Beiträge von stephan2

    @ Hartmut - nun haben Sie erneut meinen Beitrag gelöscht

    Zitat


    Dieser Beitrag wurde von hartmut aus folgendem Grund gelöscht: Unangebracht und bitte Urheberrechte beachten

    Urheberrecht wurde nicht gebrochen und das war definitiv die Antwort auf die Frage nach Beweisen von Night Shadow


    Wenn ich hier unerwünscht bin dann ziehe ich mich gerne zurück.

    Erik Österlund sagt es ja schön "Verleugnung der Geschichte"

    nun bewegt mich immer noch die Frage:


    Es ist doch nun schon seit einigen Jahren offensichtlich, dass die Bienenzellen von den Imkern vor ca 100 Jahren künstlich vergrößert wurden. Das kann niemand mehr bestreiten.


    Meine Frage ist nun, warum die meisten Imker immer noch ihre Bienen auf viel zu großen Zellen halten?


    Viele Imker berichten, dass sie inzwischen auf 5,1mm umgestiegen sind, was aber nur einen Zwischenschritt darstellt.

    Zum Beispiel verkauft der Mittelwandhersteller Biredskapsfabriken in Schweden 5,1mm als Standartzellgröße und 5,4mm wird nur auf Sonderbestellung geliefert.


    • Zum einen ist es unbestreitbar, daß die Bienen vor mehr als 100 Jahren auf viel kleineren Zellen saßen und deshalb sollte man die künstliche Vergrößerung so schnell wie möglich rückgängig machen, um mit den Bienen wieder in einen Einklang mit der Natur zu kommen.
    • Und zum anderen wurden die Vorteile kleinzelliger Bienen durch wissenschaftliche Untersuchungen klar nachgewiesen, wie zum Beispiel daß Bienen auf kleineren Zellen eine höhere Lebensdauer haben, daß das hygienische Verhalten bei kleinzelligen Bienen verstärkt auftritt, daß die Tracheenmilben keine Chance mehr haben ins Innere der Bienen zu gelangen etc etc

    Nun ist glaube ich die Frage berechtigt:

    Warum halten die meisten Imker immer noch ihre Bienen auf viel zu großen Zellen?


    Geringerer Ertrag kann es nicht sein, denn unser Kollege Hans-Otto Johnsen aus Norwegen hat klar nachgewiesen, dass kleinzellige Bienen bei ihm einen grösseren Ertrag erwirtschafteten als großzellige.


    Gewohnheit, Faulheit, risikoscheu, Ignoranz, zu viel Arbeit,.....?


    Ich hoffe hier auf diese Frage eine Antwort zu bekommen.




    liebe Grüße

    und hier weitere Beweise, dass die Bienenzellen durch die Imker künstlich vergrößert wurden.

    Aus alter, internationaler Imkerliteratur:

    http://resistantbees.es/?p=3461


    Ein Artikel von meinem Freund Erik Österlund (mit seiner Genehmigung der Veröffentlichung):

    von mir ins deutsche übersetzt:

    Verleugnung der Geschichte von Erik Österlund

    http://resistantbees.es/?p=3479


    Ein Artikel von mir:

    Welche Zellgröße bauen die Bienen in Europa?

    http://resistantbees.es/?p=3466


    Darin wird beschrieben, dass im Kanto Aargau in der Schweiz in einem Museum immer noch eine Bienenwabe existiert die das Zellmaß von ca 4,7mm aufweist.


    Und hier ein Auszug aus der schweizerischen Bienen-Zeitung - Band 62 - Seite 572 von 1939:

    schweizerische Bienen-Zeitung - Band 62 - Seite 572 schrieb:

    Im Bestreben, eine größere und womöglich leistungsfähigere Biene zu züchten, werden in neuester Zeit bekanntlich sogenannte Großzellen-Mittelwände fabriziert. Das sind Mittelwände, bei denen auf 1 qdm Wabenfläche statt wie bisher ca. 800 nur noch zirka 700, 620 ja sogar nur 560 Zellen gehen. Zellen, bei denen auf 1 qdm deren 750 — 760 gehen, werden als mäßig vergrößert betrachtet. Diese Zellengröße zeigten schon die ersten, von Mehring fabrizierten Mittelwände und auch ...

    guten Abend,


    nun bewegt mich seit einiger Zeit eine sehr wichtige Frage.


    Es ist doch nun schon seit einigen Jahren offensichtlich, dass die Bienenzellen von den Imkern vor ca 100 Jahren künstlich vergrößert wurden. Das kann niemand mehr bestreiten.


    Meine Frage ist nun, warum die meisten Imker immer noch ihre Bienen auf viel zu großen Zellen halten?


    Viele Imker berichten, dass sie inzwischen auf 5,1mm umgestiegen sind, was aber nur einen Zwischenschritt darstellt.

    Zum Beispiel verkauft der Mittelwandhersteller Biredskapsfabriken in Schweden 5,1mm als Standartzellgröße und 5,4mm wird nur auf Sonderbestellung geliefert.


