Beiträge von kato

    Ich habe mir gerade erst einen Wasserpegelschalter (WPS 3000 H-Tronic) für die Swienty Pumpe geholt. Dazu einen Edelstahl Schwimmer. An dem Gerät kann die Nachlaufzeit manuell eingestellt werden. Und es gibt die Möglichkeit den Schwimmer entweder als Öffner oder Schließer (Schalter am Gerät) zu verwenden. Dann brauch ich den Schwimmer nicht immer Umbauen.

    Funktioniert so wie ich mir das vorgestellt habe, aber bisher noch kein Praxistest. Der kommt bei der nächsten Ernte.

    Da ich schon seit Jahren mit einem Siebkübel arbeite brauche ich da einen Sensor für die Pumpe. Bisher habe da ich mit meinem Abfüller mit Schwimmer gepumpt. Ich benutze übrigens den unteren Auslass am Siebkübel.

    Ja ist eine Kapillarrohrmatte. So für eine Wand-/ Deckenheizung. Klar war das etwas aufwendig das alles ein- bzw. aufzubauen. Und umsonst ist das überhaupt nicht. In Summe bin ich auf ca. 800€ für die Kühlung gekommen. Ich finde da System aber effizient. Da immer kaltes Wasser um den Rüher läuft und das warme Wasser komplett abgeführt wird.

    Durch die Kühlung bin ich von der Raumtemperatur unabhängig. Immer gleiche Bedingungungen. Immer gleiche Qualität.

    Und nach dem Abfüllen in den Lagerraum bei 15°C, damit die perfekte Struktur auch im Glas gelingt.

    Und ja die Heizung unter dem Rührer ist von CFM eingebaut worden. Die hat 1500 W. Die zum Nachrüsten sind ja etwas schwach auf der Brust. Die setze ich nur für meine Schleuder und die Klärtanks ein.

    Ja Luft wir eingezogen, es sind immer Luftblasen auf der Oberfläche, wenn nach 8 Std. die neue Rührung beginnt. Das macht aber nichts. Vor dem Abfüllen lasse ich den erwärmten Honig 6-8 Std. stehen, dann sind alle Luftblasen an der Oberfläche.


    Und Kühlung läuft mit Kapillarmatte und Dämmumantelung. Wasser mit Bierkühler. Als Pumpe hatte ich bisher eine Aquariumpumpe. Weil die nicht so toll konstruiert wurde, tausche ich die gegen eine Umwälzpumpe mit 10 Watt aus. An der höchsten Stelle habe ich, damit die Luftblasen aus dem System entweichen können einen Ausgleichsbehälter. Da kann auch Wasser nachgefüllt werden bei Bedarf. War aber noch nicht notwendig.

    Ich habe schon seit ein paar Jahren den 300kg Rührer von CFM und bin damit mehr als zufrieden. Ich kann den Honig damit top rühren. Mit meiner Eigenbau Kühlung (Ummantelt) kühle ich den Honig von 30°C innerhalb von 12 Std. auf 15°C herunter. Die Füllmenge muss mindestens 80kg sein, sonst schlägt der Rechen im unteren Bereich Luft ein. Meist rühre ich 200kg pro Charge. Die Spirale sorgt dafür, dass ich den Honig nicht abschäumen muss, da sich der Schaum nach 6-8 Stunden rühren aufgelöst hat. Wenn der Honig 15 °C erreicht hat, stelle ich die Zeitschaltuhr zum Rühren auf 3 x täglich (also alle 8 Stunden) für jeweils 10min. Ist der Honig geimpft sind alle, egal ob Frühjahr oder Sommer, nach 3 bis 4 Tagen bereit zur Abfüllung. Zum Abfüllen lasse ich den Rührer 3-4 Stunden laufen und stelle die Bodenheizung auf 55°C. Der Honig hat dann ca. 22°C. Das reicht zum Abfüllen.

    Es kommt bei den Vergleichen auf die Betriebsweise an. Wenn ihr aus euren Völkern Ableger bildet (bei Carnica notwendig), sind die Unterschiede zwischen Buckfast und Carnica in deren Entwicklungen eher gering. Bei Buckfastvölkern werden normalerweise keine Ableger aus den Wirtschaftsvölkern entnommen. Dadurch sorgt die erhöhte Bienenmasse für einen höheren Ertrag. Wer also Carnica mit Buckfast vergleichen will sollte mal beide Betriebsweisen parallel durchführen. Einmal Carnica und Buckfast mit Ablegerbildung und einmal ohne Ablegerbildung. Ohne Ablegerbildung wird der Unterschied allen sehr schnell klar.

