Beiträge von Faxe

    Moin,


    Versuch macht klug! Warum denn nicht über Winter den benötigten Honig in den Völkern lassen bzw. aus der Frühtracht in Waben aufbewahren und im Herbst zugeben?
    Was zuviel an Honig im Frühjahr im Volk ist, kann dann ja auch bei der nächsten Ernte geschleudert werden.
    Das verringert die Jahresernte um die Einfüttermenge, spart aber die gesamte Fütterung samt Futterzarge, Anfahrt etc.


    Wo liegt mein Anfänger-Denkfehler?



    Gruß, Andreas

    Moin,


    wenn viel Flugbetrieb ist, geben die Drahtböden meiner Segeberger auch dieses Geräusch.
    Anscheinend lassen sich die Bienen vom Rähmchen auf den Gitterboden fallen und fliegen dann durchs Flugloch ab. Nach jedem Plopp gibts ein leichtes Kratzen, kurz darauf fliegt ne Biene ab. Liegt vielleicht daran, dass die Bienen in der Hektik ins Helle fliegen wollen (von der Wabe aus sieht man das Licht durch den Gitterboden scheinen), nicht weiterkommen und dann zum Flugloch krabbeln.
    Wenn man eine Leerzarge (auch leere Futterzarge) eingebaut hat, hat man einen prima Resonanzkörper und kann die Geräusche deutlich hören.


    Soweit meine Theorie,


    Gruß, Andreas

    Moin,

    bin dabei 9 Ableger/Jungvölker aufzufüttern (Segeberger, 2-zargig). Gewicht inzwischen von 35 bis 41kg. Hatte mir als Sollgewicht ca. 40kg vorgestellt, das machen meine Vereinskollegen auch so. 3 Jungvölker liegen zw. 35 und 37kg.
    Habe mit Sirup im Cubitainer gefüttert und wollte nun mit Zucker 3:2 aufs Endgewicht auffüttern.
    Die 3 nehmen aber nichts ab, weder bei sonnigem Wetter mit Flugbetrieb und Polleneintrag, noch bei Regenwetter von 15 bis 18 Grad.

    Weiß der Bien, dass er satt ist?

    Gefunden haben die das Futter, sie ignorieren es einfach.
    (Ja, die Lösung ist frisch und nicht verdorben, Fütterung erfolgt mit 5ltr.Eimer und Schwimmhilfe, bzw. mit Zuckerlösung gefülltem Cubitainer).

    Hab natürlich Angst, dass das Futter nicht bis zum Frühjahr reicht.

    Man könnte natürlich Futterwaben von den anderen Völkern umhängen und die "hungrigen" Völker weiter auffüttern. Aber jetzt in den Völkern Aufstand machen?

    Gruß, Andreas



    Moin,


    also, ich versuchs mal:


    Zunächst ein paar Grundlagen:


    Unser frisch geschleuderter Honig ist eine übersättigte Zuckerlösung, Auf Deutsch: Auf Dauer muß es Kristalle geben. Egal, welches Verfahren ich anwende.


    Kristalle brauchen einen Kristallisationskeim, damit sie entstehen. Das sind zB. Pollenkörner, Staub, die Wand des Honigglases oder die Zuckerkristalle des Impfhonigs.


    Haben wir wenige Kristallisationskeime, entstehen wenige Kristalle, die zu großen Kristallen heranwachsen. Diese Kristalle "verhaken" sich ineinander, der Honig wird fest, auf der Zunge sind die Kristalle spürbar.


    Durch das Rühren verhindern wir, das die Kristalle zu groß werden, neue Kristallisationskeime entstehen beim Rühren auch. Endergebnis: Im ideal gerührten Honig haben die Kristalle eine Größe, bei der man sie auf der Zunge nicht spürt, sie sind so klein, dass sie sich beim Umrühren/Ausgiessen so wenig behindern, dass sie in der flüssigen Honigphase in der Schwebe bleiben.


