Beiträge von stephan2

    guten Abend,

    ich möchte ein sehr wichtiges Verhalten ansprechen, das ich in der Art nur bei kleinzelligen Bienen beobachten konnte, was aber nicht heisst, dass das grosszellige auch machen.


    Es ist eine Art eines Bienenstockes sich gegen die Varroen zur Wehr zu setzen. Wie hier ja schon ganz richtig erwähnt wurde gibt es verschiedenste Arten wie sich Bienen gegen die Varroen wehren, wie zB das hygienische Verhalten, Varroen die sich nicht vermehren durch fehlendes Wachstumshormon, sehr klebriges Propolis, verbeissen der Milben etc etc


    Aber hier geht es um eine Brutpause, die ein Stock einlegt, um die Varroagefahr einzudämmen. Ein kompletter Brutstop, obwohl Tracht vorhanden ist mit vorhandener Königin, die dann nach einiger Zeit wieder zum legen beginnt.

    Kennt jemand von euch dieses Verhalten?


    Ein Kollege aus Deutschland schrieb mir heute folgendes und ich antwortete darauf:


    guten Abend,

    Schade, dann bleibt das „System Lusby“ eine unbestätigte Hypothese.

    so würde ich das nicht formulieren.

    Sie wollen ja Beispiele von kleinzelligen Imkern aus Deutschland.

    Von einem Kollegen wurde bereits Josef Koller erwähnt, der mit kleinen Zellen und behandlungsfrei arbeitet. Den kennen Sie doch bestimmt.

    https://www.josefkoller.de/pri…rungenderletztenjahre.php


    da schreibt Herr Koller:

    Josef Koller schrieb:

    Zusammenfassung und Ausblick

    Bei meiner Art des Imkerns ohne Varroabehandlung kann man von zwei Perspektiven betrachten: Das Glas ist halb leer oder das Glas ist halb voll. Als Optimist neige ich zu dem halbvollen Glas. Sicher ist für mich auf jeden Fall, dass ein Imkern ohne Varroabehandlung mit geeigneten Bienen und einer modifizierten Betriebsweise (Brutstopp, kleine Zellen) möglich ist.

    Ein Problem ist, dass die Mehrzahl der Imker abwartet und auf eine „Superkönigin“ hofft, die alle Probleme lösen wird. Nach meinen Erfahrungen wird sich die Varroasituation nicht an einer „Superkönigin“ festmachen lassen. Das Überleben eines Volkes ohne Behandlung gegen die Varroose hängt nicht nur von der Königin ab. Wir haben bei uns ein Sprichwort, dass sich gut auf die Varroaresistenz- oder toleranzzucht anwenden lässt:

    „Niad nougehm zwingd’s Eis!“ (nicht nachgeben (stur sein) bricht das Eis)

    Über meine Emailadresse bin ich gerne bereit, Nachahmern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen

    dann möchte ich Sie auf folgende Seiten verweisen:

    andere Imker die mit kleinen Zellen arbeiten

    und

    Erfahrungen von Kleinzellenimkern in Mitteleuropa


    dann gibt es ettliche mehr, aber da bin ich nicht befugt die links weiter zu geben.

    Sorry

    guten Abend Herr Immenreiner,

    Hallo Herr Braun,

    Welche Betriebe in DE können Sie als Referenz nennen, wo das System erfolgreich angewendet wird und nicht mehr behandelt werden muss?

    Wie Sie ja wissen gibt es in Europa eine Behandlungspflicht. Somit ist es mir leider nicht möglich Infos über behandlugsfrei arbeitende Imker weiter zu geben. Damit würden wir diese Imker eventuell in ziemliche Schwierigkeiten bringen, was Sie bestimmt verstehen werden.


    liebe Grüße

    guten Abend,

    Ich bin skeptisch, dass alleine das kleinere Zellmass gegen die Varroa hilft......

    Ich bin mir nicht klar woher immer wieder diese Meinung kommt, daß alleine das kleine Zellmaß gegen die Varroa hilft.


