Beiträge von Berggeist

    Das am ausgiebigsten genannte waren Vorurteile,

    Das kannst du für andere entscheiden, was Vorurteil ist, und was Urteil?

    Wobei selbst Vorurteile auf Erfahrungen beruhen. Sind es die eigenen, finde ich das sogar o.k..

    Beruft man sich auf Erfahrungen anderer, wird es schon zweifelhafter.

    Es war nicht die Rede von Weichfaserplatten.


    Aber es wird auch bei diesen zumindest welche geben, die nicht nur mit holzeigenen Stoffen verbunden sind. Ich kenne auch Platten, die dicker als 25 mm sind und nicht aus mehreren einzelnen, verleimten Schichten bestehen, sondern homogen sind. Wenn das mit dem verlinkten System nicht möglich ist...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit holzeigenen Verbindungsstoffen Platten herstellen kann, die garantiert über mehrere Wochen regenwasserdicht sind. Solche werden z.B. auf Dächern eingesetzt.


    Bei allen härteren Platten wird oft ein Leim eingesetzt, der auch noch geringe Mengen Formaldehyd enthält. Es wurde versucht zumindest diesen Stoff herauszunehmen. Diese Leime komplett ohne hielten aber nicht. Ob das mittlerweile gelungen ist, kann ich wirklich nicht sagen, glaube es aber nicht. Ein geringer Anteil dürfte immer noch drin sein. Zumal im Massivholz selber sogar Formaldehyd enthalten ist.

    Bei der wasserfesten Verleimung wird heute oft Polyurethan eingesetzt. Auch hierzu ist man sich über eventuelle schädliche Auswirkungen (im ausgehärteten Zustand) nicht vollkommen einig.

    Die Verarbeitung des PU-Leimes ist wohl durchaus mit gesundheitsschädlichen Auswirkungen verbunden.

    Wenn ich im Beitrag oben von Estrichfolie lese, kann ich nur den Kopf schütteln.

    Meines Wissens nach handelt es sich hier meist um Polyetylenfolien. Aus Polyethylen werden unter anderem auch Lebensmittelverpackungen hergestellt. Das böse Zeug ist bestimmt viel schädlicher als die Kleber aus den Hartfaserplatten mit z. B. schicken Fomaldehydanteilen.

    Ich hinterfrage mittlerweile jede Art von Folie/Kunststoff und verwende keines dieser Materialen innerhalb der Beuten.

    Dann hinterfrage auch mal die Hartfaserplatten.

    die Wärmeabgabe an den Seiten ist nicht zu unterschätzen

    Die Wärmeleitfähigkeit von Holz ist zwar etwas geringer als die des Plexiglases, aber sie liegen doch sehr nah beieinander. Dafür braucht man sicher kein Fass aufmachen. Durch Luftaustausch geht sicher erheblich mehr Wärme verloren.

    Ergänzung:

    Unterschiedliche Eigenschaften ergeben sich auch aus dem Zuschnitt der Platten/Folien und der Beutenkonstruktion. Liegen die Oberträger mit den Oberkannten beispielsweise auf gleicher Höhe wie die Zargen, verhält es sich mit der Folie ganz anders, als wenn hier noch ein Beespace eingeplant ist.

    Nicht ganz unwesentlich, (besonders beim zweitem Konstruktionsmodell) ist die Größe. Liegt sie nur auf den Rähmchen oder auch auf der Zarge? Steht sie gar über der Außenwand über?

    Man muss ein wenig testen, bis man das eigene passende System gefunden hat. Das kann einem niemand abnehmen.

    Es war bei der Fragestellung zu erwarten, dass die "Warum überhaupt Folien?"-Diskussion schneller vom Zaun gebrochen wird, als die erste konkrete Antwort auf die Frage kommt.:(


    Die im Lebensmittelbereich verwendeten PE und PP Kunststoffe sind leider nicht so beständig, und weisen schnell die von dir beschriebenen negativen Eigenschaften auf. Insbesondere, wenn Sonneneinstrahlung und somit UV Licht auf die Folien einwirkt. Bei Überständen oder der Lagerung zum Beispiel.