    • Zum einen ist es unbestreitbar, daß die Bienen vor mehr als 100 Jahren auf viel kleineren Zellen saßen und deshalb sollte man die künstliche Vergrößerung so schnell wie möglich rückgängig machen, um mit den Bienen wieder in einen Einklang mit der Natur zu kommen.
    • Und zum anderen wurden die Vorteile kleinzelliger Bienen durch wissenschaftliche Untersuchungen klar nachgewiesen, wie zum Beispiel daß Bienen auf kleineren Zellen eine höhere Lebensdauer haben, daß das hygienische Verhalten bei kleinzelligen Bienen verstärkt auftritt, daß die Tracheenmilben keine Chance mehr haben ins Innere der Bienen zu gelangen etc etc

    Nun ist glaube ich die Frage berechtigt:

    Warum halten die meisten Imker immer noch ihre Bienen auf viel zu großen Zellen?


    Geringerer Ertrag kann es nicht sein, denn unser Kollege Hans-Otto Johnsen aus Norwegen hat klar nachgewiesen, dass kleinzellige Bienen bei ihm einen grösseren Ertrag erwirtschafteten als großzellige.


    Gewohnheit, Faulheit, risikoscheu, Ignoranz, zu viel Arbeit,.....?


    Ich hoffe hier auf diese Frage eine Antwort zu bekommen.




    liebe Grüße

    guten Abend,

    Wie hat sich dieses Volk weiter entwickelt, wie hat es vererbt?

    diese Untersuchungen machte ich im Jahr 2015:

    http://resistantbees.es/?p=3265


    Das Volk 35s, das du ansprichst, steht seitdem an einem Standplatz mit 40 weiteren Völkern.

    Dort habe ich ein sehr interessantes Verhalten beobachten können:

    http://resistantbees.es/?p=3530

    Zitat


    Das was ich heute bei einem Bienenstand sah ist überaus interessant.

    Zum wiederholten Mal stelle ich fest, dass beinah alle Völker an einem Stand sich gleich verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt.

    Das ist ein Gemeinschaftsverhalten durch das Zusammenleben dieser Völker an einem Bienenstand.

    weiter lesen: http://resistantbees.es/?p=3530

    Der Stock 35s schlägt sich wacker und existiert im Jahr 2019 immer noch - ganz ohne jeglichen Behandlungen.

    ein Volk mit hohem VSH


    Diesmal war der Stock N°35s dran, der 5 Jahre alt ist. Es handelt sich wieder um die erste Brut nach der Winterpause. Dieser Stock hatte eine komplette Brutpause Ende November.

    Es waren einige ausgräumte Zellen zu sehen.

    Ich öffnete 100 Zellen mit blauäugigen Puppen und fand 2 Zellen mit kompletten Varroafamiliein, 5 Zellen mit jeweils einer Varroa ohne jeglichen Nachwuchs und eine Zelle mit einer Varroa und nur einem männlichen Nachwuchs.

    Das macht nach Harbo 62,5% VSH und müsste absolut resistent sein .

    HARBO HAT GESCHRIEBEN:Wenn ein Bienenvolk 60% VSH-Merkmale zeigt (60% der Puppen mit Milben haben keine Nachkommen), hat es drei Allele.

    Man sieht also dass bei diesem Stock nun das SMR verstärkt auftritt (Supressed Mite Reproduktion = unterdrückte Milben Reproduktion). Die Varroen in den Zellen legen keine Eier. Was das genau auslöst bleibt mir verborgen.

    Bild

    hier sind noch zwei Völker die ich 2014 auf VSH untersucht habe.


    ein Volk mit sehr wenig Varroen


    Es handelt sich um einen Schwarm, der mir heuer im Juli in eine herumstehende Zarge geflogen ist. Ich konnte nicht nachvollziehen aus welchem Volk er stammte, aber sicher von meinen Stöcken.

    Volk N°6r

    Aus der Stockkarte: 12.9. Bruts sehr gut, einige BH (geöffnete Zellen durch hygenisches Verhalten), 1.10. Brut sehr gut, 17.10. einige BH – und dann legte er eine Brutpause ein.

    Heute sah ich die erste Brut nach der Winterbrutpause. Er hatte 2 Waben mit offener und verdeckelter Brut und viele ausgeräumte Zellen (BH) waren zu sehen. Insgesamt hatte er ca 800 verdeckelte Brutzellen. Der Stock macht einen guten Eindruck trotz des durchlöcherten Brutbildes.

    Ich öffnete 155 Zellen mit blauäugigen Puppen und fand 2 Zellen mit Varroafamilien inclusive weiblichen Nachkommen, 3 Zellen mit einer Varroa und nur männlichen Nachkommen und eine Zelle in der nur eine Varroa war ohne Eier und Nachkommen.

    Interessant war auch, dass ich in dem Gebiet, in dem ich die Zellen öffnete, 18 Zellen fand, die Prepuppen enthielten. Das heisst dass diese Zellen früher geöffnet und ausgeräumt wurden und die Königin bestiftete sie erneut.

