Beiträge von Günther B.

    Ich spiele mit dem Gedanken, nächstes Jahr einen 2-Wabenschaukaseten aufzustellen.
    Der Standplatz liegt aber an einem stark frequentiertem Gehweg, daher würde ich die Bienen gerne durch ein Rohr wegleiten.

    Ich dachte, ich stelle den Kasten an die Front einer Holzhütte und wollte das Rohr in die Hütte leiten und am Dach raus.

    Geht so was und wie lang kann das Rohr sein, welcher Durchmesser und verträgt das eine Biegung?

    Wäre interessant, wenn sich noch andere Trogbeutenimker melden würden und ihr Vorgehen erklären könnten.

    Ich bin einerseits interessiert und möchte mit meinen beiden Trogbeuten, die ich habe, nächstes Jahr versuchen, andererseits gibt es einige Nachteile gegenüber Magazinen.

    Es handelt sich dabei um mein abgeschwärmtes Volk, über das ich mich mit dir mehrmals untehrhalten habe.
    Ich denke nicht, das ich mit der Menge an Bienen 2 Zargen voll kriegen würde. Die haben am aufgesetzten Honigraum grad mal 4 MW ausgebaut, die bauen heuer sicher keine 7 Zanderwaben mehr aus.
    Darum hab ich sie auf eine Zarge gesezt, besser gesagt in die Trogbeute, davon hab ich 2 Stück.
    Ich setze immer wieder MW hinten zu, in der Hoffnung, das sie noch die eine Oder andere ausbauen, um nächstes Jahr einen besseren Start zu haben. Sie besetzen jetzt 11 Zanderwaben und bauen etwas gelangweilt grad die 12 te aus.

    Ich füttere immer schön klein dahin, täglich ca. 1L Zuckerwasser.

    Bei meinem Naturschwarm überwintere ich auch auf 2 Zargen, wie du mir geraten hast.
    Ich muss aber dazu sagen, das ich anders als du 11 Zanderwaben pro Zarge habe und hier alle auf 1 Zarge überwintern. Hier gibt es nur Carnica, die ja auch kleiner überwintern und schnell aus der Brut gehen, daher sollte auch eine Zarge keine Probleme machen.

    Ich bin gespannt, auf den Unterschied, werds ja nächstes Jahr sehen.

    Wie würdest du im oben beschriebenen Fall vorgehen? (Trogbeute)

    Ich häng mich da mal an, da ich ein ähnliches Problem habe.

    Ich möchte von meinem Problemvolk mit den Uraltwaben diese auch raus kriegen.
    Eigentlich wurde ja schon alles dazu gesagt, jetzt ist mir aber nicht klar, ob ich dazu ein Absperrgitter brauche.
    Ich hätte im Frühjahr, da ich dieses Volk auf einer Zarge überwintere,Anfang Mai den 2.Brutraum mit Mittelwänden aufgesetzt und dazwischen ein Gitter eingelegt. Unten alte Brut auslaufen lassen, dann alte Waben raus und eine neue Zarge, wieder mit Mittelwänden aufsetzen.

    Wirft eine solche Aktion ein Volk nicht sehr zurück, wenn sie gleich zwei Zargen mit MW ausbauen müssen, und dann noch einen Honigraum?

    Geht so was überhaupt oder ist es da nicht besser gleich einen Kunstschwarm damit zu machen, gleich zeitig im Mai.

    Wie der Titel schon sagt, bin ich auf der Suche nach Trachtpflanzen, in erster Linie Gräser oder Blütenpflanzen, die unauffällig an Waldrändern oder Böschungen ausgesäht werden können, ohne das sich jemand (der Besitzer)daran stößt.

    Ideal wären natürlich Pflanzen, die sich selber wieder aussähen oder winterhart sind.

    Hallo zusammen,

    nachdem ich mich in die Grundlagen meiner Meinung nach gut eingelesen habe ( Libig, Lampeitl,...) und auch hier im Fourm und auch in der Praxis in diesem Jahr einiges gelernt habe, bin ich auf der Suche nach weiteren Büchern.

    Ich bin für alles offen, besonders interessiere ich mich für Naturbau.

    Ich hab ja immer etwas Bedenken, wenn ich mit giftigen Substanzen hantieren soll.
    Das Oxalsäure in der Bioimkerei zugelassen ist, zumindest in A weis ich auch.

    Und hier ist auch schon der Wiederspruch, den ich nicht verstehe:

    Einerseits liest man, niemals mit Oxalsäure in Berührung zu kommen, immer Handschuhe tragen, da Oxalsäure hochgiftig ist.

    Andererseits wird bei Bienenwohl ausdrücklich darauf hingewiesen, das keine Schutzkleidung nötig ist.

    Einerseits heißt es, 2 x Oxalsäure ist einmal zu viel, andererseits wird Bienenwohl mehrfach angewendet. Ich hab nicht mitgezählt aber es dürften schon mindestens 8 Behandlungen im Jahr sein, wenn man danach geht:

    http://www.imkerhof-salzburg.at/portal/index.php?option=com_content&task=view&id=49&Itemid=69

    Verstehe ich das richtig, auch bei Trachtvölkern behandeln die im April vor der Tracht 3 x mit Bienenwohl, hat das keinen Einfluss auf den Honig?

