Beiträge von Wabenklau

    Hallo,


    so bin ich diess Jahr verfahren:


    Ich habe einfach eine gute Futterwabe, eine Wabe mit Pollen, eine Wabe mit offener Brut (Stifte und Maden) sowie eine Wabe mit verdeckelter Brut genommen und in eine frische Beute (Boden, Zarge, Abdeckfolie und Deckel) gegeben.
    Dabei habe ich die Bienen auf den Waben nicht abgefegt (findet man die Königin nicht und ist nicht sicher, kann man die Brutwaben einfach abfegen und 2 Stunden über das Absperrgitter hängen, die Pflegebienen besetzen die dann schon wieder), so hatte ich von Beginn an starke Ableger.
    Ich habe selber auch keine ausgebauten Leerwaben darum habe ich die Zarge dann mit Mittelwänden aufgefüllt, und die von den Brutwaben am weitesten entfernten Mittelwände ordentlich mit Wasser eingesprüht.


    Dann habe ich erstmal nix mehr an den Ablegern gemacht, und zwar einen ganzen Monat lang. Erst dann habe ich hereingeschaut (alle Ableger proppenvoll mit Bienen) und gleich eine weitere Zarge mit Mittelwänden aufgesetzt. Obenauf dann Backpapier über 2/3 der Flache gelegt und Futterteig daraufgegeben. Deckel drauf und gut :)


    Was soll ich sagen: Bei der Nachschau gestern hatten von 4 gemachten Ablegern bei 3 die Bienen auch die zweite Zarge besetzt, größtenteils ausgebaut und sie fliegen auch gut.
    Der 4. hinkt etwas hinterher, mal schaun was damit wird.


    Viel Erfolg!


    PS: Ich hatte keine Schwarmzelle, sonden habe darauf vertraut das die Bienen sich aus den Maden/Stiften selber eine Königin ziehen, das hat wirklich ganz toll geklappt! Ich traue den geschröpften Völkern ohne weiteres zu, noch mindestens 2 Ableger pro Volk zustandezubringen aber soviele Beuten habe ich momentan gar nicht :)

    Würde es helfen, die Mittelwände dicker zu Gießen?


    Oder würde ein bestreichen der Beuten von außen mit Lehm die Beuten so kühlen das ein Schmelzen der Mittelwände verhindert würde?


    Imkern in Marokko stelle ich mir schön vor, wie sind denn die Trachtverhältnisse bei Euch so über das Jahr?

    Moin,


    also es ist aus vielen Gründen wichtig, den Honig auch zu ernten.
    Zum Beispiel würde, wenn man den guten Waldhonig im Volk beließe, dieses Volk sich im Winter totscheißen.
    Also abschleudern und die Nachbarn mit Waldhonig beglücken :)


    Ich empfehle, wenn es nur um das beobachten geht, auf Ameisen umzusatteln.
    Im Antstore ( http://www.antstore.net/shop/ ) gibt es da alles was man braucht.
    Man kann wunderbar die Ameisen beobachten.
    Und wer einmal in einem Wohnzimmer gesessen hat, in dem Blattschneiderameisen von ihrem Bau durch einen durchsichtigen Schlauch, der über dem Sofa hängt, zu einem Ficus Benjamin laufen und dort Blätter ernten der vergisst das nie!

    Gift hat am Bienenstand nix zu suchen!


    Ich habe in meinen Ablegern auch Ameisen, da spielt sich immer ein Gleichgewicht ein so das ich da der Natur ihren Lauf lasse.


    Wenn es garnicht anders geht kann man auch gemein sein: Man schüttet Backpulver auf die Ränder der Zargen, wo die Bienen nicht hinkommen. Die Ameisen fressen das Backpulver und "explodieren", kein schöner Tod!


    Sollte man wie gesagt wenn überhaupt dann nur im äußersten Notfall tun!
    Wenn Deine Bienen im Wald stehen, auf jeden Fall prüfen um welche Ameise es sich handelt, wenn die Ameise Geschützt ist, darfst Du ihr nix tun.


    In diesem Falle: Ungereinigtes Wollfett zwischen die Zargen schmieren, das ist Pfuibah für Ameisen.
    Oder einen Ring aus Vaseline um die unterste Zarge, da krabbeln die angeblich nicht drüber.


    Aber wie gesagt: Wenn die Ameisen keine Brut killen, lass sie doch machen, das bischen Honig was die holen... das macht doch nix!

    Nach einer enttäuschenden Frühtracht füllen sich auch bei mir die Honigräume, was sie da sammeln kann ich allerdings nicht beurteilen weil ich nichts Blühendes entdecken kann (außer Holunder).


    Warum soll es eigentlich dies Jahr keine Waldtracht geben, ist das nicht ein gutes Läusejahr bisher?

    Hallo,


    der Jakobskrautbär http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobskrautb%C3%A4r könnte sich ja dementsprechend demnächst stark vermehren, vielleicht tritt dann irgendwann eine natürliche Balance ein und das Problem löst sich in Wohlbehagen auf.


