Beiträge von Berggeist

    Auch Sirup bringt den Effekt, den TiHeBo beschreibt und es ist am wahrscheinlichsten, dass genau das zu beobachten war. Insbesondere, wenn nur das beräuberte Volk gefüttert wurde.

    Werte wie "Ertrag pro Volk" sind da eher zweitrangig.

    Nach dieser Prämisse arbeite ich auch. Das erscheint mir auch in der honigorientierten Imkerei der einzige vernünftige Weg zu sein.

    Aber die Entnahme eines ganzen Brutsatzes während der Haupttrachtzeit erscheint mir schon ein gewaltiger Eingriff ins Volk zu sein. Dafür ist mir die genannte Startpopulation von zwei mal 5 Waben zu gering.

    Da ich im Seuchenausschuss war, wurde dort für unsere Gegend die reinen Getreidevorräte mal aufgelistet und mit dem täglichen Verbrauch in Konsens gebracht.

    Die Aufstellung würde mich ja mal interessieren, was da auf beiden Seiten Berücksichtigung fand. Aber es geht zu weit ab vom Thema dieses Fadens. Darum gehe ich auch nicht näher darauf ein.


    Zur Eingangfrage habe ich das Problem, dass ich nicht weiß, wer wie die Bewertung vornimmt, was artgerechter ist als anderes.

    ohne das an der Grenze anders, natürlich billiger produzierte Lebensmittel (mit Hormonen, hier verbotenen 'PSM' usw.) wieder umkehren müßten.

    Das gilt für alle Branchen. Muss ich dir was von Auflagen erzählen? Trotzdem muss jeder mit günstiger produzierten Waren aus dem Ausland konkurieren.

    Die Annehmlichkeiten die wir hier genießen haben auch einen Preis.

    Beim genießbaren Wasser geht es schon los.

    Ja. Täglich werden hektarweise gute Böden in Wohnraum und Industriegebiete verwandelt.

    Mit dem Einwand hab ich schon beim Schreiben gerechnet. Es ist mir bewusst.

    Aber der Großteil der Flächen, die Kleinbauernhöfe bei der Schließung freimachen, nutzen dann größere oder große Landwirtschaftsunternehmen.

    2007 ist nach Kyrill ein nicht geringer Teil der Waldfläche in die landwirtschaftliche Nutzung gegangen. Das wird jetzt nach dem Fichtensterben nochmal passieren.

    Außerdem kann man die vorhandene Fläche durchaus besser zur Nahrungsmittelproduktion für die Menschen nutzen, als es momentan gemacht wird. Es gibt noch einiges an Potential.

    Eine Hungersnot hätte gedroht

    große Worte.

    Zunächst war es schwierig, die gewohnten Bequemlichkeiten zu befriedigen. Mehr nicht.


    Außerdem ist dieses: "Anderswo ist es viel schlimmer" keine Rechtfertigung dafür, Änderungen zu fordern und herbeizuführen.

    Wir haben ein Bauernsterben.

    Haben wir auch eine Verringerung der Fläche? Es gibt nach wie vor eine Konzentration, wie in allen anderen Bereichen und Gewerben auch.

    Das muss man nicht gut finden und hat sicherlich auch Nachteile, aber die Landwirtschaft ist da kein Sonderfall.

    Kaufst du deine Möbel auch beim Schreiner um die Ecke oder im großen Möbelhaus?

    Ist dir bei einer schweren Erkrankung der beschränkt eingerichtete Dorfarzt lieber oder der Spezialist in der Uniklinik?

    Ich weiß, dass hier was hinkt, aber die Landwirtschaft immer so herauszustellen, passt auch nicht. Sie wird ja auch zur Genüge gepampert.

    Von welchem Geld wohl? Genau von den Geizkragen, die nicht bereit sind mehr für Lebensmittel auszugeben.

    Nun hackt nicht auf Rasen herum

    Macht doch keiner. (viel zu anstrengend bei den Temperaturen:))

    Es ist aber nicht nötig ständig neue Königinnen zu kaufen. Man kann sehr wohl auch bei wenigen Völkern seine Vorlieben fördern und die unangenehmen Dinge schwächen durch Auswahl der eigenen Königinnen. Macht Rase doch selber. Was nichts ist, wird abgedrückt oder bei Gefallen auch weitervermehrt.

    Das sollte man nicht immer so schlecht machen. Eine gute Basis ist natürlich dabei von großem Vorteil, sogar Bedingung um sich unnötigen Ärger zu ersparen.

    Es dauert halt zu lange. Es gibt nicht genug neuen Naturbau innerhalb des Zeitfensters der noch nicht verdeckelten Brut. Die größere Menge an Brut kommt zwar auch später, weil man kein Kinderbett aufstellen kann, wenn das Zimmer noch nicht fertig ist, aber kleine Bereiche werden schon sehr schnell angelegt. Dadurch verlängert sich also das Zeitfenster nicht wesentlich.

    Ein Züchter der nich selber Drohnen zieht und auswählt , und nicht besamt (läßt), is keiner!

    Dann gibt es erst Bienenzucht, seit die künstliche Besamung eingeführt wurde?

    Nö Berggeist, nich wirklich

    Es ist egal, wie viele Völker ich vermehre oder habe. Selektieren kann ich nur nach Eigenschaften, die sich zeigen, nicht nach den versteckten.

    Je mehr Völker ich habe, desto schneller kann ich mein Ziel erreichen.

    Aber auch bei wenigen Völkern eine Auswahl treffen bringt mich dem Ziel näher. Nur halt langsamer.

    Nach deiner Einteilung gibt die Töchterprüfung auch nur einen Zeitvorsprung, besser wird das Ergebnis dadurch dann nicht.

    Und da die Einteilung ja angeblich "immer" zutrifft, ist die Töchterprüfung sogar unsinnig.