Beiträge von gwolf

    Eine aktuelle Rechnung:

    Ca. 0,6l/Tag (80% eines Honigglases zu 0,75l) bei 14 1mm-Löchern -> 600ml/14 = 43ml/(Loch*Tag)

    Das ist etwa um den Faktor 2 zu viel, daher werde ich auf 8 Löcher reduzieren, wenn das Glas leer ist.


    keinimker: in wieviel Tagen wurden deine 2,5l-Gläser mit 3 Löchern geleert?


    LG.

    Gerhard

    ich füttere von oben mit umgedrehten Honiggläsern, deren Deckel mit kleinen Löchern versehen sind.

    Sag mal, fütterst Du damit für den Winter auf? Ich kenne diese Art der Fütterung für Ableger, die man anfüttert, damit sie einen steten Futterstrom haben und bauen.

    Errechnet habe ich es noch nie; je nachdem geht so bis zu ein puh, 200-g-Glas pro Tag weiter? Da glaube ich gibt es zu viele Faktoren, dass man sagen könnte pro Loch geht so und so viel ml am Tag durch.

    Ja, hier geht es um die Auffütterung eines Kunstschwarms aus bei der Honigernte auf Mittelwände abgekehrten Bienen.

    Aber auch die anderen Völker füttere ich so (mit 1kg-Gläsern), ein bisschen Arbeitsbeschaffung ist schon dabei, aber da meine Bienen im Garten stehen, ist das kein großer Aufwand. Wir haben viel Springkraut in der Nähe, das auf diese Weise genützt werden kann.


    LG.

    Gerhard

    Hallo,

    ich füttere von oben mit umgedrehten Honiggläsern, deren Deckel mit kleinen Löchern versehen sind. Da an jedem Loch nur eine Biene saugt, kann man die maximale Futteraufnahme pro Tag über die Anzahl der Löcher steuern. Hat schon jemand beobachtet bzw. errechnet, wieviel Futter pro Loch aufgenommen wird?


    LG.

    Gerhard

    Ja Jürgen, gerade deshalb stelle ich diese Frage hier im Forum. Ich habe mit AS begonnen, bin dann bald auf OS-Bedampfung umgestiegen und habe seither kein einziges Volk wegen Varroa verloren. Nur das mit der erforderlichen Brutfreiheit ist ein Problem, daher habe ich 2014 und 2015 die erste OS-Behandlung mit einer Wärmebehandlung der bienenfreien Brutwaben kombiniert (Eigenbau ähnlich Varroa-Controller). Der Erfolg war gut, es sind dann noch wochenlang helle Varroen ausgeräumt worden.
    Das Gedankenspiel besteht eben darin, die Wärmebehandlung durch eine AS-Schockbehandlung zu ersetzen, was vom Aufwand her wesentlich einfacher wäre. Eine beliebige Menge AS in kurzer Zeit zu verdunsten oder verdampfen ist technisch kein Problem. Nur weiß ich nicht, wie viel und wie lange, damit es sicher in die verdeckelte Brut wirkt. Und ob das ohne größere Schäden überhaupt möglich ist.


    Gerhard

    Bezüglich der Dauer und Dosierung hoffe ich eben, dass das schon jemand probiert hat, ich denke da an einige Stunden. Die verdeckelte Brut verkühlt nicht so schnell und den Verlust der Maden kann man verschmerzen. Außerdem kann man die Box in die Sonne stellen oder vorwärmen.
    Mit Bienen ist es sicher schwieriger: erstens mögen sie das nicht so sehr und zweitens müsste man aufpassen, dass die Königin nicht dabei ist.


    Gerhard

    Hallo,


    wenn man - ähnlich wie bei der Wärmebehandlung - die verdeckelten Brutwaben ohne Bienen entnimmt und außerhalb der Beute in einer eigenen Box einer Ameisensäure-Stoßbehandlung unterzieht, schont man die Königin. Gleichzeitig oder kurz danach behandelt man die freie Varroa in der Beute mit OS-Bedampfung oder einem anderen Verfahren, welches nicht in die verdeckelte Brut wirkt.


    Ich habe davon unlängst gelesen, finde aber die Quelle nicht mehr. Hat jemand Erfahrung mit dieser Methode?


