Beiträge von Berggeist

    Getrennte Stände für Ableger und Wirtschaftsvölker sind die Kür, für mich ist ein zweiter Standort die Pflicht.

    Es macht so vieles einfacher:

    Bei Räuberei gibt es nur mit Verstellen eine Chance für das Volk.

    Ableger können kleiner gebildet werden, da die Flugbienen gezwungen sind, dort zu bleiben, weil sie den bisherigen Heimatstandort nicht mehr finden.

    Nicht in jedem Jahr sind die Trachtbedingungen überall gleich gut. Verschiedene Stände können Differenzen ausgleichen. So setzt sich der schlechteste Honigertrag ever nicht so stark von dem Rekorderntejahr ab.

    Königinnenzucht kann ich gezielt an nicht so Ertrag reichen Orten durchführen. Da sind die Drohnen selektierter und die Zellen werden nicht so leicht mit Honig zugekleistert. Gezielte Fütterung kann natürlich notwendig werden.

    All die Nachteile, die große Volksansammlungen an einem Platz mit sich bringen, können mit verteilten Ständen verringert werden.

    Es gibt sicher noch mehr, was mir aber gerade nicht einfällt.

    Worin wohl das größte Problem liegt, dem Vergessen. Die vor-Ort-Lagerung und reifliches Überlegen, bei durchgehend gleichem Kistenmaterial, sollten es aber beherrschbar machen.

    Auch der Aufwand für vermehrte Fahrten ist nicht so gravierend, dass es die Vorteile ausgleicht.

    Nicht wenige müssen auch zu ihrem ersten Bienenstand teilweise nicht unerheblich fahren.

    ... und die Totguckgefahr sinkt, die Bienen werden auch nicht so leicht zu Tode behandelt, weil jede Anfahrt Aufwand bedeutet. Ein nicht ganz unwesentliches Argument.

    Bei dem Vorhaben wird es Verflug geben, wenn man es nicht im tiefsten Winter macht.

    Egal welche Reihenfolge du bisher geplant hast, stell das schwächste Volk ganz nach links aus der Bildblickrichtung. Die Zweige vorm Flugloch verringern aber verhindern nicht den Verflug. Schaden aber keinesfalls. Wichtig ist, dass am alten Platz keine Reste verbleiben. Nix zum Unterstellen oder dranhängen. Einfach nackte Wiese. Dann fliegen die Bienen zumindest in eine der drei Beuten und gehen nicht verloren.

    sehr warm ist habt Ihr da keine Probleme mit Phasentrennung?

    doch.

    Ich würde die nur gerne individuell an meine Gläser und mein Logo anpassen.

    Überkleben. Kleine Mengen dürften wohl nur sehr schwer günstiger zu bekommen sein, so schön angepasst an Honiggläser. Vielleicht gibt es Kartonhersteller, die sowas im Standardprogramm haben. Gefunden habe ich bisher noch nichts.

    Vielleicht einfach einen Regalkarton selber mit Stufe und Rückwand versehen?

    Bicaya z.B., zur Blütezeit, aber nicht zur Bienenflugzeit.

    Nö. Bayer empfiehlt mittlerweile, es nicht zur Bienenflugzeit in der Blüte anzuwenden. Vorgeschrieben ist es nicht, man darf.


    Das nichts über ein Gepräch zwischen Imker und Ackerbauern geht, steht außer Frage.

    Aber nur einmal. Beim Ratschengurt kann ich öfter. Es dürfte schwer fallen, den Gurt entsprechend vorzuspannen um diese größere Hebelwirkung auszunutzen.

    Um diese Jahreszeit sollte beides gehen. Ich halte es aber für etwas Königin schonender es genau so zu machen, wie du beschreibst Die Völker, wie bisher angeordnet nebeneinander hängen. Die Bienen werden mit der gesamten Brut noch Richtung Flugloch wandern. Ich habe die Fluglöcher seitlich, nicht mittig. Die Zeit reicht noch um Ordnung zu schaffen bis zum Winter. Ich überlasse das den Bienen. Das Volk, das seine Königin behalten darf, würde ich ans Flugloch hängen.

    Dann Königin aus dem Dadantableger raus (weil ja die nichtgewünschte, wie ich jetzt vermute) Weiselunruhe abwarten, Königin aus Miniplus einlaufen lassen (nur zu dieser Jahreszeit, nicht im Sommer) oder im Ausfresskäfig einhängen. Miniplus auflösen. Bienen daraus vor die Beute mit Einlaufmöglichkeit kehren.

    Verbleibende Brutwaben in anderes Mini hängen, falls vorhanden, oder drauf verzichten.

    Zwei Dadantableger kann man auch horizontal nebeneinander in einem Brutraum vereinigen.