    Wenn Oxalsäure so giftig ist, warum belastet es den Honig nicht?

    Wie genau ist die Dosierung? Da schwanken die Angaben doch erheblich, Liebig gibt da reichlich, bei dem oben genannten Link wird immer irgendwas zwischen 4 und irgendwas ML angegeben. Mit dem angegebenen Schwanenhals dürfte das ohnehin nur Gefühlssache sein.

    Das alles ist für mich recht unübersichtlich, kann mich jemand aufklären?

    Ich hab mir schon im Frühjahr AS besorgt, und dachte nicht daran nachzufragen, welche Konzentration diese hat, es gab ohnehin nur eine.

    Es handelt sich um 80% ige, bei uns in AT wohl zugelassen. Im Verein wurde uns auch die Schwammtuchmethode nahegelegt, allerdings etwas anders.

    Leerzarge rauf, 30ml tiefgekühlte AS drauf, Deckel drauf, fertig. Es sollte aber darauf geachtet werden, das die Temperatur 20° nicht überschreitet, daher wohl am Vormittag anwenden, denke ich.

    Kann ich so vorgehen, da ich ja nur die 80%ige hab?

    Also mir geht´s grad wie pafeo, ich bin sehr verunsichert.

    Ich wollte eigentlich einen Teil meiner Völker mit der Tropfflaschenmethode nach Liebig behandeln, die schwächeren mit Apilive Var.

    Ich dachte eigentlich, das die Tropfflaschenmethode schonender ist, als das Schwammtuch, weil nicht so intensiv. Beim Schwammtuch kann bei falscher dosierung doch das ganze Volk ausziehen, oder?

    @ Sabi(e)ne:
    Wie behandlst denn Du Deine Völker?

    Wobei wir wieder beim Thema wären "eine Frage , viele unterschiedliche Meinungen".:confused:
    Die Einen meinen, bei Kalkbrut unbedingt umweiseln, selbst wenn sie nur einmal aufgetreten ist, die anderen meinen, lass mal laufen und schau, was daraus wird.
    Wenn beim nächsten Kälteeibruch wieder alle Puppen verschimmelt am Boden liegen ärgere ich mich, warum ich nicht umgeweiselt habe.

    Und die Sache mit dem späten Zeitpunkt hab ich auch aus dem Verrein, dort wurde mir übereinstimmend gesagt, je später, desto sicherer.

    Umweiseln würde ich natürlich mit einer begatteten.

    Auch in der Vorschau der "Bienen aktuell" steht, in der Septemberausgabe wird das richtige Umweiseln beschrieben.

    Als Anfänger kann man wirklich aber auch alles falsch machen.:wink:


    Und glaub mir, inzwischen sehe ich die Sache sehr relaxt. Ich hab inzwischen das heurige Jahr im Kopf schon abgeschlossen, erwarte keine Honigernte mehr und freu mich auf das nächste Frühjar mit meinen Jungvölkern.:cool:

    Also,

    ich hab gesagt, das die Fehler zu einem Teil auch meine eigenen waren, ich hab einfach noch zu wenig Erfahrung.

    Das hab ich inzwischen mit vieeeeeel lesen behoben, teoretisch zumindest.:wink:

    Ich bin davon überzeugt, das ich im nächsten Frühjahr alles besser machen werde. Ich weis jetzt, wie ich mit einem schwarmträchtigen Volk umgehen muss.

    Mir blieb leider nichts anderes übrig, als nur mit Mittelwänden zu erweitern, ich kann mir keine ausgebauten Waben aus den Rippen schneiden.:roll:

    Auch 5 oder 6 Ausgebaute Waben wurden mir von dem Kollegen versprochen, hab aber nie wieder was davon gehört.

    Mit meinem heutigen Wissen würde ich auch keinen Ableger mehr machen, schon gar nicht mit einem abgeschwärmten Volk. Das es abgeschwärmt ist, war mit zu dem Zeitpunkt als totaler Anfänger einfach nicht klar.

    Ich würde aber generell keinen Ableger mehr machen, nachdem ich meinen Kunstschwarm und meinen Naturschwarm bauen gesehen habe, und im Vergleich dazu meinen Ableger daneben.

    Mein Ableger (ca. Mitte Mai, glaube ich) sitzt inzwischen auf 6 Rähmchen, was absolut O.K ist, dafür, das auch da so ziemlich alles schief gelaufen ist, was schief laufen konnte, war übrigens auch mein Fehler, auch das würde ich heute anders machen.:oops:

    Mein Kunstschwarm, den ich Mitte Juni mit recht wenigen Bienen, dafür aber sehr günstig bekommen habe, sitzt inzwischen auf 7 oder 8 ausgebauten Rähmchen.

    Mein Naturschwarm hat schon fast die 2 Zarge ausgebaut, insgesmt 17 Rähmchen. Bekommen hab ich den Ende Juni.