    Wie schon vor ein paar Tagen auf dieselbe Frage hier geantwortet kann ich das nur wiederholen:

    Zitat

    genau das betonen wir und Ed&Dee Lusby schon immer:

    Die Zellengröße ist nur ein, wenn auch wichtiger Bestandteil des Systems von Ed&Dee Lusby.

    Wenn wir aber nur die Zellen verkleinern und so wie bisher mit den Bienen weiter machen, können wir überhaupt keinen Nutzen daraus ziehen und die Bienen müssen weiter wie gewohnt behandelt werden.

    hier mehr dazu: http://resistantbees.es/?p=2888


    denn der Grund liegt im multiplen Stress, den der Imker im Bienenstock hervorruft und dazu gehört nun mal als einer der wichtigsten Stressfaktoren die vom Imker künstlich vergrösserten Brutzellen.


    liebe Grüße

    guten Abend Luffi,

    Ich denke, dass die kleinen Zellen auch "irgendwas" zur Varroaresistenz beitragen. Varroaresistenz ist und bleibt Multifaktorell. Es kommen einfach viele verschiedene Möglichkeiten dazu...

    Da sind meine Erfahrungen komplett konträr.

    Ich würde sagen, dass ohne die Anwendung kleinerer Zellgrößen, eine Varroa Resistenz oder Toleranz sehr schwierig zu erreichen ist.


    Es ist absolut klaŕ und eindeutig, dass das hygienische Verhalten durch die kleinen Zellen stark motiviert wird. Das berichten alle Imker, die mit kleinen Zellen begonnen haben. Und das hygienische Verhalten ist ja Grundvoraussetzung für das VSH (Varro Sensitive Hygiene), was von John Harbo neu definiert wurde.


    Im Frühjahr und jetzt im Herbst wenn die Varroen aus der Drohnenbrut in die Bienenbrut wechseln müssen ist das ein gewöhnliches und wünschenswertes Brutbild:


    bh_4a.jpeg



    Bei den grossen Zellen kommt es zu einem Pseudo-Drohnen Effektim Bienenstock, wie es Dee Lusby ausdrückt.

    Ich zitiere:

    Zitat


    Wie ja schon besprochen bevorzugt die Varroa bei den kleinzelligen Bienen die Drohnenbrut, weil sie sich durch den um einen Tag verkürzten Brutzyklus der kleinzelligen Biene, dort nicht vermehren kann. Das weiß sie.

    Eine Varroa rein und eine raus, im Gegensatz bei den großzelligen Bienen ist das Verhältnis im Schnitt eine rein und eineinhalb raus. Es ist so, daß die konventionellen Bienen (5,4mm Zellenmaß) fast so groß sind wie die Drohnen der kleinzelligen Bienen. So verwechselt nun die Varroa die Bienenbrut mit der Drohnenbrut bei den großzelligen Bienen, dh sie meint daß die Bienenbrut Drohnenbrut sei. Denn in der asiatischen Biene, die ja auch kleine Zellen baut, geht die Varroa auch bevorzugt in die Drohnenbrut. Dee nennt das den Pseudo-Drohnen Effekt. Und dann vermehrt sie sich plötzlich explosionsartig in unseren großzelligen Bienenstöcken, wo sie sich in der Bienenbrut einnistet.

    Und das ist ein Mechanismus, den ich vor ein paar Jahren exakt untersucht habe in meinen kleinzelligen, unbehandelten Bienenvölkern:

    Wirkt die Drohnenbrut bei kleinzelligen Bienen als Varroafalle?


