Beiträge von Atouba




    Ich hoffe daher sehr, daß es demnächst zu einer amtlich verordneten Varroabehandlung bei uns kommt.

    Gruß, Klaus



    Hallo Klaus,

    die Frage ist doch ob eine derartige Verordnung hilft ? Ich meine bezüglich der Varroa-Situation.

    Wenn du dran glaubst kann ich deine Hoffnung verstehen. Aber du siehst doch schon hier an den Reaktionen,dass Imker sich nicht rein reden lassen in ihre Betriebsweise. Ich hab Respekt vor zahllosen Imkern die seit Jahren trotz Varroa erfolgreich imkern und die Varroa-Behandlung in ihre individuelle Betriebsweise eingepflegt haben. Was sollen diese Leute machen wenn eine Verordnung kommt die ihnen eine neue bzw. veränderte Betriebsweise vorschreibt ? Varroa ist Teil der Betriebsweise. Das wird nie im Leben funktionieren, ist natürlich nur meine Meinung. Außerdem erreicht eine Verordnung schwarze Schafe oders altersstarrsinige Imker in keinster Weise, die scheren sich einen feuchten Kehrricht darum, wiederum nur meine Meinung.

    Wenn du mich persönlich fragst, in meine Betriebsweise lasse ich nur Leute reinquatschen denen ich vertraue.

    Eine Verordnug schafft nur eins. Mißtrauen unter den Kollegen, mehr Irritation, die Varroen kümmerts kein wenig.

    Was sagst du dazu ?

    Gruß Atouba :wink:

    Gemach, gemach edler Recke!!! Ganz so schwarz/weiß ist das Leben nun doch nicht. Was wir hier erleben ist Evolution unter erschwerten Bedingungen. - Die erschwerten Bedingungen sind die Imker, die göttergleich in alles eingreifen wollen... :wink:



    Wer sagt dass das Leben schwarz/weiß ist ?

    Seit ca. 150 Jahren gibt es bewegliche Rähmchen und Honigschleudern, zeitgleich zur Industrialisierung der gesamten Welt...mit jedem Atemzug dienen wir den Maschinen. Selbst wenn wir schlafen, liegen wir auf maschinengefertigten Betten, wir decken uns zu mit Materialien aus der Maschinenfertigung, der Boden stammt aus maschineller Fertigung, die Wände sind mit Tapeten aus der Fabrik beklebt, der Kleber entstammt Maschinen, die Wände sind aus Steinen oder großen Fertigteilen selbstverständlich aus maschineller Fertigung, wir schlafen in einer maschinellen Umgebung. Soll ich loslegen mit dem Wachleben ? dann können wir es gar nicht mehr eilig genug haben zahllosen Maschinen zu dienen, jedenfalls kann man unser Tun so analysieren wenn man den Blick einmal so ausrichtet. Vielleicht sind wir so krank wie die Bienen und wissen genauso wenig darüber wie selbige.:-(

    Wenn eine Evolution stattfindet dann sind Imker ein integrierter Teil davon und können die Evolution folglich auch nicht erschweren. Die Evolution kann nicht losgelöst vom Menschen betrachtet werden, auch die Annahme der Mensch erschwere den Ablauf oder lenke ihn in eine nicht vorgesehene Richtung ist aus meiner Sichtweise völlig irrig. Genauso gut könnte man behaupten das Absolute hätte sich geirrt als der Mensch erschaffen wurde.

    Moin möchte auch was in den Quark einrühren :p

    Die derzeitige Situation der Bienenhaltung ist das Resultat des Versuchs Apis Mellifica zu industrialisieren, zu mcdondaldisieren, ein unschöner Spiegel für die Sklaven der Maschinenwelt. :confused:

    Ich empfehle "Gläserne Bienen" von Ernst Jünger dort kann man was nachlesen über die Automatisierung, von jemandem der mit dem Wort umgehen kann und gescheit ist.