    Bild

    ,

    Die Hochrechnung ergab insgesamt 45 Varroen im Stock von denen sich 15 vermehren und 30 nicht.

    Nach Harbo hat dieser Stock 17% VSH Eigenschaft.

    Hier sehen wir dass die Berechnung nach Harbo weit von meiner Praxis abweicht. Dieser Stock hat nur 15 Varroen die sich vermehren können und ich sah viele geöffnete und ausgeräumte Zellen.

    Nun kann man sagen dass ein solcher Schwarm eh nicht viele Varroen mit sich bringt und daher die extrem niedrige Milbenzahl.

    Doch es gab da zur selben Zeit 2 Schwärme und der andere steht genau daneben.

    Und den untersuchte ich natürlich auch. Dieser schien von aussen um einiges agiler, doch als ich ihn untersuchte kam der Unterschied heraus.

    Der Stock N°7r hat ca 1000 verdeckelte Brutzellen und ca 347 Varroen, wovon sich 265 vermehren und 182 nicht. Dem musste ich die verdeckelte Brut entnehmen.





    Zusammenfassung:

    Für mich bestätigen diese vier Untersuchungen dass sich die Art und Weise, wie sich unsere Bienen gegen Varroen zur Wehr setzen, bei weitem vielfältiger ist als das was uns Harbo beschreibt. Bei seinen Bienen kann das natürlich so ablaufen, doch bei unseren kleinzelligen sieht die Sache schon wesentlich anders aus. Dee Lusby betont immer wieder dass das Einsetzen des hygienischen Verhaltens von der Anzahl der Bienen für die anstehende Arbeit abhängt. Doch die kleinzelligen, unbehandlten Bienen leben wesentlich länger, was wir hier beschreiben und deshalb erscheint auch dann plötzlich das Ausräumen der infizierten Brut.

    Beim zweiten Volk N°19ab, was eines unserer guten Völker ist, sehen wir dass die Bienen sich auf zwei verschiedene Arten verteidigen. Zuerst war das Ausräumen, das hygienische Verhalten, im Herbst zu beobachten und jetzt vermehrt sich plötzlich fast die Hälfte der Varroen nicht mehr.

    Eine weitere Erfahrung spricht für vielfältigere Abwehrmechanissmen und vor allem für die Trigger Theorie.

    Als hier die Varroa ankam, hatte ich meine Bienen zum Glück schon auf 4,9mm Zellen umgestellt gehabt. Sie wurde zunächst im mittleren Süden der Insel entdeckt und kam erst ein Jahr später zu uns in den Norden . So wählte ich meine besten Völker aus, ich hatte sie damals nach der Gefriermethode von Brutstücken ausgewählt und natürlich nach dem Kriterium wie sie die kleinen Zellen bauten, brachte sie in das Gebiet wo schon Varroa da war im Süden und infizierte sie mit sehr vielen Varroen aus zusammenbrechenden Völkern. Das heisst diese Bienen waren mit der Varroa zum ersten Mal konfrontiert. Und ich machte NICHTS. Zu meinem Erstaunen überlebten ca ein drittel und ich züchte immer noch von den Nachkommen dieser Völker. Das heisst sie hatten die Krise aus eigener Kraft überwunden.

    In dieser Zeit nach der Krise war es mir nicht möglich Varroen in den Stöcken bei einer normalen Durchsicht zu finden. Die folgenden Jahre verbesserte sich die Situation laufend und ich fand dass sich Bienenstände gemeinsam zu wehren begannen im Herbst. Genau wie Dee Lusby es beschreibt räumen die Bienen vor allem im Frühjahr und im Herbst, jeweils bei Brutnestwechsel, die infizierten Zellen aus. Ich sah plötzlich vor allen Stöcken eines Bienenstandes viele ausgeputzte Bienenpuppen und nach einer Woche war der Zauber vorbei. Vor zwei Jahren überkam fast alle Stöcke eine Krise nachdem es ca eineinhalb Jahre nicht geregnet hatte. Es gab keine Blüten. Hinzu kamen Fehler von mir, denn durch die günstige Entwicklung der letzten Jahre war ich blind. Erst als sie voll in der Krise steckten wurde ich mir der Situation bewusst. Nach intensivem Arbeitseinsatz konnte ich heuer meine Bienenvölker wieder auf den Stand vor der Krise bringen und habe dazugelernt. :wink:

    Ich Harbos Arbeitsansatz kommt nicht zum tragen dass Varroen, die nur männliche Nachkommen haben, sich ja auch nicht vermehren und somit den Index erhöhen müssten. Das erklärt er damit, dass die Bienen Brut ausräumen die Varroanachkommen enthält, egal männliche oder weibliche und Brut, die nur Varroen ohne Nachkommen beinhaltet, unangetastet lassen. Das bezweifle ich bei meinen Bienen.

    Ich werde nun die Tests nach Harbo weiterführen und auch die Zuchtvölker untersuchen.

    Was mich immer am meisten erstaunt sind die Stöcke meines Freundes Bernardo.