    Wahrscheinlich wirst du mit PVC am nächsten den gewünschten Eigenschaften kommen. Leider ist dies, insbesondere durch die Weichmacher, nicht die gesündeste Wahl. Die Ausdünstungen sind aber auch nicht so gravierend, möchte ich meinen, als dass tatsächlich Schaden entstehen kann. Weder an den Bienen, noch für den Menschen. Überall kommt der Spruch mit der Dosis, nur hier wird er nicht angewendet.

    Ansonsten lasst uns schnell beginnen die Kunststofffenster aus unseren Häusern zu reißen, Farben und Anstriche zu entsorgen, einen großen Teil der Kanten der Küchenfronten wegzuschmeißen...


    Für mich ist das wichtigste Kriterium die Dicke und Durchsichtigkeit des Materials. Zumindest momentan kommt einem noch häufig genug Verpackungsfolie in die Hände, die man dann für diesen Zweck einem zweiten Verwendungszweck zuführen kann, bevor es nach einiger Zeit ausgetauscht und in der Müllverbrennungsanlage verstromt wird. Die Alternative wäre, es landet sofort dort. Zur Zeit ist es mit der Kunststoffverwertung für andere Zwecke noch nicht so weit her. Das ändert sich hoffentlich noch irgendwann, nein bald.

    Berufsimker

    Lustige Kombination in der Begründung.

    Es sind nicht immer nur "die anderen".

    Aber so lange ich noch eine größere Drecksau als mich finde, brauche ich mir über mein eigenes Verhalten keine Gedanken machen, oder wie? Zumindest brauche ich wegen nichts ein schlechtes Gewissen haben. Bin ja in jedem Fall besser als Dieda.


    Es geht um die Überdimensionierung. Egal wobei. Allerdings ist diese bei den SUV nach meiner Beobachtung häufiger zu finden, als beispielsweise bei Transportern. Das hat mit selektivem Ätzen gegen SUV grad mal garnichts zu tun.

    Das Wissen ist größtenteils da, der Wille fehlt.

    Wir bekämpfen Wespen, Ameisen, Zecken, Fliegen, Spinnen, Läuse in jeglicher Form... eigentlich haben wir gegen so ziemlich alles kleine, krabbelnde unsere Mittelchen und wenden sie kräftig an. Wundert sich irgendwer darüber, dass ich das auswirkt?

    Das ist scheinheilig.:saint:

    Hier wirst Du ein bisschen unsachlich.

    Nein. Das ist heute schon Fakt. Kann man hier jeden Tag live erleben. Das wird bestimmt nicht weniger. Pragmatisch ist das aber tatsächlich.

    Es wird aber nicht bei den Holländern bleiben. Kommen dann Bevölkerungsgrupen dazu, die weniger finanzstark bis mittellos sind, ist das Geschrei allerdings wieder groß.

    Dazu nochmal die Zusammenfassung der Originalarbeit als "link"

    Ich habe dies mehrfach gelesen, und bin nicht sicher, ob ich es jetzt verstanden habe. Es ist mir aber aufgefallen, dass hier Annahmen als Tatsachen verkauft werden, die ganz und gar nicht so sein müssen. Schon alleine die Annahme, das alle Energie auf fossile Stoffe zurück geht, und geichgestellt wird, ist einfach nicht korrekt. Die relativ direkten Nutzungen der Sonnenenergie, wird nur sehr ungenügend berücksichtigt. In vielen der vorab gebundenen Energien in Maschinen und Technologien dürfte recht kurzfristig direkt genutze Sonnenenergie stecken. Diese Berechnungen haben einige Fehler, wie mir scheint.