    Das machen sie nicht nur im Spätsommer, sondern immer wenns nötig ist. Auch zwei Bienen die mit einer Leiche wegfliegen kommen vor, sie versuchen weit weg damit zu kommen, am Anfang ist es am Schwersten, wenn sie erst eine gewisse Höhe erreicht haben, dann fliegen sie so weit das man sie aus den Augen verliert.

    Moin Helge,

    "Normal" ist nicht ganz richtig. Es gibt verschiedene Strategien.
    Um z. B. mit OS die Brut zu erreichen kann man eine Blockbehandlung durchführen, d.h. 3 Träufel-Behandlungen im Abstand von 5 - 6 Tagen.




    Wahnsinn, drei Säureattacken innerhalb von 15 Tagen. Auch dann ist noch Brut unbehandelt. Milben und Bienen sind vom Körperbau eng verwandt, was die Milben killt schadet auch den Bienen, und OS ist hochwirksam, leider nicht in der Brut und deswegen für eine Sommerbehandlung ungeeignet, jedenfalls die Träufelmethode.
    OS ist besonders für den brutfreien Zustand, jetzt muß man sich was anders einfallen lassen.


    Bienenwohl gibt in der Anleitung, meine ich in Erinnerung zu haben, auch an dass, eine Mehrfachanwendung zu Bienenverlusten führen kann.Man sollte auch nicht glauben weil es mit AS funktioniert kann man das mit OS auch machen. Das sind zwei ganz verschiedene paar Schuhe.

    Ich glaube, da ist eher der Wunsch der Vater der Gedanken...

    Wenn ich beobachte, daß Bienen bevorzugt an "verunreinigten" Tränken trinken, z.B. Kompostbrühe, Jauche, dann ist es wahrscheinlich schnurzpiepegal, ob einer Tränke auch noch ein paar Gramm Teeblätter beigemischt werden oder eine Prise Salz.



    an den verunreinigten Tränken tanken sie, weil diese Mineralien enthalten, den Biene ist es also nicht schnurzpiepegal, wie du deinen eigenen Ausführungen entnehmen kannst. Sie benötigen Spurenelemente die durch z.B. den Kamillentee und die Prise Salz beigfügt werden. Wichtig ist die geringe Beimengung, in Spuren eben...noch wichtiger ist, dass sie genügend Honig zum Überwintern haben, da ist garantiert alles drin was sie brauchen.

    Hab mal über vier Tage den Milbenfall kontrolliert...0,5-2 Milben je Tag.

    @ Windmüller :daumen:

    ich möchte dir nicht widersprechen, kenn auch deine Trachtverhältnisse nicht, hier ist es ganz anders, hier herrscht die Linde und die honigt...aber wenn man viele Milben auf den Bienen sieht, dann ist das dramatisch, egal in welcher Trachtsituation.Was ich meine ist das man sich die vielen Milben nicht durch das außen herbei erklären sollte, wenn jetzt zu hauf Varroen auf den Bienen herum spazieren dann ist was schief gegangen bei der Varroabehandlung, ist meine Meinung. Und ich hab dort leidvolle Erfahrungen machen müssen. Ich mach mir Sorgen wenn ich nur eine Varroa auf den Bienen sehe, wenn man dauernd welche sieht ist es zu spät. bzw dann helfen nur noch heftige Eingriffe...eine normale Varroabehandlung nach Trachtschluss kommt dann zu spät, die Völker emittieren bis zum Winter jede Menge Varroen, nach dem Winter sind sie fott. ´Die Völker die den Winter an einem solchen Stand überleben haben schon im Frühjahr ein heftiges Varroa-Problem, so hab ich es hier erlebt.

    Imkerliche Grüße




    Wenn ich die HR aufsetze bauen die Bienen die immer neu aus, jedenfalls ist der Einbau von altem Wachs aus den Bruträumen unsichtbar, wozu auch ? Wenn sie im Brutraum nennenswerte Mengen abbauen würden für die HR, dann müssten sie es doch wieder ausschwitzen, weil der Raum benötigt wird.