    Er ist jetzt weit über 70 und hat die ganzen Jahre mit mir zusammen die Bienen verkleinert und eigentlich machten wir alles gemeinsam, wir haben die Bienen an denselben Ständen etc. etc. Nun mach ich ja alles mögliche, wähle aus, züchte Königinnen etc etc und wenn ich gekäfigte Königinnen rumliegen hatte, die ich ausgesondert hatte, dann gab ich sie oft ihm, dass er sie für drohnenbrütige Völker oä verwenden konnte. Aber immer mit dem Hinweis, dass er sie dann später auswechseln müsste. Hat er aber natürlich nie gemacht. Und Bernardo macht alles sehr, sehr korrekt, öffnet regelmässig seine Stöcke und macht aber sonst nichts, behandelt nicht. Und alle Imker hier behandeln mit allem möglichen und gerade heuer beklagen sie sich enorm, es kam auch die amerikanische Faulbrut nun hierher und es sterben ihnen die Bienen weg wie die Fliegen. Und Bernardos Bienenstöcke sind eine Wonne anzusehen. :wink:

    Aus den ersten 3 Teststöcken ging nicht hervor dass sich unsere Bienen, so wie es Harbo beschreibt, gegen die Varroen wehren. Ich werde nun diese Tests weiterführen, um repräsentative Resultate zu haben, die man dann auch eventuell veröffentlichen kann.

    Das hier ist nur eine Arbeitsstudie und ich bitte darum das nicht ausserhalb dieses Forums zu verwenden.

    nächster Stock:


    Und jetzt kommt ein weiterer Stock der überaus interessant ist:


    Ein Stock der absichtlich mit sehr vielen Varroen infiziert wurde N°18w


    Vor drei Jahren hatte ich plötzlich eine kuriose Idee.

    Meine Gewohnheit war es bei kritischen Völkern einzugreifen, die mehr als 5 Bienen mit deformierten Flügeln aufwiesen. Das steht im Einklang mit dem was uns Dee Lusby erklärt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ohne zu behandeln, dem Stock über die Krise zu helfen. Welche man anwendet hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Möglichkeit ist die Entnahme der gesamten verdeckelten Brut, in welcher sich ein Großteil der Varroen befinden.

    Mir war es nun zuwider diese ganze Brut einfach zu vernichten und kam auf eine eigenartige Idee.

    Ich errichtete einen Bienenstand, weit weg von den anderen Ständen, den ich das "Hospital" nannte. Dorthin brachte ich einzargige, normale Völker, keine schlechten und auch keine besonders guten. Dann sammelte ich die aus Krisenvölkern entnommenen verdeckelten Brutwaben, vereinte sie in Zargen und setzte diese einfach auf diese einzargigen Völker im Hospital nach und nach auf. Da kam einiges zusammen bei 300 Völkern und am Ende standen da 12 Völker, die jeweils 4 Zargen hatten. Und die gesamte Brut schlüpfte, die Völker wurden ungeheuer stark und hatten natürlich eine Unmenge an Varroen. Und ich machte NICHTS. Was hätte ich auch schon unternehmen sollen, ich behandle ja nicht.

    Zu meinem grossen Erstaunen schafften es mehr als die Hälfte der Stöcke aus eigener Kraft sich zu erholen und die ganze Milbenlast auszuräumen. Danach hatte ich nicht nur normale Stöcke dort, sondern sie waren ausgesprochen gut.

    Unglaublich aber wahr. Das unterstützte wieder meine Theorie des Triggers und die Erfahrung von Dee Lusby, die besagt, dass das hygienische Verhalten vor allem auch zum Ausdruck kommt wenn genügend Arbeitsbienen für die zu verrichtende Arbeit vorhanden sind (das erkläre ich detailliert in dem Vortrag in Ansfelden). Und in diesen Stöcken waren ungeheuer viele Bienen durch jeweils ca 30 schlüpfende Brutwaben vorhanden.

    Im darauffolgenden Jahr wiederholte ich dasselbe, jedoch mit weniger Stöcken, weil ich weniger Brut entnehmen musste.

    Und heuer hab ich einen einzigen Stock im Hospital, der hatte am Schluss 6 Zargen, die im Monat Oktober mit infizierter Brut aufgesezt wurden und den untersuchte ich jetzt.

    Der Stock hatte am 17.12.2013 4 Brutwaben, einiges an Bienen und die verdeckelten Brutwaben wiesen ca 30% geöffnete und ausgräumte Zellen auf. Ich fand nur 3 Bienen mit deformierten Flügeln. Der Stock hatte sogar etwas Drohnenbrut (20 Zellen), die stark mit Varroen besetzt war (bis zu 3 pro Zelle), ich sah aber auch das hygienische Verhalten in der Drohnenbrut.

    eine Brutwabe:

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    das Ausräumen in vollem Gange

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    eine lebendige Puppe mit toter Varroa:

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    Ich öffnete 131 verdeckelte Zellen mit blauäugigen Puppen.

