Beiträge von Günther B.

    Hallo,


    ich möchte dazu für mich abschießend noch was sagen:


    Bei uns in der Umgebung wurde lange unter vorgehaltener Hand eine Behandlung durchgeführt, die offiziell längst verboten ist. Vom Verein aus wurde jedoch jedes Jahr für die Entmilbung Werbung gemacht und auf Wunsch durchgeführt und das wurde von den (meist älteren aber auch einigen jungen) Mitgliedern freudig in Anspruch genommen. Ist unkompliziert, geht schnell, kostet nichts, die Arbeit wird (ioder besser gesagt wurde) sogar von Vereinsmitgliedern übernommen. Das sich das Zeugs aber im Wachs anreichert, davon redet keiner, vermutlich wusste das auch gar niemand. Schließlich hat man das immer schon so gemacht. Und gestorben ist daran auch noch keiner. Und wo anders nehmen sie das ja auch.


    Jetzt ist das Mittel auch über Umwege aus dem Auslang nicht mehr verfügbar. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie groß das Geschrei war, weil das gute Zeug nicht mehr verfügbar ist, und man auf OX und AS umsteigen musste. Heuer hab ich sogar schon von einer Dame gehört, das sie ihre Völkerverlsuste darauf zurückführt, das das wirksame Zeug nicht mehr verfügbar ist.


    In der Öffentlichkeit erfährt aber keiner davon, wie wirklich gearbeitet wird.


    Wir sind wenige Imker (ausschließlich jüngere Leute), die von Anfang an in Richtung Bio gearbeitet haben, ohne zertifiziert zu sein, einfach aus der freien Entscheidung heraus, ein vernünftiges Produkt herzustellen. Da fühlt man sich schon ein wenig verarscht, wenn solche Leute wie beschrieben ihren Honig genau so anbieten, wie ich es tue.



    Ich schreibe bewusst nicht, worum es sich handelt.


    Darum meine vielleicht etwas überzogene Reaktion. Ich wollte keinem unterstellen, das irgend jemand hier seine Kundschaft hintergeht.



    So weit von mir, gell Gottfried.:daumen:


    @ Bernhard und Heike:


    Ich habe mit keinem Wort geschrieben das ich behaupte, das ihr das AKTUELL verwendet. Aber das man, besonders bei Heike klar raushört, das sie eine Freigabe klar befürworten würde, unter welchen Umständen auch immer, kann man doch raushören, oder etwa nicht. Und was die Aussage von Heike angeht, halt zumindest in absehbaren Varroajahren das Zeug zuzulassen, die Diskussionen möchte ich jedes Jahr aufs neue wieder sehen, ob wir denn grad so ein Jahr haben. Und ich möchte wetten, das wir jede Menge dieser Jahre hätten.


    Und Bernhard,


    wie sollen denn solche Aussagen dann interpretiert werden:


    Zitat

    daß der Aufwand mit den organischen Säuren (AS, OS) zu hoch ist, die Ergebnisse nicht unter allen Umständen reproduzierbar sind. Und das kostet extra Energie, die ich da reinstecken muß. Und das ist auf Dauer kein Zustand.


    Das sich da jeder im Zusammenhang mit dem Thema sein eigenes Bild macht, solltest Du schon einsehen oder einfach nichts zu Thema schreiben.


    Und so wie es aussieht, haben auch andere Leute einen ähnlichen Eindruck bekommen.



    Zu solchen Aussagen werde ich nichts schreiben, andere Leute haben hier schon für weniger eine Verwarnung bekommen, ich hab Dich jedenfalls mit keinem Fall mit vergleichbaren Worten beleidigt, aber ich kann da drüber stehen:


    Zitat

    Du kannst also dein Erbrochenes wieder aufwischen und für einen späteren Anlaß aufbewahren. Die nächste Gelegenheit, anderen Imkern eine Schlechtigkeit anzudichten, kommt bestimmt. Einfrieren erhält die Haltbarkeit bei verderblichen Substanzen, obwohl eine milchsaure Vergärung auch wahrscheinlich möglich ist. Mußte halt ausprobieren


    Und im übrigen könnte Ihr doch nicht ernsthaft erwarten das wenn Ihr ein solches Thema anfasst und auch nur im entferntesten den Eindruck druchschimmern lasst das Ihr das befürwortet, das alle aufstehen und Befall klatschen.

    Noch ein Nachtrag:


    Was auch auffällt, besonders in Heikes Beitrag aber nicht nur dort, ist, das es anscheinend auf einmal unmöglich ist mit herkömmlichen Mitteln wie AS zu imkern.


    Bei Amitraz wird dann bei reinfektion oder wenn aus irgend einem anderen Grund die Milben doch noch da sind, einfach noch mal nachgeblasen, den Bienen schadets ja nicht. Und wenn nötig dann noch einmal.
    Genau so wird das ablaufen.