    Allenthalben wird nun in den Medien der Ruf nach Herbiziden laut (bei uns in der Tageszeitung mit einem Artikel über die "Killerpflanze die auch dem Menschen gefährlich wird")... Dummheit ist noch schwerer auszurotten als geiles Kraut, so scheints.
    Aber schaun wir mal, ich kann mir nicht vorstellen das die wirklich anfangen das Zeug wegzuspritzen.


    Apropos Dummheit: Ich hatte neulich eine Blühmischung in einem bekannten Discounterladen gekauft und eben auf einen Flecken (keine 5 qm) im Garten, den ich umgegraben hatte, gesäht. Auf dem Weg zurück ins Haus schaute ich kurz hinten auf die Samentüte, da stand dann ganz unschuldig unter anderem drauf: "Jacobs-Greiskraut"... Also ich den Spaten genommen und noch einmal umgegraben, das Stück behalte ich nun im Auge und säe da dieses Jahr nix mehr.
    Ich hätte da nicht mit gerechnet das harmlose Blühmischungen solche Pflanzen enthalten, wenn die Saatgutproduzenten nicht bescheidwissen, wer soll es dann?

    Hallo,


    bei mir war es so: Ich dachte bisher, das ich überhaupt keinen Honig aus der eigentlich recht üppigen Frühtracht würde ernten können.


    Die Honigräume sind zwar mächtig schwer, aber irgendwie wurde da kaum etwas verdeckelt!


    Nun habe ich bei der Durchsicht meines zweiten Stands aus reiner Verzweifelung mal die Waben ausgesucht, die knapp bis zur Hälfte verdeckelt waren, und habe die Abgeschleudert, es waren insgesamt 10 Waben...
    Mir war zwar gesagt worden das man Waben erst schleudern kann wenn sie zu 2/3 verdeckelt sind, aber ich hielt es nicht mehr aus:
    Ich wollte einfach keinen Honig kaufen, das ging so einfach nicht!


    Nach dem ersten Schleudern (und nachdem ich festgestellt habe das der Honig der eigenen Bienen der beste ist) habe ich sofort meinen Refraktometer bemüht: 18 % Wassergehalt, ich war erleichtert!


    Zwar sind es nur ca. 12 kilo Honig aber das ist ja besser als nix.


    Nun schaue ich am Wochenende noch einmal in die HR um zu schauen ob es noch etwas zu holen gibt, ich hätte mir das mit der Verdeckelung ehrlich gesagt anders vorgestellt... Vielleicht ist das gar kein Rapshonig? Weil der soll doch so schnell reifen... Und bei einem meiner Völker hängt nun seit 2 Wochen ein voller Honigraum mit größtenteils nicht verdeckelten Waben.


    Vom Geschmack her kann ich, da ich noch kein Honigkenner bin keine Zuordnung treffen, der frische Honig schmeckt ja bestimmt anders als der feincremige. Er hat geschmacklich jedenfalls nix mit dem mir bekannten Rapshonig gemein und ist schwer Süß, Malzig, lecker!
    Heute hatte ich ihn mit dem Teigschaber abgeschäumt und das erste Mal mit dem Auf- und ab behandelt, Kristallisation konnte ich noch keine Feststellen.

    Super! :daumen:


    Wie handhabt Ihr das denn mit dem Abschleudern der Honigboxen, da braucht man eine Spezialschleuder zu, oder?


    Einzelne Rähmchen soll man ja, wenn die Schleuder groß genug ist mit dem Rähmchenoberträger nach unten schleudern können, aber wie ist das mit den Honigboxen?

    Hallo,


    es gibt keine Garantie, das die Bienen sich auch wirklich für die Bäume Deines Opas interessieren, vielleicht fliegen die paar Bienchen im Begattungskasten lieber woandershin und dann siehts schlecht aus mit der Bestäubung.


    Ich würde einfach einen ganz normalen Ableger (könnte man ja mit der Reservekönigin und je einer Wabe mit Brut und Futter erstellen) in den Garten stellen, und den während des Bestäubungseinsatz evtl. um eine Zarge mit Mittelwänden erweitern, die hoffentlich während des "Einsatzes" schön ausgebaut werden.
    Dann nach der Blühphase fix den Ableger zurück auf den Stand und schauen das der erste Honigraum draufkann :)


    Wenn man keinen Bedarf für einen weiteren Ableger hat kann man ihn ja im Verein anbieten, irgendeiner braucht ja immer welche.

    Danke für die vielen Hinweise.


    Ich habe keine Probleme mit der Hebe- und Schlepperei im Magazinbetrieb, aber mir hat die Beute auf Anhieb gefallen, das die Arbeit damit erleichtert wird ist nur ein weiterer Pluspunkt.


    Beim Googlen habe ich diese Seite gefunden, das geht da zwar um die Bremerbeute aber ich denke mal das vieles sich sehr ähnelt:
    http://www.peter-adams.de/index.html#inhalt