Beiträge von Wartenix

    Hast Du vor kurzem mit Ameinsensäure behandelt?
    Es könnte sein, das Chefin dann mal kurz das Eierlegen eingestellt hat.
    Bei 3 von 8 Völkern habe ich auch nur noch ganz wenige Stifte auf einer Wabe.... Pollen wird aber eingetragen!
    Ich habe allerdings auch bis Ende der letzten Woche die Langzeitbehandlung durchgeführt. Werde mir in der nächsten Woche noch einmal die besagten Völker anschauen und sehen, was die MUTTER so weiter macht!

    Hallo zusammen.

    Kann mir jemand etwas zur "Erstellung eines Bienenlehrstandes" sagen!?

    Wie läuft so etwas? Welche Kosten müssen berücksichtigt werden? Gibt es Frödermitteln in NRW/Sauerland? Müssen Auflagen berücksichtigt werden?

    Danke vorab
    Gruß
    Holger / Wartenix

    Bei mir sieht es ähnlich aus wie bei vielen. Hatte 8 Völker - 4 Wirtschaftsvölker + 4 Ableger.
    Behandlung lief wie im Lehrbuch ab - Wetter, Temeratur .... alles gut und auch der anschließende Milbenfall so, dass man merkte, es hat getroffen. vor ca. 2-3 Wochen reingeschaut und 4 von 8 weg oder nur noch in Minianzahl vorhanden. Bei ca. 15 Grade noch einmal jede Wabe gezogen und mit Milchsäure behandelt - auch da kamen noch ordentlich Milben.
    Was mich allerdings lange Zeit schon verwunderte, ... meine Bienen waren zum Großteil Ende September schon aus der Brut- wie es heute aussieht, KEINE AHNUNG.

    Ableger behandelt man tendenziell (letzte Entscheidung sollte natürlich aufgrund der Milbenzahl auf der Windel fallen!) sowieso wohl eher Anfang/Mitte September. Der Höhepunkt eines Ablegers ist wohl Mitte August und nicht wie bei Wirtschaftsvölkern um den 21.06. herum - solltest Du genau zum Höhepunkt behandelt, erwischt Du das Volk in der sensibelsten Phase.

    Ich überlege ernsthaft, die letzte Schleuderung in diesem Jahr aufgrund des bisher hohen Honigertrags (und der mangelnden Absatzmöglichkeiten) ausfallen zu lassen und diesen Honig in den Waben als Winterfutter zu belassen - so könnte ich mir auch noch diverse Kilos Einfütterung ersparen.

    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob dieser Honig als Wintervorrat tatsächlich geeignet ist. Der derzeitige Honig hier im Sauerland dürfte zum Großteil aus Weißklee, Himbeere, Brombeere, Fingerhut und Weidenröschen bestehen.

    Gibt es Erkenntnisse, die von diesem Honig also Winterfutter abraten lassen???

    Für Eure Antworten bereits im Vorfeld herzlichen Dank.

    Die ältesten Bienen, die sogenannten Flugbienen, fliegen wieder alle zum alten Standort.


    D. h. das Jungvolk hat keinerlei Flugbienen.
    Das ist aber nicht so dramatisch, man muss den Ableger nur etwas stärker bilden (Bienen von Brutwaben zum Ableger fegen) und Ihn ausreichend füttern, da die Flugbienen ja schließlich für den Honig-, Wasser- u. Polleneintrag sind.


    Bei Bildung des Ablegers also auf jeden Fall ausreichend Futter (Futterwabe aus Altvolk) und mind. eine Pollenwabe zuhängen - anschließend regelmässig mit Flüssigfutter 1:1 versorgen.
    Manche behaupten auch, man muss eine ausgebaute Leerwabe aufgefüllt mit Wasser (einfach Wasser in die Zellen kippen!) einhängen - bin mir da aber nicht sicher, ob das wirklich zwingend nötig ist.

    Aus meiner Sicht sofort die Weiselprobe durchführen!
    Eine Wabe mit Stiften und jüngsten Larven besorgen und zuhängen.
    Ein paar Tage warten und schaun, ob die Bienen eine Nachschaffung anstreben! Vom grundsatz her wird es aber sicherlich schwer, einen solch kleinen Ableger bis zu Winter aufzupeppeln. Wenn erst mit der neuen Wabe eine Kg gezogen wird, dauert es noch ca. 40 Tage bis die erst Brut ausläuft, das Volk also wieder wächst. In 40 Tagen haben wir Ende Juli - das wird nix mehr. Am besten Du schaust Dich um und besorgst Dir einen zweiten Ableger und vereinigst Beide.

    Schlupf --> 7 weitere Tage verbleibt die neue Kg im Stock und es entwickeln sich die Eierstöcke, Flügel, Drüsen, etc. zu Ende. Nach diesen ca. 7 Tagen = Hochzeitsflug (wenn das Wetter passt) und nach der erfolgreichen Rückkehr legt die Kg sofort mit ein paar wenigen Eiern pro Tag los.

    Anfänglich sind es nur sehr wenige Eier, so das oft die Meinung vertreten wird, das eine frisch begattete Kg erst nochmal ca. 7 Tage braucht, um mit dem Stiften zu starten - in Wirklichkeit sind die Stifte nur kaum finden.