    Heisst natürlich nicht, dass die Bienen grundsätzlich nicht in der Lage sind Wachs aufzunehmen und anderswo einzusetzen, aber die Situation beim Ausbau der HR ist ganz anders, es herrscht Tracht, die Bienen verfügen über Energie, die Räume werden aufgeheizt und ausgebaut, mit weißem Wachs

    Wachs im Honig ? In Spuren vielleicht, von den Honigwaben, die durch das Altwachs umtragen kontaminiert sind. :p

    @ Bienenknecht

    der Link funzt nicht. Was dort steht deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen.

    Eine persönliche Frage hast du eigene Erfahrung mit alv ?

    Die Auffütterung ist kein Problem, auch während der Behandlung, es sei denn du willst das Futter später als Honig gewinnen:lol:

    Die Belastung der Waben ist nicht zu negieren, davon kann kein Honig mehr gewonnen werden, bei mir ist der Honigkreislauf getrennt vom Brutraumkreislauf also auch kein Problem, nach Einsatz von alv vergehen über ein halbes Jahr bis wieder Honigzargen eingesetzt werden.

    Ich hab Buckis und Carnica am Stand, starker Verflug fällt sofort auf, bei mir verfliegen sich die Völker nicht stark, so gut wie kein Verflug, nur bei den Drohnen, die machen was sie wollen :p Vielleicht sind sie günstig aufgestellt, kein Wind, genügend Abstand, angemessene Völkerzahl usw. auch unter Einfluss von alv, gar kein Unterschied.

    Thymol hat meines Wissens nix mit Thymian zu tun. Wenn behauptet wird der Honig könne hinterher nach Thymol schmecken, sollte man dazu sagen, dass man diese Ergebnis nur durch extravagante Anwenderfehler hinbekommt. Nicht das jemand der es richtig anwendet hat hinterher geschmacklich frustriert ist.



    Bienenwohl ist eine bewährte Rezeptur, das ist was anderes als selber OS herstellen, sicherer in der Anwendung und im Handling. Die Kombination wurde nicht umsonst so gewählt, hinter dem Rezept steckt nach meiner Meinung mehr als der blosse einzelne Wirkstoff.



    Denke mal, dass ich vielleicht richtig lag.

    Gruss
    Hagen



    Womit ?

    Hiermit ? :

    Also: Sie haben (allerhöchstwahrscheinlich) umgeweiselt, und die "Neue" hat ihre Schwestern gerufen...

    Was hat sie Ihnen denn zugerufen ? "Gleich komm ich ihr lieben Schwesterlein und murks euch ab" ? oder gibts noch romantischere Interpretationen ?
    :p




    Auch muß bei Api-Life Var bedacht werden: der starke Geruch des Mittels findet man später als Geschmack im Honig wieder...




    versteh ich nicht, es sei denn die Waben werden zur Honigproduktion eingesetzt, oder wie ist das gemeint ?

    Hatte in diesem Jahr ein ähnliches Phänomen, eine Weiselzelle die einfach nicht dort sein konnte, aber doch da war, eine Zelle mit einer Made die ca 4-5 tage alt war auf einer Wabe die 14 Tage keine Königin gesehen hat...wenn sowas dauernd vor käme, dass die Bienen Eier umtragen. Irjenswie kann ich daran nicht glauben. Das ganze ist höchst mysteriös.:p

    hallo,

    (Van den Bongard) deren Stände ich mehrmals besuchte haben Probleme mit einer stark ausgeprägten Stechlust.



    Bin dort Stammkunde und kann das ganz und gar nicht bestätigen, im Gegenteil, es wird großen Wert auf Sanftmut gelegt, die Buckfast von dort sind keineswegs Stecher, nach meiner Erfahrung, über andere Bienen von dort kann ich nicht sprechen.Ich behaupte wenn Herr vdB Carnica anbietet dann sind es auch Carnica. Herr vdB gibt sich unendliche Mühe mit den Anfängern. Das Haus hat einen ausgezeichneten Ruf, was du schreibst halte ich für Quatsch, bzw. die Stecher die du gesehen hast haben ihre Ursache nicht bei bienenland.