Beiträge von wowalther

    Ich imkere auch in kurzen Hosen und kurzärmligen Hemd und fast immer ohne Schleier, wegen schlechter Sicht und schwitzen. Nach vielen Imkerjahren schwillt so gut wie nichts an, auch an Augen und Lippen. An verschiedenen Stellen ist der Stich sehr schmerzhaft aber ich bin auch froh über kostenlosen "Bienenstich", aus gesundheitlichen Gründen.

    Zusätzlich zu den aufgezählten Mitteln hilft auch frische Zwiebel, Salz, Zucker, Petersilie oder Erde.

    Mfg Wolfgang

    Ist es im Bayrischen Wald klimatisch so günstig, dass die Völker auf 10 Brutwaben sitzen? Es freut mich natürlich für dich, dass die Völker so gut dastehen.

    Ich glaube hier im Erzgebirge befinden wir uns auf einem anderen Stern. Kalt seit Wochen, jetzt 10 cm Schnee. Wegen starkem Melezitose Eintrag, wie wir ihn bisher noch nicht gekannt haben, viele Völkerverluste. Einige Imker wollen aufgeben. Verbleibende Völker sind relativ schwach. Habe auch schon aus dem Bayrischen Wald Völker mir besorgt, die sich auch nicht anders entwickelten. Ich frage mich, wie ich zur besseren Entwicklung der Völker beitragen kann?


    Mit freundlichen Gruß

    Wolfgang

    Hallo,
    Natürlich brauchen wir Bienenvermehrung, ohne die geht es nicht, aber Vermehrungsbetriebe in Größenordnung ist das nicht das Pferd von hinten aufgezäunt?
    Sollten wir nicht uns einsetzen, das Bedingungen wiederhergestellt werden, die den Bienen ein Überleben ermöglichen oder ist das etwa nicht mehr möglich?
    Mfg Wolfgang

    Hallo Fanky, vielen Dank für deine ehrliche und schnelle Antwort. Deine Zeilen treffen genau die Situation.
    Es kann doch nicht nur die Varroa sein! Von einem sehr großen Imker erfuhr ich, dass die Völker, die am Raps standen immer schwächer geworden sind.
    Ich habe auch mit Ameisen- und Oxalsäure behandelt, vielleicht doch nicht lange genug.
    Ein Imker im Bayrischen Wald sagte mir,weil er nicht solche Verluste wie seine Imkerkollegen haben will, behandelt er die Varroa mit Perizin, was bei mir bisher nicht zur Debatte stand.
    Mfg Wolfgang Walther

    Herzlichen Glückwunsch denen, die keine Völkerverluste haben. Leider habe ich Welche, deshalb bitte ich nochmals darum, die Erfahrungen mitzuteilen, die sie gemacht haben, um Völkerverluste zu vermeiden. Nicht nur wegen mir, sondern auch für die in meinen Umfeld, die auch dieses Jahr größere Verluste hinnehmen müssen. Ich gehe davon aus, dass wir im Forum voneinander lernen können.
    Mfg

    Dieses Frühjahr super,vergangenen Winter keine Verluste; Raps, Obstbäume, Löwenzahn blühte alles zugleich. Danach keine Tracht mehr, demzufolge wenig Entwicklung.
    Zeitig Varroabehandlung durchgeführt. Bereits Mitte September bis Mitte Oktober 10 Völker von 20 verloren, wurden immer schwächer, was dann zu Räuberei führte. Später nach und nach nochmal 5 Völker weg. Bei drei Völkern an einem anderen Standort, 10 km entfernt, gab es bis jetzt keine Probleme.
    Es kann nicht nur die Varroa sein.
    In der Nähe gibt es einen Großbetrieb mit Galvanik ( Wasser oder Luft verunreinigt?)
    Dieses Jahr war auch viel Mais in der Nähe!
    Seit 100 Jahren befinden sich am Standort Bienen (Großvater, Vater, ich).
    Es bewegt mich wirklich sehr, da es bisher noch nicht solche großen Probleme gegeben hat.


    Gruß Wolfgang

    Den Bericht von Heike Aumeier finde ich sehr zutreffend.


    Kürzlich wurde mir berichtet, dass bei einem einzelstehenden Haus in der Nähe auf ihrem Grundstück im Garten schon länger nichts angebaut werden kann. Grund: sie sind von Maisfeldern umzingelt, der achtmal im Jahr gespritzt würde. Da wundere ich mich nicht mehr, wenn vor meinen Fluglöchern laufend sterbende Bienen liegen und die Völker teilweise so geschwächt sind, dass Räuberei entsteht und sie kaputt gehen.


    Ein paar Orte weiter, wo ich noch einen kleinen Bienenstand betreibe, sind die Völker stark und es geht den
    Bienen prächtig.


    Nach den Worten des Vorsitzenden des sächsischen Imkerverbandes in der "Freien Presse" ist fast alles super (mehr Imker, mehr Völker und 80 kg Honig pro Volk im Jahr). Ich weiß nicht, wie er zu diesem Ergebnis kommt?
    So viel Honig hatte wir noch nie. Nach Rücksprache mit befreundeten Imkerkollegen ist in unserer Region das Gegenteil der Fall. Wir hatten nur Honig aus der Frühtracht und haben mit Völkerverlusten zu kämpfen.


    Mfg
    Wolfgang

    Hier im Erzgebirge sieht es sehr gut aus. Alles blühte auf einmal, Honigräume voll. Obwohl auch wegen Regen und Kälte länger keine Tracht, viele Schwärme.
    Problem Honig kandiert sehr schnell, zum Teil schon in den Waben.


    MfG
    Wolfgang

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Es sind zwei Naturschwärme, die ich gestern von meinen eigenen Bienen eingefangen habe und jetzt noch getrennt im Keller stehen. Weil sie mir zu klein sind will ich sie zusammen in eine Beute einschlagen, was ich bisher noch nicht gemacht habe.
    Wenn es dein Bekannter praktiziert hat, werde ich es auch versuchen.


    MfG
    Wolfgang