Beiträge von granit500

    Hi Jule,


    klar würd ich dir das glauben und evtl. auch einen höheren Preis zahlen. Demjenigen aber, der bereits öko-zertifiziert ist, würde es nichts bringen. Er müßte genauso seine Umstellungszeit für die von dir gekauften Völker einhalten und nachweisen, daß das Wachs gegen Bio-Wachs ausgetauscht wurde. Sind aus Sicht der Öko-Verordnung eben doch konventionelle Bienen.
    Und nein - ich möchte mit diesem Beitrag NICHT den 423. Diskussionsfaden eröffnen, ob und wie gut oder schlecht Bio oder konventionell ist.


    Gruß
    Dirk

    Hallo,


    bei mir haben 5 von 6 Völkern überlebt. Habe heute die Böden ausgefegt. Die Völker sitzen alle überwiegend in der unteren Zarge, die oberen sind meist noch schwer vom Futter. Was das angeht, brauch ich mir hoffentlich keine Sorgen machen. Ein paar schimmelige Waben haben wir noch ausgetauscht, ansonsten alles scheinbar in Ordnung.


    Gru
    Dirk

    Solange Biogas und Energiepflanzenmonokultur derartig subventioniert werden, daß sich Pachtpreise von teilweise über 1000€ pro Hektar und der gigantische logistische Aufwand für die Substratbeschaffung lohnen, bringt auch eine Schulung der LAndwirte nicht viel. Fruchtfolgen gehören im übrigen schon zum Lehrplan der Azubis und Studenten, nur die Umsetzung fehlt. Alles dem schnöden Mammon geschuldet....


    Gruß
    Dirk

    Entscheidend für eine rechtlich einwandfreie Bio-Kennzeichnung ist die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und das ein Vertrag mit einer anerkannten Öko-Kontrollstelle besteht, von denen die jährliche Kontrolle durchgeführt wird usw. Stand recht anschaulich in der erwähnten Ausgabe des DBJ und auch ADIZ/Biene/Imkerfreund hatten 2009/210 eine sechsteilige Artikelserie über Bio-Imkerei.


    Die Begriffe "Bio", "Öko", "aus biologischer/ökologischer Landwirtschaft/Imkerei etc" sind durch die Verordnung geschützt und darf nur von Unternehmen verwendet werden, die sich dem Kontrollverfahren unterstellt haben. Wer die Begriffe trotzdem verwendet, ohne im Verfahren zu sein, läuft in der Tat schnell Gefahr, Ärger mit den Behörden zu bekommen.


    Gruß
    Dirk
    (der selber Öko-Kontrolleur ist)

    Moin,


    ich habe nach dem Abschleudern erst 5 l Flüssigfutter gegeben, dann einmal mit AS-Schwammtuch behandelt. Dummerweise hat es 3 Std. nach dem Einlegen der Tücher gegossen. Das war Ende Juli.
    Ich hab dann angefangen, mit Teig zu füttern, wie mir ein älterer Imkerkollege das gesagt hat. Erst jeweils einen halben Block pro Volk, dann einen ganzen. Daran knabbern sie z.Zt. noch.


    Frage: Ist es sinnvoll, den restlichen Teig in den Völkern zu lassen und sie den auffressen zu lassen oder sollte man das Zeug runter nehmen und noch ein paar Kilo flüssig füttern? Dann könnte die weitere AS-Behandlung auch schneller erfolgen


    Ich habe bisher keine weitere Behandlung gemacht, weil 1. Futter drin war und 2. es hier seit Wochen ständig regnet. Soviel zur Rechtfertigung. :wink: Milbenfall ist nicht besonders hoch, muß morgen aber nochmal genau schauen.


    Gruß
    Dirk

    Dann stell ich auch noch ne Frage zu Ablegern:


    Also, ich hab zwei nebeneinander stehen, beide in 1 Zarge, der eine vom 24.5., der andere vom 4.6.. Der jüngere mickert so ein bißchen vor sich hin, trotz Fütterung mit Teig (ich hab immer ein bißchen Angst vor Räuberei). Die 3 Waben, aus denen ich ihn gebildet habe und zwei MW sind ausgebaut und besetzt, auf den restlichen MW tut sich außer spazierengehen nicht viel.
    Der ältere ist schon besser dabei, hat die meisten MW ausgebaut und es hat reichlich (angriffslustige) Bienen. Brüten tun beide, Königinnen sind vorhanden. Beide Ableger stammen aus demselben (schwarmlustigen) Volk.
    Ich denke, ich sollte die beiden vereinigen. Kann man das jetzt machen oder sollte ich damit noch etwas warten und weiter füttern? Das Vereinigen an sich geht am besten mit ner Zwischenlage Zeitungspapier, hab ich gelesen oder gibts noch bessere Lösungen?
    Gruß
    Dirk

