Beiträge von Wanopa

    Hallo,
    Wie bekomme ich dunkle/schwarze Altwaben (Edelstahldraht), aus dem Dampfwachsschmelzer geholt und mit der Spachtel erstmal abgekratzt, in einem zweiten Arbeitsgang so sauber, dass sie bereit sind zum Einlöten von Mittelwänden?
    Es bleiben ja Wachsreste an den Holzteilen und an den Drähten. Wenig Wirkung zeigte ein ziemlich kräftiger Dampfstrahl eines haushalttypischen Dampfgeräts, lediglich das Abkratzen ging danach etwas leichter.
    Eine Überlegung geht dahin, mir einen elektr. Einkochautomat anzuschaffen und dann die Rähmchen in fast kochendes Wasser zu tauchen.


    Früher (ohne Dampfwachsschmelzer) hatte ich die Altwaben ausgeschnitten (war ja kein Edelstahldraht) und intensiv abgekratzt, danach sah das Holz wieder ziemlich gut aus. Neudrahten war sowieso Winterarbeit.
    Der Kauf von fertig gedrahteten neuen Rähmchen war ja erst mal eine Arbeitserleichterung, aber da der Edelstahldraht wiederverwendet wird, bleibt wohl nur das Ausschmelzen. Aber wie weiter? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die fertig mit Edelstahldraht gedrahteten Rähmchen hinterher als Altwaben mehr Arbeit machen.
    Wie macht Ihr das? 1) Trockenreinigung durch Abkratzen - um sämtliche Drähte herum? 2) Auskochen nach dem Dampfwachsschmelzer - wie?
    Welche/wieviele Arbeitsgänge habt Ihr von der Altwabe bis zum Einlöten der Mittelwände?
    Danke im voraus für Eure Antworten.
    Wanopa

    Hallo,
    Vielen Dank an Alle für die vielen Meinungen und Anregungen.
    Es gibt da wohl ein gewisses Zusammenspiel zwischen Propolis und Feuchtigkeit, dass ich die Waben nur mit Gewalt aus der Zarge herausbekam. Ich habe nachgemessen bei Rähmchen, die ich schon einige Wochen im Werkkeller gelagert habe - zwischen 36,5 und 37,5mm breit. Kein Wunder, dass es da, ganz abgesehen von der Klebekraft des Propolis, zu eng wird. Der Schiebraum bei den Segebergern ist offenbar nicht ausreichend (ich muss mal messen, ob es tatsächlich 2cm sind), jedenfalls wenn ich wiederverwendete Rähmchen nehme und den Schieberaum beachte, darf ich vielleicht nur 10 Rähmchen einhängen.
    Der Dampfwachsschmelzer trägt sicher auch einen Teil zur Verbreiterung der Waben bei. Helfen da vielleicht Seitenteile aus Hartholz gegen das Quellen des Holzes? Es gibt diese Modifikationen ja auch im Rähmchenangebot.
    Das bringt mich nun einerseits zu der Frage, ob ich die alten wiederaufbereiteten Rähmchen um 1 - 2mm dünner schleifen muss zum perfekten Abstand von 35mm, oder ist das egal?
    Zum zweiten werde ich demnächst daran gehen, mit einem Bandschleifer die Hoffmann-Seitenteile sehr erheblich zu kürzen bzw. zu schmälern. Da ich nicht wandere, genügt mir die Abstandshalterfunktion.
    Vor der Umstellung auf DN (auf Anraten meines Orthopäden: kleinere Einheiten = weniger Gewicht, sonst Aufhören) hatte ich Kuntzsch hoch, da verwendete ich die Erlanger Abstandshalter (die ich zum Teil noch halbiert hatte, also nur ein Abstandsnocken), da war das Herausnehmen keine Schwierigkeit.
    Da werde ich also "Feuchtigkeit", "Toleranzen" und "Ungenauigkeiten" mit einarbeiten, Zeit als Rentner habe ich ja genug ;)
    Gruß
    Wanopa

    Hallo,
    Ich hatte auf DN mit Hoffmannseitenteilen umgestellt. Beim Versuch, die Waben aus der Segebergerzarge herauszunehmen, sprengte ich fast die Zarge, so fest waren die Waben miteinander verklebt. Nur rohe Gewalt half noch. Die breiteren Seitenteile nehmen ja fast die Hälfte der Höhe ein. Als Abstandshalter würde doch oben nur 2-3cm genügen.
    Sind normale Waben mit aufgeklemmten Abstandshaltern besser? Ich überlege jetzt, mit der Stichsäge an die Waben zu gehen, vor dem Einlöten der Mittelwände.
    Im Sommer bei der nötigen Stockwände war das Herausnehmen schon schwierig, wegen des Kittharzes zwischen den Waben (wie schaffen das eigentlich die Bienen, zwischen die völlig aneinander anliegenden Waben noch ca. 1mm Kittharz zu kleistern?). Bei kalten Waben konnte ich mir nur mit Schlägen gegen die Unterseite der Waben helfen. um sie herauszubrechen, irgendwas mache ich wohl falsch.
    Wer hat wohlgemeinte Tipps für mich?
    Wanopa

    Danke für die Antwort, das hört sich gut an.
    Allerdings finde ich im Internet bei Obi keine solchen Kisten.
    Könntest Du mir vielleicht die Maße der Kisten angeben, da könnte ich damit mal zum nächsten Obi-Markt in 20km Entfernung fahren. Wenn Du evtl. auch noch eine Bezugsquelle wüsstest, wo ich die Kisten bestellen kann, wäre ich Dir dankbar.
    Weißt Du noch den Beitrag, wo Du die Kisten beschrieben hast?
    Gruß
    Wanopa

    Hallo,
    Da ich seit kurzem nicht mehr schwer heben darf, suche ich Behälter, in die ich die vollen Honigzargen meiner Segeberger aufteilen und nach Hause transportieren kann.


    Verwendet vielleicht ein Leidensgenosse solche Wabentransportkästen, wo ca. 6 DN-Waben reinpassen?
    Ich meine, hier mal etwas über Kunststoffkästen (die natürlich einem anderen Zweck dienten) gelesen zu haben, in die DN-Rahmen genau hineinpassten.
    Wer weiß etwas und kann mir einen Tipp geben?
    Danke im voraus.
    Gruß
    Wanopa