    Haben wir zu stark gerührt, setzen sich die Kristalle unten ab, sie "verhaken" überhaupt nicht mehr miteinander, es gibt einen Bodensatz aus Zuckerkristallen mit überstehender konzentrierter Zuckerlösung.


    Bei allen Verfahren entstehen am Ende gleiche Gewichtsmengen Zuckerkristalle bzw. Zuckerlösung.
    Nur die Anzahl und Grösse der Kristalle sind unterschiedlich.



    Unser Ziel ist also eine optimale Kristallgrösse.


    Diese erreichen wir auch beim Einfrieren: Wird unsere übersättigte Zuckerlösung (unser Schleuderhonig) eingefroren, bilden sich Eiskristalle (klar...). Diese bestehen aber aus Wasser und nicht aus Zuckerlösung. Unsere Zuckerlösung wird also konzentrierter, weil ihr ja Wasser entzogen wird. Wir haben jetzt einen Eisblock mit vielen kleinen Zuckerlösungstropfen.
    Jeder dieser Tropfen ist nun ein eigener kleiner Honigtopf, in dem der Zucker auskristallisiert. Es bildet sich aber nur ein kleiner Kristall, der mit den anderen Kristallen keinen Kontakt hat.


    Tauen wir den Honig auf, passiert folgendes: Das Eis schmilzt, das entstehende Wasser kann wieder Zucker lösen, der Zuckerüberschuß in der Lösung ist nicht mehr so groß. Die vielen kleinen Zuckerkristalle bleiben übrig und wirken als Kristallisationskeim.
    Es entsteht unser Cremehonig.


    Das wäre meine Erklärung.



    Gruß, Andreas

    1-1-2-3-5-8-13-21-34-55-89.... :daumen:


    Die Zauberformel organischem Wachstums. Es gibt noch weitere organische Wachstumsreihen, doch diese ist am verbreitesten vorzufinden.


    Deine Frage(n) beantwortet das nicht, Thor. :wink:



    Was soll´s, die Antwort auf Fibonacci ist immer noch 42! Ist ja auch viel leichter zu merken..


    Ach ja, 3-5-8 (die Sache mit den Königinnen) ist ja auch in Fibonacci drin.


    Zahlenmystik im Zeitalter des Taschenrechners :roll:


    Gleich kommt noch der Goldene Schnitt (gibts den eigentlich schon bei den Rähmchenmaßen?).



    Entschuldigt die Störung, Faxe

    Moin,


    nur kurz meine Erfahrungen mit der Schwarmbörse: Seit 14 Tagen angemeldet und die letzten Wochenenden stets Anrufe von der Polizei bekommen, sozusagen Schwarmalarm.
    1. Schwarm wie eine große Weintraube, nach einer Woche schon die ersten Stifte.
    2. Schwarm war viel größer, der 15-Liter-Eimer war zur Hälfte voll. Ne Königin mit grüner Plakette war drin.
    Beide Schwärme hingen in knapp 1m Höhe im Gebüsch. Prima für mich Anfänger!


    Zur Meldegeschwindigkeit: Schwarm wurde heute um 13:30 entdeckt, 1Std. später bei der Polizei gemeldet. Die Polizei hat sich dann um 17:30 bei mir gemeldet, 18:30 war der Schwarm bei mir in der Garage.


    Bin begeistert,:-D


    Andreas

    Moin,

    habe dieses Jahr zum 1. Mal einen gebrauchten Schaukasten (2Waben, DNM) in Betrieb.
    Ist ne tolle Sache, aber jetzt hab ich ein Problem:

    Die eingehängten Waben waren wohl nicht sauber ausgebaut und jetzt haben die Bienen an einigen Stellen die Waben an der Sichtscheibe angebaut. Wie krieg ich jetzt die Scheibe ab, wenn ich eine Wabe wechseln möchte?
    Habe schon daran gedacht, vorsichtig eine Angelsehne hinter der Scheibe durchzuziehen, so ähnlich, wie das der Autoglaser macht.

    Habt Ihr ne bessere Idee?

