Beiträge von kato

    Es kommt bei den Vergleichen auf die Betriebsweise an. Wenn ihr aus euren Völkern Ableger bildet (bei Carnica notwendig), sind die Unterschiede zwischen Buckfast und Carnica in deren Entwicklungen eher gering. Bei Buckfastvölkern werden normalerweise keine Ableger aus den Wirtschaftsvölkern entnommen. Dadurch sorgt die erhöhte Bienenmasse für einen höheren Ertrag. Wer also Carnica mit Buckfast vergleichen will sollte mal beide Betriebsweisen parallel durchführen. Einmal Carnica und Buckfast mit Ablegerbildung und einmal ohne Ablegerbildung. Ohne Ablegerbildung wird der Unterschied allen sehr schnell klar.

    Wenn ihr eine Rechnung erstellt (mit eurer "alten Steuernummer"), dann weiss das Finanzamt ja nicht das ihr berechtigt seid eine Rechnung mit 10,7% auszustellen. Euer Kunde reicht dann diese Rechnung beim Finanzamt ein, (Prüfung womöglich erst nach vielen Jahren, nach vielen Rechnungen mit alter Steuernummer), ... viel Spass.

    Besorgt euch eine neue Steuernummer vom Finanzamt (Landwirtschaft) und schreibt die auf eure Rechnungen drauf. Dann wissen die vom Finanzamt ihr dürft die Steuer ausweisen und müsst diese nicht abführen.

    Ich hatte vor zwei Jahren auch beim Finanzamt einen etwas längeren Kampf. Der Sachbearbeiter hatte keine Ahnung. Und war auch gar nicht für mich zuständig. Das war dem Sachbearbeiter aber egal. Erst nachdem ich das Wort "Landwirtschaft" benutzte und mich durchs ganze Haus telefoniert hatte, kam ich an die richtige Abteilung. Da war das dann schnell erledigt und ich hatte kein Probleme die neue Steuernummer zu erhalten. Daher auf jedenfall beim Finanzamt mit der Abteilung "Landwirtschaft" sprechen. Sonst geht das gründlich in die Hose.

    Meine Nicotsockel und Käfige gehen am Ende des Jahres, nachdem ich die groben Wachsreste runtergekratzt habe, im Wäschesack in die Waschmaschine. 60°C Vollwaschprogramm mit Waschpulver. Dazu ein altes Handtuch in die Maschine, dass die Wachsreste bei Bedarf aufnimmt. Alles wie neu. Waschmaschine hat keine Wachsreste. Die Näpfchen werden immer nur einmal belarvt und dann entsorgt. Ob dies auch mit Jenter klappt kann ich leider nicht sagen.

    40kg Hobbock. Smoker zusätzlich mit einem Stück Schaumstoff zu. In den Eimer passen zusätzlich Stockmeißel, Besen, Anzündmaterial, Gasbrenner, Lappen, Wasserzerstäuber und Kleinkram.
    Für 6€ geht es nicht besser und günstiger. Und es brennt da auch nichts ab. Ich würde den Eimer mit heißem Smoker nur nicht auf den Kopf stellen.:p

    Gerade wenn Rückenprobleme genannt werden ist das Ziehen der Waben von entscheidender Bedeutung. Bei DN (Warmbau) steht der Imker hinter der Beute. Bei Zander (Kaltbau) neben der Beute. Bei 12er Dadant geht Warm-/oder Kaltbau. Ein verdrehtes Herausziehen der Waben ist für den Rücken (auch bei gesunden Imkern) eine Katastrophe. Ihr steht immer schief. Bei Einraumbeuten /Trogbeuten sind die Waben im Warmbau angeordnet. Der Imker steht aber immer daneben und nicht dahinter.
    Das Heben der Honigräume kann durch Entnahme von Einzelwaben entschärft werden. Somit ist die Frage welches Maß der Honigraum bei "Rücken" am Besten haben sollte völlig unerheblich. Wichtiger ist der Stand an den Beuten. Die Füße müssen unter die Beute, die Beine Kontakt zur Beutenwand haben. Das ist bei Paletten meist nicht möglich. Besser Böcke bauen.

    Ich verschließe meinen Smoker mit einem Sektkorken aus Kork (mit Messer zugeschnitten). Nach kurzer Zeit raucht der nicht mehr. Für den Transport zwischen meinen Außenständen stelle ich den Smoker in einen leeren Hobbock. Deckel zu - kein Rauch mehr. Der Hobbock ist natürlich nur noch für den Smoker zu gebrauchen. Also für 6 € keinen Rauchgeruch mehr im Auto finde ich nicht zu teuer.

    Na toll,
    bei uns im Efeu sind nur Wespen und Fliegen zu finden. Meine Bienen fliegen lieber in den Senf. Bei 4 -5 ha in 300 m Entferung ist das auch zu verstehen.

    Also Hunger werden meine Ableger zur Zeit nicht haben. Da ich ausreichend zufüttere und wöchentlich die Futtermenge im Stock kontrolliere. Die haben alle genug. Da hungert keine Biene. Birnen haben ja sowieso einen höheren Zuckergehalt und mithilfe des Schimmelpilzes wird die restliche Stärke auch schnell in verwertbaren Zucker umgebaut. Dennoch hält mich der Schimmel und auch die Mineralstoffe davon ab, den Bienen meine Fallobstbirnen in größere Menge anzubieten. Es fallen bei mir so 3 Eimer pro Tag an. Von Mitte Juli bis Mitte Sept.

    Wenn also nur ein paar Bienen über die Birnen herfallen sollte das für die Überwinterung doch hoffentlich kein Problem sein. Oder?

    Ich dachte immer Bienen und Fallobst das geht nicht, das ist nur etwas für Wespen. Aber weit gefehlt. Heute konnte ich einige Bienen beobachten, die sich über das Fallobst im Garten hermachen. Genauer gesagt Birnen. Leider habe ich noch kein Refraktometer um den Zuckergehalt in den Birnen feststellen zu können. Meine Haupstorge ist jetzt aber, dass der Schimmel der im Fallost steckt sich negativ auf die Bienen auswirken könnte.

    Ja ich habe so ein Ding zum Ausglühen :oops:, wenn man nicht aufpaßt gibts eine nette Brandblase. Für Mückestiche hilft es ganz gut. Bei meinen Bienenstichen leider überhaupt nicht.

    Moin,
    mein Kunstschwarm ist auch recht jung. Etwas über eine Woche. Ich hatte auch eine zweite Zarge mit Futterwanne oben aufgestellt. Da war auch nix los. Einen Tag später habe ich dann die Zarge wieder entfernt. Zwei Rähmchen unten raus und zwei Tetrapacks mit halben Kork und Zuckerwasser 1:1 reingestellt. Deckel drauf und fertig. Jetzt klappt es. Beim Auffüllen öffne ich die Folie nur etwas von der Seite. Morgens brauche ich dafür nicht mal Rauch. Pollen wird bereits seit Mo den 15.06 ausgiebig gesammelt. Die Königin wurde am Do den 11.06 mit Futterverschluß freigefressen.