch sehr viele Bienen und es liegen auch so an die 200-300 toten Bienen vor der Beute. Mich wunder nur, dass die Tiere immer noch nicht reingehen wollen obwohl hier ein Gewitter im Anmarsch ist. Ich hatte vorhin mal geschaut, die obere Zarge ist schon wieder voll mit Bienen. Nach jetzt ca. 6 Stunden müsste doch die Säurekonzentration wieder runter sein.
    Ich habe den Bienen erstmal einen provisorischen Regenschutz gebaut. Würden die Bienen draussen ein Unwetter überstehen ?

    Hallo Ody,


    1.) Bienen abschütteln sieht oft schlimm aus, aber wenn man es ruhig und vor allem nur sehr selten macht (z.B. mache ich das einnmal pro Jahr beim Zargentausch - komme gerade von meinem Stand zurück, die Damen fanden das auch nicht lustig !!) dann ist das ok.


    2.) wenn man das richtig macht fallen gar nicht viele Bienen daneben (Leerzarge drauf, Wabe diagonal reinhalten, das wars :-))


    3.) Wenn ein Volk Weiselzellen ansetzt, würde ich es immer in Ruhe lassen. Warum soviel auf einemal wollen ? Die Umweiselung hätte im September / Oktober vermutlich besser hingehauen. Ein Volk mit Weiselzellen will SEINE Königin und nicht irgendeine......die ein anderer Imker verkaufen möchte.


    4.) Lass die Bienen jetzt erstmal in Ruhe und gib ein bisschen Futter rein (am besten durch eine Futterzarge, das stört nicht so !!!


    Dann guckst du Ende August ob Stifte drinnen sind und überlegst Dir in Ruhe, was Du machen willst....


    Gruss


    Florian

    Hallo,


    totale Bauerneuerung mache ich nicht, aber ich setze nach dem abschleudern den Honigraum ohne Absperrgitter wieder drauf (Segeberger DNM). Nach ca. 1-2 Wochen nehme ich die untere Zarge weg (die enthält die ältesten Waben) und enge das Volk auf 2 Zargen ein. Somit habe ich eine Zarge (oben) mit frischen Waben und eine (die dann untere - vorher mittlere) mit Waben aus dem letzten Jahr. Somit haben die Bienen immer relativ frische Waben und müssen dank der ausgeschleuderten Honigwaben nicht wieder bei Null anfangen.
    Je älter die Waben, desto höher ist die Belastung mit, ich sag es mal so...."allem möglichen an Dreck". Der regelmässige Tausch ist also sinnvoll. Alles andere halte ich für unnötigen Stress zu dieser Jahreszeit !

    Hallo Mitstreiter,


    wollte gerade eben einen Ableger aus einem Fünfwabenkasten in eine normale Beute umhängen, der vor 3 Wochen noch vollkommen ok war (junge KÖ, Stifte,Flugbetrieb).


    Jetzt bot sich folgendes Bild:


    Keine Stifte, keine KÖ mehr, frische Vorräte an Pollen und Nektar aber vorhanden. 3 Wabengut besetzt mit Drohnen und Arbeiterinnen. Verdeckelte und auslaufende Arbeiterinnen und Drohnenbrut, überwiegend leere Zellen. Und dann musste ich leider festetellen, dass in einigen Arbeiterinnenzellen, die nicht verdeckelt waren, verschrumpelte dunkle Streckmaden lagen. Wenn man die vorsichtig mit dem Stockmeissel rausholen wollte, waren sie matschig und rochen unangehm. Faulbrutuntersuchung habe ich im April machen lassen, Belastung war 0,00 ! Was kann das ein ? Ich habe eine Vermutung, hätte aber gerne Eure Einschätzung, besomnders dazu, wie ich mit den Bienen jetzt verfahren soll.....


    Gruss


    Weimaraner

    Hallo,


    ich habe meine Frühtracht und meine Raps ca. 7 tage lang gerührt. Jeden Tag zweimal, so wie im letzten Jahr auch. Er war perlmuttartig, aber noch ganz gut fliessfähig als ich ihn abgefüllt habe. Beim Abfüllen konnte mann aber schon ein schönes wellenmuster im Glas erkennen. Ic habe dann in den folgenden 7 Tagen immer mal wieder die Konsistenz in einem "Probeglas" kontrolliert. War sehr streichzart, fast "sahnig" könnte man sagen. Dann habe ich ihn in den Keller gestellt (ca. 12 Grad) um ihn dort schön dunkel und kühl zu lagern. Jetzt nach ca. 3 Wochen hab eich mal wieder ein Glas aus dem keller geholt, zwei Tage bei ca. 21 Grad Raumtemeperatur stehen lassen und wollte mal probieren. Der Honig ist steinhart...wie kommt das und vor allem, gibt sich das evtl. später wieder ??

