Beiträge von Berggeist

    Jedem steht frei selektiv nur das zu veröffentlichen, was man unterstützen möchte. Das ist normal. Ich habe nur auf einen Umstand hingewiesen, der begründen kann, warum man sich als Kritiker so allein fühlt.


    Ist aber bei einem Artikel die Kommentarfunktion freigeschaltet und es werden nur unterstützende Kommentare veröffentlicht, hat das schon einen sehr schalen Beigeschmack.

    Ich bekenne mich schuldig, vorher nicht nachgesehen zu haben, ob bei diesem Artikel Kommentare möglich sind.


    Wenn bei einer Pressemitteilung von Vertretern einer größeren Gruppe gar nicht die Interessen der größeren Gruppe vertreten werden; diese größere Gruppe dazu auch vorher gar nicht befragt wurde, gar diese Pressemitteilung abgestimmt worden wäre; welche Möglichkeit haben Mitglieder dieser größeren Gruppe ihr Missfallen über die Inhalte der Pressemitteilung der Öffentlichkeit und den selben Adressaten unmittelbar kundzutun? Welche Möglichkeit haben Nichtmitglieder dieser Gruppe, die die Äußerungen auch entscheidend betreffen, hierzu? So richtig fair ist das Vorgehen nicht, oder?

    Wo gibt es den Artikel mit der Möglichkeit, Kommentare zu schreiben?

    Die Kommentarfunktion gibt es wohl nicht mehr, wie bei andern Artikeln noch möglich.

    Dann braucht man sich auch nicht mit Kritik auseinandersetzen. Das erspart die Zensur.:rolleyes:

    Schreibt man eine Mail ergibt das den gleichen Effekt. Der Vorstand erfährt es, die Öffentlichkeit nicht. Da kann man gut den Eindruck erwecken, es gäbe nur eine sehr geringe Menge an Kritikern und die Äußerungen stößen auf eine große Zustimmung. Man ist mit Kritik immer allein. Wer kann so nachweisen, dass Ralf nicht der einzige ist, der ein Problem mit solchen Handlungen und Äußerungen hat?

    Vorab, ich hab diese Diskussion nicht komplett gelesen und nur grob überflogen. Daher wird es mit diesem meinem Beitrag doch Lücken zu diesem Thema geben. Ich bitte das zu berücksichtigen.

    Machen wir. Zumindest das hast du von Herrn Schiffer gelernt. Ignorieren der bereits angeführten Argumente aber trotzdem rausposaunen der schon widerlegten Aussagen.

    Das ist eine Ohrfeige für jeden der ernsthaft bemüht ist den Bienen und der Imkerei etwas Gutes zu tun. Und du verlangst von uns sich noch mehr mit diesem mittlerweile nur noch nervigen Thema zu beschäftigen? Da gehört echt schon was zu.

    Cool. Da kommt dann noch der Föderalismus dazu. In Schleswig-Holstein darf der Geringmengenimker dann Bienenhalter heißen und in NRW (oder getrennt in Eximker-Landesverbände vielleicht) nur Bienenbeaufsichtigungsfachmann, oder so...

    Bayern versucht sowieso die Bundesregelungen zu umgehen und Baden-Würtemberg bleibt bei der Bezeichnung Imker für alle...:(||

    Da kommt hinzu, dass die Forderung zum Bienenführerschein ja auch im Landtag eingebracht wurde.

    verpflichtend etwas Sachkunde nachweisen müßten

    Das muss man doch sowieso. Jede Handlung ist an Bedingungen geknüpft. Wenn du das machst, must du jenes beachten. Punkt. Du bist sogar verplichtet dich über die Vorschriften zu informieren. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Es ist gut, wenn es fachspezifische Unterichtsangebote gibt. Es ist die einfachste Version, diese dann auch zu nutzen. Aber wer sich anders informieren möchte... warum nicht?

    Je mehr man darüber nachdenkt, desto ärgerlicher wird die Aktion.

    Die Begründungen und Herleitungen sind katastrophal.


    Normalerweise dient eine solche Abgrenzung der Sicherstellung oder Erweiterung von Marktanteilen. Ist dies auch hier die Motivation?


    Beruft man sich auf die traditionelle Verwendung des Begiffs "Imker" sollte man nicht vergessen, dass diese Bezeichnung, so lange es sie gibt für alle Bienenhalter galt. Eine Aufspaltung in Imker und Geringmengenimker gab es bisher noch nicht.


    Den Vergleich mit den Landwirten kann ich auch nicht nachvollziehen. Gibt es für Schweinehaltung, Rinderhaltung... einen Befähigungsnachweis? An geltendes Recht und Vorschriften muss sich sowieso jeder halten, ob mit offizieller Berufsausbildung und Prüfung oder ohne. Wie das Wissen um diese Vorschriften erworben wird, ist unwesentlich.

    Ein Verstoß gegen ein Gesetz ist zu ahnden. Eine Wissens-Prüfung ändert nichts, weil es meistens nicht am fehlenden Wissen liegt, sondern an der Weigerung sich an die Vorschriften zu halten. Ob Gesetze und Vorschriften gut und verhältnismäßig sind, ist immer wieder mal auf den Prüstand zu stellen. Die Information darüber, was gerade gilt, ist aber jedem zugänglich.


    Als Landwirt wird man übrigens schon bei sehr geringer Flächennutzung angesehen, auch wenn man keine derartige Berufsausbildung genossen hat.


    Ist für die Fischhaltung ein Angelschein notwendig? Nach meinem Wissen nicht. Warum also dieser Vergleich?


    Anstatt drängende Probleme anzugehen, und zumindest die "Macht" von 150000 Menschen zu nutzen, treibt man einen weiteren Keil in die Imkerschaft um dann mit weniger als 1000 Imkern diese Interessen viel besser durchzusetzen zu können. :rolleyes:

    Ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass die Zahl der Personen, die sich anhand der Definition des Vorstands des DBIB noch "Imker" nennen darf, dadurch noch weiter sinken wird.


    Bei Ausführung der Forderungen kommt es dann unweigerlich zu solchen Auswirkungen:


    Ein Schwarmereignis wird unter Strafe gestellt.


    Ausbildungsberechtigt sind nur noch Imkermeister. Wieviel haben wir davon? Die Zahl der Imker und der Bienenhalter wird wohl unvorstellbar ansteigen...:rolleyes:

    Da wird dann von denen nur noch ausgebildet und nicht mehr geimkert, damit man den Bedarf decken kann.


    Wird dann dem ausgebildeten Imker, der mehrere Jahre keine Bienen hält, der Titel wieder aberkannt?

    Die Ankernnung und das Ansehen der Imker in der Öffentlichkeit, auch als Naturschützer, wird bis ins Unerträgliche ansteigen...:rolleyes:


    (Um eine Signatur eines Mitglieds hier zu widerlegen: Manchmal muss man sich aufregen...)

    Mach dir da keinen Kopf. Reinhängen und fertig. Du musst sie schon arg eng setzen, wenn auf den Kopfseiten der Rähmchen gebaut werden soll.

    Bei mir hat da noch nie ein Volk gebaut.