Beiträge von Bastilito

    Hallo Lothar,


    danke für Deine Antwort! Hat sich mittlerweile tatsächlich erledigt :-), bis auf einige wenige "Frischluftfanatikerinnen" (die schwärmen vielleicht noch vom Schwärmen??) sind jetzt alle in den Kisten und bauen wie verrückt.


    Viele Grüße und gesunde Bienen!


    Andrea

    Hallo Ihr Lieben!

    Gestern hat mir ein Unwetter mit starken Sturmböen und heftigsten Regengüssen die Besiedelung von zwei Beuten mit Schwärmen gestoppt.

    Was mir gestern schon auffiel, dass die Geschwindigkeit, sowohl was das Sammeln der Bienen nach dem Schwarm-Einfangen im Hobbock als auch das Einlaufen in die jeweilige Beute deutlich langsamer war als bei den bisherigen Schwärmen.
    Sonst soweit beurteilbar normales Schwarmverhalten: freudige Aufregung und sehr friedlich.

    Jetzt hängen jeweils ca. die Hälfte draussen an der Beute (vor dem immer noch herrschenden Regen durch an die Beuten gelehnte Bretter geschützt), der Rest ist in der Beute.

    Habt Ihr einen Tipp für mich, wie ich weiter vorgehe?
    A) Auf die Finger setzen und darauf warten, dass es heute Nachmittag wieder freundlicheres Wetter geben soll (lt. Wetterbericht).
    B) Bienen außen in Eimer kehren und in die Beute bugsieren?
    oder C/D/E uws.?

    Danke schonmal im Voraus für Eure Tipps,

    Andrea

    Hallo Chris,
    bzgl. Duftstoffen bin ich jetzt dazu übergegangen, wenn möglich alle synthetischen Aromen/ Duftstoffe wegzulassen. Habe mir ein Duschgel u. Haarshampoo mit natürlichem Limonenöl besorgt, die Bienen reagieren nicht aggressiv darauf. Dagegen habe ich mit 08/15-Düften in Körperpflegemitteln schon unangenehme Erfahrungen gemacht.


    Viele "dufte" Grüße,


    Andrea

    Hallo Kalle,


    ich geb Dir da durchaus (teilweise :wink:) Recht, dass die Übertragung von Krankheiten/Schädlingen durch Gemüll gefördert werden kann/könnte.


    Ich will hier auch neimanden dazu auffordern, seine Bienen mit Gemüllbergen zu bestäuben o.ä.


    Mein Denkropzess in diese Richtung ist angeregt worden durch folgendes Erlebnis:
    Ich habe letztes Jahr 4 Völker (Alpentrogbeuten) von einem befreundeten Imker zugekauft, der reduzieren musste.


    Bisher kannte ich nur Magazinbeuten mit offenem Boden, die untergeschobene Windel hatte neben dem unbelebten Gemüll auch eine Menge (dachte ich zumindest) "Getier" enthalten (einmal auch einen Bücherskorpion).


    Die vier neuen Völker in den Trogbeuten sind schier aus allen Nähten geplatzt, dass es den Bienen darin gut ging war offensichtlich (ich war echt beeindruckt von der Volksstärke, hab allerdings auch gesehen, dass in den Ecken der Beuten einiges an "Gebrösel" rumzuliegen schien ). Ich hab diese dann in den Trogbeuten eingefüttert, sie haben supergut mit hoher Volksstärke überwintert.


    Beim Umhängen in Magazinen hab ich dann MENGEN von Gemüll am Boden und in den Ecken gefunden, die Damen haben anscheinend den "Dreck" einfach da hin geschoben, wo er nicht störte.
    Ein bisschen Gemüll hab ich mir rausgenommen und unter der Lupe betrachtet (hatte leider kein Mikroskop oder zumindest Binokular): da war was los! Ein echtes Biotop!! Und das trotz Säurebehandlung!


    Daraus resultierte dann die Überlegung, dass in gesunden, starken Völkern der "Müll" nicht schadet, sondern evtl. ihre Gesundheit und Stärke sogar fördert. Ich habe deshalb eine kleine Portion des Gemülls in die neu aufgestellten Magazinbeuten gegeben (der offene Gitterboden ist bei mir in der Grundfläche ETWAS kleiner als die Innenfläche einer Zarge, auf den Rand habe ich deshalb das Gemüll gebröselt). Ob das den Völkern nützt, kann ich nicht sagen, ich sehe jedoch auch keinen objektiven oder auch nur subjektiven Schaden daraus. Die Damen strotzen vor Vitalität, sammeln und brüten fleissig. :p


