Beiträge von Sambiene

    Hallo,
    also - grundsätzlich hast Du natürlich recht, Sabi(e)ne. Aber wie Du selbst sagst, sind das die "großen Läden" -als die können wir uns (oder jedenfalls die meisten von uns) nicht bezeichnen.
    Außerdem sind das Grundnahrungsmittel, die die Leute letztlich kaufen müssen, das gilt für Honig - noch dazu den guten (und teureren) von uns - natürlich nicht. Ich kann im Supermarkt auch wählen, ob ich Butter für 0,89 oder für 1,89 € kaufe - auch wenn es einen Qualitätsunterschied geben sollte: Wenn ich nur wenig Geld hat, kauf ich halt die billigere.

    Ich muss auch sagen, dass wir unseren Honig nicht verschleudern (sondern schleudern:wink:) sollten, aber wenn in manchen Regionen eben nur 3,50 bis 4,-€ gehen, dann find ich das ok. (siehe oben - Hofladen hier und Hofladen in NRW).
    Ich weiß - wir sollen nicht umrechnen - aber ich tu's trotzdem und komme auf 7,-- bis 8,-- DM pro 500 g - find' ich durchaus nicht "verschleudert".

    Übrigens war ich gerade in Griechenland und fand den dortigen "Thymian-Honig" sehr interessant. Ich weiß, dass der nicht zu 100 % aus Thymian besteht, aber welcher Sortenhonig ist schon 100%ig?!
    Wir haben uns dort mit einem Imker unterhalten: Der "erntet" pro Volk nur ca. 5 kg Thymian-Honig und nimmt pro kg 10 € - dem hab ich auch gesagt, dass er wohl ein bißchen zu billig ist...

    Gruß Sambiene

    Hallo,
    ich denke, es geht hier nicht um das alte Ost-West-Denken, sondern einfach um den Unterschied in den einzelnen Bundesländern.
    Sowas gibt's doch in anderen Ländern auch - in Italien ist es ein Nord-Süd-Gefälle, ebenso wie in Frankreich. Es gibt halt Gegenden (in den letztgenannten Ländern auch durch viel Tourismus), da kann man es sich leisten, 100 g landestypische Salami (von exquisiter Qualität!) für über 4,- € zu verkaufen, während sie in einem anderen Laden nur die Hälfte kostet. Gleiches gilt für Wein oder andere Lebensmittel.
    Das "Gefälle" gibt's doch in Deutschland auch - sogar innerhalb von Bundesländern. Vor noch gar nicht langer Zeit war z. B. das Fichtelgebirge als grenznahes Gebiet ein sehr preiswertes Urlaubs- und "Auswanderer"-Land für die Berliner. Da konnte man für 7,50 DM richtig gut essen gehen, während man 100 km weiter südlich - auch in Bayern - doppelt soviel bezahlt hat.
    Jeder muss/kann nur soviel nehmen, wie sein Umfeld hergibt und zu zahlen bereit ist.

    Daher finde ich die Diskussion über die Honigpreise zwar interessant und ich würde - lebte in BW oder in Bayern - wohl auch 5 - 6 € pro Glas nehmen. Hier in meinem Umfeld bekomme ich die aber nicht! Wie ich schon sagte, sieht das in Berlin wieder ganz anders aus.
    Allerdings kenne ich auch Berliner Imker, die ihren Honig nicht für 5 oder 6 € verkaufen (können).

    Klar - ich verkaufe meinen Honig auch nicht zu Schleuderpreisen, aber ich hab ja nichts davon, wenn ich für einen erheblichlich höheren Preis keine Kunden finde und auf dem Honig sitzen bleibe.

    Gruß Sambiene

    Hallo,
    ich hab gerade in einem Prospekt gesehen, dass es bei Norma ab 29.09.2008 DIB-Honig für 3,59 € / 500 g gab.

    Dieser Honig ist nicht in irgend einem Glas, sondern im DIB - Glas !
    Der DIB betreibt doch Marktforschung und Preisstudien, oder? Wir regen uns auf, wenn kleine Imker zu billig verkaufen und dann machen Abfüller auf breiter Front solche Preise!

    Gruß Sambiene

    Hallo,
    ich muss das Thema hier noch mal rausfischen, denn das Büchlein von Storch "Am Flugloch", das Ihr hier erwähnt hattet, gibt's mit 60 Seiten bei Holtermann für 11,40 € - für den Fall, dass es noch jemanden interessiert....:confused:

    Gruß Sambiene

    Hallo,
    ich kann Euch nur beipflichten - aber ich denke, daß das regional auch sehr unterschiedlich ist.
    Beispiel: Bei uns in der Nähe ist ein Spargelhof mit großem Hofladen. Nach dem Spargel werden Erdbeeren, dann Heidelbeeren, jetzt Kürbisse vermarktet - will sagen: Kein kleiner Anbieter. Der hat Honig von einem regionalen Imker im Angebot und nimmt für 500 g 3,80 €, Sortenhonige kosten 4,20 €. Nun kann man sich ausrechnen, was der Imker dafür nimmt.

    Die Hofbetreiber haben im Westfälischen noch so einem Hof mit Laden - dort nimmt er für den Honig 5,60 € und für Sortenhonige 6,50 € - guck mal einer an!

    Nun hab ich mich mal mit dem für den Einkauf zuständigen Menschen auf dem Hof hier bei uns unterhalten und der sagt genau das, was ich auch feststelle (und nicht nur ich) - hier "im Osten" kann man solche Preise nicht realisieren. Dann kauft niemand. Die stöhnen schon bei meinen Preisen und verweisen darauf, dass andere Imker in der Gegend billiger sind (was auch stimmt).

    Ich kann mir vorstellen, dass ich in Bayern und BW sicher auch 6,50 € pro Glas erhielte. Aber ich wohne nun mal in Brandenburg.

    Anders ist das da bei den Berlinern - die wissen gute ländliche Produkte durchaus zu schätzen und maulen nicht und zahlen besser.

    Ich denke, man muss die Preise auch ein bisschen an seinen Standort anpassen - leider!

    Gruß Sambiene

    Hallo,
    hab heute einen super interessanten Vortrag über ein Flügeldeformationsvirus (DWV) gehört - ist wohl nicht so ganz neu (war schon mal in der Fachpresse zu lesen), hab aber hier im Forum nix darüber gefunden. Dieses Virus ist Schuld, dass die Bienen verkrüppelte Flügel haben (also nicht die Varroa). Allerdings (!) wird das Virus durch die Milbe übertragen und zwar massiv!

    Gab's hier schon mal was zu dem Thema?


    Gruß Sambiene

    Hallo,
    komme gerade aus dem Urlaub und hab mich in Italien mit 96 %igem Alkohol "eingedeckt". Gibt's tatsächlich in großen Supermärkten (steht im Schnaps-Regal ganz unten) und kostet so um die 12-13 € pro Liter - das lässt sich aushalten, vor allem bei den Preisen hier in der Apotheke.

    Gruß Sambiene