Beiträge von granit500

    Moin,
    mein Kollege fragte, ob ich nicht Bienen an seinen Raps stellen könnte. Direkt neben dem Feld steht sein Schweinestall mit rundrum reichlich Platz für die Völker. Das Gelände ist sogar eingezäunt. Allerdings riecht es natürlich 24h am Tag ein wenig nach Stall und Gülle und ich hab ein wenig Bedenken, daß der Honig auch so ein Aroma abbekommt. Hat jemand Erfahrungen mit Standplätzen unmittelbar neben Stallungen und deren Einfluß auf den Honig? Oder ist das nicht relevant, solange der Honig im Stock ist?


    Gruß von der Weser


    Dirk

    Hi,
    ich hab Sabi(e)nes Beuten nachgebaut, aber ohne den ausgeklügelten Deckel und mit 10 statt 8 Waben. Meine Deckel bestehen aus einer etwas dickeren Sperrholzplatte um die ich ringsrum Leisten genagelt habe, damit der Deckel nicht von der Zarge rutschen kann. Platte und Leisten sind mit 2x Leinölfirnis gestrichen. Auf diesen Deckel lege ich eine Siebdruckplatte, die auf allen Seite einige cm übersteht. Unter die Siebdruckplatte kommt noch ein kleiner Holzklotz, damit das Wasser nach hinten ablaufen kann. Hat die letzten 2 Jahre ganz gut funktioniert.


    Gruß
    Dirk

    @ Dumoint: Und hast du den Herrn oder die Dame auf dem Trecker gefragt, was da gespritzt wird und warum?


    Michael : Den hättest du anzeigen können (und sollen), auf Schnee oder gefrorenen Boden darf nicht gefahren werden. Wär besser, wenn solche Typen mal eins auf die Mütze bekämen. Und ein saftiges Bußgeld + Prämienkürzung noch dazu. Solche schwarzen Schafe bleiben in Erinnerung, die Landwirte, die ordnungsgemäß arbeiten, leider nicht.


    Gruß
    Dirk

    Da bin ich absolut bei dir. Bei Getreide ist die Hybridzüchtung schon recht weit, wobei ich nicht genau weiß, ob da CMS angewandt wird. Jedenfalls gibts Hybridroggen,-weizen und -gerste ja schon reichlich. Bei Roggen kaum noch was anderes, schlimm sowas. Aber wenn man mit Bauern spricht...viele sehen solche Probleme, auch wenn es um PSM geht. Aber etwas zu ändern, da tun sich die meisten schwer. Erst neulich sprach ich mit einem, der meinte, Herbizide wären seiner Meinung nach die gefährlichsten PSM. Aber meine Frage, warum er sie denn noch anwende und nicht eine andere Methode anwendet oder auf Bio umstellt, hat er nicht beantwortet. Seine Betriebsstruktur mit knapp 1000 Schweinemastplätzen sprach allerdings auch für sich...

    Hi,


    mich hat Ende August eins meiner Völker auch ziemlich untergehabt. Sie fanden es gar nicht lustig, daß ich die untere Zargen nach Liebig-Art entfernen wollte, um die ollen Schwarten aus dem Volk zu kriegen und die daraufsitzenden Bienen ins Volk abklopfte. Bei zwei Völkern ging das ohne größere Probleme und Stiche. Beim letzten wars gruselig. Ich hatte geschwitzt, es war schon fast dunkel und ich hatte kaum angefangen, da schwirrte es schon unangenehm um meinen Schleier. Lange Rede, kurzer Sinn - ich konnte nicht fertigmachen, sondern mußte kurz vor Ende abbrechen, weil ich kaum noch was sehen konnte vor lauter Bienen, da half kein Rauch und kein Nelkenöl. Klar, bei ungefähr 20 Stiche oder mehr stinkt man natürlich doppelt für die Damen. Auf dem Nachhauseweg fing es von den Füßen her an zu kribbeln und ich merkte, wie mein Gesicht immer dicker wurde. Zuhause juckte es mich am ganzen Körper und ich bin erstmal unter die eiskalte Dusche gestiegen. Ein gute Entscheidung, meinte die Ärztin später. So war ich den Juckreiz und die meisten Quaddeln an Bauch und Rücken schon mal los und fühlte mich eigentlich wieder recht gut. Zur Sicherheit war ich aber doch noch im Krankenhaus und habe mir Antihistaminikum, Cortison und eine Infusion "abgeholt". Bis auf diese Hauterscheinungen ist das also nochmal gut gegangen. Wird mir aber für die Zukunft eine Lehre sein.
    Ein paar Wochen später habe ich meine Blutwerte nochmal testen lassen, die hatten sich wieder normalisiert. Allergietest war noch nicht dran, sollte ich vielleicht mal machen lassen. Ein Stich heute am frühen Abend in den Finger hatte keinerlei Auswirkung, ist nicht mal dick geworden.