    Nun wurde es interessant.

    Ich fand in den 131 Zellen 26 Varroafamilien, 4 Zellen mit toten Varroen ohne Nachkommen, 8 Zellen mit einer Varroa und nur männlichen Nachkommen und 5 Zellen mit einer Varroa ohne jeglichem Nachkommen.

    Das waren nun die ersten Zellen in denen ich Varroen ohne Nachkommen sah.

    Das heisst 26 Zellen mit fortpflanzenden Varroen und 17 mit nicht fortpflanzenden.

    Der Stock hatte ca 4000 verdeckelte Brutzellen und die Hochrechnung ergab ca 1950 Varroen im Stock, davon ca 1180 vermehrungsfähig und 770 nicht vermehrungsfähig. Und was am wichtigsten ist, ist dass ca 30% der infizierten Zellen ausgräumt wurden.

    Ich kalkuliere über den Daumen dass ich den Stock im Oktober mit ca 5 bis 6.000 Varroen infiziert habe, können aber auch weit mehr gewesen sein, dagegen weniger nicht.





    Dieser Stock hat nach Harbo die beste VSH Eigenschaft der 3 untersuchten und zwar 27%.
    Ab 30% sagt er dass er als resistent zu bezeichnen ist.

    Es ist möglich dass es dieser Stock schafft über die Krise zu kommen. Das Problem ist dass er fortlaufend seine eigene Brut ausfressen muss, um an die Varroen zu gelangen. Von 6000 Varroen hat er es schon auf 2000 geschafft und setzt nun sogar andere Waffen ein, wo wir aber nicht wssen wie sie genau funktionieren. Es erscheinen plötzlich einige tote Varroen in den Zellen, was ich in den anderen beiden Stöcken nicht gesehen habe.

    Ein guter Stock der gut Honig brachte N°58a

    Stock N° 58a stammt aus dem Jahr 2012 und hatte etwas Probleme die kleinen Zellen zu bauen. Doch nie stelle ich irgendwelche Probleme in Bezug auf die Varroa fest. Der Stock brachte heuer 25 kilo Honig und hat eine komplette Zarge Honig oben drauf die nicht verbraucht wird und im Frühjahr geerntet werden kann, somit brachte er 50 kg Honig für mich (alles natürlich ohne zu füttern). Am 12.7.13 hatte er einige Drohnenbrut und zeigte das hygienische Verhalten, am 13,9. war die Brut sgut und er hatte wies hygienisches Verhalten auf, Am 12.11. hatte er eine komplette Brutpause eingelegt.

    Am 24.12. hat er nun 3 Waben Brut und weist bei ca 10% der geschlossenen Brutzellen das hygienische Verhalten auf. Ich sah eine Biene mit deformierten Flügeln, das heisst eine leichte DWV Infektion die aber sicher sofort wieder verschwindet.

    Die Zellen werden geöffnet wenn die Puppen noch komplett weisse Augen haben.

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    nach dem öffnen der Zellen:

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    Ich öffnete 122 verdeckelte Brutzellen mit blauäugigen Puppen.

    Ich fand 4 Zellen mit Varroafamilien, 2 Zellen mit jeweils einer Varroa und einem Männchen (keine weibl Nachkommen), eine Zelle mit 2 Varroen und 2 Männchen (keine weibl Nachkommen), 2 Zellen nur mit Varroa und 2 Zellen mit jeweils einer toten Varroa.

    Er hat ca 3500 verdeckelte Brutzellen, die ersten nach der Winterbrutpause und somit ergibt die Hochrechnung ca 380 Varroen im Stock, von denen sich 138 vermehren können und 242 nicht.

    Zu bedenken ist auch dass er ca ein zehntel der Brut durch hygienisches Verhalten ausräumt.

    Die VSH Eigenschaft nach Harbo ist somit 36% und sollte resistent sein.




    nächster Stock:




    Ein gutes Volk N°19ab

    Am 17.7.2013 wurde ein Ableger des Volkes 19a mit der Königin und der verdeckelten Brut gemacht. Diese Königin war eine Tochter des Stockes 34g vom 1.3.2012. Am 15.3.2012 sah ich dass sie absolut hervorragend die 4,9mm bei voller Tracht ausbauten (was nicht so häufig vorkommt!!!!), am 21.5.2013 sah ich etwas Varroen auf den Bienen, aber keine deformierten Flügel, am 17.7.2013 sah ich eine Biene mit deformierten Flügeln und dann wurde der Ableger mit der Königin erstellt. Am 1.10 war die Brut sehr gut, hatte einige ausgeräumte Zellen, aber keine deformierten Flügel, am 21.10.war die Brut sehr gut, keine deformierten Flügel, dann legten sie eine Brutpause im November ein.

    Am 17.12 hatte der Stock eine Brutwabe, die erste nach der Winterpause.

    eine Seite:

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    die andere Seite:

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    Was sogleich ins Auge sprang war dass keine geöffneten Zellen zu sehen waren in denen Puppen zu sehen waren (hygienisches Verhalten). Sehr gleichmässige, verdeckelte Brut mit den ersten schlüpfenden Bienen.

