Beiträge von Berggeist

    Diffusion gibt es immer nur vom Wärmeren ins Kältere.

    Das ist nicht ganz richtig. Die von dir beschriebenen Effekte kommen durch das Bestreben des Temperaturausgleichs zustande. Es gibt aber ebenbürtig das Bestreben die relative Luftfeuchtigkeit auszugleichen. In dem Zuge kommt es sehr häufig auch zur Diffusion vom Kalten ins Warme. Dabei gibt es nur kein Kondenswasser, weshalb es nicht (negativ) auffällt.

    Es fällt auch deshalb weniger auf, weil häufig, durch die beschriebenen Verhaltensweisen, die relative Luftfeuchtigkeit auf der warmen Seite höher ist.

    Naja, Liebig und Aumeier sagen auch, das Reinigen der Böden vom Totenfall durh den Iker ist unnötige Arbeit. Das machen die Bienen selber. Und dann beschreiben sie in den Arbeitsanweisungen, wie sie im Frühjahr den Boden entnehmen und einen vom Totenfall befreiten des Nachbarvolkes wieder untersetzen.

    Ich finde für die meisten Handlungen einen Befürworter. Gut, dass ein und derselbe widersprechende Aussagen treffen, ist eher selten.


    Wenn es hier schon Möglichkeiten zum Ausflug gab, wie mag es dann wohl am Rhein aussehen? Es ist nicht überall gleich.


    Steht irgendwo was von "fingerdick"? Selbst wenn es so wäre, was spricht dagegen es zu ändern. Das hält mich doch nicht davon ab, darüber nachzudenken, was ich verbessern kann. Warum soll ich die Bienen in diesem Jahr deshalb mehr quälen als nötig. Ich muss doch nicht von solch einem Volk nachziehen. Die Bienen die tot auf dem Boden liegen, sind nicht mehr in der Traube. Das bemerkt man und beurteilt man.

    Die meisten Kleber und Leime sind im abgebundenen Zustand recht unbedenklich. Da hätte ich auch wenige Bauchschmerzen.

    Die Platten selbst sind ja hydrophobiert, nehmen also flüssiges Wasser nicht auf.

    Das gilt heute und trotzdem auch nicht für alle Platten. Je nach Verwendungszweck. Wer Versuche mit älteren Platten macht, oder die Versuche schon etwas länger her sind, kann auch eventuell andere Erfahrungen machen oder gemacht haben.

    Leute, wenn ihr jetzt schon von Bienen verstopfte Fluglöcher habt......

    Dann gebt die Bienenhaltung auf, oder was? Oder helft den Bienen nicht, die haben es nicht besser vedient?


    Außerdem wäre es schön, wenn du beim Thema bleiben könntest. Es war nicht die Frage nach verstopften Fluglöchern.

    Es soll Bienenvölker geben, nein es gibt Bienenvölker, bei denen sich über Winter mehr als 10 Bienen auf dem Boden ansammeln. Ich würde mich nicht wundern, wenn das auch bei dir bei einigen Völkern der Fall wäre. Wenn du da natürlich erst im März nachsiehst, wirst du die in den meisten Fällen nicht mehr finden.

    Die Störung ist minimal im Vergleich zu den Anstrengungen, die die Bienen fürs Rausräumen benötigen. Es ist im Frühjahr eine gute Art,den Bienen das Leben zu erleichtern.

    dann bleiben mir jeweils die meisten Bienen am Übergang vom Gitter zum vorderen Teil des Holzrahmens (leicht höher als das Gitter) hängen.

    Für das Rausziehen muss der Boden tatsächlich eben sein. Dann nimm die vorsichtig kurz wegstellen Methode.

    Ich würde dazu tendieren, das vor dem ersten grossen Reinigungsflug (bei uns meist Mitte Februar) zu machen

    Vollkommen richtig. Wenn sie dann genug Zeit haben quälen sie sich schon mit dem Rausschleppen. Wenn deine Fluglochkeile oder Mäusegitter leicht abzunehmen sind und die Fluglöcher bodenbündig sind, ist das Rausziehen durchs Flugloch mit Stab oder Draht die schonenste Art (fast) allen Totenfall vom Boden zu bekommen. Aber nach Möglichkeit nicht bei Flugbetrieb, sondern wenn es kälter ist.

    Oh, immer diese Bedenkenträger! Warum kann man nicht einfach davon ausgehen, dass ein Großimker mit 30Tsd. Völkern genau weiß was er da tut?

    Vollkommen korrekt. Nur da ich die 30000 Völker nicht ganz erreiche, kann eine andere Herangehensweise eventuell für mich besser sein.