    Und dieser Mechanismus kommt bei den grossen Zellen nicht zum tragen.


    liebe Grüße


    guten Abend Franz,

    ......Kleine Zellen alleine haben in Deutschland noch bei keinem zur Varroaresistenz geführt (nach 3 Jahen war bei jedem Versuch Schluss) - aber in Zusammenhang mit anderen Faktoren, helfen kleine Zellen evtl. schon...

    genau das betonen wir und Ed&Dee Lusby schon immer:

    http://resistantbees.es/?p=2888


    denn der Grund liegt im multiplen Stress, den der Imker im Bienenstock hervorruft und dazu gehört nun mal als einer der wichtigsten Stressfaktoren die vom Imker künstlich vergrösserten Brutzellen.


    liebe Grüße

    guten Abend luffi,

    Hi Manne !


    Einen Zusammenhang zwischen kleinen Zellen und besserer Überlebensfähigkeit von Honigbienen hat man wissenschaftlich gesichert (leider?) nicht feststellen können.

    da gibt es inzwischen einige wissenschaftliche Studien, die den kleinen Zellen einen klaren Vorteil einräumen:


    1. - wissenschaftliche Forschung ergibt: eine kleinere Zellgröße kann sich auf den Fortpflanzungserfolg von Varroen auswirken

    Zellgröße und Varroabefall in anfälligen und natürlich überlebenden Bienenvölkern (Apis mellifera)

    Die Daten zeigen, dass der Milbenreproduktionserfolg in kleineren Zellen in anfälligen Kolonien (höhere Nicht-Reproduktionsraten, verzögerte Reproduktion und fehlende männliche Milben) signifikant verringert war, nicht aber in den Überlebensvölkern. Die Ergebnisse stützen die Behauptung, dass eine kleinere Zellgröße einen Einfluss auf den Fortpflanzungserfolg von Varroa destructor haben kann. Aber dies scheint jedoch nicht in Verbindung zu stehen mit der natürlichen Selektion der Überlebensmechanismen der Varroen.


    hier ist die Studie einzusehen:

    http://resistantbees.es/?p=3310


    2. - Studie: Lebensdauer der Bienen in Völkern, die auf kleinzelligen Waben gehalten wurden

    Zusammenfassung:

    Zwischen 2011 und 2013, verglichen wir die Lebensdauer der Bienen, in Laborkäfigtests, die in Völkern aufgezogen wurden, die auf kleinzelligen Waben gehalten wurden (Zellengröße von 4,93 mm), die entweder behandelt oder unbehandelt waren gegen die Varroatose, sowie die Lebensdauer der Bienen in Völkern auf Standardgröße der Zellen (Zellengröße von 5,56 mm), beide behandelt und unbehandelt gegen die Varroatose.

    Die Haltung von Bienenvölkern auf kleinzelligen Waben, kombiniert mit dem Mangel an starkem parasitären Druck von V. destructor, verlängert die Lebensdauer dieser Bienen, im Vergleich zu den Bienen aus Waben mit Standardzellengröße. Die Haltung von Bienenvölkern auf kleinzelligen Waben erhöht die Langlebigkeit dieser Bienen, die darauf gezogen wurden und stark von den Parasiten befallen waren.

    Intensiver Befall durch Varroa destructor Milben verkürzte die Lebensdauer der Bienen, und zwar unabhängig von der Zellengröße der Waben. Das wird durch den signifikanten Verbindungszusammenhang bestätigt, der zwischen den Parametern des Ausmaßes der Verseuchung und der Lebensdauer der Bienen besteht. Währenddessen die besondere Wechselwirkung zwischen der Arbeiterbienenlebensdauer und dem Ausmaß des Befalls abhängig war von der Zellgröße (klein / Standard).