    Hallo Antars,


    1.) Du hast nicht geschrieben, wie Du ihn von der Ernste bis zu Abfüllung behandelt hast.


    2.) Wenn Du ihn wenigstens ein bisschen gerührt hast dann lagere ihn kühl (Keller) - zum Winter hin kann er evtl. durch weitere Reife etwas streichfähiger werden...


    beim nächsten mal etwas längerer rühren !

    Hallo Wax,


    bald sprengst Du das Forum mit Deinen threads:roll:


    1.) Ein Schwarm baut erstmal ganz von alleine - in Ruhe lassen...


    2.) wie man auch einen "Anfang" für die Bienen mache kann:


    - Wachplatten nehmen und in ca. daumendicke Streifen schneiden auf eine Länge, die ca. der Hälfte deines Rähmchenmasses entspricht.
    - Hohes Gals oder sonstigen Behälter mit heissem Wasser füllen
    - Rähmchen nehmen und hochkant hinstellen (Oberträger nach unten)
    - Wachsstreifen einmal kurz (keine Sekunde lang !) kurz mittels einer Pinzette in das Wasser eintauchen und sofort wieder rausziehen
    - nun die angeschmolzenen Steifen auf die Unterseite der Oberkante des Rähmchen legen (innen) und andrücken und trocknen lassen (immer zwei Streifenhälften pro Oberträger)


    ...die Bienen bauen darauf perfekt !


    Viel spass!


    der Weimaraner

    Habe gestern vor einer Woche die Frühtracht zu ca. 60% aus den Völkern entnommen. Die Waben waren teilweise auch nicht verdeckelt - der Wassergehalt auf einzelnen Waben war bei teilweise 14,5% !
    Ich messe dann den Honig nochmals nach dem Umfüllen in den Hobbock - jetzt habe ich 25kg Frühtracht mit 15,9% Wassergehalt und bin erstmal zufrieden - die Honigräume sind schon wieder mit frischem Rapseintrag befüllt. Da muss ich nächste Woche ran. Was mich wundert ist allerdings, dass der Honig trotz niedrigem Wassergehalt und 7 Tage rühren gar nicht kandieren will...das kenne ich so gar nicht....merkwürdig :p....egal schmecken tut er wirklich gut....ganz tolle Aromen, Frühtracht ist kein vergleich mit Raps :daumen:

    Hallo Kollegen,

    habe vor ca. 10 Tagen einen starken Schwarm in eine 1,5er Segeberger Beute eingeschlagen und drei Mittelwände + Leerrähmchen gegeben. Habe gestern einmal reingesehen. Die Mittelwände sind alle ausgebaut und die Bienen haben begonnen die Leerrähmchen ebefalls auszubauen. Wa mich wundert ist folgendes. Die Waben sind nahezu komplett mit Honig bzw. frischem Nektar befüllt. Ich habe jeweils ganz unten in relativ wenigen zellen frische Stifte und junge maden gefunden. Kann es sein, dass der Schwarm evtl. eine ubegattete Kö hatte, die eben jetzt erst begattet wurde und deshalb erst vor c. 3-4 Tagen in Eilage gegangen ist ? Ist es für dien Bienen nicht eher hinderlich, wenn die drei bisher ausgebauten Waben in der Mitte der Beute hängen und mit Nektar gefüllt sind ?
    Ich wollte eigentlich 1 oder 2 neue Rhmchen mit Mittelwänden in die Mitte einhängen und dann einen Hinigraum über absperrgitter oben drauf, damit sie wieder PLatz schaffen können. Ist das ok oder störe ich das Volk damit zu sehr ??

    Hallo Kollegen/innen,


    einige Wildbienen kenne ich nun selbst auch, aber heute habe ich ein Insekt gesehen, dass kann ich gar nicht zuordnen, denke aber, dass es eine Biene war.....Foto habe ich keins, hier die Beschreibung:


    Grösse: zwischen einer Wespe und einer Hornisse
    Grundfarbe: schwarz, Beinspitzen Ockergelb
    Hinterleib: eher flach und länglich, kupferfarben mit schwarzer Spitze am Ende
    Der Hinterleib war deutlich nach oben gestreckt (sah aus wie eine
    Verteidigungsstellung).
    Kopf: schwarz (an eine Holzbiene erinnernd)
    Flügel: auffallend lang mit schwarzem tropfenförmigem Muster
    Fühler: recht lang, schwarz und mit Ockergelben Tropfen an den Spitzen



    ...kann mir jemand weiterhelfen ??


    Gruss


    Weimaraner