    Gruß, Andreas



    Moin,


    hat dieses Verfahren inzwischen mal jemand ausprobiert?
    Hält so ein Stäbchen 14 Tage, und könnte man dann ein 2. zuhängen, dazu ein paar Waben verdeckelte Brut, damit die Verluste ausgeglichen werden?
    Würde dieses Jahr bei mir einiges vereinfacht haben. Mit Weiselzellen kann ich bald handeln.....


    Gruß, Andreas

    Ich weiss nicht, ob Du nachher schlauer bist - ich habe dadurch nur gefährliches Halbwissen gewonnen. Ich behelfe mich daher mit der Vorstellung, dass das Sonnenlicht als elektromagnetische Welle auf die Erde fällt und sich über die Photosynthese in Masse verwandelt, die dann von allen Lebewesen rumgereicht wird.

    Das mag eine vereinfachende Darstellung sein, jedoch sollte das Grundprinzip wissenschaftlich korrekt sein.





    Nachdem auch hier wieder die Naturwissenschaften gänzlich falsch verstanden sind, lasse ich euch bis zum nächsten Jahr mit euren teils abstrusen Theorien ( materialisiertes Licht, geschüttelte Milben, gefährlichen Wasseradern und Funkmasten etc.) allein.

    Ich habe keine Lust, dagegenzuhalten und euch einen Lehrgang in Naturwissenschaft zu geben und will mich aber auch nicht über euch ärgern.

    Daher klinke ich mich bis zum Frühjahr aus, wenn ich als Imkeranfänger
    wieder was Handfestes, direkt die Bienenhaltung Betreffendes, von euch höre.

    Als naturwissenschaftlich Ausgebildeter kann ich seit einiger Zeit nur noch den Kopf schütteln.


    Bis nächstes Jahr, Andreas


    PS: Das Licht im Zucker steckt, könnt ihr ganz leicht nachweisen:
    Setzt euch mal für 20 Min. mit einigen Kandiskristallen und einer Kneifzange in den stockdunklen (Jawohl, total finsteren) Keller. Wenn sich dann die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, zerdrückt mal den Kandis mit der Zange. Das gibt schwache Lichtblitze! Ist kein Scherz!
    (Ist aber nicht das eingefangene Sonnenlicht :roll:)




    Moin,

    wenn die Milbe weiß, nach welcher der sich hier wiedersprechendenden Theorien wirken soll, dann ist es ja gut.

    Wer heilt hat Recht, ich warte auf Ergebnisse

    LG Andreas




    Moin,

    wenn die Milbe weiß, nach welcher der sich hier wiedersprechendenden Theorien wirken soll, dann ist es ja gut.

    Wer heilt hat Recht, ich warte auf Ergebnisse

    LG Andreas




    Moin,

    von der homöopathischen Theorie her verstehe ich ja noch Varroa C30 als Mittel gegen "Varroa-Beschwerden" der Bienen. Genau wie die zerriebene Honigbiene als Apis gegen Beschwerden durch Bienen beim Menschen (Insektenstich) angewendet wird.

    Aber ist Acidum formicum dann das Gegenmittel gegen Ameisensäure? Da gibts doch beim Potenzieren die Wirkungsumkehr? Oder Gegenmittel bei Bienen mit Ameisensäurevergiftung?

    Gruß, Andreas




    Moin,

    von der homöopathischen Theorie her verstehe ich ja noch Varroa C30 als Mittel gegen "Varroa-Beschwerden" der Bienen. Genau wie die zerriebene Honigbiene als Apis gegen Beschwerden durch Bienen beim Menschen (Insektenstich) angewendet wird.

    Aber ist Acidum formicum dann das Gegenmittel gegen Ameisensäure? Da gibts doch beim Potenzieren die Wirkungsumkehr? Oder Gegenmittel bei Bienen mit Ameisensäurevergiftung?

    Gruß, Andreas

    Moin,

    hier wird auf dem Markt 4,50 für Frühtracht/Raps 500g genommen.
    Also gibts bei mir denselben Preis. Nur die Nachbarn zahlen 4€, da
    ja der Nektar ihrer Vorgärten im Honig steckt :wink:.

    Gruß. Andreas