    Mit besten Grüßen,
    Gerhard

    Ich will ja nicht motzen aber hier geht es um die Wabentasche. Ich möchte ja nicht auf diese Möglichkeit beharren, es wäre aber nett, wenn ihr hier mit mir das Für und Wider besprechen könntet :)


    Für mich scheidet die Wabentasche aus, da ich die Kö suchen müsste. Meine sind nicht gezeichnet und bei der großen Anzahl von Bienen zu dieser Zeit finde ich sie kaum.


    Gerhard

    Das mit dem "Völker aus der Brut füttern" klingt verlockend, würde aber bedeuten, dass die erste Varroa-Behandlung frühestens 3 Wochen nach der abschließenden Honigernte erfolgen kann. Ich würde es gerne früher machen.
    So etwa könnte mein Plan für heuer aussehen (ich imkere auf 10xDNM):
    - Mitte Juni erste Honigentnahme.
    - Gleichzeitig werden alle Pollenwaben (meist sind das gar nicht so wenige) in die erste (unterste) Zarge gegeben, dazwischen in die Mitte die jüngste Brutwabe und rechts und links von dieser zwei Rähmchen mit Anfangsstreifen. Wenn das in Summe weniger als 10 Waben sind, lasse ich den Rest der Zarge leer. Die Wabentasche erspare ich mir damit.
    - Sehe ich die Kö, kommt sie herunter, wenn nicht, kehre ich die Bienen von allen Brutwaben in diese Zarge.
    - Dann kommt das Absperrgitter darauf, dann alle Brutwaben und darüber die Honigwaben und genügend Platz für die weitere Tracht.


    In den nächsten 24 Tagen schlüpft oben alle Brut, unten werden die Anfangsstreifen langsam ausgebaut, sodass die Kö nicht ganz ohne Arbeit bleibt. Sollten die Bienen im leeren Raum unter dem Absperrgitter mit Wildbau beginnen, ist das auch kein Unglück.


    - Frühestens nach 24 Tagen wird der restliche Honig entnommen, die ganze Brut aus der untersten Zarge entnommen (das sollten maximal 3 Waben sein) und eingeschmolzen. Sollte auf der einen oder anderen ehemaligen Pollenwabe auch Brut sein, wird sie entdeckelt. Die unterste Zarge wird mit Leerwaben aufgefüllt, das Absperrgitter entfernt und der Raum auf zwei Zargen reduziert.
    - Innerhalb der nächsten Tage wird von oben mit OS bedampft (sicherheitshalber 2 x im Abstand von 3-4 Tagen) und dann mit der Auffüttterung begonnen.


    Damit sollte bis zur Restentmilbung zur Wintersonnenwende Ruhe sein.


    LG.
    Gerhard

    Kleiner Bär soll aufzeichnen, wann und wie lange bei welcher Methode wenig oder keine Jungbienen schlüpfen, aber Alte trotzdem wegsterben. Das wird seine Frage beantworten.


    (Diesen Denk- und Erkenntnisprozess kann ihm leider niemand abnehmen.)


    Howgh!


    Also mich interessiert das Thema auch sehr (weniger um die Milben einzufangen, sondern eher um die für eine erfolgreiche OS-Bedampfung erforderliche Brutfreiheit herzustellen).
    Wenn ich die Kö 21 Tage am Legen hindere (oder die entstehende Brut am Ende entnehme), schlüpfen dann anschließend 21 Tage lang keine Jungbienen.
    Wenn ich bei der TBE die ganze Brut entnehme, passiert genau dasselbe, oder mache ich da einen Denkfehler?
    Vorteil der ersten Variante wäre, dass die Arbeit der Brutpflege weitgehend entfällt, die bei der TBE verlorene Mühe ist, falls ich keine Brutscheunen bilden möchte und die Brut vernichten muss.


    Grüße,
    Gerhard

    Das praktizieren viele Imker. Brutwaben bei der Winterbehandlung entnehmen. Verdeckelte Brut auskratzen. Merkwürdig, bei mir ist dazu die Wabe zu weich ist. Manche schneiden die verdeckelte Brut einfach aus.


    Remstalimker


    Ja, das geht natürlich immer, ist aber schon etwas brutal. Ich möchte meine Völker zu dieser Zeit nicht mehr öffnen und schon gar nicht Waben ziehen.


    Gerhard