Beiträge von Kräuterle

    ich habe umtragen lassen ausprobiert und gefunden, dass sie das nicht oder nur in dem Maße tun, in dem sie dort dann Brut anlegen... Die Waben taugen mir danach nicht mehr für den Honigraum.

    Hallo Clas, eine Option wäre noch ein ASG über die zu bearbeitende Zarge platzieren, müßte aber auch an die Drohnen gedacht werden. Vielleicht war das Untersetzen schon zu spät, oder das Volk schon zu stark, das es nach unten brütete? Könnte ja auch schon ein Unterschied sein von Ein- oder Zweizargenbetriebsweise und imkerlichem Tun.

    Gruß Stefan

    Ja das ist schon ärgerlich. Trotzdem, kauf dir die zu benötigende Menge Rapshonig zu- natürlich ohne Verlustgeschäft- und laß den fest gewordenen Honig von den Bienen im Frühjahr umtragen. Also mir wäre das Gematsche bei der Menge ein Grau. Herr Liebig sagte einmal zu einer Tagung: der beste Honig ist der gekaufte, er macht die wenigste Arbeit. :-)

    VG Stefan

    Hallo, Zadant mit der Erlanger Kiste funktioniert, Wabenfläche ist ausreichend, aber einen großen Nachteil gibt es, nämlich die Enge in der Beute. Beim Wabenziehen werden zwangsläufig zu viele Bienen gerollt. Es reicht schon zu das erste normale Rähmchen aus der Erlanger zu bekommen.

    Gruß Stefan

    Hallo, ich imkere auch mit der Erlanger. Es wurde schon alles richtig geschrieben. Ergänzend noch, untere Zarge wegnehmen. Ehe ein Honigkranz über dem Brutnest entsteht, sollte man das ASG auflegen und wenn vorhanden eine Halbzarge mit ausgebauten Waben aufsetzten, MW höchstens im Randbereich. Später wenn genug Baubienen da sind auch mehrere MW in weiteren HR. Wenn der eine BR gut voll ist, setze ich einen weiteren BR mit MW unter, also auf das Bodenbrett. So komme ich entspannt ohne Schwärme durch's Bienenjahr.

    VG Stefan

    Hier im Erzgebirge ist es auch kühl und nass, einzelne gute Trachttage gibt es aber zwischendurch auch. Nachdem das Obst durch war, fliegen sie jetzt in den 1 km entfernten Raps. Voriges WE bei 20 Grad 17,5 kg Zunahme! Mein Waagvolk hat jetzt über 100kg Brutto.

    Gruß Stefan

    Hallo Honigbanane, hallo Imkers,

    Da die Prozedur des Käfigens im Mini+ Rähmchen so gut funktionierte, probiere ich es 2019 natürlich wieder. Klar macht es ein bißchen mehr Arbeit als eine Behandlung mit AS, aber trotzdem überwiegen die Vorteile des Käfigens der Königin. Speziell für meine Imkerei bedeutet das,

    die Bienen bekommen eine artgerechte Brutpause,

    die Bienen werden von einer AS Behandlung verschont durch Verwendung von OS,

    ich bekomme eine weitere Möglichkeit alte Waben zu tauschen oder evtl Meli zu entfernen,

    mit exaktem Timing reduziere ich die Bienenmasse vor dem Einengen, denn ich möchte meinen Völkerbestand nicht vergrößern,

    nach dem Befreien der Königin setzt ein enormer Bruteinschlag ein, damit gibt es reichlich milbenfreie und gesunde Winterbienen.......


    Einen schönen Gruß aus dem noch verschneiten Erzgebirge!

    Habt ihr eigentlich schon mal dieses Absperrgitter-Königin-Rähmchen gesehen? Es wurde in der "Biene und Natur" vorgestellt. Ich würde es verlinken, aber das wäre vermutlich Werbung. Man kann es unter imkerwelt-as.de ansehen. Es ist ein MittelDing zwischen Bannwabe und Scalvini.

    Mir scheint es wegen des Platzbedarf in der Beute schlechter als Scalvini, jedoch hat die Königin im Käfig mehr Platz.

    Da ich überlege, dieses Jahr neben TBE auch Scalvini/& Co auszuprobieren , werde ich es wohl mal versuchsweise bestellen.

    Für den Preis kann ich das nicht selber bauen.;)

    Hallo, ich las in der" Bienen und Natur" auch diesen Artikel und auf Anhieb gefiel mir die Art und Weise des Käfigens der Königin. Immerhin ist die Bewegungsfreiheit für sie wesentlich größer als im kleineren Scalvinikäfig. Ich baute mir also 10 solche Käfige und los ging's. Start war die Zeit des Abschleuderns Mitte Juli. Die gezeichneten Weiseln waren schnell gefunden und in diese Rähmchen gesperrt, welche mitten ins Brutnest platziert wurden. Die im Rähmchen befindlichen Mittelwände wurden ausgebaut und bestiftet, es kam bis zur Verdeckelung der Brut, ist sicherlich auch trachtabhängig. Allerdings konnten sich zwei Königinnen befreien, sie waren wohl zu zierlich. Nach 25 Tagen habe ich die Weiseln wieder befreit und die Völker einmal schonend behandelt. Alle 8 Königinnen gingen tadellos wieder in Brut und bauten noch schöne starke Völker auf, die den mit AS behandelten nicht nachstanden.

    Allerdings ist die Zeitspanne bis zur Restentmilbung ohne eine weitere Behandlung im Spätherbst grenzwertig. Dieser warme Herbst und die lange Brutzeit förderte die Vermehrung der Milben meiner Bienenvölker enorm.


    VG Stefan

    Hallo, ich habe die Bartblume wegen mangelnder Frosthärte als Kübelpflanze, überwintere sie im Haus hell und kühl. Wärend der Blütezeit wird sie intensiv vor allem von Hummeln besucht. Ein Muß für den Insektenfreund.

    Gruß Stefan

    Hallo, bei mir Melezitose von Mitte Juli bis Mitte August. Wirtschaftsvölker, Ableger und die Minis- alle waren betroffen, natürlich auch Verbau ohne Ende. Habe bei Trachtschluß versucht alles an Meli aus den Völkern zu bekommen, ausgebaute Waben und MW eingesetzt und dünn gefüttert. Die Bienen haben schön mitgemacht und es hat funktioniert.

    VG Stefan