    Ich öffnete 168 verdeckelte Zellen die blauäugige Bienenpuppen beinhalteten:

    Bild

    Bild

    in gross:

    http://www.resistantbees.com/fotos/va/c ... rtas1a.jpg

    Es hat den Anschein dass die Varroa wieder die Nachkommen beschützt, die ging nicht einen mm weg:

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    hier auch dasselbe:

    Bild

    hier die Zelle in der nur die Varroa ohne Nachkommen zu finden war und die Fäkalien waren auf der Larve (sonst kleben die an den Wänden über den Resten der Präpuppe am Boden und sind weisser)

    Bild

    Ich fand folgendes:

    7 Zellen mit Varroafamilien, männlich und weiblich, 5 Zellen in denen nur die Muttervarrroa und männliche Nachkommen waren und eine Zelle ohne Nachkommen.

    Das heisst 7 Zellen mit fruchtbaren Varroen und 6 Zellen mit unfruchtbaren (bzw nicht fortpflanzenden Varroen)

    Der Stock hatte ca 2200 verdeckelte Brutzellen und die Hochrechnung ergab ungefähr 250 Varroen im Stock, 134 davon fortpflanzend und 116 nicht fortpflanzend bzw unfruchtbar.

    Nach Harbo hat dieser Stock 8% VSH Eigenschaft und ist somit nicht als resistent anzusehen.

    Das steht im Widerspruch zu meinen Erfahrungen.

    Tatsache ist dass dieser Stock im Moment es nicht vonnöten hält sich durch das Ausräumen der infizierten Brut zu verteidigen. Es ist offensichtlich, dass beinah die Hälfte der infizierten Brutzellen Varroen enthält, die sich nicht fortpflanzen werden. Wieder wird meine Theorie des Triggers bestätigt, der benötigt wird, dass die Bienen beginnen, die durch Varroen infizierte Brut auszuräumen.

    Hier sehen sie es im Moment nicht für nötig an.

    Ein weiterer Faktor der dieses Trigger-abhängige Verhalten der Bienen bestätigt ist die Geschichte des Stockes vor einigen Monaten. In der Stockkarte heisst es: "am 17.7.2013 sah ich eine Biene mit deformierten Flügeln und dann wurde der Ableger mit der Königin erstellt. Am 1.10 war die Brut sehr gut, hatte einige ausgeräumte Zellen aber keine deformierten Flügel, am 21.10.war die Brut sehr gut, keine deformierten Flügel, dann legten sie eine Brutpause im November ein." Es tauchte also der DWV Virus in leichter Form auf - das war der Trigger - die Bienen reagierten durch das hygienische Verhalten und räumten infizierte Brutzellen aus und legten dann eine Brutpause ein. Jetzt ist ihre Reaktion dass die Milben sich knapp zur Hälfte nicht vermehren können. Wie sie das zustande bringen ist mir ein Rätsel.

    Es wurde hier wiederholt auf meine Tests angesprochen.

    Da die vollkommenen Tests bisher nicht öffentlich zugänglich waren möchte ich sie hier veröffentlichen. Hier handelt es sich um die erste Tests die ich 2013 machte.


    alle Bilder und Texte sind ©ResistantBees.es


    Ausgangssituation

    Meine Bienenstöcke sind seit 12 Jahren auf kleinen Zellen mit unter 4,9mm (4,8 bis 4,85) und noch nie behandelt worden. Sie werden nach dem System von Ed&Dee Lusby geführt.

    Wie sie genau geführt werden wird sehr ausführlich auf der ResistanBees.es Webseite geschildert.

    Es handelt sich um eine einheimische, dunkle Biene die es nur hier gibt. Diese Biene legt im Winter zwischen Ende November und Mitte bis Ende Dezember eine sehr starke Brutreduzierung bis gänzliche Brutpause ein. Die untersuchten Stöcke fingen gerade nach der Brutpause wieder an zu brüten.

    Zeitpunkt der Untersuchung ist Mitte bis Ende Dezember.

    Ich habe verschiedene, extreme Stöcke ausgewählt, um in verschiedenen Situationen zu sehen wo die Varroen sich befinden, wie sie reagieren und vor allem wie die Bienen reagieren.

    Es bleibt anzumeken dass im Jahr 2012, nachdem eine extreme, hier noch nie dagewesene Dürre herrschte, die praktisch eineinhalb Jahre anhielt, die Völker extrem gestresst waren. Danach zeigten ein Grossteil der Völker Probleme mit den Varroen. Dieses Jahr klagen hier alle Imker, die konventionell mit grosszelligen Bienen arbeiten und natürlich mit allem möglichen behandeln, über eine extrem erhöhte Virulenz der Varroamilben und haben viele Völker verloren. Ich habe meine Bienen nie behandelt und konnte meine Stockzahl heuer verdoppeln auf über 300. Dennoch leiden viele Stöcke an den Nachwehen der Dürre, wo die Varroenzahl extrem zunahm. Das mussten sie dieses Jahr wieder in den Griff bekommen. Deshalb sehe ich auch jetzt im Winter eine viel höhere Anzahl von Varroen in den Stöcken als früher und sie sind laufend am ausputzen der infizierten Zellen. Meiner Erfahrung nach benötigt das einen Trigger, durch den sie beginnen, vermehrt die von Varroen infizierten Zellen auszuputzen. Aber genau duch diese Arbeit hier können wir das bestätigen oder verwerfen.