    Hallo,


    also ich bin da ganz bei Lux.


    Ich bin auch nicht schlecht überrascht, wie schnell es doch gehen kann, das Imker die über die Jahre immer für eine -nennen wir es mal- "grüne oder naturnahe" Imkerei gesprochen haben, plötzlich so umschwenken können.


    Es fällt aber auf und das nicht nur hier im Forum, das es meist die großen Imker ab einer gewissen Völkerzahl sind, die solche Mittel verlangen. Da geht es meiner Meinung nach um die Anwenderfreundlichkeit. Denn ein Streifen einlegen oder kurz mal ins Flugloch blasen geht ja schneller als einen Verdunster mit AS aufzulegen.


    Ich blicke zwar bei den ganzen "verdeckten" Andeutungen nicht so ganz 100% durch wer das Zeug jetzt wirklich befürwortet aber bei Bernhard hab ich das auch durscheinen gesehen, bilde ich mir zumindest ein. Und grade er ist seit Jahren der "Bienenversteher" schlechthin.:roll:


    Bei Heike überrascht es mich nicht, denn die ist ja eher zu den größeren zu zählen.
    Und Aspartam zu meiden ist völlig O.K aber im gleichen Atemzug sowas für die Völker zu fordern...


    Und beim Drohn kennt sich sowieso keiner aus, was er meint.


    Trotzdem, traurig finde ich das.


    Und was EU und Länderrecht angeht, nur weil in einem Land was erlaubt ist, heißt das nicht, das es auch gut ist. Schön reden kann man sich alles.


    Ich bin nicht Biozertifiziert, weil ich nichts davon halte, aber ich arbeite fast danach, bis auf das Winterfutter. Und dann kommt sowas und der Kunde erfährt es entweder gar nicht oder es wird ihm schön geredet.


    Also ich finde eine solche Scheinheiligkeit einfach nur zum k...en.

    Hallo Günter,


    Ich bekomme diese: Züchter Aussage: Auf einer eigenen Landbelegstelle stellen wir auf Sanftmut, Schwarmträgheit und Honigertrag selektierte Carnica-Königinnen zur Begattung auf. Unsere Zuchtvölker sind aus österreichischen Sklenar-Abstammungen ausgewählt und mit Drohnen aus eigener Leistungsprüfung angepaart.
    Gruss Rolf


    Ich wage zu behaupten, das Du auch mit diesen Probleme mit dem Schwarmtrieb haben wirst. Ich habe über die Jahre jede Menge Züchter und Herkünfte versucht.

    Hallo,


    mir persönlich stellt sich alles auf, wenn ich von Zwischenboden, schröpfen usw. höre. Das sind alles Arbeiten, die ich nicht brauchen kann, ich hab das jahrelang durchgezogen.


    Und ich erstelle heute trotzdem Reservevölker, nur eben zu einer anderen Zeit, nämlich dann, wenn die Bienen nicht mehr gebraucht werden.


    Das Geheimnis liegt in einer Biene, die entweder gar nicht erst einen ausufernden Schwarmtrieb entwickelt, oder sich, wenn er denn doch aufkommt, mit relativ einfachen Mittelen wieder davon abbrinen lässt.


    Das ist meine Meinung, und ich hab mich viele Jahre mit schwarmlustigen Bienen rumgeschlagen.

    ...ist schon klar. Aber dann habe ich von den MP`s schon wieder verschiedene Größen rumstehen. Will damit sagen, im Zuge einer rationellen Imkerei, entweder das "Große" oder das "Normale". Die Hin- und her setzerei bringt nur eines, mehr Material und mehr Verkäufe des Händlers.:roll:


    Du hast doch nur das drumherum in 2 verschiedenen Größen, die Rähmchen sind die selben. Ist also egal.

    Sowas extra zum überwintern anzuschaffen mach keinen Sinn, das geht, wie richtig geschrieben wurde, mit den normalen Mini Plus genau so gut.


    Aber die länglichen Dinger haben einen riesigen Vorteil:
    Man kann da insgesamt 13 Waben in eine Zarge hängen. Wenn ich da jezte 3 Schiede rein mache und eine Wabe dafür weg lasse, dann kriege ich aus einem Kasten 4 Begattundsvölkchen mit je 3 Waben. Das ist von der Wabenfläche viel mehr als ein Apidea zu bieten hat, ist aber in Summe kleiner als wenn ich 4 normale Minis auf die Belegstelle fahren würde.


    Auf jeder Beutenseite ein Flugloch, fertig.



    Ich hab mehrere davon laufen, für mich perfekt. Lässt sich noch gut tragen und hat trotzdem relativ viel Brutfläche für ein Begattungskästchen.