    Das ist ja das große Problem bei der ganzen Diskussion, mehr als bei den meisten anderen Themen. Die gemessenen, geschätzten oder sonstwie ermittelten Zahlen können sehr unterschiedlich interpretiert werden. Jeder so, wie es ihm in den Kram passt.

    Da denke ich immer an die Untersuchung zur Schädlichkeit des Cholesterins, wo nur die Länder berücksichtigt wurden, die das gewünschte Ergebnis belegten. Bei der Berücksichtigung aller untersuchten Länder kam ein ganz anderes Ergebnis dabei heraus.

    Man weiß aber, dass es über Mio. Jahre waren, die die Warmzeiten überdauerten und in denen sich das Leben auf der Erde neu "formierte".

    Eben. Wir (die Menschen) haben aber den Turbo eingeschaltet. Die noch dazu gehörigen Verursacher sind wahrscheinlich bei diesem Tempo zu vernachlässigen. Man sollte sich nicht darauf berufen.

    Und du hast recht. "Die Natur" hat sebst mit dieser Geschwindigkeit kein Problem. Das Problem hat der Mensch und eine ganze Menge anderer, heute hier existenter Lebensformen.

    Doof ist dabei nur, dass wir zur Gattung Mensch gehören.

    Aus meiner Sicht haben wir nicht die Freiheit, noch lange herumzudoktern, statt sich dem Thema zu stellen und uns auf die kommende Warmzeit einzustellen, statt sie vermeintlich aufzuhalten.

    Ja, lasst uns den Holländern unsere Häuser zu überteuerten Preisen verkaufen und von dem Geld schöne Villen für uns selber bauen, mit schönen großen Zisternen, damit wir nicht verdursten.

    Ach son Pech aber auch. In Norddeutschland dürfe auch das ein oder andere Häuschen mit Schwimmbad ausgestattet werden.

    Wir werden uns auf eine Warmzeit einstellen müssen. Es dürfte aber jede Antrengung wert sein, die Veränderungen so gering wie möglich zu halten. Heftig wird es sowieso.

    Und danach wurde es immer wieder sehr warm - ohne Menschen, ohne Autos, ohne was weiß ich.

    In welchem Zeitraum? 200 Jahre? Die heutige Version dürfte wohl ziemlich einzigartig sein.

    Ich nenne hier mal eine völlig andere Meinung, die das wissenschaftlich begründet anzweifelt:

    Die was anzweifelt?

    logisch nachvollziehbar

    Da bin ich jetzt anderer Meinung. Nachvollziehbar ist das zumindest für mich nicht.

    Werden diese Berechnungen denn auch genauso auf die Erzeugung von Strom aus fossilen Energieträgern angewendet? Da kommen wir da mit Sicherheit genauso ins Minus.

    Ja, weil die EEG-Umlage etc. die Stromkosten auf ca. 30 Cent/KWh treiben.

    Für wen? Die ganz großen zahlen überhaupt keine Umlage und selbst kleinere Betriebe können schicke Strom-Preise aushandeln. Bei uns wird ein möglichst hoher Stromverbrauch belohnt. Beißt sich etwas mit der Forderung nach dem Energiesparen. Dabei wäre über den Geldbeutel eine sehr gute Lenkung möglich. Solange die Stromverkäufer für die Regelungen zum Stromsparen zuständig sind, werden wir nicht weit kommen.

    Die wichtigste Form der Energiegewinnung ist deren Einsparung - darüber redet in der Spaßgesellschaft kaum noch einer... das Potenzial ist aber riesig!

    Das zweifelt wohl niemand an. Nach den Ausführungen in dem Link ist es sogar die einzige Möglichkeit den CO2-Aussatoß zu verringern. Allerdings ist das noch viel unangenehmer als die "hohen" Strompreise.