    Die Auswahl der Stöcke war folgende:


    • Ein Volk das in einem kritischen Zustand ist
    • Ein gutes Volk
    • Ein Volk das absichtlich mit enormen Mengen von Varroen infiziert wurde
    • Ein gutes Volk das gut Honig brachte

    Ein Volk in einem kritischen Zustand

    Wenn ich bei einem Volk mehr als 5 Bienen mit deformierten Flügeln sehe, dann wird es als kritisch bezeichnet und nach den Aussagen von Dee Lusby und auch nach meinen Erfahrungen muss man handeln, sonst ist es sehr wahrscheinlich verloren.

    Es gibt da verschiedene Methoden das unter Kontrolle zu bringen, aber alle ohne jegliche Behandlungen. Doch dazu an anderer Stelle.

    Dieses Volk N°82g stammt vom Jahr 2009 von Volk 93s. Am 15.11.2010 wurde die Königin getauscht (4g), weil die kleinen Zellen nicht zufriedenstellend ausgebaut wurden. Daraufhin legte sich dieses Problem und der Stock wuchs auf 5 Zargen, war problemlos bis 14.8.2013. Am 15.12.2012 hatte er einige Drohnenbrut angelegt, etwas zu viel. Am 28.3.2013 war etwas Varroa in der Drohnenbrut zu finden, am 11.4.2013 hatte er in einer Wabe einige Varroen in der Drohnenbrut, in anderen nicht, am 24.4. konnte ich einige ausgräumte Zellen in der Bienenbrut feststellen und die kleinen Zellen wurden gut gebaut, am 2.6. hatte er sich eine neue Königin selbst gezogen, hatte wieder einige (zu viel) Drohnenbrut angelegt und ich sah ausgeräumte Drohnenbrutzellen (hygiensches Verhalten was wenn es auch in der Drohnenbrut auftaucht ein gutes Zeichen ist), am 14.8.2013 sah ich erste Problemanzeichen, der Stock war etwas nervös, die Königin hatte viele Läuse, aber es waren keine Bienen mit deformierten Flügeln zu sehen. Zur Sicherheit machte ich einen Ableger mit der Königin und aller verdeckelter Brut. Am 28.9 stellte ich in diesem Ableger 5 Bienen mit deformierten Flügeln fest und entnahm deshalb eine Wabe mit verdeckelter Brut.

    Am 8.12.2013 hatte dieser Stock 3 Bienen mit deformierten Flügeln und 2 Waben Brut, nach der Brutpause des Winters, die heuer etwas früher eingelegt wurde.

    Eine Brutwabe war sehr homogen

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    in der zweiten, älteren Brutwabe sah ich einige ausgräumte Zellen:

    Bild

    Natürlich hatten sich die ganzen Varroen auf diese erste Brut nach der Winterpause gestürzt und die Bienen reagierten durch ausräumen. Doch dabei entstanden auch die Bienen mit den deformierten Flügeln.

    Ich fand auf der ersten Brutwabe 22 geöffnete Brutzellen in denen noch die Bienenpuppen, vorzüglich mit weissen Augen (11.-12.Tag) zu sehen waren. Das heist dass diese Bienen die von Varroen infizierten Zellen um den 11. -12. Tag nach der Eiablage öffnen. Von diesen 22 Zellen waren 7 ohne Varroen, 3 waren ohne Varroa aber mit deren Kot und der Rest mit je einer Varroa, manche schon mit Männchen und Eiern.

    Ich öffnete 150 verdeckelte Brutzellen mit Puppen die blaue Augen haben (14/15.Tag):

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    Dabei fand ich 8 Zellen mit Varroafamilien und 6 Zellen die entweder nur ein oder zwei Männchen, aber kein weibliches Nachkommen aufwiesen. Ich fand keine infizierte Zelle ohne Nachkommen.

    Ein Männchen:

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    Ein Weibchen:

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    Eine Familie:

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    Ein weibliches und ein männliches Nachkommen:

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    in gross:

    http://www.resistantbees.com/fotos/va/va_pup3a.jpg

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    in gross:

    http://www.resistantbees.com/fotos/va/va_pup4a.jpg

    Was mir auffiel war dass die Varroamutter die Jungen anscheinend in Schutz nahm:

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    Am 17.12.2013 machte ich die zweite Kontrolle im selben Stock:

    Dieselbe Brutwabe mit den von mir geöffneten Zellen und der Königin in der Mitte:

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    in gross:

    http://www.resistantbees.com/fotos/va/82g_1a.jpg

    Was auf den Bienen und auf der Königin sitzen sind vor allem Bienenläuse und keine Varroen!

    links Varroa, rechts Bienenlaus

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    Jetzt waren die vor einer Woche geöffneten Zellen schon wieder bestiftet und ich fand auf beiden Brutwaben zusammen 45 geöffnete Brutzellen, in denen weissäugige und rotäugige (12.Tag) Bienenpuppen zu sehen waren.