    Hallo Simmerl,


    ich habs nur umrissen, bin davon ausgegangen, das ohnehin im Deteil zur Zucht nachgelesen wird.:u_idea_bulb02:


    Was noch zu sagen wäre ist, das die Kö einige Wochen aufbewahrt werden müssen, wenn man sie bewerten oder erst später zu KS verarbeiten möchte. Dazu sind die kleinen Waben aber nicht geeignet. Darum mindestens MP.

    Gibt es so was wie ein Notenblatt beim Schiedsetzen?
    Remstalimker


    Nein. Wie hier geschrieben, führen viele Wege zum Ziel. http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=42466&p=460658#post460658


    Nach der beschriebenen Vorgehensweise mit sehr engem Schied landet halt wirklich alles oben im BR und die Schwarmstimmung wird stark gedämpft. Mal davon abgesehen das die Brut hervorragend versorgt wird, wenn sie eng sitzen.


    Aber es geht auch anders, das beweist Reiner Schwarz mit seiner Betriebsweise, die er seit Jahren sehr erfolgreich betreibt.


    Und nein, die verhungern nicht mit einer einzigen FW, die mus ja auch richtig fett sein und das Volk geht, wie schon beschrieben sowieso über das Schied zum restlichen Futter.



    Wie gesagt, vieles funktioniert, jeder wie er mag. Es gibt Leute, die schieden gar nicht und es klappt auch.


    Ihr solltet Euch von der Meinung verabschieden, von einer einzigen glückseeligmachenden Betriebsweise zu lesen und die dann eins zu eins umzusetzten. Das wird so nicht klappen, denn am nächsten Tag kommt jemand anderes daher und stellt seine Betriebsweise vor, die völlig von dem bisher gehörten abweicht.
    Und das seltsame ist, dieser jemand behauptet auch, das es nur so funktioniert.


    Ich arbeite ähnlich wie der Drohn, aber eben nur ähnlich. Trotzdem passt das. :wink:


    Schaltet Euren Verstand ein, probiert das eine oder andere gelesene aus und zieht daraus Eure Schlüsse für das nächste Mal. Einen Guru braucht man dazu nicht. :u_idea_bulb02:

    Anpflegen lassen im auf den ursprünglichen Platz eines starken Volkes gestellten HR.


    2 Tage Später Volk wieder zusammen bauen, über ASG neben Brutwabe im HR fertig pflegen lassen.


    Nach schlupf in Apideas oder ähnliches einweiseln.


    Auf Belegstelle bringen.


    Ableger machen und sofort mit begatteter beweiseln oder wie ich es mache würde mit Kunstschwärmen.


    Ich würde übrigens Mini Plus bevorzugen, da kann man die Kö besser bewerten als im Apidea auf den winzigen Rähmchen.

    Ich hab auch den Eindruck, als ob hier irgend wie vorbei geredet wird.


    Markus hat recht. Wenn man so schiedet wie beschrieben, dann geht die Bienentraube gut über das Schied drüber. Und das ist um diese Jahreszeit nicht mal bei mir ein Problem und bei mir wird es noch richtig kalt.


    Natürlich darf das schied nicht irgend ein fettes Trenndigs sein, das ist ein dünnes Sperrholzbrett.


    Die Bienen müssen auch hinter dem Schied sein wenn man eng begrenzt, wo sollten die denn sonst hin? Und wenn Bei Salsero bei 4 BW die Traube nicht hinter das Schied reicht, dann wurde nicht eng genug begrenzt oder zu spät geschiedet sodas sie schon zu viele Waben bebrütet haben als das sie besetzen könnten oder das Volk war einfach zu schwach.


    Ist meine Sichtweise dazu, ohne die Völker von Salsero zu kennen, ich lege das auf meine Völker um, wenn das bei denen der Fall wäre.

    Das Minimum an Waben vor dem Schied sind bei mir IMMER 3 Waben, weniger macht keinen Sinn.


    Man kann natürlich mehr Waben drin lassen und dann später wieder welche weg nehmen. Das Problem dabei ist halt, das sie dann vermutlich schon Brut auf ALLEN belassenen Waben angelegt haben. Das ist natürlich auch kein Problem.


    Es ist halt warscheinlich nicht jede Wabe komplett voll mit Brut, sondern es wird, je nach Volksstärke und Legeleistung der Kö mehr oder weniger viel Futter und Pollen drin sein.
    Und das will man halt vermeiden, indem man das Schied früh im Jahr recht eng setzt. Pollen und Futter im BR steigern halt den Schwarmtrieb. Und zwei Futterwaben am Rand werden gern teilweise oder auch ganz zu Pollenwaben umgeändert und ich möchte wie schon gesagt, möglichst wenig Pollen drin haben.


    Ein Nebeneffekt, der für mich aber die Hauptsache ausmacht weshalb ich überhaupt schiede ist, das Brutwaben, die vollkommen besetzt sind, einfach besser versorgt sind.



    Aber wie ich schon weiter oben geschrieben habe, es gibt viele Möglichkeiten zu imkern. Es gibt nicht DIE eine Wahrheit.