    Spätestens wenn nach 20 Jahren die Förderung weg fällt, sind viele Anlagen völlig unrentabel

    Die Anlagen sind nach zwanzig Jahren bezahlt. Meistens schon einige Jahre früher. Inbesondere beim heutigen Zinsniveau. Es sind nur noch die laufenden Kosten zu tragen. Wartung und Betrieb. Das ist eine ganz andere Kalkulation. Bei Biogasanlagen ist das sicher schlechter als bei Wind und Photovoltaik. Aber unwirtschaftlich halte ich nicht mal die Biogasanlagen. Niemand weiß, wie dann die Preise für Strom sind. Die Anlagen werden oft auch mit Wärmenutzung betrieben. Vielleicht wird dann kein Mais mehr angebaut extra für die Anlagen, und sie laufen mit sowieso anfallender Biomasse. Mehr Gülle zum Beispiel oder Strauchschnitt. Materialien die heute wegen der Förderung nicht oder wenig in Betracht gezogen werden. Das könnte sich ändern.

    Es wird auch Anlagen geben, die in der Nähe von Verbrauchern liegen. Beim Direktverbrauch ist um einiges mehr rauszuholen. Die werden alles andere als unwirtschaftlich sein.

    "Energiewende eine völlig sinnloses System, nur zur Geldvernichtung ist.

    Absolut nicht. Die so schön gelobte CO2- Einsparung seit 1990 geht auf den Zusammenbruch der Wirtschafft in den östlichen Bundesländern und eben genau auf die Erfolge bei der Nutzung der regenerativen Energien zurück. Im Verkehr ist sogar noch eine Steigerung des Austoßes zu verzeichnen. Nur durch die garantierte Vergütung sind wir heute so weit, dass sich in vielen Gebieten der Erde Wind- und Photovoltaikanlagen die günstigste Möglichkeit sind Strom zu erzeugen.


    CO² ist zwar ein Treibhausgas, aber es ist NICHT richtig, dass erst die CO²-Konzentration in der Atmosphäre steigt, danach steigt die Temperatur derselben.

    Komisch, das ca. 90 % der Menschen/Fachleute, die sich damit beschäftigen, das trotzdem behaupten. Alle korrupt.

    Die Energieversorger hätten das gerne.

    Wenn eine Lenkungswirkung eintreten soll, geht das nur mit finanziellen Anreizen für die Verbraucher. Ob die Versorger da ein so großes Interesse dran haben?

    Ich sehe erheblich kritischere Informationen, als das der Netzbetreiber meinen Gesamtstromverbrauch auf Zeiten aufteilen kann. Und die gebe ich preis, selbst wenn ich es nicht wirklich will. Da schmerzen andere Kompromisse mehr.

    Es gibt aber eben gerade auch gerade in anderen Ländern viel ungenutztes Potential.

    Ich denke nur an meinen Letzten Urlaub in Ägypten zurück, wo bei strahlendem Sonnenschein der ganze Strom per Diesel erzeugt wurde und keine einzige Photovoltaikanlage zu sehen war.

    Denk mal an die drei Finger. Mir wäre eine weltweite Lösung, oder ein weltweites Vorankommen sehr lieb. National geht aber schneller. Es ist nicht mehr viel Zeit.

    Es ist vollkommen schwachsinnig mit großen Mengen Diesel Palmöl herzustellen. Der Rapsanbau zur Energiegewinnung hier bei uns ist auch mindestens grenzwertig. Nicht alles, wo Öko draufsteht, ist auch Öko drin. Das kann aber doch nicht dazu führen, sämtliche Versuche schlecht zu reden und zu fordern, alles so zu lassen, wie es ist. So wie es ist, ist es schlecht.

    Andere Länder werden uns wahrscheinlich abhängen in diesen Technologien. Die Vorreiterrolle haben wir schon lange abgegeben. Das kostet mehr Arbeitsplätze als in der Automobilindustrie durch den Stillstand und die Verweigerungshaltung erhalten werden. Da haben wir auch sehr viel ungenutztes Potential. Direkt vor unserer Haustür.