    Also: kein Aufruf es nachzumachen, ich werde allerdings dabei bleiben, einen Teil des Gemülls VOR einer Säurebehandlung zu entnehmen und ihnen diesen Teil NACH der Behandlung wiederzugeben:wink:


    Dabei werde ich aber einfach das Gemüll am Rand der Bruträume einfach reinbröseln und hoffen, dass genug unten am Rand des Bodens ankommt, für eine "Beimpfung", nicht nur mit "Getier", sondern auch mit Mikroorganismen sollte es reichen. Zur Sicherheit auch nicht das Gemüll der Völker vermischen. Und mir ist auch klar, dass ich das nur machen kann, weil ich wirklich eine überschaubare Zahl an Völkern betreuue....:wink:


    Viele Grüße,


    Andrea

    .... und wenns dann noch n bisschen später als die Schneeglöckchen sein wird, dann werden die Traubenhyazinthen heiß geliebt von den Summsen. Die bilden dann mit der Zeit schöne dicke Horste (also die Hyazinthen:p), die Mann/Frau per Spaten teilen kann und entweder wieder selbst im Garten versenkt, oder den lieben Nachbarn/ Besüchern schenkt, die freun sich dann auch.:wink:

    Liebe Grüße und allen ein schönes Garten- und natürlich Bienenjahr!

    Andrea

    Alle gestern und heute super geflogen! :Biene:
    Nicht nur die Nachbarn waren beeindruckt!!:-D Dabei gestern "nur" Reinigungsflug und Wasser holen, heute teilweise dicke Pollenhöschen (rote von der roten Zaubernuss??? Haben da zwar Nektar getankt, aber ich hab an den Pflanzen keine Höschen-Biene gesehen. Weiss jemand was zur Zeit rote Pollen haben könnte?).
    Hasel hier im Garten auch noch zu, aber eine Bekannte hat schon heftige Allergiebeschwerden, also irgendwas Polliges muss wohl fliegen... Es geht aufwärts! Und die Weidenkätzchen treiben!

    Viele Grüße,

    Andrea

    Hallo an alle!
    Hab letztes Jahr (1. Bienenjahr) mit einem Kunstschwarm Naturwabenbau ausprobiert. Ging super, Ausbau echt schnell. Ob da jetzt mehr Drohnenzellen als bei den MW-Völkern sind: keine Ahnung. Da fehlt mir die Erfahrung. Dem Volk gehts weiterhin gut (sowéit ich das beurteilen kann). Unterschiede in der "Leistung" oder "Zufreidenheit" der Bienen im Vergleich zu den konventionellen Völkern konnte ich (evtl. aus Mangel an Erfahrung) nicht feststellen.

    Für heuer bin ich dabei, die anderen Völker so eins nach dem anderen auf Naturwabenbau zu bringen, weil mich die Aussicht lockt, möglichst wenig Eingriffe in die Völker durchführen zu müssen.
    Bringe dazu grad die Wachslinien an den Oberträgern an: Wachs in kleinem Töpfchen schmelzen, Wachsspiegel sollte immer so hoch sein, dass eine 10 ml Plastikspritze mind. zu 2 Drittel gefüllt ist. Dann mit der Spitze der Spritze (nein:nicht Kanüle,) an einer mittig auf dem Oberträger platzierten Metallleiste rasch entlangfahren (so als Lneal; ohne wurds immer recht krakelig-kleckerig und mit ist es dabei öfter passiert, dass das Wachs v.a. in der dünnen Kanülenspitze fest geworden ist). Fertig. Für mich gut zu machen.

    Wollfaden eintauchen, vollgesogen aus Wachs entnehmen und langziehen, dann auftackern: Hört sich für mich eher nach mittelgroßer Wachs-an-den-Fingern-abbrösel-und-verteil-Aktion an (OK, ich geb zu, hab schlechte Erfahrungen von früher, als ich noch aus alten Wachsresten und erst noch zu wachsenden Dochten Kerzen gegossen hab... ihr glaubt gar nicht, wo ich diese feinen Wachsbrösel überall verteilt und auch breitgetreten hab!!).

    Liebe Grüße,

    Andrea

    Hallo Beetle!


    Antwort: Nicht nötig, aber auch nicht unnötig :wink:!


    Ich komme prima mit Sabi(e)nes Einfachbauweise zurecht, die Bienen auch. Meine Bienenstöcke stehen auf einer Unterkonstruktion (Ziegelsteine mit queren Holzbalken) so etwa auf Kniehöhe. Als Anflugbrett lehnt ein einfaches Brett davor, andere klemmen einen alten Teppich davor o.ä.


    Zum Transport kannst Du bei Deiner Kontruktion einfach die "Landeklappe" schließen, ich klemme Schaumstoff ins Flugloch. Du siehst, vieles geht. Und wo Du nunmal schon 11 Böden hast: mach halt noch 1-2 Einfachkonstruktionen und bild Dir eine eigene Meinung!?