    Wenn ihr eine Rechnung erstellt (mit eurer "alten Steuernummer"), dann weiss das Finanzamt ja nicht das ihr berechtigt seid eine Rechnung mit 10,7% auszustellen. Euer Kunde reicht dann diese Rechnung beim Finanzamt ein, (Prüfung womöglich erst nach vielen Jahren, nach vielen Rechnungen mit alter Steuernummer), ... viel Spass.

    Besorgt euch eine neue Steuernummer vom Finanzamt (Landwirtschaft) und schreibt die auf eure Rechnungen drauf. Dann wissen die vom Finanzamt ihr dürft die Steuer ausweisen und müsst diese nicht abführen.

    Ich hatte vor zwei Jahren auch beim Finanzamt einen etwas längeren Kampf. Der Sachbearbeiter hatte keine Ahnung. Und war auch gar nicht für mich zuständig. Das war dem Sachbearbeiter aber egal. Erst nachdem ich das Wort "Landwirtschaft" benutzte und mich durchs ganze Haus telefoniert hatte, kam ich an die richtige Abteilung. Da war das dann schnell erledigt und ich hatte kein Probleme die neue Steuernummer zu erhalten. Daher auf jedenfall beim Finanzamt mit der Abteilung "Landwirtschaft" sprechen. Sonst geht das gründlich in die Hose.

    Meine Nicotsockel und Käfige gehen am Ende des Jahres, nachdem ich die groben Wachsreste runtergekratzt habe, im Wäschesack in die Waschmaschine. 60°C Vollwaschprogramm mit Waschpulver. Dazu ein altes Handtuch in die Maschine, dass die Wachsreste bei Bedarf aufnimmt. Alles wie neu. Waschmaschine hat keine Wachsreste. Die Näpfchen werden immer nur einmal belarvt und dann entsorgt. Ob dies auch mit Jenter klappt kann ich leider nicht sagen.

    40kg Hobbock. Smoker zusätzlich mit einem Stück Schaumstoff zu. In den Eimer passen zusätzlich Stockmeißel, Besen, Anzündmaterial, Gasbrenner, Lappen, Wasserzerstäuber und Kleinkram.
    Für 6€ geht es nicht besser und günstiger. Und es brennt da auch nichts ab. Ich würde den Eimer mit heißem Smoker nur nicht auf den Kopf stellen.:p

    Gerade wenn Rückenprobleme genannt werden ist das Ziehen der Waben von entscheidender Bedeutung. Bei DN (Warmbau) steht der Imker hinter der Beute. Bei Zander (Kaltbau) neben der Beute. Bei 12er Dadant geht Warm-/oder Kaltbau. Ein verdrehtes Herausziehen der Waben ist für den Rücken (auch bei gesunden Imkern) eine Katastrophe. Ihr steht immer schief. Bei Einraumbeuten /Trogbeuten sind die Waben im Warmbau angeordnet. Der Imker steht aber immer daneben und nicht dahinter.
    Das Heben der Honigräume kann durch Entnahme von Einzelwaben entschärft werden. Somit ist die Frage welches Maß der Honigraum bei "Rücken" am Besten haben sollte völlig unerheblich. Wichtiger ist der Stand an den Beuten. Die Füße müssen unter die Beute, die Beine Kontakt zur Beutenwand haben. Das ist bei Paletten meist nicht möglich. Besser Böcke bauen.

    Ich verschließe meinen Smoker mit einem Sektkorken aus Kork (mit Messer zugeschnitten). Nach kurzer Zeit raucht der nicht mehr. Für den Transport zwischen meinen Außenständen stelle ich den Smoker in einen leeren Hobbock. Deckel zu - kein Rauch mehr. Der Hobbock ist natürlich nur noch für den Smoker zu gebrauchen. Also für 6 € keinen Rauchgeruch mehr im Auto finde ich nicht zu teuer.

    Na toll,
    bei uns im Efeu sind nur Wespen und Fliegen zu finden. Meine Bienen fliegen lieber in den Senf. Bei 4 -5 ha in 300 m Entferung ist das auch zu verstehen.