Beiträge von granit500

    Moin,


    Bernhard hatte teilweise recht. In einem meiner falsch zusammengebauten Völkern fehlte tatsächlich die Königin. Ich hab sie aber wiedergefunden - im Ableger, den ich von dem Volk gemacht habe.... Habbich wohl nicht aufgepaßt. Die anderen Völker sind weiselrichtig.


    Dirk

    Moin,


    beklaut wurde ich nicht, aber irgendwer hat auch an meinen Kisten rungefummelt. Die waren anders zusammengesetzt als ich es immer mache und zum Teil hatte die Bienen seitliche Fluglöcher, weil jemand die (falzlosen) Zargen nicht richtig übereinander gestellt hatte. Oder hat ein gnädiger Geist nur das vom Winde verwehte Dach wieder draufgelegt? Ich weiß es nicht genau, aber irgendwie ist es schon ein komisches Gefühl. So ähnlich, nur noch schlimmer, müssen sich Menschen fühlen, bei denen eingebrochen und die Wohnung durchwühlt wurde.

    Hallo,


    ich hab mir bei nem Kumpel, der Elektriker ist, ein paar alte Spitzen von einem Meßgerät besorgt. Seitdem fluppts super, allerdings löte ich auch jeden Draht einzeln. Nur an den Rähmchennägeln dauert zu lange. Oft hängt der heiße Draht nach unten durch und zieht sich erst beim Abkühlen wieder gerade. Er ist dann aber immer noch so heiß, daß die MW fest sitzt. Besser gehts mit den 1 mm starken Edelstahl-Steckdrähten. Da hängt nix durch. Ich werde nach und nach alle Rähmchen damit bestücken, gefällt mir wirklich gut.


    Gruß
    Dirk

    Moin,


    ich schmelze seit neuestem mit Dampferzeuger und Edelstahltrichter, auf den ganze Zargen gesetzt werden können. Der meistes Schmadder bleibt da drin bzw. auf dem Gitter hängen. Das Wachst tropft in den darunter stehenden Eimer, ist aber noch nicht in vernünftig lagerbarer Form. Nach dem erneuten Schmelzen in Omas alten Einkochtopf gieße ich alles durch ein Küchensieb, das ich mit schwarzem Gartenvlies ausgelegt habe , in einen alten 12,5 kg-Honigeimer mit warmem Wasser und lasse es dann ohne weiter zu isolieren abkühlen. Viel Dreck ist dann nicht mehr drin, den Rest kann der Wachsumarbeiter rausfiltern. Der Eimer läßt sich einfach stürzen und der Wachsblock fällt raus.


    Gruß
    Dirk

    Red was wahr ist, trink was klar ist hieß ein Werbespruch für Steinhäger. Der eignet sich zwar nicht für Honiglikör, ist aber lecker. Als gebürtiger Steinhagener trinke ich den schon aus lauter Heimatverbundenheit gerne. Mein Vater pflegt zu sagen, von einem "Steinpils" gibts keinen dicken Kopf. So richtig getestet hab ich das allerdings noch nicht. Aber das nur nebenbei.
    Ich hab diese Saison erstmals Honiglikör mit Whisky gemacht, ist sehr gut angekommen und mittlerweile ausverkauft. Machen wir dieses Jahr wieder, dann vielleicht noch mit einem etwas besseren Whisky und nicht mit Racke Rauchzart...

    Kleesamen werden - übertrieben gesagt - fast mit Gold aufgewogen! Rotklee kostete dieses Jahr je nach Sorte zwischen 500 und 950€ pro 100 kg. Wenn es Klee-Saatgut aus Öko-Erzeugung sein soll, kann man für Weißklee um die 1100€ anlegen. Da die Samenernte dieses Jahr bei den meisten Gräsern, Zwischenfrüchten und Leguminosen mal wieder miserabel war und die Lagerbestände darum nicht besonders groß sind, wird für 2014 mit steigenden Preisen gerechnet. Dazu kommt noch, daß diese Früchte schwierig zu führen und sehr ertragsunsicher sind. Das macht sie natürlich nicht besonders attraktiv für den hiesigen Anbau.

    Ein biologisch toter Boden? Tut mir leid, aber vom Boden seh ich da nicht viel, geschweige denn von der biologischen Aktivität. Kennst du die Fläche? Weißt du, was in den letzten Jahren dort angebaut wurde und wie? Ohne weitere Informationen wegen einer (definitiv zu verurteilenden) Schweinigelei gleich den Exitus zu erklären halte ich für übertrieben.


    Pauschalurteile gegen Landwirte tragen nicht zum Miteinander bei, das wir eigentlich anstreben sollten. Umgekehrt natürlich genauso.

    Ne Zeitung neben den Haufen schmeißen, Fotos machen und rumschreien bringt das Zeug wohl nicht vom Acker. Bewirtschafter feststellen und freundlich die Situation erklären. Wenn das nicht hilft, hat die Landwirtschaftskammer einen Prüfdienst (zumindest hier in NDS), den man anrufen kann. Die können notfalls auch Maßnahmen einleiten (Ordnungswidrigkeitsverfahren, CC-Verstoß mit 3% Prämienkürzung etc.).
    Hat hier kürzlich bei einem "Gärrestverklapper" gut funktioniert.