    Daher beeinflußt die Zellengröße der Waben die Biologie, sowohl des Parasiten als auch des Wirtes, sowie wie die Beziehung zwischen ihnen.Daher scheint eine Analyse biologischer Verbindungen zwischen A. mellifera Völkern und Varroa destructor, im Zusammenhang mit verschiedenen Zellengrößen der Waben, eine vielversprechende Richtung für die Forschung zu sein.


    hier ist die Studie einzusehen:

    http://resistantbees.es/?p=3641


    3. - wissenschaftliche Studie: hygienisches Verhalten verstärkt bei Bienenvölkern, die auf kleinen Zellen gehalten werden

    Zusammenfassung

    Das Ziel dieser Studie war es, herauszufinden, ob Völker, die auf kleinen Zellen gehalten werden (Zellgröße von 4,93mm), in Verbindung mit natürlicher Selektion durch behandlunglose Haltung gegen Varroa destructor, zu einer Erhöhung des hygienischen Verhaltens führt. Wir versuchten ebenfalls herauszufinden, ob durch den Wechsel von Völkern, die gegen Varroa destructor behandelt wurden (ohne natürliche Selektion), auf kleinzellige Waben, zu einer Vermehrung des hygienischen Verhaltens führt. Das hygienische Verhalten wurde in den gegen Varroen behandelten Völkern, sowie in den unbehandelten Völker, überwacht, die beide auf kleinen Zellen saßen. Zusätzlich wurde dieselbe Überwachung in zwei Kontrollgruppen durchgeführt, die aus behandelten und unbehandelten Völkern bestanden, die auf Waben mit Standartzellgröße saßen (Zellgröße 5,56mm).

    Unabhängig davon, ob sie behandelt worden waren oder nicht, entfernten die Völker, die auf kleinzelligen Waben saßen, die toten Bienenpuppen (Nadeltest) schneller als die Völker, die auf Standartzellgröße saßen. Auf diese Weise konnten wir zeigen, daß das hygienische Verhalten verstärkt werden kann, indem man Bienenvölker auf kleinzellige Waben bringt, auch ohne natürliche Selektion durch das Fehlen von Behandlung gegen Varroa destructor. Die praktische Anwendung dieses Verfahrens erfordert jedoch weitere Studien verschiedener Bienenpopulationen, da sie in der Intensität des hygienischen Verhaltens deutlich variieren können und vor allem auch in der Eignung variieren können, um auf kleinzelligen Waben gehalten werden zu können.


    hier ist die Studie einzusehen:

    http://resistantbees.es/?p=3757


    4. - Studie: Die Größe der Brutzellen der Biene Apis Mellifera ändert das Fortpflanzungsverhalten von Varroa Destructor.

    Diese Studie ist der erste Bericht, dass die Zellgröße die Vermehrung von Varroa destructor einschränken kann. Darüber hinaus konnten wir zeigen, dass ein Aspekt der physischen Umgebung die Fortpflanzungsverhalten dieser Parasiten modulieren können, was zu neuen Hypothesen führt über die Beziehungen zwischen Ernährung und Fortpflanzungserfolg der Milben.


    hier ist die Studie einzusehen:

    http://resistantbees.es/?p=3788


    5. - Studie über den Effekt von verschiedenen Zellgrößen auf die Varroamilben (Doktorarbeit H. Singer)

    DISSERTATION: Der Einsatz von Mittelwänden mit kleinen Zellen wird auch als Varroa- Gegenwehr propagiert. In dieser Studie ist diese Problematik gezielt analysiert worden. Die Frage der Annahme anderer Zellgrößen unterlag in der untersuchten Carnica Singer Population einer Selektion. Völker auf Waben mit kleineren Zellen (4.9 mm) haben gegenüber Völkern mit gleicher Abstammung, auf größeren Zellen (5.5 mm), eine geringere Varroamilbenvermehrungsrate. Dies gilt jedoch nur dann, wenn die Völker auch über die VSH-Eigenschaft verfügen. Kleine Zellen kombiniert mit der passenden Genetik (Zellgröße und VSH) kann als Teil eines integrierten Varroabehandlungskonzeptes dienen.


    hier ist die Studie einzusehen:

    http://resistantbees.es/?p=3336


    6. - Die resistenten Bienen im amerikanischen Arnot Wald sind viel kleiner als normale Bienen

    TOM SEELEY HAT GESCHRIEBEN:

    Die überlebenden Bienen entwickelten sich kleiner, was darauf hindeutet, dass diese Bienen weniger Zeit benötigen, um sich zu entwickeln. Da die Milben Bienenbrutzellen befallen, kann sich die junge Biene durch die kürzere Brutzeit entwickeln, bevor die Milben ihre eigene Entwicklung beenden können. Milbenresistente Honigbienen in Afrika sind auch klein und haben kurze Entwicklungszeiten, sagte Seeley.


    hier mehr dazu:

    http://resistantbees.es/?p=3369


    Dann gibt es noch Untersuchungen die um einiges älter sind und die Erfahrungen von Kleinzellenimkern aus vielen Ländern, uns inclusive.


    liebe Grüße


    PS - übrigens heisst SC nicht "small caps" sondern "small cell" (kleine Zelle) - die Bezeichnung stammt von Dee Lusby im Gegensatz zu LC was large cell (grosse Zelle) bedeutet.

    da stellt sich die Frage, ob es geographisch auch zu vergleichen ist (kanarische Inseln). Ob ein Volk stark ist oder nicht, da gehen die Meinungen eh auseinander.

    Ich hab auf der Nebeninsel ma nachgeforscht, viele sehr tote Völker im Februar.

    Das was lebte sah in etwa so aus wie meine Besten zur gleichen Zeit zu hause.

    Und es honigte sichtbar.....

    Ein starkes Volk ist für mich eines das auf 4 bis 5 Zargen sitzt und die sind klar im Vorteil wenn es um behandlungsfreies Imkern geht. Natürlich dauert das eine Weile bis sich das eingespielt hat.


    Ich rede aber nicht von meinen Erfahrungen. Hier sind zum Beispiel die von Hans-Otto Johnson aus Norwegen, Profiimker der nicht behandelt und mit kleinen Zellen arbeitet:

    http://resistantbees.es/?p=3305


    Überleben eines Profiimkers in Norwegen

    Testergebnis: kleinzellige Bienen bringen mehr Honig – Varroapopulation ist in kleinzelligen Bienenstöcken deutlich geringer.

    • Ich bin nicht ein Imker dem es nur darum geht mit Honig Geschäft zu machen. Im Leben geht es um mehr als um Geld, es geht um eine gute Lebensqualität. Ein solches Leben erfordert eine gute Qualität der Lebensmittel.
    • Mein Fokus liegt auf biotechnischen Methoden, selektiver Zucht für varroaresistente Bienen und einem Management-System, das den Bienen hilfreich ist zu überleben und zu produzieren.
    • Im Herbst 2004 überwinterte ich 650 Kolonien.
    • Eine wesentlicher Teil meiner Imkerei ist es den Bienen zu helfen, so natürlich wie möglich zu leben.
    • Test zur Zellgröße 2002-2004 – Vergleich kleinzelliger Stöcke mit konventionellen großzelligen Stöcken.

      Im Jahr 2002 baute ich einen Testbienenstand zum Testen kleiner Zellgröße auf.

      das Ziel

      Das Ziel des Tests war es, die Entwicklung der Varroapopulation während des Tests zu messen und die Honigproduktion zu messen.

      Ergebnisse im Jahr 2004

      – Die Milbenpopulation war in der gesamten Saison 2004 in der kleinen Zellgruppe deutlich geringer.

      – Die kleine Zellengruppe war im Schnitt um eine Zarge stärker zum Trachthöhepunkt im Sommer. Die durchschnittliche Honigernte in der großen Zellgruppe betrug 36 kg. In der kleinen Zellengruppe war sie um 24% größer mit 44,5 kg.