    Ich werde nur noch über Kunstschwärme vermehren, so viel hab ich schon gesehen.


    Zum Thema Kalkbrut.

    Es ist definitif Kalkbrut, und sie ist auch beim Ableger aufgetreten, was für die Genetig und vererbbarkeit spricht.
    Ich werde im September auch auf alle Fälle umweiseln.


    Im übrigen habe ich dem Kollegen aus dem Verein keine Vorwürfe gemacht, im Gegenteil, er hat es bestimmt gut gemeint.
    Und ich werde auf keinen Fall das Volk zurückgeben, ich werde es aufpäppeln und nächstes Frühjahr fliegen die alten Schwarten raus, dann muss ich aber wieder mit Mittelwänden erweitern, bleibt halt nicht aus.:roll:


    Was ich aber noch dazu sagen muss:

    Ich hab im Verein mehrere Leute gefragt, ob ich mal mit ihnen an ihren Stand gehen kann, um zuzusehen. Immer hieß es, das wäre kein Problem, gemeldet hat sich keiner.:-(

    Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das nicht sogar gut so war, denn die meisten arbeiten noch so wie vor 50 Jahren, gelernt hab ich hier aus dem Forum bedeutend mehr.
    Einen Freiluftkunstschwarm zu Schwarmverhinderung kennt dort keiner, da werden Zellen gebrochen und Brutwaben lustig im Kreis rauf und runter getauscht. Wenn man die nur lange genug ärgert, dann vergeht denen schon die Lust am Schwärmen.

    Für mich steht fest:

    Ein Anfänger hat mit einem Schwarm oder Kunstschwarm mehr Freude, lernt im ersten Jahr die Pflege ohne sich groß Gedanken um die Schwarmkontrolle machen zu müssen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen.
    Außerdem sitzt dieser dann auf neuen Waben und nicht auf verbrauchten zig Mal bebrüteten, die ein Anfänger nur schwer wieder los wird und das Volk bei deren entfernung erst wieder in der Entwicklung zurückwerfen.

    Und wenn bei uns im Verein ein Neuer anfängt, werde ich ihm anbieten, jederzeit bei ihm mit reinzusehen, auch wenn mein Wissensstand immer noch sehr beschränkt ist.
    Ich wäre über jede Hilfe froh gewesen, denn jede Unterstützung ist besser als gar keien.

    An dieser Stelle möchte ich micht mal bei Sabi(e)ne bedanken, die (unfreiwillig) so etwas wie meine Imkerpatin auf Distanz geworden ist und alle meine, oft unbeholfenen Fragen, mit enorm viel Geduld beantwortet hat.

    Und nein, ich hab das Volk als Anfänger nicht "totgeschaut", vielleicht hätte ich öfter nachschauen sollen, dann hätte ich die Schwamstimmung vielleicht früher bemerkt.:confused:

    Grüße, Günther.

    Bei den Beiden, die keinen natürlichen Abfall zeigen war eines ein Trachtvolk, das abgeschwärmt ist, da hab ich geschnitten.

    Das ander ist ein Ableger davon, da war´s nicht nötig.

    Das Dritte, das 2 pro Tag hatte, ist ein Kunstschwarm, den ich seit ca. 1 Monat habe.

    Ein 4. hab ich auch noch, da hab ich noch nicht kontrolliert, das war ein natürlicher Schwarm.

    Da ich heuer ohnehin keine große Honigernte mehr erwarte, bzw. bei den Jungvölkern natürlich gar keine, werde ich recht bald behandeln.

    Ich hab bei 3 von meinen 4 Völkern eine Windel eingeschoben.

    Bei 2 hatte ich gar keine, bei einem waren 2 drinnen. Am nächsten Tag das selbe Bild.

    Leider sind die beiden, die keine Milben zeigen, die Kalkbrutvölker, die ich im September umweiseln möchte.:roll:

    Hallo Johannes,

    danke für die ausführliche Antwort. Den Kunstschwarm im Mai mache ich, um eine oder 2 Warre zu besiedeln, wenn ich dadurch etwas weniger Honig ernte, dann nehme ich das gerne in Kauf.:wink:

    Sabine hat mal irgendwo geschrieben, das sie um diese Jahreszeit mit 700gr Bienen einen Kunstschwarm macht, ohne Probleme.

    Diese Menge Bienen sollte ich auch mit meinen bis nächstes Jahr 5 Völkern zusammen kriegen, heuer mach ich gar nichts mehr, hab ja nur Jungvölker.


    Und jetzt ist mir klar, das die Kö schon im Keller dazu kommt, nicht erst am endgültigen Standplatz, ist eigentlich auch klar, so können Kö und Bienen eine Einheit bilden.

    Die eigentlichen Kunstschwärme werde ich nächstes Jahr auch erst im Juli bilden, das ist schon klar.

    Ob da auch eine Besiedelung einer Warre noch Sinn macht, ist ja alles Naturbau? Wenn der SChwarm groß genug ist und genügend gefüttert wird, sollte auch das gehen, denke ich.