    Dieses eine Volk war übrigens eben beim Mäusegitter anbringen das einzige der sechs, die, kaum, das ich die erste Reißzwecke mit dem Gitter festgedrückt hatte, gleich die Feuerwehr losschickte. Ich glaube, gegen so viel Aggressivität sollte ich mal was tun im nächsten Jahr. Die Ärztin im Krankenhaus war zwar sehr nett, aber deswegen gleich ein Ambulanzabo nach jedem Bienenbesuch muß ja auch nicht sein.


    Gruß
    Dirk

    Hi,


    kann Sabi(e)nes Aussage nur bestätigen. Vor 2 Wochen war eins meiner Völker auch so aggressiv, daß ich einige Stiche abbekommen habe. Als ich ein paar Tage später wieder zum Bienenstand kam, war ich kaum auf 5 m an diesem Volk dran, als schon gefühlt 50 Bienen um mich rumschwirrten. An dem Tag bin ich wieder nach Hause gefahren, ohne was an den Bienen zu machen. Nach dem Waschen der Schutzkleidung gings wieder besser. Obwohl sie da dann auch alles andere als sanftmütig waren.


    GRuß
    Dirk

    Ich habe am Samstag geschleudert, ca. 35 kg von 3 Völkern und mit sehr deutlichem Lindenaroma. Die Honigräume haben sie zurückbekommen. Milbenbelastung bis auf ein Volk sehr gering, < 5 Milben pro Tag. Morgen bekommen alle Völker eine Schüssel Futter. Die Jungvölker auf zwei Zargen ziehen dann als erste um, die restlichen im August.


    Gruß
    Dirk

    Ich mußte auch nachverdünnen. Das Ganze ist auch etwas ölig, aber ich finds trotzdem sehr lecker! Auch wenn ich mich nicht zu den "Tanten" zähle... ;-)


    Ich hab den ganzen Kram irgendwann durch mein Honig-Spitzsieb gegossen und die restlichen Wachsflöckchen nach ein paar Wochen abgefischt. Den Bodensatz laß ich drin.


    Gruß
    Dirk

    Moin,


    um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen:


    Ich hab letztes JAhr auf das ganze Entdeckelungswachs ein paar Flaschen Wodka und etwas Wasser gekippt, ein paar Wochen stehen lassen und fertig war der Honiglikör. Lecker!


    Gruß
    Dirk

    Ich bin ja kein Experte für sowas, aber nach Edelstahl sieht mir das Ding auf dem Foto nicht gerade aus. Eher nach Hammerschlaglack auf irgendeinem Metall.
    Außerdem stört mich an dem Angebot, daß man das Ding nicht zurückgeben kann, weil Privatverkauf. Am Ende bricht es bei der ersten Benutzung ab, weil vielleicht doch kein Edel- oder sonstwie höherwertiger Stahl und ich hab viel Geld ausgegeben. 60€ plus Versand hab ich nicht mal eben rumliegen. Und die Rührmaschine fehlt nebenbei bemerkt auch noch.. :wink: Aber da sollte ja dranzukommen sein.


    Gruß
    Dirk