      – Eine interessante Beobachtung war, dass die Honigernte bei den kleinzelligen Stöcken gleichmäßiger als bei den großzelligen war, neben dem besten Stock und einigen wenigen schwachen.
    • Letztendlich habe ich nicht herausfinden können, daß die kleinen Zellen irgendeinen negativen Einfluß auf die Leistung des Bienenvolkes haben


    mehr zu Hans-Otto (ein Artikel von Erik Österlund, Schweden)

    http://resistantbees.es/?p=4239


    und eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema auch aus Norwegen:
    wissenschaftliche Forschung ergibt: eine kleinere Zellgröße kann sich auf den Fortpflanzungserfolg von Varroen auswirken

    http://resistantbees.es/?p=3310


    Die in der Studie verwendeten Bienenvölker sind von Terje Reinertsen aus Norwegen.

    Seine Bienenvölker haben die Zellgröße von 4,9mm seit vielen Jahren.

    Vor 20 Jahren ist die Varroamilbe bei Terje erschienen, aber er hat seine Völker nie behandelt. Zu Beginn hatte er grosse Ausfälle, aber seit dem Jahr 2000 hat er seine Bienen auf kleinem Zellmaß und danach baute er auf 400 kleinzellige Völker aus, alles ohne jegliche Behandlungen. Er arbeitete eng mit Hans-Otto Johnsen zusammen. Seine Völker sind Buckfast Bienen mit sichtlichem Elgoneinschlag.


    diese Studie ist heuer erschienen


    liebe Grüße

    ...Kleine Einheiten können sich besser gegen die Milben wehren!

    Bringen zwar keinen Honig, aber sie überleben ohne JEGLICHE Behandlung mit unter 1% Milbenbefall auf den Bienen (= phoretischer Befall) zu jeder Zeit im Jahr. In der Brut ist da nicht viel Varroa... Das ganze Jahr!

    da sind meine Erfahrungen exakt das Gegenteil. Je grösser und stärker ein Volk ist, desto grösser ist die Chance dass sie überleben. Meine Völker werden nicht behandelt.


    So läuft das in einem starken Volk ab:

    http://resistantbees.es/?p=3439


    Natürlich sind unsere Ansätze absolut nicht miteinander zu vergleichen.


    liebe Grüße

    Der Stephan ist bestimmt ein ganz netter, aber seine Aussagen sind immer m.E. mehr so vom Wunschdenken beeinflusst. Steinigt mich ruhig, wenn ich mich irre!


    steinigen werde ich dich nicht, aber mit der Toleranz scheint es nicht weit her zu sein bei dir.
    Hast du meine Bienenstände gesehen? Nein!
    Also was redest du dann?
    Behandelst du deine Bienen? Ja
    Ich hab meine noch nie behandelt!
    Ist das Wuschdenken?

    Bin gerade am durchsehen aller Völker, so ungefähr 350 und ich kann sagen dass die Stöcke, trotz der extremenTrockenheit heuer, sehr gut beieinander sind. Varroen sind vorhanden, aber die Bienen haben sie im Griff und werfen sie aktiv raus.
    Es ist eine Koexistenz erreicht die die Bienen nicht mehr bedroht.
    Wir führen unsere Völker seit 10 Jahren ohne jegliche Behandlung.


    Gruss
    Stephan

    hallo Jonas,


    einige Anmerkungen.


    - das ist meine Tochter Lucia die da schneidet :lol: nicht meine Frau - meine Frau schaut noch jünger aus :daumen:


    - die HSC haben keine Y am Grund der Zellen


    - durch die schnelle Arbeitsweise verändet sich nicht die regelmäßige Zellgröße, es entstehen Zellen die durch Schrumpfung 4,8 bis 4,85 mm haben.


    - Die Ecken kommen irgendwo weg. Die Bienen machen das dann schon so wie sie es brauchen. entweder die bauen da Drohnenbrut oder die fertigen Bienenbau.


    Aber es geht hier ja eigentlich nur um die erstaunliche Erfahrung unserer Kollegen dass ihre Stöcke nicht mehr schwärmen wie gewohnt.


    Und das bei ganz normalen Zellengrößen.


    Sie haben nur die natürliche Anordnung der Waben befolgt und beobachteten dieses.


    liebe Grüße
    Stephan