Beiträge von Berggeist

    Im Frühjahr habe ich fast immer Futterwaben zu viel drin.

    Dann schreib dir das auf den Kühlschrank. So ist auch der erholsame Winterschlaf der Imkerin gesichert.


    Ab und an mal jedes Volk leicht ankippen über den Winter und nur bei ernsthaften Bedarf Teig nachlegen. Anfangs macht man das noch zusätzlich mit einer (Zug-)Waage um ein Geühl dafür zu bekommen.

    Und die zweite Überlegung: muss es denn tatsächlich der „Meister“ sein, wenn es „nur“ um deinen eigenen Lebensunterhalt geht?

    Es geht doch zunächst garnicht um die Meisterprüfung sondern die Facharbeiterprüfung

    Meine gesundheitliche Lage lässt eine 3 jährige Ausbildung nicht zu

    aber sie lässt es zu, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen? Könnte es sein, dass der Realitätssinn ein klein wenig auf der Strecke bleibt?


    Rase hat es mal wieder in #4 auf den Punkt gebracht. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu schreiben.

    Hallo, dann macht doch einfach ein Thema auf.

    Das sollte dann schon jemand machen, der auch mit der Beute arbeitet oder gearbeitet hat. Sprich, ein wenig Erfahrung hat, um den Stein ins Rollen zu bringen. Dann dürfte das schon interessant sein. Hat doch bei ERB und Warré auch funktioniert.

    Ich würd das gerne lesen.

    Opportunitätskosten sind auch Kosten.

    Ich musste erstmal googeln, was damit gemeint ist. Jetzt verstehe ich die Aussage noch weniger in diesem/deinem Zusammenhang.

    Rechne ich diese ein, muss ich die Imkerei aufgeben. Ganz.

    Dann müssten in Deutschland alle die Imkerei aufgeben.

    Da muss man schon die meiste Spannung vorher durch Ziehen aufgebaut haben, wie bei den Koffergurten, die gar keine Hebelfunktion haben. Wie viel cm ist der Weg denn hinterher länger?

    So nach Bild ca. 2 cm?

    Bei den anderen Hebelgurten sind das eher 6-10 cm und die muss man dann immer noch mit Vorsicht behandeln, damit die Beuten nicht verrutschen. Bei diesen anderen hab ich das auch schon in der Praxis gesehen.

    Der Hobbybäcker darf sein Brot nicht verkaufen, ebenso wenig darf der Hobbyschreiner dir ein Angebot für ne Treppe machen.

    Nicht dürfen und nicht machen sind zwei paar Schuh, Dadurch dass es verboten ist, ist das Preisgefälle noch erheblich größer.

    Dabei von Nichtfachleuten wegen einer gewissen Gebräuchlickeit weiter falsche Termini zu benutzen

    Wenn du unbedingt weitermachen willst:

    Ich sehe es nicht als falsch an. Damit bin ich auch alles andere als alleine. Eine gute Begründung habe ich bereits geliefert.

    Es sind Fachleute, die ausgiebig von "künstlicher Besamung" sprechen. Bieneninstitute Fachzeitschriften, Doktoren, Wissenschaftler...Benutze doch mal eine Suche. Dann kannst du feststellen in wie vielen Fachveröffentlichungen dieser Begriff benutzt wird. Wer legt fest, welches die richtigen Termini sind?


    Bei dieser Definition von "künstlich":

    Zitat

    "natürliche Vorgänge nachahmend, nicht auf natürliche Weise vor sich gehend"

    weiß ich auch nicht, was an der Bezeichnung falsch sein sollte.


    Das ist jetzt auch definitiv der letzte Beitrag zu dieser Bezeichnung von mir, in diesem Faden. Es besteht keine Verwechselungsgefahr oder Fehlinterpretationsgefahr bei der Verwendung dieses Begriffes. Jeder weiß, was gemeint ist. Darum ist es vollkommen wurscht, welche Bezeichnung man benutzt.

    Wenn die zwei Begriffe unterschiedliche Dinge bezeichneten, gäbe es ein Problem. Das ist aber nicht der Fall.

    Der Irrtum bei Wikipedia und dir liegt darin, das durch die instrumentelle Zugabe von Sperma gerade bei Bienen im Gegensatz zu den Säugetieren einschließlich Mensch, keine befruchtete Eizelle erzeugt wird.

    Jetzt beschreibst du zum zweiten mal, warum eigentlich die "Besamung" das falsche Wort ist, nicht "künstlich". Wobei deine Beschreibung eher auf "Befruchtung" als falsches Wort zielt. Davon war allerdings nirgends die Rede.

    Der ganze Kram ist mir aber herzlich egal und ich werde wahrscheinlich auch weiterhin von künstlicher Besamung schreiben und sprechen weil es gebräuchlich ist und in meinen Augen auch zutrifft.


    Ausschlaggebend war ja nur die angebliche Größe dieser Belegstelle auf Helgoland.

    Wenn die Drohnenvölker tatsächlich woanders stehen, sollte das in meinen Augen dazu gerechnet werden. Drohnen gehören nunmal auch zu einer Belegstelle.

    Wenn schon ein Züchterring mit 80 Königinnen dort hinfährt, steht auf jedem Quadratmeter eine Begattungseinheit. Ob nur dieser Züchterring da zugelassen wird, weiß ich nicht. Aber es erscheint mir selbst dann doch recht eng.

    den Monatsverdienst der Käufer dieser Honige

    nicht den Durchschnitt der Einwohner.

    Dann schau mal, wie viele solcher Käufer du in deinem Umkreis erreichen kannst und auf wie viele Verkäufer die sich dann wohl aufteilen mögen.

    Das die Auswahl der Städte schon sehr einseitig ist, könnte man ja auch mal berücksichtigen.


    Das ist mindestens so ernüchternd, wie die eigene Kostenaufstellung.