    Viele Grüße und viel Spaß mit den Bienen wünscht


    Andrea

    Hallo Werner,


    neee :-D, soo große Mitbewohner sind nun wirklich nicht gemeint (die wären höchstens für meine Katzen positiv (leider als Spielobjekte, seufz)).
    Eher so Bücherskorpion, Milben (nicht Varroa!), Mikroorganismen usw., hätte mich vielleicht wirklich genauer ausdrücken sollen...., sorry!


    Wenn wir schon dabei sind, hat jemand einen Link oder Literaturstelle parat, wo diese Koexistenzen/ Symbiosen(?) näher untersucht werden. Ich stopsel mir grad mühevoll per Google einiges zusammen, habe vielleicht auch nicht die richtigen Suchbegriffe verwendet.


    Danke im Voraus und wie gesagt: bin auf Antworten gespannt!


    Liebe Grüße,


    Andrea

    Hallo Ihr Lieben,

    mich treibt grad ein Fragenkomplex um: Die Förderung der (positiven) Mitbewohner eines Bienenstocks nach/ trotz Säurebehandlung.

    Meines Wissens ist ja die Säurebehandlung nicht nur für Varroen, sondern auch für die anstonsten positiven Mitbewohner (oder gar Symbionten) eines Bienenstocks schädlich. Gibt es Ansätze/Möglichkeiten dafür, diese positiven Mitbewohner gezielt zu fördern (auch nach Säurebehandlungen)?

    Ich könnte mir denken, dass allein schon der offene Gitterboden hinderlich ist, da sich das Gemüll als Lebensraum dieser Lebewesen nicht mehr bilden bzw. im Kasten anreichern kann, bevor es von den Bienen zumindest teilweise entfernt wird. Bitte nicht falsch verstehen, ich finde den offenen Boden bisher eigentlich ganz praktisch, nicht zuletzt um den Varroafall zu beobachten.

    Gibt es Beobachtungen, wie schnell sich zumindest einige der positiven Mitbewohner nach einer Säurebehandlung wieder ansiedeln? Und wie sieht es bzgl. dieser Mitbewohner bei den Nicht- oder Wenigbehandlern aus?

    Könnte man evtl. durch das Zugeben einer geringen Menge unbehandelten Gemülls (nach Absieben der Varroa falls dies geht), die Wiederbesiedlung der Beuten mit diesen positiven Organismen beschleunigen?

    Ups: so viele Fragen solltens eigentlich gar nicht werden. Ich hoffe aber dennoch auf Eure Meinungen und Antworten.

    Liebe Grüße,

    Andrea

    Hallo Sabi(e)ne und Beehave!

    Danke für die prompten Antworten :liebe002:!

    Dann muss ich die Tage mal bei unserem Händler nachfragen, noch ists ja nicht dringend. Die Quakis sollen ja erst zur Pflanzzeit abgehalten werden, vorher dürfen sie sich (sollte es irgendwann mal wieder tauen) mit meinen Indikatorhühnern um die leckeren Würmer und Co. streiten :-D.

    Viele Grüße,

    Andrea

    Hallo Holbee!


    Ich stehe gerne für einen Erfahrungsaustausch bereit!
    Bzgl. des Freiluftkunstschwarmes bitte hier nachlesen, gute Beschreibung von Sabi(e)ne:


    http://www.imkerforum.de/showthread.php?p=139235#post139235


    Oder auch "Freiluft-Kunstschwarm nach Sklenar" googeln.


    Wegen dem Ausschneiden der Drohnenbrut: das hab ich letztes Jahr nur einmal gemacht (unter den strengen Augen meines damaligen Paten). Als dieser weg war, hab ich mir die Arbeit gemacht, in den Zellen nach der Varroa zu gucken. Da waren aber so gut wie keine drin. Danach hab ich die Drohnen einfach schlüpfen lassen.
    Dieses Volk geriet im Mai dann in Schwarmstimmung, worauf ich dann einen Königinnenableger gebildet habe. Sowohl dieser Ableger als auch das Ursprungsvolk sind momentan zumindest (nach Sommer- und Wunterbehandlung) gut in Schuss. Werde dieses Jahr nochmal Zellen auszählen, aber eigentlich tendiere ich wirklich dazu, die netten Brummer einfach schlüpfen zu lassen.


    Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, wie mein Auswinterungserfolg sein wird (bei manchen Schilderungen kann einem ja Angst und Bange werden..).


    Viele Grüße und noch viel Spaß beim Planen fürs neue (Bienen-)Jahr.


    Andrea