    So einen merkwürdigen Ableger hatte ich auch. Eigentlich sollte eine Königin drin sein, so mein Pate, der ihn mir geschenkt hat. Aber nach 4 Wochen bei mir (ohne irgendwelche Eingriffe von mir, abgesehen vom Futterteig drauflegen) gabs keine Brut, die Damen heulten nach Mutti und waren auch sehr angriffslustig. 2 Weiselproben wurden nicht angenommen. Letzte Woche sah ich dann einige merkwürdig gewölbte Brutzellen und hab die Bienen etwa 50m entfernt abgefegt. Quasi sicherheitshalber, weil ich nicht 100% überzeugt war, daß es Buckelbrut war, was ich gesehen habe, aber auch nicht riskieren wollte, daß mir meine schöne nachgezogene Königin hops geht, wenn ich den weisellosen Ableger einem anderen aufgesetzt hätte.
    Es summte ordentlich und auch wütend um mich um, aber Stiche gabs nicht. Die abgefegten Waben sind sofort in eine Zarge mit Boden (Flugloch geschlossen natürlich) und Deckel gewandert. Ein paar Verirrte fanden sich später in darin, aber die waren auch leicht zu Gehen zu überreden.
    Der Rest des Ablegers ist zurück zum alten Standplatz geflogen und hat sich vorzugsweise direkt bei den beiden Nachbarablegern eingebettelt. Die Kästen saß nun proppevoll mit Bienen. Ich hab beiden am nächsten Tag eine zweite Zarge mit Mittelwänden und den abgefegten Futterwaben aufgesetzt. Jetzt füttere ich mit Futterteig und hoffe, beide vernünftig einwintern zu können.


    Gruß


    Dirk

    Moin,


    auch wenn das Thema ausgelutscht ist, hab ich noch ne Frage. Ich würd mir ja zu gerne ein paar Beuten bauen, aaaber mir fehlt die Möglichkeit, den Falz zu fräsen oder zu sägen. Daher die Frage, ob man die Beuten, wie z.B. bei der Einfachbeute, ohne Falz, dafür aber mit Anti-Rutschleisten bauen könnte. Was müßte ich dann an den Maßen ändern? Läßt sich das auch in der Exceltabelle eingeben?


    Gruß
    Dirk

    Hallo,


    ich habe quadratische Holzbeuten von Holtermann (mit zusätzlichen Griffklötzen und Falz, komplett unbehandelt, keine Farbe o.ä.). Eine Zarge steht als Honigraum auf einem Volk, Folie drüber und Deckel drauf. Die ganze Beute befindet sich in einem Unterstand, ist also nicht dem Regen ausgesetzt. Außerdem ist es hier seit Tagen heiß und trocken. Als ich vorgestern einen kurzen Blick in den Honigraum warf, ging der Deckel schon schwer runter und später nicht wieder richtig drauf. Bei genauerem Hinsehen stellte sich raus, daß die Bretter anscheinend aufgequollen sind und sich leicht nach Außen biegen. Dasselbe passiert auch mit den Falzen und deswegen paßt auch der Deckel nicht mehr. ICh hab den Deckel so gut es eben ging wieder draufgelegt. Die Folie ist ja auch noch dazwischen, es "zieht" den Bienen also nicht, und einen Backstein draufgelegt.


    Hat das schon mal jemand gehabt ode passiert das regelmäßig bei Holzbeuten?
    Trocknen die Bienen denn soviel Wasser aus dem Nektar, daß so eine Zarge derart aufquellen kann? Ich hatte das Gleiche schon mal, da war bei der Honigentnahme aber wieder alles prima und der Deckel paßte.


    Gibts da irgendwas, das helfen könnte? Lüftungslöcher reinbohren? Von innen versiegeln mit Wachs? Oder einfach das Schleudern abwarten und bis dahin nicht mehr reingucken? Vielleicht sollte ich bei den leeren Zargen noch ein paar Schrauben zusätzlich reinjagen.


    Gruß
    Dirk