Beiträge von Atouba

    Kannst Du mir als Anfänger auch sagen, was an der Aussage "Blödsinn" ist?
    Stört die der Draht nicht, oder soll ich nicht jeden Draht einzeln einlöten?(bisher hab ich die MW auf einmal an allen Drähten (ist ja in Wahrheit nur ein mäanderförmig gespannter) eingelötet)
    War das falsch?




    probier es aus wie beschrieben, während des Einlötens straffen, ist null Mehrarbeit und der Draht verschwindet wirklich fast ganz. Außerdem kann man sich die Arbeit mit dem Drahtstraffer klemmen, wozu macht man das wohl ? Weils Blödsinn ist ? :wink:

    Könnte am Einlöten liegen, wenn der Draht nicht gut gespannt ist bleibt zuviel Draht offen, da bauen die Bienen dann irjenswie drumherum und so entstehen Wellen, ein blanker Draht kann den Wabenbau auch splitten.

    Beim Einlöten den Draht fest gespannt halten an einer Schlaufe mit dem Stromgeber und dann jeden Draht einzeln gespannt einlöten, so dass nach dem Einlöten der Draht im Optimalfall komplett vom Wachs von beiden Seiten umschlossen ist.

    Imkerliche Grüße

    Ich mach das gerade, hab den Dadant unter die 2 zargigen Völker (DN) gestellt, eine Woche bauen lassen, dann die Königin im Dadant abgesperrt. Die Königinnen sind sofort in Eilage gegangen. Dadant oben drauf wäre bei mir zu kompliziert gewesen. Die größere Einheit unten ist bequemer, der Dadant bleibt gleich an Ort und Stelle. Kunstschwarm auch elegant aber dann splittet man die Einheiten, da ich früh begonnen habe wollte ich das nicht. Ist natürlich schon etwas Gebastel.

    Viele Wege führen nach Rom :cool:

    Hallo Atouba,
    diese Bienen sind jetzt aber noch Stockbienen.
    Mit dem Massenwechsel hängen die Bienen hinterher oder die Natur ist schon zu weit oder beides.
    Luxnigra hat schon recht, die Winterbienen tragen die Frühtracht.
    Viele Grüße
    Lothar



    Dann rechnen wir mal: Die Völker sind hier Mitte März mit der ersten Tracht massiv in Brut gegangen, ab dem 6 April schlüpft dieser Brutsatz, diese Bienen sind nun 18 Tage alt oder jünger, also stimmts wenn sich die Bienen an die 3 Wochen als Stockbiene halten. :daumen:

    Bei Bedarf werden die Bienen schneller zu Flugbienen und dieser Bedarf besteht hier, der Massenwechsel ist im vollen Gange, ob die Bienen die Frühtracht nutzen können liegt aber selbstverständlich an der Auswinterungsstärke. Die Bienen sind sehr flexibel, daher glaube ich nicht, dass sie der Natur hinterherhinken, sind sie doch integraler Bestandteil selbiger. Der Entwicklungsstand ist abhängig vom Standort und der Auswinterungsstärke.

    Nein, nicht zuwenig Nektar, sondern zuwenig Bienen. Es sind die Winterbienen welche alles vollgepackt haben mit Nektar und Pollen. Die Kästen sind voll, aber es ist nicht dementsprechend Flugbetrieb. Wo kämen denn auch diese her? Die neuen Bienen sind eben noch nicht flugreif. Es ist doch erst 22 Tage ordentliches Wetter.



    für NRW stimmt das nicht. Hier war gutes Wetter während der Weide ab mitte März, die Völker sind voll in Brut gegangen, entsprechend stark sind sie zur Zeit. Die Obstblüte hat wiederum super Wetter. Der zweite Honigraum ist bei den richtig starken Völkern längst fällig. Hier hats genug Nektar und genug Bienen.

    Bei mir wollten schon 2 Völker schwärmen, also Bienen satt. Jeder Standort ist halt anders.

    Warum sollte das Dadantmaß komplizierter für einen Anfänger sein ? Ich stelle von DN auf Dadant um und bin ernsthaft der Meinung, das gerade für den Anfänger ein Einzargiger Brutraum viel einfacher zu handhaben ist als Magazine mit 2 - zargigem Brutraum.

    Die Betriebsweise im Dadant kommt mir wie eine Vereinfachung vor, natürlich hat alles Vor und Nachteile aber Dadant ist nicht komplizierter nur ganz anders als 2 Bruträumige Betriebsweise. Ein Plus für Dadant ist die geringere Wabenzahl und die geringere Möglichkeit im Brutraum für Unordnung zu sorgen, gerade für Anfänger ein Vorteil. Weiterhin finde ich die Königin im Dadant 5* schneller, die Sache mit dem Honig ist im Dadant auch einfacher zu handhaben. Was ist denn so kompliziert an der Handhabung des Schieds ? Ich arbeite mit einer Futtertasche dadurch habe ich nur 10 Waben, eine Legefreudige Königin braucht Platz für 2500 Eier pro Tag, 21 * 2500 macht einen Platzbedarf von 52500 Zellen, dafür reichen 8 Dadantwaben (64000 Zellen) .