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    in gross:

    http://www.resistantbees.com/fotos/va/cria1a3.jpg

    Ich öffnete 116 Zellen:

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    Rückseite der Wabe:

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    in gross:

    http://www.resistantbees.com/fotos/va/cria2a2.jpg

    Von den 116 Zellen, die blauäugige Bienenpuppen beinhalteten, hatten 9 Varroafamilien und eine hatte nur ein Männchen.

    Wieder fand ich keine Zelle in der eine Varroa ohne Nachkommen war.

    Das Volk hatte ca 3000 geschlossene Brutzellen.

    Die Hochrechnung ergab dass ca 390 Varroen im Stock sind, davon 351 fruchtbar und 39 unfruchtbar bzw nicht fortpflanzend.

    Und ich fand auf den beiden Brutwaben 45 geöffnete Zellen die noch Bienenpuppen aufwiesen.



    Das heisst dass sich dieser Stock ausschliesslich durch das ausräumen der infizierten Brutzellen verteidigt, denn es waren vor einer Woche und auch jetzt keine infizierten Brutzellen ohne Varroanachkommen zu sehen.



    Nach Harbo hat dieser Stock 0% VSH Eigenschaft.

    Jedoch war erstaunlich wieviele infizierte Brutzellen die Bienen geöffnet hatten und meiner Erfahrung nach kann es dieser Stock schaffen durch das Ausräumen den Varroen Herr zu werden.

    Immerhin war dieser Stock 4 Jahre problemlos, sehr kräftig und nie behandelt worden.

    Die Problematik dieses Stockes hatte ihren Ursprung in der zu grossen Drohnenbrutmenge die er angelegt hatte, dort vermehrten sich die Varroen zu viel, die Bienen bemerkten das und begannen am 24.4. mit dem Ausräumen der infizierten Drohnenbrut. Und jetzt scheint es dass er wieder auf dem aufsteigenden Ast ist, obwohl ich ein paar Bienen mit deformierten Flügeln gesehen habe.

    Die kompakte jüngere Brutwabe, mit einigen geöffneten Zellen, ist ein sehr gutes Zeichen.

    hallo Luffi,

    schau dir doch bitte mal alle meine veröffentlichten Tests an:


    Hier öffnete ich zB 168 Bienenbrutzellen:

    19a_3.jpg


    hier sieht man das Innere der untersuchten Zellen:

    cell_abiertas1.jpg



    liebe Grüße

    hallo StefanH,

    Das ist die Aufzeichnung von einem Test den ich vor ein paar Jahren in Überlebensvölkern gemacht habe um herasuszufinden welche Mechanismen da zum tragen kommen.

    Es handelt sich um von mir geöffnete Zellen was man auf dem zitierten Bild sieht.


    Hier kannst du noch eine genauere Untersuchung einsehen:

    http://resistantbees.es/?p=3265


    19a_3.jpg

    ©Resistantbees.es


    liebe Grüße

    hallo beemax,

    ja genau das kann man hier nachlesen:

    http://resistantbees.es/?p=4235#haenel

    Und wie der "trigger" JH-Spiegel durch kleinere Zellen beeinflusst werden, wäre jetzt mal interessant!?

    Der Juvenilhormonspiegel in Arbeiterlarven von A. cerana reicht offenbar nicht aus, um eine Eiablage in der Milbe zu induzieren. Dies hat sich im Verlauf seiner Wirts- und parasitären Evolution als selektiver Vorteil für die Honigbiene erwiesen. Nur so verhindert der Parasit den Tod seines Wirtes und damit seinen eigenen Tod. F. RUTTER weist in seiner Arbeit „Charakteristik und Variabilität von Apis Cerana“ darauf hin, dass „A. cerana entgegen der üblichen Annahme im Vergleich zu A. mellifera im Allgemeinen keine kleine Biene ist. Diese häufig vertretene Meinung gilt nur, wenn A. cerana mit der europäischen A. mellifera verglichen wird.


    Wir glauben, dass dies ein Vergleich zwischen einer wilden, natürlich vorkommenden Biene und einer künstlich übergroßen, domestizierten Honigbiene ist in europäischer Größe ist, die mehr Nahrung und Eiweiß erhalten hat, also mehr juveniles Hormon, indem sie auf künstlich vergrößerten Zellen aufgezogen wird. Daher würde eine Rückverkleinerung den Effekt haben, dass die Juvenilhormonspiegel gesenkt werden. Und auch die Nahrungsmittel- und Proteingehalte des Larvenfutters, welche alle Milbenlockstoffe in übergroßen Zellen sind.