    Am Bahndamm könnte der Rainfarn, sofern er denn überlebt hat, nicht unerheblich mit PSM oder anderen Nettigkeiten belastet sein. An der Stelle wär ich vorsichtig.
    Bei mir tuns auch Eierkartons und Kleintierstreu im Smoker. Günstig zu haben und mit wenig Arbeit verbunden.


    Gruß
    Dirk

    Es kommt drauf an, wie die Fläche im GAP-Antrag codiert wurde. Wenn eine Fläche mit Gras eingesät wurde, kriegt sie den Status "potentielles Dauergrünland", behält aber ihren Status als Ackerland. Diese Flächen werden im 5. Jahr zu Dauergrünland, es sei denn, sie werden umgebrochen und beackert.
    Da Grünland im Vergleich zu Ackerland zu einem viel geringeren Preis gehandelt und auch verpachtet wird, kommt die automatische Umwandlung von Acker in Dauergrünland einer Zwangsenteignung gleich. Das wird wohl niemand gerne mit sich machen lassen.
    Umbrüche von "echtem" Dauergrünland müssen hier in Niedersachsen beantragt werden, weil wir Umbruchverbot haben. Will man trotzdem umbrechen, muß an anderer Stelle in Niedersachsen wieder Grünland angelegt werden. Im Kreis DH werden Grünlandumbrüche nur noch genehmigt, wenn die neuen GL-Flächen im Kreisgebiet liegen. Umbrüche im Wasserschutzgebiet sogar nur, wenn auch im selben WSG wieder Grünland angelegt wird. Wie andere Kommunen das handhaben, weiß ich leider nicht.


    @ Georg Vielleicht soll auf der totgespritzten Wiese wieder Grünland angelegt werden? Wenn die Grasnarbe schlecht war und Ampfer draufstand, wär das ja ne Möglichkeit. Totspritzen, Gülle drauf und dann erst im Frühjahr Mais drauf wär nicht nur pflanzenbaulich Blödsinn sondern bei der verschärften Düngeverordnung auch kein billiges Vergnügen.


    @ Franzheimer Was würdest Du jemandem antworten, der dich für einen Deppen hält und dich fragt, ob das, was du mit deinen Bienen machst denn noch normal ist?


    Gruß
    Dirk

    Hab ich wohl wieder mal nicht genug informationen gegeben, daß ihr so auf mich eindrescht....


    Das Brutnest hab ich nicht zerpflückt, sondern komplett in die Mitte gerückt. Und natürlich sind noch Futterwaben drin geblieben. Jedes Volk hat mind. zwei davon im oberen BRAlle drei Völker fliegen ganz normal. Hab eben nochmal reingesehen. Ein Volk sitzt jetzt auf 7 Waben, hat reichlich Nektar eingetragen und baut die MW aus. Eins hat 4 Waben besetzt, baut ebenfalls MW aus und trägt ein. Das dritte Volk liegt dazwischen mit den besetzten Waben,allerdings konnte ich beim Kippen des 2. BR 6 Weiselzellen sehen, die z.T. auch schon verdeckelt waren. Die Zellen waren z.T. am unteren Wabenende, z.T. auch Nachschaffungszellen auf den Waben. Vielleicht hab ich neulich beim Durchsehen die Königin geplättet. Besonders laut waren die Bienen nicht. Daß sie schwärmen wollen, kann ich mir nicht vorstellen, wo es doch ein eher schwaches Volk ist.


    Aber jetzt schimpft bitte nicht gleich wieder mit mir!

    Moin,


    ich hab drei zweiräumige Völker, die alle etwas schwächeln. 4-5 Gassen sind im oberen Raum besetzt, Brut vorhanden aber nicht besonders viel, Arbeiterinnen und Drohnenbrut gemischt nebeneinander. Randwaben und z.T. auch mittige WabenAm Donnerstag (bissel spät, ich weiß, aber das Wetter hier war einfach nicht nach Bienenvölker durchsehen. Kirschen blühen seit Dienstag) habe ich folgendes gemacht:


    - Randwaben mit Futter/Honig raus (für Ableger)
    - Brutnest oben und unten in die Mitte gerückt (saß am Rand)
    - fehlende Waben durch MW und Baurahmen ersetzt


    Heute war der Baurahmen noch nicht besetzt, weitere Bautätigkeit nur mäßig vorhanden. Meine Strategie wäre, erstmal eine Woche abzuwarten und zu gucken, wie die weitere Entwicklung ist. Tracht rundrum gibts genug.


    Was sagt ihr dazu?


    Gruß
    Dirk

    Hi!
    Da die Güllelagerung nicht im offenen Güllebehälter sondern unter dem Stall stattfindet und vorerst auch nichts mehr ausgebracht wird (Güllekeller leergefahren zum Mais), wird sich da relativ wenig muffelige Flüssigkeit finden lassen. Außerdem werden der Raps und die umliegenden Felder beregnet, da wird sich Wasser anderweitig finden lassen.
    Ich hab halt Bedenken, das der ständig vorhandene Stallmief in den Honig zieht. Als wir gestern am Stall standen, war es zwar nicht so extrem, daß es mir den Atem nahm, aber der Geruch war eben vorhanden.


    Gruß
    Dirk