    Was mir am 2 räumigen Brutraum mißfällt ist die Tatsache, dass ich beim Öffnen immer mitten im Brutnest bin und dieses jedesmal komplett auseinander gerissen wird. Beim Dadant geht alles fiel ruhiger zu, ich schaue nur soweit ins Brutnest wie es erforderlich ist, zumindest klappe ich es nicht komplett auseinander, das ist sogar bei der Kippkontrolle der Fall, die für Anfänger ohnehin nicht ausreicht um die Vorgänge rund ums schwärmen zu beurteilen, für Fortgeschrittene ist die Kippkontrolle natürlich ein Vorteil. In Aachen kann man einem Vollprofi über die Schulter schauen, er erläutert die beiden Systeme jeden Samstag um 11:00 Uhr, er schrieb mir:

    "Jeden Sa 11 Uhr gucken wir dann 2 Zander magazine, 2 Segeberger und 2
    Dadantvölker nach, denn unsere Junkimker brauchen Anschauung, die alten Hasen werden sicher auch neugierig sein."

    Wer Interesse hat kann die Adresse bekommen.




    ich weiß nicht, wie der Vegetationsstand bei dir ist.



    Gestern war ich in Thüringen, Obst in voller Blüte, Raps beginnt zu blühen, Volltracht. :p_flower01:
    @ Frank
    Ein Ableger der keine Zellen bildet finde ich schon seltsam, wieviel bienenbesetzte Waben haben die Ableger ? Ferndiagnose: die Ableger sind zu schwach. Ich würde nicht einfach die Brut auslaufen lassen, sondern entweder Rückvereinigen oder die Ableger in einer Zarge vereinigen, ggf. Verstärken und BW mit allen Stadien hinzu geben, ist aber echt schwer den richtigen Tip per Ferndiagnose zu geben.

    Aus Fehlern lernt man immer am meisten. Gruß aus NRW, wo die Vegetation schon weiter ist, als im schönen Thüringen :daumen:

    @ Jule

    am Anfang sparen zu wollen ist das verkehrteste überhaupt. Mein Tip such dir die Beute aus dir dir gefällt, infomiere dich sorgfältig mit welchem System du imkern willst. Mach dich mit dem Material vertraut und dann können die Bienen z.B als Kunstschwarm kommen. Bloß nicht als Anfänger irgendeinen alten Kram übernehmen, sowas kann dir den Spass an der guten Sache schnell verleiden, hab diesen Fehler hinter mir.
    Billig ist hinterher oft doppelt teuer, wenn du Holzbeuten bevorzugst, dann kommen nur Holzbeuten in Frage. Auch dann hast du die Qual der Wahl. :wink:

    M.E. reicht ein Baurahmen völlig am Rand des Brutnestes. Vom Drohnenschneiden halte ich gar nix. Mal abgesehen vom unnatürlichen Durcheinander, das durch entfernen der männlichen Gameten entsteht, wird m.E. durch diese Verfahren die Fortpflanzung der Varroa auf Arbeiterinnenbrut selektiert. Anders ausgedrückt: Drohenschneiden fördert den Nachwuchs der Varroa die aus Arbeiterinnnbrut stammt. Wenn man das lange genug macht ist das züchterische Tätigkeit, pro Varroa auf weiblicher Brut. Ich bin außerdem stolz auf meine Drohnen.

    Frohe Ostern :p

    Ich zweifle langsam an der Zuverlässigkeit des modernen PC-Equipments - schon wieder setzt bei jemandem die Großmachtaste aus .... Konnte jetzt gar nicht erkenne was dort geschrieben steht :cool:



    tut mir leid ich mach das aus gewohnheit, könnte versuchen das abzuändern dürfte aber schwierig werden, weil mein schreiben automatisiert ist über jahre. hat das forum eine ignorfunktion ? dann könnte ich weiter so schreiben ohne die hiesigen ureinwohner mit zwanghaftem wunsch nach korrekter groß/kleinschreibung zu belästigen, wenn das nicht funktioniert hab ich halt pech gehabt. dann lese ich eben nur, wie bisher.
    lg

    Hello

    eine frage zum umsetzen: möchte ein volk nach winterruhe am stand auf kurze distanz (max. 10 m) umsetzen, das volk hat vor 14 tagen intensiv reinigungsflug durchgeführt, seitdem ist wieder ruhe eingekehrt. jetzt hab ich doch angst, dass ein umsetzen zu spät ist ? hat jemand erfahrung ?

    Danke